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Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

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  1. Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 12:45

    Frauen werden bei uns nicht genug unterdrückt.

    Eine Studie der Leeds Beckett University legt genau diesen Schluss nahe. In Ländern, in denen Frauen sozial deutlich weniger abgesichert sind, im Scheidungsfall mittellos dastehen, entrechteter sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau sich für einen MINT-Studiengang und einen solchen Job entscheidet, deutlich höher. Solche Studiengänge sind einfach existenzsichernder als Literaturwissenschaften oder Kunstgeschichte.

    https://www.leedsbeckett.ac.uk/news/0218-gender-equality-surprise-revealed-by-leeds-beckett-university-research/
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/MINT-Studium-Frauen-weniger-interessiert-wenn-sie-die-Wahl-haben-3974386.html

    Übrigens, noch deutlich schlechter als Deutschland ist der Frauenanteil in MINT in Schweden, Finland, Norwegen, Irland, den Niederlanden, der Schweiz und noch vielen weiteren Ländern. Und waren nicht gerade die skandinavischen Länder immer unser Bildungsvorbild?

    Deutlich besser beim MINT-Anteil schneiden dagegen Algerien, Tunesien, die VAE, die Türkei, Albanien, Georgien und Rumänien ab. Vielleicht sollten wir von denen lernen, wie man die Quote steigert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 12:51 durch Oktavian.

  2. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Analysator 20.01.20 - 13:04

    Nö. Vielleicht sollte man daran arbeiten, dass mehr menschen das studieren können, was ihnen liegt, damit wir weniger "ich wollte eigentlich X, habe aber IT genommen weil Geld" - Absolventen haben?

    Wäre auch so eine Idee.

  3. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 13:13

    Analysator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö. Vielleicht sollte man daran arbeiten, dass mehr menschen das studieren
    > können, was ihnen liegt, damit wir weniger "ich wollte eigentlich X, habe
    > aber IT genommen weil Geld" - Absolventen haben?
    >
    > Wäre auch so eine Idee.

    Wird es nicht geben, weil wir in einer Marktwirtschaft leben.
    Hier gibt es Angebot und Nachfrage.

    Der Lohn sorgt halt automatisch, dafür, dass alle Berufe ergriffen werden. Denn wenn es zu wenige Biologen gibt, dann steigt die Nachfrage und der Lohn, und somit gibt es mehr Leute, die das studieren und den Beruf ausüben.

    Das gleiche gilt im Übrigen auch für "Arsch Berufe" wie Müllmann oder Kanalreinigung. Man könnte annehmen, dass da ungelernte Arbeitskräfte den Mindestlohn bekommen, aber oft ist es je nach Standort deutlich darüber. (Weil ansonsten niemand den scheiß machen will).

  4. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 13:17

    > Das gleiche gilt im Übrigen auch für "Arsch Berufe" wie Müllmann oder
    > Kanalreinigung. Man könnte annehmen, dass da ungelernte Arbeitskräfte den
    > Mindestlohn bekommen, aber oft ist es je nach Standort deutlich darüber.
    > (Weil ansonsten niemand den scheiß machen will).

    Vielleicht liegt es auch daran, dass man auch in diesen Bereichen nicht die ungelernte Hilfskraft haben möchte, sondern eine ausgebildete (oder gut angelernte) Fachkraft. Und die möchte man nach der Einarbeitungszeit auch gerne noch etwas halten, da diese Jobs gar nicht so einfach sind, wir ein Schreibtischtäter sich das vielleicht ausmalt.

  5. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 13:24

    > Nö. Vielleicht sollte man daran arbeiten, dass mehr menschen das studieren
    > können, was ihnen liegt, damit wir weniger "ich wollte eigentlich X, habe
    > aber IT genommen weil Geld" - Absolventen haben?

    Jaja, das ist aber nicht im Sinne der feministischen Lehre. Frauen sollen sich
    ganz frei entscheiden, solange sie sich dann auch richtig entscheiden.

    Man sieht ja, je mehr man Frauen die Wahl lässt, je mehr sie tun können,
    was sie wollen, je gleichberechtigter es in einem Land zugeht, je
    auskömmlicher auch in den Geisteswissenschaften verdient wird, desto
    weniger Frauen studieren MINT.

  6. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 13:26

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das gleiche gilt im Übrigen auch für "Arsch Berufe" wie Müllmann oder
    > > Kanalreinigung. Man könnte annehmen, dass da ungelernte Arbeitskräfte
    > den
    > > Mindestlohn bekommen, aber oft ist es je nach Standort deutlich darüber.
    > > (Weil ansonsten niemand den scheiß machen will).
    >
    > Vielleicht liegt es auch daran, dass man auch in diesen Bereichen nicht die
    > ungelernte Hilfskraft haben möchte, sondern eine ausgebildete (oder gut
    > angelernte) Fachkraft. Und die möchte man nach der Einarbeitungszeit auch
    > gerne noch etwas halten, da diese Jobs gar nicht so einfach sind, wir ein
    > Schreibtischtäter sich das vielleicht ausmalt.

