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Da musste ich mich doch glatt mal registrieren :-)

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  1. Da musste ich mich doch glatt mal registrieren :-)

    Autor: rstcologne 20.08.17 - 21:25

    Hallo zusammen,

    ich bin seit einiger Zeit Besitzer eines Anet A6. So schlecht, wie in diesem Artikel beschrieben, ist er aber nicht. Man muss ein Bisschen Hand anlegen (Stabilisierung), damit die Druckergebnisse besser werden. Dazu gibt es aber mittlerweile mehr als genug Komponenten auf Thingiverse, die man sich selbst ausdrucken kann. Man sollte etwas Hand anlegen, um die Elektronik besser zu machen. Z.B. sauberes Verlöten der Kabel für das Heatbed statt des mitgelieferten Steckers, außerdem ist es sicher sinnvoll, ein ausreichend dimensioniertes ATX Netzteil zu verwenden und dem Heatbed noch einen Mosfet zu spendieren. Der Drucker ist also definitiv kein Auspacken und Loselgen Produkt, sondern eher eine Grundlage zum Basteln.

    Ist man dazu bereit, ist das Kit aber durchaus brauchbar, dadurch, dass es ein Bausatz ist, lässt es sich halt auch gut erweitern und verbessern und bei Interesse mit wenig zusätzlicher Investition in einen AM6 oder sogar einen kleinen Hypercube Evolution umbauen. Der Drucker kann also mitwachsen.

    Ich habe keinen Vergleich zu fertigen Produkten ala Ultimaker. Kann sein, dass diese näher an Aufstellen und Losdrucken kommen. Meine ersten Schritte im 3D Druck habe ich mit einem Kossel Mini gemacht. Der Bausatz war vor ein paar Jahren etwa dreimal so teuer, wie der A6. Die Verarbeitung war um einiges besser, alle Kabel waren sauber gecrimpt und so weiter. Allerdings habe ich weitaus mehr Zeit in die Einstellung dieses Druckers verwenden müssen, als ich beim A6 benötigt habe (inklusive der ganzen Erweiterungen, die ich gedruckt und angebaut habe). Der A6 druckt dafür jetzt wie eine Eins. Der Kossel muss immer wieder mühsam kalibriert werden, wenn man ihn nur aus versehen mal zu lange angeschaut hat. Flexible Filamente habe ich noch nicht gedruckt, aber es sind schon fast 3 1kg Rollen PETG durch den Extruder des A6 gegangen. Keine Probleme bisher.

    Also, wer etwas Lust am Basteln hat und nicht nur drucken möchte, bekommt mit dem A6 einen durchaus attraktiven Ausgangspunkt. Man könnte sagen, der A6 ist eine brauchbare Teilesammlung für den Einstieg, die auch druckt :-)

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