1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Akademik Lomonossow: Russisches…
  6. Thema

Greenpeace kritisiert

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 13:54

    osolemiox schrieb:
    > 100 MWp Photovoltaik kosten so 70 Millionen Euro

    Die brauchen aber nicht 100MWp sondern 1680MWh/d Elektroenergie garantiert zuzüglich dem 2-3fachen an Prozesswärme.
    PV liefert in Deutschland gerade mal zwischen 800 und 1000 Vollaststunden pro Jahr ( ein Jahr = 8760 Stunden). In Pewek sind lagebedingt noch deutlich niedrigere Werte zu erwarten.
    Damit würde sich die nötige zu installierende Leistung mal eben auf gut das 10-20fache der Peakleistung erhöhen. Das wären dann nach deinen Preisen mal eben 700 Millionen.

  2. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 14:04

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > 100 MWp Photovoltaik kosten so 70 Millionen Euro
    >
    > Die brauchen aber nicht 100MWp sondern 1680MWh/d Elektroenergie garantiert
    > zuzüglich dem 2-3fachen an Prozesswärme.

    Wer sagt, dass die das brauchen!? Die volle Leistung des KKW wird eben nicht konstant benötigt, auch wenn dieses sich schwer tut, sich dem Verbrauch anzupassen.

    > PV liefert in Deutschland gerade mal zwischen 800 und 1000 Vollaststunden

    Eher zwischen 850 und 1150 kWp/kWh. Was dasselbe wäre wie 850 - 1000 Volllaststunden, gemessen an der Peak-Leistung.

    > pro Jahr ( ein Jahr = 8760 Stunden). In Pewek sind lagebedingt noch
    > deutlich niedrigere Werte zu erwarten.

    Nicht wirklich. Ausgehend von der Solaranlage am Südpol etwa 900 kWh/kWp. Die maximale Einstrahlung ist geringer, dafür länger.

    > Damit würde sich die nötige zu installierende Leistung mal eben auf gut das
    > 10-20fache der Peakleistung erhöhen. Das wären dann nach deinen Preisen mal
    > eben 700 Millionen.

    Hätte hätte Fahrradkette. Aber eben falsch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 14:04 durch osolemiox.

  3. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 14:07

    Also mal ernsthaft, das wird zu doof:
    >Wenn du keine belastbaren Argumente hast, dein Problem, nicht meins.

    Meine ganzen Links und Berechnungen hast du aber gesehen? Du hast hingegen die Argumente nicht widerlegt, sondern einfach gesagt "doch, geht" ohne sichtbare Grundlage und dabei auch noch Winter mit Sommer verwechselt.

    >Nein, du benötigst keine Solarthermie. Wozu auch?
    Naja, bei -40°C wohnt es sich schlecht, vielleicht deswegen? Der Reaktor liefert halt automatisch beides.

    >Was zählt, ist das Jahresmittel und ein wirtschaftlicher Kompromiss aus Überdimensionierung und Speicherung (mit Power2Gas sehr gut möglich).
    Wo sind denn die Zahlen? Rechne es doch mal durch mit der Solarkonstante auf dem 60. Breitengrad über ein Jahr hinweg.

    >>Das ist beim KKW nur völlig irrelevant?
    >Wieso sollte es das bitte sein!?
    Weil es eine Spezialanwendung ist, für die es nur NOCH teurere Alternativen gäbe.

    >wenn im Winter ohnehin viel weniger Strom benötigt wird, weil die dort lebende Population zahlenmäßig unerheblich ist und nur im Sommerhalbjahr gearbeitet wird.
    Quelle? Wie ist der Strom und Wärmebedarf im Winter?

    >Du glaubst allen Ernstes, der schwimmende Kernreaktor sei als einzige Energiequelle zuverlässiger?
    Nein? Dieselgeneratoren sind sicherlich auch so zuverlässig. Was ich sage: Es ist DEFINTIV zuverlässiger als eine neue, unerprobte Technologie.

    >Oh Mann, nichts hat Hand und Fuß, von dem was du schreibst.
    Na dann liefer doch mal Argumente, statt dich hinzustellen und zu sagen "ne, stimmt nicht"? Rechne es vor, bitte mit dem korrekten Jahresverlauf der solaren Strahlung dort. Mit irgendeinem Speicher, der ausreicht. Meinetwegen auch mit Brennstoffzellen. Solaranlage + Speicher, Flächenbedarf und grob die Kosten. Darüber können wir uns dann unterhalten. Über "doch geht" oder "im Sommer ist es X" kann man sich hingegen nicht unterhalten.