    Klar, es ist ein knall harter Job. Die gelernten Arbeiter können da durchaus mehr verdienen, als z.B. einige Berufe, für die ein Studium erforderlich ist. Ich persönlich wäre nicht in der Lage da zu arbeiten. Aber ich denke schon, dass das Gehalt in dem Beruf, einen großen Teil der Motivation darstellt. Insbesondere, da der Ruf dieser Berufe ja ziemlich schlecht in der Gesellschaft ist, obwohl der Beruf einen sehr wichtigen Beitrag zum Funktionieren unsere modernden Gesellschaft beiträgt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 13:27 durch Teeklee.

  7. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 13:31

    > Klar, es ist ein knall harter Job. Die gelernten Arbeiter können da
    > durchaus mehr verdienen, als z.B. einige Berufe, für die ein Studium
    > erforderlich ist.

    Das liegt bei einigen der Studiengänge an der mangelnden Wertschöpfung danach. Ein studierter Philosoph, der philosophiert um des Philosophierens willen, wird dieses Tätigkeit kaum gewinnbringend verkaufen können (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen)

    > Ich persönlich könnte da gar nicht arbeiten. Aber ich
    > denke schon, dass das Gehalt in dem Beruf, einen großen Teil der Motivation
    > darstellt.

    Natürlich, man braucht Leute, die schon auch was im Kopf haben, verantwortungsvoll mit ihrem Beruf umgehen, usw. und gleichzeitig in einer eher unangenehmen Umgebung arbeiten.

    > Insbesondere, da der Ruf dieser Berufe ja ziemlich schlecht in
    > der Gesellschaft ist, obwohl der Beruf einen sehr wichtigen Beitrag zum
    > Funktionieren unsere modernden Gesellschaft beiträgt.

    Wobei ich Müllwerker und Kanalarbeiter nicht als Berufe einsortieren würde mit einem allzu schlechten Image. Ja, harte Jobs, die nicht jeder machen möchte oder kann. Aber da kenne ich etliche Jobs mit deutlich schlechterem Image (und schlechterer Bezahlung).

  8. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Quantium40 20.01.20 - 13:37

    Teeklee schrieb:
    > Der Lohn sorgt halt automatisch, dafür, dass alle Berufe ergriffen werden.
    > Denn wenn es zu wenige Biologen gibt, dann steigt die Nachfrage und der
    > Lohn, und somit gibt es mehr Leute, die das studieren und den Beruf
    > ausüben.

    Komisch - warum verdienen dann Pflegeberufe weniger als die Leute aus den Vorstandsetagen?
    Irgendetwas kann da mit dem Arbeitsmarkt nicht stimmen.

  9. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 13:37

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich Müllwerker und Kanalarbeiter nicht als Berufe einsortieren würde
    > mit einem allzu schlechten Image. Ja, harte Jobs, die nicht jeder machen
    > möchte oder kann. Aber da kenne ich etliche Jobs mit deutlich schlechterem
    > Image (und schlechterer Bezahlung).

    Klar, aber an der Berufsbezeichnung und dem Image des Berufs hat sich schon etwas zum positiven getan, so gibt es eigentlich gar keinen Müllmann, sondern der ausgeübte Beruf heißt ja:
    Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

  10. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: ibsi 20.01.20 - 13:39

    Weil es anscheinend sehr viele Leute gibt die sich körperlich für einen Hungerlohn kaputt machen.

    Ist ja schön das da so Idealisten bei sind (also wirklich schön! So was ist ja positiv), aber leider verbessert sich das Geld dadurch nur sehr sehr langsam.

  11. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 13:45

    > Komisch - warum verdienen dann Pflegeberufe weniger

    Die wenigsten Pflegekräfte sind examiniert. Eine examinierte Krankenschwester verdient als Einstiegsgehalt ca. 33k EUR nach Tarif (der quasi überall gezahlt wird). Das Problem ist eben, viele sind angelernte Hilfskräfte, die bereit sind, sich für wenig Geld gesundheitlich aufzureiben. Zudem ist der Organisationsgrad in dem Bereich überschaubar, das sollten die Arbeitnehmer ändern.

    > als die Leute aus den
    > Vorstandsetagen?

    Wenn es jemand gäbe, der für deutlich weniger Geld einen gleichguten Job macht, sollte man den nehmen. Ganz ehrlich, ich weiß, was mein Vorstand verdient, ich wollte den Job nicht machen.

  12. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: berritorre 20.01.20 - 13:45

    Ich denke es gibt nicht nur einen Faktor, warum sich Frauen oft NICHT für MINT entscheiden.

    Allerdings halte ich es für sinnvoll, die Barrieren einzureissen, die Menschen manchmal davon abhalten ihren Wunschberuf zu ergreifen. Egal ob Frauen oder Männer.

