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  5. › Akku: Zink-Luft-Akku als…

ladedauer?

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  1. ladedauer?

    Autor: nos2a2 06.01.12 - 17:17

    die große frage für die emob´s ist aber, wie schnell lässt sich dieser akku laden?
    wenn er für das stromnetz konstruiert wurde, wurde sicherlich net arg viel wert auf seine schnellladefähigkeit gelegt, was eher suboptimal wäre für den gebrauch in autos.

  2. Re: ladedauer?

    Autor: Rulf 06.01.12 - 20:19

    nos2a2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die große frage für die emob´s ist aber, wie schnell lässt sich dieser
    > akku laden?
    > wenn er für das stromnetz konstruiert wurde, wurde sicherlich net arg viel
    > wert auf seine schnellladefähigkeit gelegt, was eher suboptimal wäre für
    > den gebrauch in autos.

    das problem läßt sich ganz einfach lösen, indem man die fahrzeuge so konstruiert, daß sich der komplette akku ganz einfach wechseln läßt...also statt tanken akku wechseln...sowas wurde hier auf golem sogar mal vorgestellt...

  3. Re: ladedauer?

    Autor: wasabi 06.01.12 - 20:40

    Zu den Akkuwechselstationen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Better_Place

    Ansonsten stimmt es zwar, dass ein großes Problem der E-Autos die lange Ladezeit ist, allerdings ist da in der Praxis ja nicht nur der Akku die Begrenzung. Es wäre natürlich großartig, wenn man es schafft einen Akku zu bauen, der nur 100kg wiegt, 100kWh kapazität hat und in 5 Minuten zu laden wäre. Nur ist da bei zu beachten, dass man ziemlich dicke Kabel braucht bzw. mit sehr hohen Spannungen arbeiten muss, wenn man 100kWh in 5 Minuten über ein solches Kabel schicken will...

  4. Re: ladedauer?

    Autor: Rulf 06.01.12 - 20:53

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten stimmt es zwar, dass ein großes Problem der E-Autos die lange
    > Ladezeit ist, allerdings ist da in der Praxis ja nicht nur der Akku die
    > Begrenzung. Es wäre natürlich großartig, wenn man es schafft einen Akku zu
    > bauen, der nur 100kg wiegt, 100kWh kapazität hat und in 5 Minuten zu laden
    > wäre. Nur ist da bei zu beachten, dass man ziemlich dicke Kabel braucht
    > bzw. mit sehr hohen Spannungen arbeiten muss, wenn man 100kWh in 5 Minuten
    > über ein solches Kabel schicken will...

    tja...physik läßt sich halt noch nicht so einfach austricksen...

  5. Re: ladedauer?

    Autor: nos2a2 06.01.12 - 22:12

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > das problem läßt sich ganz einfach lösen, indem man die fahrzeuge so
    > konstruiert, daß sich der komplette akku ganz einfach wechseln läßt...also
    > statt tanken akku wechseln...sowas wurde hier auf golem sogar mal
    > vorgestellt...


    wenn das mal so einfach wäre. ansich ist das eine tolle idee, aber wer soll das finanzieren?
    die betreiber der tankstellen müssten eine große anzahl an (geladenen) batterien horten, welche bei der aktuellen (und sicherlich auch zukünftigen) preisgestaltung doch in der summe sehr teuer wären. als stromspeicher für das stromnetz würden sie zwar so deutlich an effektivität gewinnen, da die kapazitäten so besser planbar wären, aber damit werden natürlich auch die begrenze anzahl von ladezyklen "verschwendet". des weiteren ist das delta zwischen günstigem nachstrom und teurem strom zu spitzenlastzeiten relativ gering und dazu die investitionskosten recht hoch, sodass sich das niemand leisten wird.
    ein weiterer, und sicherlich größter, knackpunkt ist eine fehlende standardtisierung der batterien. die form, kapazität und sonstigen parameter müssen für jedes auto gleich sein um eine austauschbare batterie verwirklichen zu können. weltweit können sich die hersteller noch nicht einmal auf einen einheitlichen stecker für die ladestationen einigen....

  6. Re: ladedauer?

    Autor: wasabi 07.01.12 - 08:16

    Man muss "Autofahren" eben anders denken. Manche meinen, dass Elektroautos sich nur dann durchsetzen, wenn sie exakt so funktionieren wie herkömmliche. Bei better place hat man sich ja eben darum gedanken gemacht, und hat sich an den Mobilfunkbetreibern orientiert. Die meisten wollen nur mobil telefonieren, machen dazu einen Vertrag beim Mobilfunkbetreiber, der stellt die Infrastruktur zur verfügung, man bezahlt nach Nutzung. Und beim Betreiber kaufst du dir auch ein Handy dazu. Better Place will sowas ähnliches eben für Autos machen. Natürlich kann man dann nicht jedes Auto nehmen. Aktuell arbeitet Better Place eben mit Renault-Nissan zusammen.

