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Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

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  1. Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: flasherle 27.09.21 - 08:42

    Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?
    ich kapiere es nicht...

  2. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: flike 27.09.21 - 09:12

    Es geht darum, Elektrofahrzeuge um biegen und brechen wirtschaftlich zu rechnen. Wen interessieren schon Fakten? Für ein höheres Ziel hält die Klima-Sekte es für legitim, die Menschen mit Zahlen-Fakes in die gewünschte Richtung zu stoßen. Peak-Oil usw.

  3. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Dwalinn 27.09.21 - 09:35

    Also Benzin (E5) kostet im Mittelwert 1,68¤/Liter in einen 10km Umkreis von mir und bei 5,8l auf 100km (Werksangabe für mein Kleinwagen) lande ich auf 9,74¤/ 100km was nur minimal über dem Beispiel im Artikel liegt. Gehst du womöglich davon aus das grundsätzlich alle verbrenner Hybride sind?

  4. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: BlindSeer 27.09.21 - 09:51

    Teure Ecke wo du wohnst. Hier schwankt es zwichen 1,49 und 1,56¤... O_O

  5. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Dwalinn 27.09.21 - 09:56

    Kann sein das sind aber nunmal die Daten die mir Google ausspuckt. Günstigster Anbieter ist bei 1,60 und der teuerste bei 1,79

  6. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: flasherle 27.09.21 - 13:19

    nein ich bin von meinem Kompakten turbo benziner ausgegangen. und mit 1,62 ¤ die ich gestern getankt habe bei e5.

    sprich es sind 4,1 Liter * 1,62 = 6,64...

  7. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 13:26

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?
    > ich kapiere es nicht...

    Warum werden bei Verbrenner nie die Kosten für Umweltverschmutzung mit ein berechnet? Ich kapiere es nicht.

  8. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Myrso 27.09.21 - 13:53

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?
    > > ich kapiere es nicht...
    >
    > Warum werden bei Verbrenner nie die Kosten für Umweltverschmutzung mit ein
    > berechnet? Ich kapiere es nicht.

    Bei einem Preis von 1,60 Euro sind davon 61 Cent der Nettopreis und 12 Cent die Mehrwertsteuer auf den Warenwert.

    Die restlichen 87 Cent sind CO2-Steuer 1 ("Energiesteuer"), CO2-Steuer 2 ("CO2-Preis") und Mehrwertsteuer auf diese Steuern. Ein Liter Benzin beinhaltet 2,33 kg CO2.

    Wir haben also bereist eine CO2-Steuer von 373 Euro je Tonne CO2. Das ist weit mehr als die tatsächlichen Umweltschäden und jeder noch so hoch geforderte CO2-Preis. Umweltministerium und Co. sehen die realen Kosten von CO2 bei 180 Euro. Umweltverbände wie BUND oder Fridays for Future wollen teilweise auch gleich 200 Euro.

    Also, mein Vorschlag - machen wir das doch einfach. Energiesteuer generell abschaffen und CO2-Preis auf ALLE Emissionen auf 200 Euro je Tonne. Und danach bitte alle Diskussion um Verbote & Co. einstampfen.

    Ja, ich bin für Umweltschutz. Das heißt, wir müssen weg von Kohle. Industrie umbauen. Grüne Energie umbauen. Privater PKW ist der letzte und kleinste Bereich. Am lächerlichsten sind Sachen wie Städte umbauen damit weniger private PKWs fahren. Durch innerstädtische Privatfahren fallen ca. 1-3% der CO2-Emissionen von Deutschland an. Dort ist nicht unser Problem. Und ein Elektroauto löst alle diese Probleme in naher Zukunft. Bei 100% grüner Energie für Herstellung und Betrieb.

    Das gleiche lächerliche übrigens beim Flugverkehr. Der ist für etwa 9% der Emission in Deutschland verantwortlich (da CO2 dort oben anders wirkt). Also vielfach mehr Emissionen als private PKW-Fahrten in Städten. Dort muss es dann natürlich nicht darum gehen, innerdeutsche Flüge zu verbieten. Die Interkontinentalflüge sind das Problem. Es geht immer um die Strecke.