  4. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 14:11

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einen Haufen Mist

    Sommer und Winter hast wenn überhaupt dann du verwechselst. Belastbare Berechnungen habe ich von dir nicht eine einzige gesehen. Und Photovoltaik mit und ohne Speicher hast du bunt durcheinander gewürfelt, so als wäre nichts gewesen. Sorry, aber das wird mir wirklich zu doof.

  5. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 14:13

    >100 MWp Photovoltaik kosten so 70 Millionen Euro (gängige Größe bei Solar-Großkraftwerken), fertig (im Permafrost) installiert.
    Quelle?

    >Nicht wirklich. Ausgehend von der Solaranlage am Südpol etwa 900 kWh/kWp. Die maximale Einstrahlung ist geringer, dafür länger.
    Quelle?

  6. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 14:14

    Ja, genau, du machst alles richtig:

    >>Nacht im Winter
    >dort herrschen ja eher besonders lange Tage.

    Bloß keine Argumente/Quellen liefern oder auf Argumente eingehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 14:14 durch Eheran.

  7. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 14:17

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, genau, du machst alles richtig:
    >
    > >>Nacht im Winter
    > >dort herrschen ja eher besonders lange Tage.
    >
    > Bloß keine Argumente/Quellen liefern oder auf Argumente eingehen.

    Selbst korrekt zitieren beherrscht du nicht, wow. Als ernsthafter Gesprächspartner hast du dich längst disqualifiziert. Ich habe gehört, Trump sucht noch Pressesprecher!

  8. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 14:17

    osolemiox schrieb:
    > Nicht wirklich. Ausgehend von der Solaranlage am Südpol etwa 900 kWh/kWp.
    > Die maximale Einstrahlung ist geringer, dafür länger.

    In Pewek ist der Himmel typischweise bedeckt. Das heißt schon aufgrund der dauerhaften Abschattung durch Wolken kommt man nicht auf so einen Wert.
    Zudem wären die am Südpol verbauten Module wohl etwas teuer für russische Verhältnisse.

  9. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 14:18

    Na dann beleg es doch! Wo ist der Fehler? Zeig ihn mir!

  10. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 14:33

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >100 MWp Photovoltaik kosten so 70 Millionen Euro (gängige Größe bei
    > Solar-Großkraftwerken), fertig (im Permafrost) installiert.
    > Quelle?

    Gibt es eigentlich irgendetwas, dass du selber weißt und wofür du keine Quelle benötigst? Und wieso diskutiert du dann überhaupt mit? Du raubst mir kostbare Zeit!

    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf

    "PV-Anlagen erzielen je nach Anlagentyp und Einstrahlung (950
    bis 1300 kWh/m²a Globalstrahlung in Deutschland) Strom-
    gestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 ¤Cent/kWh ohne
    Mehrwertsteuer. Die spezifischen Anlagenkosten liegen heute
    im Bereich von 600 bis 1400 EUR/kWp und sind in erster Li-
    nie abhängig von dem Anlagentyp. Die Studie unterscheidet
    zwischen kleinen PV-Dachanlagen, großen PV-Dachanlagen
    und PV-Freiflächenanlagen."

    Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wir im unteren, genannten Bereich angeboten haben, auch bei Permafrostböden in Kanada. Projekte ab 50 Megawatt, natürlich...

    Wieso sollte es auch mehr kosten? Ich habe selbst bei der kleinen Dachanlage meines Vaters 600 Euro/kWp erzielt, natürlich mit ein paar Kostensparungstricks, die aber nicht zu Lasten der Qualität oder Leistung der Anlage gehen, in Gegenteil. Als Endkunde bekommst du eine PV-Anlage ebenfalls bereits für 1.000 Euro/kWp oder darunter (brutto wohlgemerkt) von der Stange.

    > >Nicht wirklich. Ausgehend von der Solaranlage am Südpol etwa 900 kWh/kWp.
    > Die maximale Einstrahlung ist geringer, dafür länger.
    > Quelle?

    https://presse.lg.de/2016/07/14/lg-solar-unterstuetzt-nachhaltige-energieerzeugung-in-der-antarktis/

    "Schließlich sind während des antarktischen Sommers Tage mit bis zu 24 Stunden konstanter Lichteinstrahlung zu verzeichnen – im Jahresmittel ist das etwa mit Werten in Norddeutschland vergleichbar."

