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Es geht nich im selten

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  1. Es geht nich im selten

    Autor: VigarLunaris 22.04.17 - 07:52

    es geht im Gewinnungskosten.

    Natürlich ist Gold nicht so häufig zu finden, aber du findest es z. B. auch in dem Garten, im Wald, in dem Fluss um die Ecke .... aber es herauszuholen würde sich kaum lohnen weil der Aufwand & der Ertrag in keinerlei verhältnis mehr stehen.

    Zur Zeit kann man Li ganz entspannt "ausgraben" - doch was wenn es eben nicht mehr entspannt geht?

    Dann tritt der Effekt ein das auch einmal die Kosten explodieren. Vorher kostet dich dein Akku Schrauber und Mäher mal 99,99 und auf einmal 299,99 wegen der Akku-Kosten.

    Noch ist der Bedarf recht überschaubar. Siehe z. b. bei Lidl - Akku wird für 25 Euro vertickt (inkl. Ladegerät ) oder für 20 Euro excl. Ladegerät.

    Wieviel Li steckt nun darin? Nun man kann natürlich ganz genau rechnen ( http://evworld.com/article.cfm?storyid=1826 ) oder mal überschlagen :

    ~400g brauchst durch für 1 kWh ,... der Akku hat 20V / 2,0A also so ~40W ergo haben

    Also haben wir 16g bedarf je Akku.

    Das kannst du ja mal auf die ganzen Gerätschaften in den Haushalten umrechnen. Hier ein Handy, dort ein Nachtlicht, dort ein paar Batterien und evtl. noch Gartengeräte und Co.

    Du wirst irgendwo so einen Bedarf je Haushalt von so pi*daumen am Ende 1-2 kg an Li erhalten.

    Auf einmal kommen die Autos dazu und schon wirst auf mit einem Schlag nicht mehr 2 kg sondern so 200 - 400 kg ( 2 KfZ ) haben. Auf einmal willst du Solarstorm speichern nochmal + 400 kg usw usw usw.

    D. h. der Bedarf explodiert über Nacht. In Prozenten ausgedrückt wird die Dimension erst klar : ~ 40.000 % (+) bedarf.

    Nun darf man gerne nochmals über "wird knapp" nachdenken.

  2. Re: Es geht nich im selten

    Autor: oxybenzol 22.04.17 - 14:25

    Der verlinkte Artikel stammt aus dem Jahr 2010. Dass sich in der Zwischenzeit einiges verändert hat, zeigt schon die Kapazitätssteigerung beim Akku vom i3 oder Zoe.

    200-400 kg Li für 2 PKW sind auch viel zu viel. Bei 400g pro kWh würde das 500 - 1000 kWh bzw. 250 - 500 kWh pro Fahrzeug sein. Mit 250 kWh kommt man aber schon mehr als 1000 km weit. Da aber der Akku das teuerste Teil am Auto ist, würden allenfalls Vertreter ein Auto mit 250 kWh kaufen, der Rest dürfte mit der Hälfte problemlos klar kommen.
    Für einen Solarspeicher braucht man auch keine 1000 kWh. In Deutschland sind pro kWp 1000 kWh pro Jahr drin. Mit ner 10 kWp-Anlage auf dem Dach könnte man also ein Stromproduktion von mehr als einem Monat zwischenspeichern. Allein schon wenn man ein E-Auto besitzt, wäre das rausgeworfenes Geld, denn der Überschuss vom Tag würde nachts sowieso im Auto landen. Aber auch ohne Auto würde es ökonomisch nur Sinn machen, wenn man ne Inselanlage betreiben will.

  3. Re: Es geht nich im selten

    Autor: VigarLunaris 23.04.17 - 01:46

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der verlinkte Artikel stammt aus dem Jahr 2010. Dass sich in der
    > Zwischenzeit einiges verändert hat, zeigt schon die Kapazitätssteigerung
    > beim Akku vom i3 oder Zoe.
    >
    > 200-400 kg Li für 2 PKW sind auch viel zu viel. Bei 400g pro kWh würde das
    > 500 - 1000 kWh bzw. 250 - 500 kWh pro Fahrzeug sein. Mit 250 kWh kommt man
    > aber schon mehr als 1000 km weit. Da aber der Akku das teuerste Teil am
    > Auto ist, würden allenfalls Vertreter ein Auto mit 250 kWh kaufen, der Rest
    > dürfte mit der Hälfte problemlos klar kommen.
    > Für einen Solarspeicher braucht man auch keine 1000 kWh. In Deutschland
    > sind pro kWp 1000 kWh pro Jahr drin. Mit ner 10 kWp-Anlage auf dem Dach
    > könnte man also ein Stromproduktion von mehr als einem Monat
    > zwischenspeichern. Allein schon wenn man ein E-Auto besitzt, wäre das
    > rausgeworfenes Geld, denn der Überschuss vom Tag würde nachts sowieso im
    > Auto landen. Aber auch ohne Auto würde es ökonomisch nur Sinn machen, wenn
    > man ne Inselanlage betreiben will.

    Und wenn es nur 200g sind - egal - es geht um die Bedarfssteigerung. Argumente zu "perfektionierung" der Produktion und Speicherung spielen hier keinerlei Rolle.

    Wenn man eben nur 1000 T Gold hat aber jeder einen Ehe Ring haben möchte - wird es eben eng.

    Eine so simple Logik das man darüber nicht mehr viel nachzudenken braucht.

  4. Re: Es geht nich im selten

    Autor: oxybenzol 23.04.17 - 12:59

    Natürlich ist Lithum eine knappe Ressource, genauso wie Öl. An der Stelle wird aber folgendes gesagt:"Die Steinzeit ging nicht zu Ende weil die Steine alle waren". Sowohl Peak-Oil als auch Peak-Li ist eine ökonomische Entscheidung. Mit steigendem Preis werden mehr Vorkommen rentabel und es fließt auch mehr Geld in die Weiterentwicklung. Auf der anderen Seite rücken allerdings auch Alternativen stärker in den Focus der Wissenschaft, also die im Artikel genannten Elemente, Na, Mg, und Al oder auch Flusszellenakkus.

    Aus dem hier und jetzt lässt sich nicht erahnen, welche Chemie der günstigste Akku in 10 Jahren haben wird.

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