    Das gleiche übrigens beim PKW. 500 Meter zum Bäcker - da ist es völlig egal, ob Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Die mehreren tausenden Kilometer im Jahr für Arbeitspendler - dort spielt die Musik. Diese Wegstrecken müssen weg - mit Recht auf 100% Home-Office für geeignete Berufe zum Beispiel. Mit 4 Tageswoche je 9 Stunden inkl. bezahlter Pause für die anderen. Oder auf Wunsch auch 3 Tage je 12 Stunden.

    500 Meter zum Bäcker ist auch mit einem Ferrari kein CO2-Problem.

  9. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Dwalinn 27.09.21 - 14:27

    Und welches Auto verbraucht so wenig?

  10. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: ConstantinPrime 27.09.21 - 14:29

    Weil man das bei eFahrzeugen auch nicht macht.

  11. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 14:29

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Bei einem Preis von 1,60 Euro sind davon 61 Cent der Nettopreis und 12 Cent
    > die Mehrwertsteuer auf den Warenwert.
    >
    > Die restlichen 87 Cent sind CO2-Steuer 1 ("Energiesteuer"), CO2-Steuer 2
    > ("CO2-Preis") und Mehrwertsteuer auf diese Steuern. Ein Liter Benzin
    > beinhaltet 2,33 kg CO2.

    Ähm nein, was redest du für einen Mist? Man kann nicht einfach sagen, die Energiesteuer ist eine CO2 Steuer und dies dann schön rechnen. Die CO2 Steuer ist die CO2 Steuer und nicht mehr!

    Mal abgesehen dass man vergisst das mit dem Geld für die Infrastruktur ausgibt und nicht um die Umweltschäden zu beheben.

    > Wir haben also bereist eine CO2-Steuer von 373 Euro je Tonne CO2. Das ist
    > weit mehr als die tatsächlichen Umweltschäden und jeder noch so hoch
    > geforderte CO2-Preis. Umweltministerium und Co. sehen die realen Kosten von
    > CO2 bei 180 Euro. Umweltverbände wie BUND oder Fridays for Future wollen
    > teilweise auch gleich 200 Euro.

    Falsche Zahlen damit kein richtiges Ergebnis.

    > Also, mein Vorschlag - machen wir das doch einfach. Energiesteuer generell
    > abschaffen und CO2-Preis auf ALLE Emissionen auf 200 Euro je Tonne. Und
    > danach bitte alle Diskussion um Verbote & Co. einstampfen.

    Es hat seinen Grund warum es unterschiedliche Steuern sind.

    > Ja, ich bin für Umweltschutz. Das heißt, wir müssen weg von Kohle.
    > Industrie umbauen. Grüne Energie umbauen. Privater PKW ist der letzte und
    > kleinste Bereich.

    Er ist ein großer Bereich und in allen Bereichen muss was getan werden. Was du tust, mit den Finger auf anderen zeigen und merkst nicht mal was du selbst gemacht hast.

    Am lächerlichsten sind Sachen wie Städte umbauen damit
    > weniger private PKWs fahren. Durch innerstädtische Privatfahren fallen ca.
    > 1-3% der CO2-Emissionen von Deutschland an. Dort ist nicht unser Problem.
    > Und ein Elektroauto löst alle diese Probleme in naher Zukunft. Bei 100%
    > grüner Energie für Herstellung und Betrieb.

    Ach da rechnet man wieder alles klein, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und was immer die 100% bei grüner Energie? Wenn man also 95% geschafft hat dann ist dies natürlich super schlecht, nur 100%. Da ist wirklich ein Rechengenie am Start.

    > Das gleiche lächerliche übrigens beim Flugverkehr. Der ist für etwa 9% der
    > Emission in Deutschland verantwortlich (da CO2 dort oben anders wirkt).
    > Also vielfach mehr Emissionen als private PKW-Fahrten in Städten. Dort muss
    > es dann natürlich nicht darum gehen, innerdeutsche Flüge zu verbieten. Die
    > Interkontinentalflüge sind das Problem. Es geht immer um die Strecke.

    Ja wir wissen schon mit den Finger auf andere zeigen, Hauptsache nicht mein privater PKW ist betroffen.

    > Das gleiche übrigens beim PKW. 500 Meter zum Bäcker - da ist es völlig
    > egal, ob Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Die mehreren tausenden Kilometer im
    > Jahr für Arbeitspendler - dort spielt die Musik. Diese Wegstrecken müssen
    > weg - mit Recht auf 100% Home-Office für geeignete Berufe zum Beispiel. Mit
    > 4 Tageswoche je 9 Stunden inkl. bezahlter Pause für die anderen. Oder auf
    > Wunsch auch 3 Tage je 12 Stunden.
    >
    > 500 Meter zum Bäcker ist auch mit einem Ferrari kein CO2-Problem.