  11. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 14:40

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > Nicht wirklich. Ausgehend von der Solaranlage am Südpol etwa 900
    > kWh/kWp.
    > > Die maximale Einstrahlung ist geringer, dafür länger.
    >
    > In Pewek ist der Himmel typischweise bedeckt. Das heißt schon aufgrund der
    > dauerhaften Abschattung durch Wolken kommt man nicht auf so einen Wert.

    Bedeckter als anderswo? Quelle bitte.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Pevek_from_sea.jpg

    > Zudem wären die am Südpol verbauten Module wohl etwas teuer für russische
    > Verhältnisse.

    Was glaubst du bitte was die LG Neon² Module kosten? Ich sage es dir: etwa 100 Euro/Stück im Großhandel.

    Aber das schwimmende Kernkraftwerk ist nicht zu teuer für "russische Verhältnisse"!?

    Langsam wird's lächerlich.

  12. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Aki-San 31.07.19 - 15:03

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aki-San schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bessere Lösung: Vorschlag von Randya99 folgen und Verbesserungen
    > anbieten.
    > > Vielleicht wären Solarflugzeuge aus Biokunststoff eine Klimaneutrale
    > > Alternative?
    > Ja nun, vielleicht auch nicht. Sich irgendwas aus den Fingern saugen ist
    > etwas völlig anderes als konkrete Gegenvorschläge zu machen. Ersteres geht
    > immer und bringt nur am Stammtisch ein Hoch auf den vermeintlich cleveren
    > Vorschlagenden (wie etwa "nutzt doch Solarflugzeuge für den
    > Massentransport"), letzteres ist aufwendig, teuer, schwierig und geht
    > entweder nicht oder noch nicht.
    > Sinniger wäre manchmal einfach kritisieren und (Konsum)verzicht
    > vorzuschlagen, wie etwa "ihr dämlichen Traveladdicts und Tripster, fliegt
    > halt nicht 10x im Jahr an selfiekompatible Orte"...

    Das ist doch auch schon ein Verbesserungsvorschlag. :)

    Wohin gegen "einfach garnicht fliegen" nicht unbedint ein Verbesserungsvorschlag ist..

  13. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 15:05

    osolemiox schrieb:
    > Was glaubst du bitte was die LG Neon² Module kosten? Ich sage es dir: etwa
    > 100 Euro/Stück im Großhandel.

    Das sind dann 100¤ für irgendwas zwischen 300Wp und 500Wp.
    Insgesamt sollen die Reaktoren der Akademik Lomonossow 2x32MW elektrisch und 2x73MW Prozesswärme liefern.
    Um das zu ersetzen braucht mal 210MW * 8760h jährlich aus PV, was grob gerechnet etwa 2GWp zu installierender Leistung entspricht. Das wären dann mal so schlappe 4-6,7 Millionen Module oder 70-170% der Gesamtjahresproduktion von Solarmodulen von LG (geplant ist Ausbau auf 3GWp Jahresproduktion, aktuell sind es wohl erst 1,2GWp).

  14. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Oktavian 31.07.19 - 16:46

    > Hmm zwingt sie denn einer dazu, in solch einer unliebsamen Umgebung zu
    > wohnen?

    Inzwischen nicht mehr. Stalin hat da gerne unliebsame Bevölkerungruppen hin umgesiedelt.

    > Mich wundert es immer wieder, warum sich das einige wenige antun

    Vielleicht ist ein einfach ihre Heimat. Vielleicht arbeiten sie da.

    Hast Du schon mal überlegt, wo das Gas, mit dem wir hier im Winter heizen, gefördert wird? Sibirien ist da ein ganz ganz heißer Kandidat.

    > und was dann für Klimmzüge gemacht werden, um diese Menschen dann auch noch
    > am Leben zu halten...
    > Russland hat sicherlich genug Landfläche, um die paar tausend Leute auch
    > noch irgendwo unterzubringen.

    Tja, Zwangsumsiedelungen sind in zivilisierten Ländern heute einfach nicht mehr so in. China macht das vielleicht noch, Russland ist davon ab. Mit dem Argument müsste man hier in Deutschland eigentlich große Teile des Ostens räumen. McPomm mit Infrastrukturversorgen loht sich doch nun wirklich nicht, sollte man leer machen.