  7. Re: ladedauer?

    Autor: nos2a2 08.01.12 - 00:05

    da wird die mächtige auto-lobby aber nicht mitspielen. wieso sollten sie ihre macht in fremde hände geben?

  8. Re: ladedauer?

    Autor: ChMu 08.01.12 - 11:00

    nos2a2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die große frage für die emob´s ist aber, wie schnell lässt sich dieser
    > akku laden?
    > wenn er für das stromnetz konstruiert wurde, wurde sicherlich net arg viel
    > wert auf seine schnellladefähigkeit gelegt, was eher suboptimal wäre für
    > den gebrauch in autos.

    Also ich fahre seit 7 Jahren rein elektrisch und komme nun auf die ersten 100000km zu, aber mangelndes Schnell laden habe ich noch nie vermisst.
    Der Wagen ist morgends doch immer geladen?
    So etwas ist ja nicht fuer Langstrecken gemacht, da nehme ich fuer die seltenen Faelle sowiso den Zug oder den Flieger. Obwohl meine Frau einen Verbrenner hat, wuerden wir uns niemals fuer Stumden in die Kiste quetschen.
    Aber die taeglichen 50 km fuer Arbeit und Einkaufen laufen doch hervorragend?
    Hauptgrund sind die geringen Kosten. Ich habe Stromkosten von etwa 2 Euro/100km und ausser neuen Reifen und zwei Stossdaempfern, TÜV und Versicherungskosten ( haengt nicht mit dem Antrieb zusammen) keinerlei sonstige Kosten. Keine Inspektionen, keine Oelwechsel, keine Ersatzteile wie Keilriemen, Pumpen, Filter ect. Die Schuessel meiner Frau (ein VW Golf IV) hat in den letzten Jahren alleine fuer Werkstatt, Service und Ersatzteile fast 4800 Euro gekostet, von Benzin und Schmierstoffen mal ganz abgesehen, da kommt noch mal eine vierstellige Summe hinzu. Und bald brauchts ein Getriebe.
    Und das Benzin, nur ein Teil der Kosten die bei einem Verbrenner anfallen, scheint regelmaessig immer teurer zu werden.

  9. Re: ladedauer?

    Autor: eror333 08.01.12 - 13:48

    Irgendwie glaube ich dir nicht...
    Grund:
    1) "seit 7 Jahren rein elektrisch"
    --Welches Auto den ???
    2) "Ich habe Stromkosten von etwa 2 Euro/100km"
    -- Kann nicht sein. Der aktuelle iMiev verbraucht durchschnittlich 16 kWh/100km das sind 16kWh x 0,2Euro/kWh macht 3,2 Euro

  10. Re: ladedauer?

    Autor: ChMu 08.01.12 - 13:59

    eror333 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie glaube ich dir nicht...
    Brauchst Du nicht, das ist mir ehrlich gesagt egal.
    > Grund:
    > 1) "seit 7 Jahren rein elektrisch"
    Jupp, fast sieben Jahre, im Maerz ist es soweit.
    > --Welches Auto den ???
    Commerciell umgebauter Renault Twingo
    > 2) "Ich habe Stromkosten von etwa 2 Euro/100km"
    Ja, im Schnitt verbraucht er 12kwh/100km und ich zahle knapp 17c/kwh
    > -- Kann nicht sein. Der aktuelle iMiev verbraucht durchschnittlich 16
    > kWh/100km das sind 16kWh x 0,2Euro/kWh macht 3,2 Euro
    Der iMiev ist auch erheblich groesser und schwerer (und sehr viel teurer) den wuerde ich fuer das Geld und mit der Reichweite und den Batterien niemals kaufen.

  11. Re: ladedauer?

    Autor: nos2a2 09.01.12 - 11:50

    wo/beim wem hast du das umbauen lassen?
    ein paar fakten zum auto würden mich stark interessieren