    Komisch beim Bäcker zählt du die Fahrt wieder einzeln, aber beim Pendeln die vom ganzen Jahr.

  12. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: nolivier 27.09.21 - 14:31

    ... warum wird bei den E-Autos nicht der um bis zu 50% höhere, höchst gefährliche Feinstaub mit eingerechnet?
    Warum wird beim E-Auto nicht der echte Strommix heran gezogen, was schon bei einem kl. ID.3 92 g/kg beträgt
    Warum wird bei einem E-Auto der CO2 Rucksack gegenüber einem Diesel erwähnt, was erst nach 100-200.000 km abgebaut wird
    Warum wird bei einem E-Auto die Höhere Umweltbelastung bei der Produktion/Verschrottung nicht mit eingerechnet.
    ....

    n.Olivier
    ---

  13. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 14:42

    nolivier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... warum wird bei den E-Autos nicht der um bis zu 50% höhere, höchst
    > gefährliche Feinstaub mit eingerechnet?

    Wo hast du 50% her?
    Und die müsste man ja dann bei Bremse und Rädern ein berechnen.

    > Warum wird beim E-Auto nicht der echte Strommix heran gezogen, was schon
    > bei einem kl. ID.3 92 g/kg beträgt
    > Warum wird bei einem E-Auto der CO2 Rucksack gegenüber einem Diesel
    > erwähnt, was erst nach 100-200.000 km abgebaut wird
    > Warum wird bei einem E-Auto die Höhere Umweltbelastung bei der
    > Produktion/Verschrottung nicht mit eingerechnet.

    Du hast aber noch sehr sehr alte Werte. 200.00Km ist das noch vom letzten Jahrhundert? Du kannst dies alles mit einrechnen. Nur wird dadurch der Verbrenner kein Stück besser für die Umwelt.

  14. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Myrso 27.09.21 - 15:04

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > blablabla

    Für die Infrastruktur gibt es die KFZ-Steuer. Außerdem spielen PKW keine Rolle bei der Abnutzung von Straßen. Siehe Vierte-Potenz-Gesetz. Ein einzelner LKW nutzt die Straße etwa so stark ab wie 15.000 bis 160.000 PKWs. Die Zahlen variieren hier sehr stark - die Größenordnung ist klar. PKWs, Fahrräder, einfache Krankenwagen & Co. verursachen zusammen weniger als 0,01% der Schäden. Die KFZ-Steuer müsste also nur Neubau abdecken und Straßen, welche einem LKW-Fahrverbot unterliegen. Die gibt es praktisch nicht, da jedes Haus ja beim Erbauen, Umbauen, Sanieren usw. von LKWs angesteuert wird.

    Wir haben auf Benzin bereits eine CO2-Steuer iHv 373 Euro. Das ist auch Fakt. Nenn das Ding, wie du willst. Nenn es Energiesteuer. Nenn es CO2-Preis. Nenn es CO2-Steuer usw... - der Name ändert nichts an der faktischen Wirkungsweise.

    So, du wolltest noch die Bäckerfahrten aufsummiert. Also 52 Wochen Sonntags je 500 Meter zum Bäcker und zurück: 52 Kilometer im Jahr. 230 x 25 Kilometer x Hin/Rück = 11.500 Kilometer. Verhältnis 221 zu 1. Der Arbeitsweg ist ein echtes Problem - den Weg zum Bäcker innerstädtisch können wir auch in 100 Jahren noch mit einem Verbrenner klimaverträglich fahren. Das sind 0,006 Tonnen CO2 pro Jahr.

    Mal zum Grundtenor deines Beitrags: Du denkst immer noch, dass wir Klimaschutz hinbekommen, wenn Leute sich privat massiv einschränken müssten oder mit Verboten usw. - das ist ein schwerwiegender Irrglaube. Klimaschutz geht entweder mit der Bevölkerung oder gar nicht. Die Leute werden nicht auf ÖPNV oder Fahrrad umsteigen - sie werden nach wie vor auch in 30 Jahren und auch innerstädtisch mit dem Auto fahren.

