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Wird nicht kommen, da:

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  1. Wird nicht kommen, da:

    Autor: Johaennsen 17.04.13 - 18:15

    Elektroautos die in wenigen Sekunden voll aufgeladen sind? Da hat die Öl-Lobby bestimmt noch 2-3 Einwände :-/

  2. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: P41145 17.04.13 - 18:21

    Ich denke die Öl-Lobby ist nicht das Problem, es gibt in der Autoindustrie ganz andere Probleme, die eine Markteinführung erschweren.

    Früher oder später wird es aber hochkapazitive Akkus mit schneller Ladung geben, mit oder ohne Öl-Lobby.

    Immer wenn die Entwicklung weiter geht, klammern sich einige an das Altbewährte, Firmen gehen pleite und neue Firmen werden gegründet. Und das vermag nichtmal die Öl-Lobby aufzuhalten.

  3. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: theonlyone 17.04.13 - 18:30

    Nicht umsonst muss man vom Brennstoff zum Akku erstmal "hin" kommen.

    Hybrid Motoren sind schonmal der erste Schritt, den ein sinnvolles Netz ausbauen mit Ladestationen kostet erstmal (das für "alle" Autos zu machen).

    Die "öl" Lobby ist ja nicht nur der Verkauf von benzin, da hängen schon deutlich mehr Sachen dran und nen ganzen Haufen Arbeitsplätze.


    Gerade in Städten macht so ein Elektro Auto auch absolut sinn, wie das bei längeren Strecken und vor allem LKW etc. aussieht muss man erstmal schauen, prinzipielle Ideen gibts genug und die sind auch völlig ok, man muss nur möglichst elegant von A nach B kommen, den von heute auf morgen auf Elektro umstellen und "jeder" soll sich doch bitte so ein Auto kaufen, das geht halt auch nicht.

  4. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: tingelchen 17.04.13 - 21:20

    Wenn später, dann bleibt uns nichts anderes mehr übrig als auf Akku-Technik zu setzen. Egal ob diese ausgereift ist oder nicht. Denn dann sind die Öl-Reserven aufgebraucht oder die verbleibenden Mengen sind so teuer, das sich diese ein Normaler Mensch nicht mehr leisten kann.

    Oder wir steigen wieder um auf Pferdebetrieb ;)


    Darüber hinaus hat die Öl-Industrie bereits selbst Lunte gerochen und sind daher sehr daran interessiert Techniken wie Wasserstoff zu setzen, weil man da den Rohstoffvertrieb weiter kontrollieren kann.

    Aber erst einmal werden die Motoren auf den Stand der Technik gebracht, welcher vor 20 Jahren möglich war.

  5. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: wasabi 17.04.13 - 22:30

    > Elektroautos die in wenigen Sekunden voll aufgeladen sind? Da hat die
    > Öl-Lobby bestimmt noch 2-3 Einwände :-/

    Naja, der Akku ist ja nicht die einzige praktische Grenze bei der Sache... Nehmen wir mal einen Renault Zoe mit 22 KWh großem Akku (und sagen, dass das auch die Ladeenergiemenge ist), und definieren wir "wenige Sekunden" mal großzügig als sogar Minute. Selbst dann müsste man mit 1,32 MegaWatt laden. Selbst über so ein speziellen Schnellladestandard mit ziemlich dicken Kabeln gehen nur maximal 62,5kW.
    http://de.wikipedia.org/wiki/CHAdeMO

    Man müsst also an der Tankstelle mit extrem hohen Spannungen und/oder Strömen hantieren, was kaum praktikabel ist.

  6. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: Der Spatz 17.04.13 - 23:02

    Ich würde daher eher (zumindest am Anfang) an eine Mischbetriebslösung denken.

    Ich kenne mich jetzt nicht bei der aktuellen Akkutechnik aus, könne mir (sofern es die unten genannten Komponenten gibt folgendes denken):

    - eAuto (oder Hybrid) hat einen Hochkapazitiven aber langsam (= so schnell wie die Leitungen es zulassen) zu ladenden Hauptakku.
    - Der schnelladeakku ist mit an Bord.

    Nutzung:
    Spitzenlasten werden vom schnellen Akku mit unterstützt, der Hauptakku liefert die Grundlast.
    Also beim Beschleunigen liefert der Hauptakku seine (geringe) Entladeleistung, zusätzlich kurzfristig benötigte Energie kommt vom Schnellakku.

    Beim gleichmässig fahren wird der schnellakku bis zu einem bestimmen Ladezustand vom Hauptakku aufgeladen, so er weniger Ladung hat. - Somit ist der Schnellakku für die nächste Beschleunigungsunterstützung vorbereitet.


