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Steuergelder verbrennen!

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  1. Steuergelder verbrennen!

    Autor: maverick1977 17.10.14 - 18:22

    Wäre es nicht sinnvoller, FTTH zu fördern und alle anderen Breitbandkonzepte gnadenlos von der Förderung auszuklammern? Hier wird doch eigentlich nur eine zeitlich begrenzte Lücke gestopft, die bald wieder aufbricht, anstatt in die Zukunft zu investieren.

    Hier sollte der Staat ganz klar sagen: "Ihr könnt G.fast und Vectoring umsetzen, aber ohne das Geld des Steuerzahlers." - Hat der Steuerzahler nicht das Recht, das sein Geld sinnvoll investiert wird? Sinnvoll ist Kupfer meiner Meinung nach schon lange nicht mehr. Die Drähte haben, überall wo Baumaßnahmen durchgeführt werden, aus der Erde gerissen zu werden und durch LWL ersetzt zu werden.

    Anders geht die Modernisierung nicht.

  2. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: plutoniumsulfat 17.10.14 - 18:29

    der Zwischenschritt würde bei FTTH nicht anders aussehen.

  3. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: tingelchen 17.10.14 - 18:55

    Ich verstehe deine Aussage, in Bezug auf das Eingangsposting, irgendwie nicht. Was möchtest du uns mitteilen?

  4. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: tingelchen 17.10.14 - 19:00

    Lass die Kupferadern in der Erde. Spielt ja keine Rolle. Sie extra raus zu reißen würde nur sinnlos Geld kosten. Es würde jedoch schon FTTB vollkommen ausreichen. Es muss kein LWL bis in die Wohnungen liegen. Was meist auf gar nicht umsetzbar, da man in den Häusern sonst die ganzen Wände aufreißen müsste. Das macht kein Eigentümer ;)

    Einfach per Gesetz den Ausbau der Last Mile mit LWL verabschieden. Die Last Mile ist dann dem Staat und vergibt die Aufträge für den Flächendeckenden Ausbau mit LWL Leitungen. Hauseigentümer werden dazu verpflichtet die Leitungen bis in den Hausanschlussraum zu legen. ISP's dazu, diese auch an zu fahren. Die Technik ist da. Und Hausintern kann man ja immer noch DSL aus dem LWL Signal machen. Anderes passiert bei VDSL ja auch nicht. Nur das Dinge wie G.Fast und Vectoring bei den Längen dann unnötig sind.

  5. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: plutoniumsulfat 17.10.14 - 19:15

    so wird der Ausbau trotzdem vorangetrieben, weil die Glasfaser näher zum Kunden rückt.

  6. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: jaykay2342 17.10.14 - 19:47

    Im Idealfall aber die ISPs werden vermutlich primär da aufrüsten wo sie

    a) schon kurze strecken hat und nur die Technik im Verteilerkasten getauscht wird
    b) die Kabelkonkurrenz da ist und Kunden abwirbt

    So kann man pro Euro dem man vom Staat bekommt ja selber viel mehr für sich raus schlagen. Anstelle eines neuen Outdoor DSLAMS + die Fiber dorthin, rüsten die dann lieber 10 alte auf an denen es Kabelkonkurrenz gibt.

  7. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: jaykay2342 17.10.14 - 20:03

    FTTB ist auf jedenfall etwas was wir anstreben sollten. Ich hörte dass es in Schweden da ein interessantes Konzept gibt um Fiber auszurollen.

    1. Du zahlst ein paar hundert Euro für den Anschluss ans Fibernetz.
    2. Du musst 2 Tage mithelfen beim Buddeln.
    3. Die Gemeinden müssen Räume oder kleine Häuschen bereitstellen für die Verteilerpunkte.

    Jeder ISP darf auf diesen, erst mal dunklen, Fibern Internet anbieten. Die ISPs müssen sich so nicht um die Kabel-Infrastruktur kümmern. Die Nutzer haben eine große Auswahl an ISPs.

  8. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: tingelchen 17.10.14 - 23:12

    Nur Theoretisch. Praktisch sieht das Erfahrungsgemäß anders aus. Man installiert das Zeug im Verteiler und trägt dann in die Karte freudig ein, Breitbandausbau erfolgreich. Die Eintragung in der Karte ist dann allerdings das einzige was erfolgreich war. Das Lehrt uns die Erfahrung.

    Zumal man dann 5 Mrd. ¤ für eine Lösung ausgegeben hat, die nur temporär ist, aber nicht das eigentliche Problem behebt. D.h. 5 Mrd. ¤ die in die Tonne getreten wurden. Der Steuerzahler darf dann am Ende 4x zahlen. Einmal mehr Steuern/Abgaben weil die Steuergelder wieder rein geholt werden müssen und noch einmal beim ISP weil der Tolle, aber völlig Sinnlose, Ausbau refinanziert werden muss.
    Das ganze machen wir dann noch einmal um dann endlich, evtl., vielleicht, doch LWL in die Häuser zu legen.