    Wir sollten alles möglich daran setzen, dass wir Technologien wie Wärmepumpen, Windkraft, Solarkraft, Speichertechnologie und vor allem auch Elektroautos in der großen Masse unterbringen, ohne dass irgendjemand auch nur daran denkt, dass er in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt wurde oder seine Lebensweise umstellen muss. Denn dann wird es gar nicht klappen.

    Selbst der relativ moderate Kurs der Grünen wurde ja quasi abgewählt. Über 85% der Wählerinnen und Wähler haben für einen noch leichteren Kurs beim Klimaschutz votiert im Vergleich zu den Grünen. Weit weg vom erhofften Platz 1. Da war eben doch noch zu viel Verbot und Verhaltensänderung drin.

    Deswegen - ein Klimaschutzkonzept, welches auf Verhaltensänderungen der Bevölkerung fußt, wird scheitern. Dass es scheitert, wollen wir alle nicht. Also, Ideologie beiseiteschieben und Klimaschutz angehen, ohne dass irgend eine Bevölkerungsgruppe sich in irgend einer Art und Weise einschränken oder ändern muss. Und wenn es am Ende noch 20-30% Verbrenner gibt, dann müssen wir dort auch eFuels finden (gibt es ja schon - siehe Brasilien). Wenn nicht, dann wird der Klimaschutz scheitern.

  15. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 15:46

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weitsicht0711 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > blablabla

    sagt jetzt viel über dich aus und weniger über mich.

    > Für die Infrastruktur gibt es die KFZ-Steuer. Außerdem spielen PKW keine
    > Rolle bei der Abnutzung von Straßen. Siehe Vierte-Potenz-Gesetz. Ein
    > einzelner LKW nutzt die Straße etwa so stark ab wie 15.000 bis 160.000
    > PKWs.

    Ach den Wert von 160.000 darfst dann gerne zeigen. Und hier geht es um den direkten Vergleich PKW/LKW, was du aber wieder vergisst, das die Aufteilung LKW/Auto auf der Straße nicht 50/50 ist.

    Außerdem sind die Einnahmen von der KFZ-Steuer nur run 10 Milliarden, weiß ja nicht wie du da was denken willst, aber bei deinen rechenkünsten.

    Die Zahlen variieren hier sehr stark - die Größenordnung ist klar.
    > PKWs, Fahrräder, einfache Krankenwagen & Co. verursachen zusammen weniger
    > als 0,01% der Schäden.

    Quelle? Wenn es die Zahlen von oben sind, dann ist das Ergebnis wieder mal falsch.

    Die KFZ-Steuer müsste also nur Neubau abdecken und
    > Straßen, welche einem LKW-Fahrverbot unterliegen. Die gibt es praktisch
    > nicht, da jedes Haus ja beim Erbauen, Umbauen, Sanieren usw. von LKWs
    > angesteuert wird.

    Zum Kopfschütteln.

    > Wir haben auf Benzin bereits eine CO2-Steuer iHv 373 Euro. Das ist auch
    > Fakt. Nenn das Ding, wie du willst. Nenn es Energiesteuer. Nenn es
    > CO2-Preis. Nenn es CO2-Steuer usw... - der Name ändert nichts an der
    > faktischen Wirkungsweise.

    Das es immer noch keine CO2 Steuer ist. Durch wiederholen wird es nicht richtiger.

    > So, du wolltest noch die Bäckerfahrten aufsummiert. Also 52 Wochen Sonntags
    > je 500 Meter zum Bäcker und zurück: 52 Kilometer im Jahr. 230 x 25
    > Kilometer x Hin/Rück = 11.500 Kilometer. Verhältnis 221 zu 1. Der
    > Arbeitsweg ist ein echtes Problem - den Weg zum Bäcker innerstädtisch
    > können wir auch in 100 Jahren noch mit einem Verbrenner klimaverträglich
    > fahren. Das sind 0,006 Tonnen CO2 pro Jahr.

    Ach man geht nur Sonntags zum Bäcker. Und nur zum Bäcker, auch nicht zum Friseur usw.... und es ist nur eine Person und nicht Millionen.

    > Mal zum Grundtenor deines Beitrags: Du denkst immer noch, dass wir
    > Klimaschutz hinbekommen, wenn Leute sich privat massiv einschränken müssten
    > oder mit Verboten usw. das ist ein schwerwiegender Irrglaube.

    Ist was ganz normales in unserer Gesellschaft? Verbote regeln unser Leben.