    Beim Bremsen wird einerseits der Hauptakku geladen (mit soviel Ampere wie er verträgt) - Alles was über den "Ladestrom" beim Bremsen erzeugt wird (ist ja meistens kurz aber heftig) wird zum Laden des Schnellakkus genutzt.

    Hat der Schnellakku nach dem Bremsvorgang + nachräglichen (langsamen) Beschleunigen bei dem der Schnellaku kaum Energie zur Untertützung abgeben musste mehr als eine bestimtme Energiemenge gespeichert, wird diese Energie erstmal zum Fahren verwendet.

    Könnte die Wirksamkeit der Rekupation erhöhen und ggf. auch das Gewicht des Hauptakkus, da man hier eine Technik einsetzen könnte die viel Speichern, aber nur die Grundlast abgeben kann.

    Oder als Zukunfstvision (e Autos sind ja bisher eher was für Kurzstreckenfahrer mit eigenem Carport/Garage/Stellplatz, alle anderen fahren Verbrenner oder Hybride):
    Beim "Tanken" wird erstmal der Schnellakku geladen (und der Reicht für 50km) dann erst der Hauptakku.

    Wenn mal wirklich die Reserve "blinkt" kann man innerhalb von einer Zigarettenpause zumindest für die nächsten 50km tanken und kommt damit hoffentlich noch nach Hause und da lädt man dann über Nacht wieder komplett auf.

    Oder als Fahrrad-Akku bei den Pedelecs (nicht überall in D ist Flachland) - Anstelle des Autos nimmt man dann doch öfters das Rad (mit Anhänger?) zum Einkauf in der Innenstadt. In der Stadt lädt man dann schnell den Akku und kann wieder zurück fahren. Man könnte dann den 10Kg "Bleiakku" für 60km durch einen leichteren für weniger km ersetzen, da man ja notfalls an der nächsten Ladesäule das Teil innerhalb von eins zwei Minuten wieder laden kann. Allerdings bräuchte man dann in den Städten öfters mal eine Ladestation (da die nur kurz geblockt wird reichen da wenige die aber gut verteilt sind).

  7. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: Erdie 19.04.13 - 14:03

    Ziemliche Augenwischerei das ganze. Der Entladestrom war bei Lithium basierten Akkus noch nie das Problem. Wenn ich sehe wie in der Modellfliegerei winzige Akkus Entladestöme von 200 Ampere bzw. 2KW oder mehr liefern, frage ich mich, was wir nötiger haben. Schon heute lassen sich elektrische Autos mit 1000PS problemlos bauen.
    Das einzige, was wir brauchen, ist mehr Kapazität. Schnellere Ladung wäre auch schön, aber woher bitte soll ich eine Stromquelle mit Millionen Watt Leistung bekommen um eine Auto in wenige Minuten aufzuladen? Bei der Ladung von Autos ist Ladeleistung schon heute eine limitierender Faktor und nicht jeder hat ein privates Atomkraftwerk im Keller.

  8. Re: Wird nicht kommen, da:

    Autor: JoanTheSpark 27.04.13 - 03:06

    Erdie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ziemliche Augenwischerei das ganze. Der Entladestrom war bei Lithium
    > basierten Akkus noch nie das Problem. Wenn ich sehe wie in der
    > Modellfliegerei winzige Akkus Entladestöme von 200 Ampere bzw. 2KW oder
    > mehr liefern, frage ich mich, was wir nötiger haben. Schon heute lassen
    > sich elektrische Autos mit 1000PS problemlos bauen.
    > Das einzige, was wir brauchen, ist mehr Kapazität. Schnellere Ladung wäre
    > auch schön, aber woher bitte soll ich eine Stromquelle mit Millionen Watt
    > Leistung bekommen um eine Auto in wenige Minuten aufzuladen? Bei der Ladung
    > von Autos ist Ladeleistung schon heute eine limitierender Faktor und nicht
    > jeder hat ein privates Atomkraftwerk im Keller.

    Kapazitaet ist das Stichwort. Spaetestens wenn so nen Akku nen Fahrzeug mit Klimaanlage/Heizung fuer 1000km reicht, dann ist das Thema 'Schnellladen' vom Tisch.. hab noch keinen gesehen der am Stueck weiter als das gefahren ist (ausser vielleich die Extremeisten mit ihren 24h von LeMans ;-)
    99% vom Markt sollte es aber wohl nicht so dolle treiben.

    Ach ja.. dafuer brauchen die Akkus wohl 'nur' 5 mal besser sein als bisher, was bisher schon oft genug erfolgsvermeldet wurde.

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