    Also lieber gleich direkt LWL legen und nur 2x statt 4x oder gar 6x oder gar 8x zahlen.

  9. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: plutoniumsulfat 18.10.14 - 00:11

    [ ] Du hast verstanden, dass FTTC ein Zwischenschritt zu FTTH ist.
    [?] Du denkst, LWL bedeutet eine Privatanbindung ins RZ.

  10. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: Jogibaer 18.10.14 - 00:39

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es nicht sinnvoller, FTTH zu fördern und alle anderen
    > Breitbandkonzepte gnadenlos von der Förderung auszuklammern?
    > Anders geht die Modernisierung nicht.

    So sehe ich das ebenfalls, es führt kein Weg an der Glasfaser vorbei. Vectoring ist Geldverbrennung, gefördert und durchgeprügelt von der Telekom Lobby. Aber den geht es nur um den schnellen Profit, zukunftssicher investieren ist denen zu teuer, armselig.

  11. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: Ovaron 19.10.14 - 09:28

    jaykay2342 schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > FTTB ist auf jedenfall etwas was wir anstreben
    > sollten.

    Ich glaube, da sind sich fast alle Einig. Fast weil der Endzustand nur FTTH sein kann was nochmal einige Zehnerpotenzen länger dauert und mehr kostet.

    >Ich hörte dass es in Schweden da ein interessantes
    >Konzept gibt um Fiber auszurollen.

    > 1. Du zahlst ein paar hundert Euro für den Anschluss ans Fibernetz.

    An wen?

    > 2. Du musst 2 Tage mithelfen beim Buddeln.

    Wem helfen?

    > 3. Die Gemeinden müssen Räume oder kleine Häuschen bereitstellen für die
    > Verteilerpunkte.

    Wem bereit stellen?

    > Jeder ISP darf auf diesen, erst mal dunklen, Fibern Internet anbieten. Die
    > ISPs müssen sich so nicht um die Kabel-Infrastruktur kümmern. Die Nutzer
    > haben eine große Auswahl an ISPs.

    Und wem gehört die Faser, das Kabel, die Splitter und Multiplexer?

  12. Re: Steuergelder verbrennen!

    Autor: jaykay2342 19.10.14 - 13:12

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jaykay2342 schrieb:
    > -----------------------------------------------------------------
    > > FTTB ist auf jedenfall etwas was wir anstreben
    > > sollten.
    >
    > Ich glaube, da sind sich fast alle Einig. Fast weil der Endzustand nur FTTH
    > sein kann was nochmal einige Zehnerpotenzen länger dauert und mehr kostet.
    >
    > >Ich hörte dass es in Schweden da ein interessantes
    > >Konzept gibt um Fiber auszurollen.
    >
    > > 1. Du zahlst ein paar hundert Euro für den Anschluss ans Fibernetz.
    >
    > An wen?
    Den der es ausbaut. Ich meine dafür wurde Telia beauftragt. Wichtige ist halt das Netz ist dann offen für alle ist und nicht nur für Telia.

    >
    > > 2. Du musst 2 Tage mithelfen beim Buddeln.
    >
    > Wem helfen?
    Dem Bautrupp, der ausbauende schickt halt Experten für die Sachen wo es nötig ist. Aber z.B. einen aufgefressten Kabelgraben kann auch ein leihe wieder zu schaufeln. Die Helfer arbeiten den Experten zu.

    >
    > > 3. Die Gemeinden müssen Räume oder kleine Häuschen bereitstellen für die
    > > Verteilerpunkte.
    >
    > Wem bereit stellen?
    >

    Der Firma die die Fibers legt. Danach ist das aber für alle da nicht nur für die ausbauende Firma. Im Grunde müsste derjenige der die Firbers verlegt nicht mal selber ISP sein.


    > > Jeder ISP darf auf diesen, erst mal dunklen, Fibern Internet anbieten.
    > Die
    > > ISPs müssen sich so nicht um die Kabel-Infrastruktur kümmern. Die Nutzer
    > > haben eine große Auswahl an ISPs.
    >
    > Und wem gehört die Faser, das Kabel, die Splitter und Multiplexer?

    Ich glaub Splitter gibt es nicht. Die baut dann jeder ISP für sich ein. Es geht primär um die Kabel. Gute frage wer das genau ist. Ob nun der Allgemeinheit ( öffentliche Hand) oder einer Betreiber Gesellschaft. Das müsste man mal recherchieren, ich spreche leider kein schwedisch.

    Man trennt hier aber irgendwie Leitungen von Dienstleistungen die darauf angeboten werden. Was ich für den richtigen Ansatz halte.

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