    > Klimaschutz
    > geht entweder mit der Bevölkerung oder gar nicht. Die Leute werden nicht
    > auf ÖPNV oder Fahrrad umsteigen - sie werden nach wie vor auch in 30 Jahren
    > und auch innerstädtisch mit dem Auto fahren.

    Was jetzt das eine mit dem andere zu tun hat.

    > Wir sollten alles möglich daran setzen, dass wir Technologien wie
    > Wärmepumpen, Windkraft, Solarkraft, Speichertechnologie und vor allem auch
    > Elektroautos in der großen Masse unterbringen, ohne dass irgendjemand auch
    > nur daran denkt, dass er in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt
    > wurde oder seine Lebensweise umstellen muss. Denn dann wird es gar nicht
    > klappen.

    Veränderung gehört zu Leben des Menschen dazu, es ist auch das was den Menschen ausmacht.

    > Selbst der relativ moderate Kurs der Grünen wurde ja quasi abgewählt. Über
    > 85% der Wählerinnen und Wähler haben für einen noch leichteren Kurs beim
    > Klimaschutz votiert im Vergleich zu den Grünen. Weit weg vom erhofften
    > Platz 1. Da war eben doch noch zu viel Verbot und Verhaltensänderung drin.

    Schon wieder dieses Zahlen gedrehte und jetzt kommt was, ich bin für scharf Maßnahmen und habe die Grünen auch nicht gewählt. Deine Rechnung stürzt schon wieder in sich zusammen.

    > Deswegen - ein Klimaschutzkonzept, welches auf Verhaltensänderungen der
    > Bevölkerung fußt, wird scheitern. Dass es scheitert, wollen wir alle nicht.
    > Also, Ideologie beiseiteschieben und Klimaschutz angehen, ohne dass irgend
    > eine Bevölkerungsgruppe sich in irgend einer Art und Weise einschränken
    > oder ändern muss. Und wenn es am Ende noch 20-30% Verbrenner gibt, dann
    > müssen wir dort auch eFuels finden (gibt es ja schon - siehe Brasilien).
    > Wenn nicht, dann wird der Klimaschutz scheitern.

    Der Klimaschutz ist schon gescheitert, was man jetzt noch versucht, die Kohle aus dem Feuer holen. Und dies nicht für uns sondern für unsere Kinder, dass Menschen lieber so weiter machen und keine Rücksicht auf die eigenen Kinder nehmen ist eigentlich nur beschämend.

  16. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Myrso 27.09.21 - 16:25

    Entweder wir machen einen Klimaschutz, angepasst an das jetzige Verhalten der Menschen oder wir werden scheitern. So einfach ist das. Es wird keine größeren Anpassungen im Verhalten geben. Kaum jemand wird vom PKW auf den ÖPNV umsteigen. Wenn unsere Hoffnung darauf liegen, dann wird es nicht passieren.

    Dass über 85% nicht die Grünen gewählt haben, ist Fakt. Dass wir durch staatliche Eingriffe eine faktische CO2-Bepreisung auf Benzin in Höhe von 373 Euro haben, ist auch Fakt. Ob das rechtlich so heißt, oder nicht - faktisch und ökonomisch wirkt es sich exakt so aus, als hätten wir bereits 373 Euro CO2-Preis.

    Guck mal hier, 100.000-fach:
    https://www.zeit.de/2011/31/Stimmts-Strasse

    Ich hoffe, die Zeit ist dir seriös genug.

    Der Anteil LKW an der Verkehrsleistung ist 11,6% - siehe hier:
    https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/fahrleistungen-verkehrsaufwand-modal-split#fahrleistung-im-personen-und-guterverkehr

    Also 11,6% x 100.000 + 88,4% x 1 => LKW sind für 99,992% der Straßenabnutzung verantwortlich. Autos, Fahrräder, Motorräder und leichte Transporter sind zusammen in Summe für 0,008% der Straßenabnutzung verantwortlich.

    Ich sag es dir, wie es ist. Alle externen Kosten des MIV sind überproportional internalisiert.

    Die Gesundheitsschäden sind durch Versicherungen gedeckt plus Gewinne für die Versicherung plus Versicherungssteuer und Körperschaftssteuer aus dem Gewinn der Versicherung für die Allgemeinheit.

    Je Tonne CO2 gehen 373 Euro an den Bundeshaushalt. Gerechnet ohne die Mehrwertsteuer auf das eigentliche Benzin.