  12. Re: ladedauer?

    Autor: ChMu 09.01.12 - 12:26

    nos2a2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo/beim wem hast du das umbauen lassen?
    > ein paar fakten zum auto würden mich stark interessieren
    In England, hat den Vorteil das man eine Euro Zulassung bekommt, der deutsche TUEV mag so was naemlich gar nicht.
    Der Wagen hat einen 19kw Motor welcher auf 27kw ueberlastet werden kann (damit man von der Ampel wegkommt) 2 Batteriepacks a 9kw NiMh, gibts heute nicht mehr aus Paten rechtlichen Gruenden, eine US Oelfirma haellt die Patente nachdem GM sie ihnen nach dem EV1 Desaster faktisch geschenkt hat, welche praktisch unkaputtbar sind. Die Ladeelectronik kommt von den Englaendern, welche nicht nur den Umbau gemacht haben, sondern die Verbrennertechnik auch auch in Zahlung genommen haben, also Motor, Peripherie wie Kuehlung, Auspuff ect pp verkloppt haben.
    Dadurch wurde der Umbau selber finanziert.
    Der Motor war mit knapp 900 Pfund recht billig, die Batterien haben damals knapp 6000 Pfund gekostet, die lagen dort fuer ein anderes, nicht realisiertes, Projekt im Regal.
    Das Getriebe wurde dringelassen, allerdings kann man den Wagen praktisch in jedem Gang fahren, macht keinen riesen Unterschied. Es ging darum, das die eine Kupplung hatten, die den Motor direkt an das Getriebe flanschen konnte, praktisch kein Aufwand, da die Firma Twingos in kleiner Serie umruestete. Es wurden Vakuum Pumpen fuer die Bremsen eingebaut, obwohl die fast nie genutzt werden, die Recuperation recht fuer den Grossteil der Bremserei aus. Es sind immer noch die original Belege drauf.
    Heizung ist ein kleiner Keramik Luefter mit unter 1kw Geammtleistung, mehr fuer die Scheiben, die Sitze sind eh beheizt und ich habe die 38Pfund fuer die Lenkrad Heizung ausgegeben, kalt war es nie. Im Winter ist der Wagen ja in der Garage vorgeheizt uebers Netz.
    Der Wagen faehrt wunderbar und hat in etwa die Leistung des Verbrenners (der er ja mal war), so vom Fahrgefuehl her. Die Reichweite wurde mit optimistischen 180km angegeben, was eher 140-160km in der Praxis entspricht und auch das nur, wenn man unter oder bei 80km/h bleibt. Was aber ja eh viel schneller als erlaubt waere. Hoechstgeschwindigkeit nach langem Anlauf liegt bei 120km/h auf dem Tacho, aber das wird nie genutzt. Winter oder Sommerthemperaturen machen der Batterie konstruktionsbedingt nichts, ist ja keine shiny Lithium.
    Der Wagen wurde knapp 100kg schwerer, was man aber nicht mitbekommt.

    Was heute als e-Fahrzeug angeboten wird ist eher eine Schande fuer die Autobauer, vor 10 Jahren und laenger war man bereits weiter (A-Klasse von Mercedes, EV1 ect) und manchmal habe ich das Gefuehl, die angebotenen Wagen sollen gar nicht funktionieren, so das man die service und Reparatur intensiven und teuren Sprit verbrauchenden Verbrenner weiter kauft.

  13. Re: ladedauer?

    Autor: a.ehrenforth 09.01.12 - 22:47

    http://www.elektro-autos.info/verfuegbare-EAutos.html

  14. Re: ladedauer?

    Autor: ChMu 09.01.12 - 23:33

    a.ehrenforth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.elektro-autos.info

    Ja, schoen, nur warum kosten neue e- Fahrzeuge so viel? Warum will MB fuer einen Smart der um die 15000 als Verbrenner kostet mal eben 36000 Euro? Weil die Batterie angeblich 9000 Euro kostet (was sie nicht tut)?
    Das der Verbrenner Motor (als Ersatzteil mal eben 3400 Euro), das Getriebe (1600 Euro) die komplette Perpherie vom Auspuff ueber den Kat, von der Benzinpumpe bis zum Kuehlsystem nicht gebraucht und auch nicht bezahlt werdem muessen, wird grosszuegig vergessen. Man muss schliesslich keinen Verbrenner Wagen kaufen PLUS die e-Technik einbauen (ausser beim Ampera). Mercedes muss also eine Rohkarosserie und Innenausstattung bringen(weit unter 4000 Euro) einen kleinen E-motor einbauen (unter 1000 Euro), die fertige verschweisste Controlerbox anklemmen, eine kleine Verstaerkung fuer die Batteriewanne einschweissen und die Batterie selber reinstellen.
    Und das schaffen Deutschlands beste Ingeneure nicht?
    Wie schaffen das Auslaender zum halben Preis?
    http://www.avt.uk.com/

  15. Re: ladedauer?

    Autor: __destruct() 10.01.12 - 18:40

    Von den Daten und vom Preis her ist der erste Wagen schon super, aber [Cut an dieser Stelle. Der sieht super aus. Das Bild hat mich getäuscht, Bilder aus anderen Winkeln zeigen, dass der Wagen keine Stupsnase hat.]

    190 km/h Spitze, 480 km Reichweite (Respekt, das ist doch mal zu gebrauchen!) und in 45 Minuten geladen. Was will man mehr?

    Wären Tankstellen für diese Autos verbreiteter, könnte man mit einem solchen Wagen sogar weit weg in den Urlaub fahren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 18:44 durch __destruct().

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