  15. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Hello_World 31.07.19 - 17:28

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube dir ist nicht wirklich bewusst, welchen Schaden so ein
    > Atomreaktor verursachen kann.
    Und ich glaube, Dir ist nicht bewusst, wie viel Schaden die anderen Energien verursachen.
    Durch die unmittelbaren Folgen des Tschernobyl-Unfalls kamen 50 Menschen ums Leben. Ein Bericht von WHO und IAEA geht von ca. 4000 zusätzlichen Krebstoten in den folgenden Jahrzehnten aus. Letztere Zahl basiert auf dem LNT-Modell, das tendentiell zu hohe Auswirkungen vorhersagt; die tatsächliche Zahl dürfte eher niedriger sein.

    Und jetzt mal im Vergleich dazu die Kohlekraftwerke:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/138004/Gesundheitsschaeden-durch-Kohlekraftwerke-Neue-Studie-befeuert-Debatte
    3100 Tote durch Luftverschmutzung und mindestens 2,3 Milliarden Euro Schaden durch deutsche Kohlekraftwerke, in einem einzigen Jahr. Sprich, wenn wir alle Kohlekraftwerke durch Kernkraftwerke ersetzen würden, und alle zwei Jahre gäbe es einen Unfall vom Format Tschernobyl, würden weniger Menschen sterben als heute durch die Kohlekraftwerke. Oder anders gesagt, wenn man in den letzten Jahrzehnten statt auf Kohle konsequent auf Kernkraft gesetzt hätte, hätte man Millionen Menschenleben gerettet.

    Andere Technologien wie Gaskraftwerke sind nicht so schlimm wie Kohle, aber immer noch wesentlich giftiger als Kernkraftwerke im Normalbetrieb.

    > Selbs so eine Ölkatastrophe ist kaum zu "reparieren" , aber Strahlung?
    > Wie haben sie das nochmal in Tschernobyl geregelt? Achja, eigentlich
    > garnicht.
    Das Kraftwerksgelände wurde dekontaminiert und die verbleibenden drei Blöcke wurden noch Jahre weiter betrieben, Block 3 bis 2000. In Pripjat und Tschernobyl liegt die Strahlung an den meisten Orten unter 1µSv/h. Zum Vergleich: Wenn man eine Gruppe Menschen mit je 1Sv bestrahlt, also dem millionenfachen von dem, was man heute in Tschernobyl abbekommt, erhöht sich deren langfristiges Risiko, an tödlichem Krebs zu erkranken, um 5 Prozentpunkte. Der Durchschnittsmensch stirbt mit ca. 23% Wahrscheinlichkeit an Krebs, und wer 1 Sv an Strahlung abbekommt, dann eben mit 28% Wahrscheinlichkeit. Und die Leute, die in Tschernobyl wohnten und umgesiedelt wurden, haben in den allermeisten Fällen Strahlendosen unter 0,1 Sv erhalten.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Giften zerfallen radioaktive Substanzen außerdem von selbst. In wenigen 100 Jahren ist von den radioaktiven Spaltprodukten (die den allergrößten Teil der Kontamination ausmachen) nichts mehr übrig.

    > Japan gilt trotz seiner Position auf dem Globus als westliches Land und als
    > sehr fortschrittlich, dennoch haben sie es vermasselt.
    Der Unfall von Fukushima ereignete sich im Kontext eines Tsunamis, der schätzungsweise 20.000 Tote forderte. Wenn eine solche Katastrophe nötig ist, um für ernsthafte Schwierigkeiten in einem Kernkraftwerk zu sorgen, dann ist das für mich immer noch sicher genug. Nach heutigem Wissen sind durch die Evakuierung des Gebiets um das Kraftwerk herum mehr Leute zu Schaden gekommen als es der Fall gewesen wäre, wenn man die Leute einfach vor Ort gelassen hätte. Es ist also keine Übertreibung, zu sagen, dass Angst vor der Kernkraft mehr Menschenleben kostet als die Kernkraft selbst.

    Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um Kernkraft geht. An die Chemie-Katastrophe von Bhopal im gleichen Jahr wie Tschernobyl erinnert sich heute kein Mensch mehr, und dort gab es nicht 4.000 Betroffene, sondern 500.000, nicht 50 unmittelbare Tote, sondern deutlich über 3.000, und das Gift dort sickert nach all den Jahren immer noch ins Trinkwasser der Menschen dort. Und doch würde niemand auf die Idee kommen, deswegen die Chemieindustrie lahmzulegen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 17:31 durch Hello_World.

  16. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 19:06

    Oktavian schrieb:
    > Tja, Zwangsumsiedelungen sind in zivilisierten Ländern heute einfach nicht
    > mehr so in.

    Sie sind vielleicht nicht in, aber selbst unser Grundgesetz gibt mit Artikel 11 Absatz 2 dafür eine legale Grundlage.