    Die KFZ-Steuer überkompensiert bei weitem die durch Autos verursachten Schäden an der Bestandsinfrastruktur (0,008% inkl. Fahrräder, Mopeds, Motorräder, leichte Transporter). Ganz im Gegenteil zu dem ÖPNV - Busse verursachen Straßenschäden in ähnlicher Stärke wie LKW, da es eine vergleichbare Achslast gibt. Aber hey, der ÖPNV ist eh schon bezuschusst.

  17. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 16:44

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder wir machen einen Klimaschutz, angepasst an das jetzige Verhalten
    > der Menschen oder wir werden scheitern. So einfach ist das. Es wird keine
    > größeren Anpassungen im Verhalten geben. Kaum jemand wird vom PKW auf den
    > ÖPNV umsteigen. Wenn unsere Hoffnung darauf liegen, dann wird es nicht
    > passieren.

    Also versuchen wir die Naturgesetze anzupassen. Die Erde kugelt sich gerade vor lachen. Also die Menschen wollen sich nicht ändern, gut dann sollen die das auch so mit ihren Kindern und Enkelkindern kommunizieren und klipp und klar sagen, eure Zukunft interessiert und nicht. Aber da ist man dann auch wieder zu feige.

    > Dass über 85% nicht die Grünen gewählt haben, ist Fakt.

    Ja aber deine Schlußfolgerung nicht, aber komisch darauf gehst du nicht ein.


    Dass wir durch
    > staatliche Eingriffe eine faktische CO2-Bepreisung auf Benzin in Höhe von
    > 373 Euro haben, ist auch Fakt. Ob das rechtlich so heißt, oder nicht -
    > faktisch und ökonomisch wirkt es sich exakt so aus, als hätten wir bereits
    > 373 Euro CO2-Preis.

    Stimmt immer noch nicht, egal wie oft du es wiederholst!

    > Guck mal hier, 100.000-fach:
    > www.zeit.de

    Ist nicht 160.000 fach!
    In der Überschrift steht nur 10.000 für mehr braucht man ein Abo.

    > Der Anteil LKW an der Verkehrsleistung ist 11,6% - siehe hier:
    > www.umweltbundesamt.de#fahrleistung-im-personen-und-guterverkehr
    >
    > Also 11,6% x 100.000 + 88,4% x 1 => LKW sind für 99,992% der
    > Straßenabnutzung verantwortlich. Autos, Fahrräder, Motorräder und leichte
    > Transporter sind zusammen in Summe für 0,008% der Straßenabnutzung
    > verantwortlich.

    Achso alle LKW sind dann mit 100.000 Fach zu zählen, gibt ja nicht so um die 50% Leerfahrten. Du hast vom Rechnen absolut keinen Schimmer, jeder Versuch war bisher absolut Fehlerhaft.



    > Je Tonne CO2 gehen 373 Euro an den Bundeshaushalt. Gerechnet ohne die
    > Mehrwertsteuer auf das eigentliche Benzin.

    Macht daraus immer noch keine CO2 Steuer,

    > Die KFZ-Steuer überkompensiert bei weitem die durch Autos verursachten
    > Schäden an der Bestandsinfrastruktur (0,008% inkl. Fahrräder, Mopeds,
    > Motorräder, leichte Transporter). Ganz im Gegenteil zu dem ÖPNV - Busse
    > verursachen Straßenschäden in ähnlicher Stärke wie LKW, da es eine
    > vergleichbare Achslast gibt. Aber hey, der ÖPNV ist eh schon bezuschusst.

    Und deine Rechnung stimmt immer noch nicht. Du wirfst hier mit Zahlen um dich und wiederholst immer das gleich wbwohl es nicht stimmt. Ich bin dann mal raus, sinnvolles kommt hier auch nicht mehr.

  18. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Myrso 27.09.21 - 16:59

    Mach dich nicht lächerlich, ob PKW, Motorräder, Fahrräder und leichte Transporter 0,008% oder 0,016% der Schäden verursachen, spielt keine Rolle. Ich überschätze es einfach mal großzügig auf das 10fache: 0,08%. Immer noch nichts.

    Naturgesetze müssen wir nicht ändern. Nur unsere jetzige Verhaltensweisen auf 100% EE umstellen. Also 80% Elektroautos (100% CO2-freie Produktion und Betankung durch EE) und 20% EFuels wie in Brasilien - zu 100% nicht-fossil.

    Der CO2-Preis von 373 Euro auf Benzin ist faktisch so vorhanden. Du liest anscheinend nicht richtig. Es geht um die faktische und ökonomische Realität - nicht um die Bezeichnung. Ich habe nicht gesagt, dass er so bezeichnet wird. Nur dass er die faktische und ökonomische Wirkung eines CO2 Preises iHv 373 Euro hat.

    Wir müssen jetzt klipp und klarr sagen, dass wir das Klimathema zu 100% technisch ohne Einschränkungen und Verbote lösen. Nur dann können wir es lösen. Wenn wir auf Verhaltensänderungen, selbst kleinste Verhaltensänderungen, setzen, dann werden wir uns irgendwann bei 2,7 Grad fragen, warum wir nicht tatsächlich reagiert haben, sondern darauf gehofft haben, dass alle Menschen plötzlich ihr Verhalten ändern.

  19. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 17:24

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mach dich nicht lächerlich, ob PKW, Motorräder, Fahrräder und leichte
    > Transporter 0,008% oder 0,016% der Schäden verursachen, spielt keine Rolle.
    > Ich überschätze es einfach mal großzügig auf das 10fache: 0,08%. Immer noch
    > nichts.

    Was bist du für ein Mathematiker, ach die Rechnung stimmt nicht, dann mache ich irgendwas dann wird es schon passen. Nein, so funktioniert Mathematik nicht.

    > Naturgesetze müssen wir nicht ändern. Nur unsere jetzige Verhaltensweisen
    > auf 100% EE umstellen. Also 80% Elektroautos (100% CO2-freie Produktion und
    > Betankung durch EE) und 20% EFuels wie in Brasilien - zu 100%
    > nicht-fossil.

    Als Tipp, diese Gesetzte kann man nicht ändern, nicht mal mit der schlechtesten Mathematik.

    > Der CO2-Preis von 373 Euro auf Benzin ist faktisch so vorhanden. Du liest
    > anscheinend nicht richtig. Es geht um die faktische und ökonomische
    > Realität - nicht um die Bezeichnung. Ich habe nicht gesagt, dass er so
    > bezeichnet wird. Nur dass er die faktische und ökonomische Wirkung eines
    > CO2 Preises iHv 373 Euro hat.

    Ich lese wie du es bezeichnest und dies ist falsch! Es wird auch nicht beim 4. mal richtiger. Aber schön wie du nicht von deinen Fehler abweichst. Als Tipp wirf die Umsatzsteuer auch noch drauf, bewirkt dann faktisch auch das gleich! Und trotzdem haben die nichts mit einem CO2 Preis zu tun wie du es gern hättest.

    > Wir müssen jetzt klipp und klarr sagen, dass wir das Klimathema zu 100%
    > technisch ohne Einschränkungen und Verbote lösen.

    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass
    Und das geht nun mal nicht!

    > Nur dann können wir es
    > lösen. Wenn wir auf Verhaltensänderungen, selbst kleinste
    > Verhaltensänderungen, setzen, dann werden wir uns irgendwann bei 2,7 Grad
    > fragen, warum wir nicht tatsächlich reagiert haben, sondern darauf gehofft
    > haben, dass alle Menschen plötzlich ihr Verhalten ändern.

    Die Möglichkeit war da es ohne Verbote zu lösen, wo das hingeführt hat sieht man ja. Aber bleiben wir halt weiter auf dem Weg zum wohle unserer Kinder.

  20. Re: Warum wird bei den Verbrennern denn ca 1/3 zu viel angegeben?

    Autor: dEEkAy 27.09.21 - 17:33

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, Elektrofahrzeuge um biegen und brechen wirtschaftlich zu
    > rechnen. Wen interessieren schon Fakten? Für ein höheres Ziel hält die
    > Klima-Sekte es für legitim, die Menschen mit Zahlen-Fakes in die gewünschte
    > Richtung zu stoßen. Peak-Oil usw.


    Naja, mein Verbrenner, "ein kleiner und absolut ökologischer" BMW X5 Bj, 2010 mit 210 KW schluckt locker seine 10+ Liter Diesel. 11-12 in der Stadt und 10 auf Langstrecke, bei 240 km/h sieht das natürlich anders aus.
    11l * 1,35 ¤/l = 14,85 ¤ auf 100 km, allein Diesel.

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