  17. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Anonymer Nutzer 31.07.19 - 20:04

    allumfängliche berichterstattung lohnt nicht, ohne nachfragen gäbe es nicht genug klicks, weil dann wär ja alles klar und es gäbe kein bedarf zur diskussion ^^

  18. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: sadan 01.08.19 - 03:06

    Was vergessen wird: der reaktor bzw das kraftwerk ist nicht erst seit heute im bau. Hier wird mit technologie die derzeit nicht funktioniert, und schon garnicht an den orten argumentiert. Hätten dir russen also bei baubegin auf power2gas gesetzt würden sie bis jetzt keine funktionierende analge haben. Bei den wintern dort wäre ich als einwohner sicher froh wenn die technik funktioniert.

  19. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Anonymer Nutzer 01.08.19 - 04:40

    Kapern und versenken? Eine Runde Holzhacken das kann Greenpeace.

  20. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 01.08.19 - 07:51

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > Was glaubst du bitte was die LG Neon² Module kosten? Ich sage es dir:
    > etwa
    > > 100 Euro/Stück im Großhandel.
    >
    > Das sind dann 100¤ für irgendwas zwischen 300Wp und 500Wp.
    > Insgesamt sollen die Reaktoren der Akademik Lomonossow 2x32MW elektrisch
    > und 2x73MW Prozesswärme liefern.
    > Um das zu ersetzen braucht mal 210MW * 8760h jährlich aus PV, was grob
    > gerechnet etwa 2GWp zu installierender Leistung entspricht. Das wären dann
    > mal so schlappe 4-6,7 Millionen Module oder 70-170% der
    > Gesamtjahresproduktion von Solarmodulen von LG (geplant ist Ausbau auf 3GWp
    > Jahresproduktion, aktuell sind es wohl erst 1,2GWp).

    Du hast offenbar immer noch nicht begriffen, dass eben nicht in der Konstanz Energie benötigt wird, wie von dem schwimmenden Reaktor bereitgestellt... das heisst, das meiste davon ist für die Tonne, da der Reaktor eben nicht kurzzeitig auf Bedarfsänderungen reagieren kann. Photovoltaik + Speicher können das schon. Du darfst also ruhig realistisch 1.000 (benötigte) Volllaststunden p.a. ansetzen, nicht aber so viele Stunden, wie das Jahr hat ;)

    Außerdem hast du dich um sage und schreibe 3 Potenzen verrechnet, denn selbst wenn du über 8.000 Volllaststunden ansetzt, musst du (bei etwa 900 kWh/kWp p.a. Solar-Ertrag) *7,2 rechnen und nicht *7.200 oder *10.000 - sorry, aber ist es hier mit dem Sachverstand wirklich so weit her!?

    Da der Bedarf aber eben nicht den theoretisch mit Kernkraft möglichen Volllaststunden entspricht, musst du wahrscheinlich gar nichts mehr multiplizieren und es reicht für Pewek eine durchschnittliche Solaranlage, wie du sie in jeder 50. deutschen Gemeinde finden kannst.

    Weitere, höchstgradig lächerliche Milchmädchenrechnungen werde ich gar nicht mehr erst kommentieren, das wird mir echt zu blöd!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. Schneider GmbH & Co. KG, Fronhausen
  3. Deloitte, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt am Main
  4. Lidl Digital, Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

  1. Netztest: Deutsche Mobilfunknetze werden langsamer
    Netztest
    Deutsche Mobilfunknetze werden langsamer

    Nicht nur Vodafone versteht die Ergebnisse nicht, doch im Test der Computer-Bild stehen alle Betreiber schlechter da als im Vorjahr.

  2. Elasticsearch: Datenleak bei Conrad
    Elasticsearch
    Datenleak bei Conrad

    Der Elektronikhändler Conrad meldet, dass ein Angreifer Zugang zu Kundendaten und Kontonummern gehabt habe. Grund dafür war eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank.

  3. Phineas Fisher: 100.000 Dollar für antikapitalistische Firmen-Hacks
    Phineas Fisher
    100.000 Dollar für antikapitalistische Firmen-Hacks

    Was ist das Hacken einer Bank gegen die Gründung einer Bank? Dieses abgewandelte Brecht-Zitat scheint das Motto von Phineas Fisher zu sein. Mit dem erbeuteten Geld will er antikapitalistische Hacks anstiften.


  1. 16:54

  2. 16:17

  3. 16:02

  4. 15:38

  5. 15:23

  6. 15:06

  7. 15:00

  8. 15:00