    Ich kann durchaus die Bedenken vieler Mädels verstehen in die IT zu gehen. Auch wenn es besser geworden ist, viele in der IT sind echte "Büffel", mit denen man es als mann schon manchmal schwer hat, weil sie einfach keine sozialen Kompetenzen haben. Kann mir gut vorstellen, dass es für Frauen nochmal schwerer ist.

    Auf der anderen Seite stelle ich mir vor, dass viele Jungs eben nicht Kindergärtner werden, weil man zum einen immer noch mit Vorurteilen auf Arbeitgeber und Eltern-Seite zu kämpfen hat, sich aber eventuell von anderen (Kumpels) auch dumme Sprüche anhören muss. Sollte man zwar drüber stehen, aber auch Männer sind nicht immer so selbstbewusst wie sie tun.

    Warum soll ein Mann Kinder nicht genauso (oder besser) betreuen können wie eine Frau? Mag sein, dass Frauen allgemein mehr Interesse an Kindern haben, aber das heisst nicht, dass ein Mann nicht auch ein sehr guter Erzieher sein kann. Lehrer können sie auch sein.

    Es gibt einfach gewisse Strukturen die gewachsen sind und die jetzt als soziale Norm gelten. Diese gilt es einzureissen. Egal ob IT oder was auch immer.

    Dass es gewisse Berufe gibt, wo Frauen/Männer vielleicht besser geeignet sind, das mag schon sein. Vielleicht wenn es besonders um physische Arbeit geht. Aber auch da: Wenn eine Frau will, dann kann sie die Muckis ja auch antrainieren. Eine gut trainierte Frau ist mit Sicherheit stärker als 80-90% der männlichen Bevölkerung. Trotz vielleicht biologischer Nachteile auf diesem Gebiet.

  13. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 13:53

    > Allerdings halte ich es für sinnvoll, die Barrieren einzureissen, die
    > Menschen manchmal davon abhalten ihren Wunschberuf zu ergreifen. Egal ob
    > Frauen oder Männer.

    Natürlich ist es das, und genau das tun wir ja immer mehr. Nur entscheiden sich dann immer mehr Frauen bei der Berufswahl falsch (also nicht falsch auch meiner Perspektive, sondern aus der Perspektive der Feministinnen, die sich oft nach ihrer eigenen Doktrin auch falsch entschieden haben bei der Berufswahl).

    > Ich kann durchaus die Bedenken vieler Mädels verstehen in die IT zu gehen.
    > Auch wenn es besser geworden ist, viele in der IT sind echte "Büffel", mit
    > denen man es als mann schon manchmal schwer hat, weil sie einfach keine
    > sozialen Kompetenzen haben.

    Ja, aber dieses "Büffeltum" ist nicht geschlechtsspezifisch. Wenn ITler gut mit Menschen könnten, wären sie keine ITler geworden, dann würden sie was mit Menschen machen.

    Mit denen hat man es manchmal einfach schwer, völlig egal, ob man Mann oder Frau ist.

    > Kann mir gut vorstellen, dass es für Frauen
    > nochmal schwerer ist.

    Nein, kann ich nicht. Es sei denn, du würdest Frauen per se einen höhere soziale Feinfühligkeit oder Sensibilität unterstellen als der entsprechenden männlichen Kohorte.

    > Auf der anderen Seite stelle ich mir vor, dass viele Jungs eben nicht
    > Kindergärtner werden, weil man zum einen immer noch mit Vorurteilen auf
    > Arbeitgeber und Eltern-Seite zu kämpfen hat, sich aber eventuell von
    > anderen (Kumpels) auch dumme Sprüche anhören muss. Sollte man zwar drüber
    > stehen, aber auch Männer sind nicht immer so selbstbewusst wie sie tun.

    Natürlich nicht, dazu kommt noch die Rollenbilderwartung, dass Mann Alleinernährer einer Familien sein sollte. Und das ist als Erzieher nicht leicht.

    > Warum soll ein Mann Kinder nicht genauso (oder besser) betreuen können wie
    > eine Frau? Mag sein, dass Frauen allgemein mehr Interesse an Kindern haben,
    > aber das heisst nicht, dass ein Mann nicht auch ein sehr guter Erzieher
    > sein kann. Lehrer können sie auch sein.

    Stimme ich dir voll zu, Lehrer sind sie aber inzwischen faktisch kaum. Grundschullehrer gibt es quasi keine. Und auch an weiterführenden Schulen werden sie immer mehr zur bedrohten Art. Eine Freundin von mir studiert zur Zeit auf Lehramt, und wenn sie erzählt, wie es im pädagogischen Bereich so zugeht, werden da Jungs systematisch rausgedrängt. Die Lehre ist immer fester in Frauenhand.

  14. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: berritorre 20.01.20 - 13:54

    Auch wenn das jetzt vielleicht hier hoch unpopulär sein wird: Sooooo einfach wie sich der gemeine Golem-Kommentator vorstellt ist der Job in der Vorstandsetage auch nicht, zumindest wenn die den Job ernst nehmen.

    Leider gibt es halt immer wieder Negativbeispiele und auf diesem Niveu ist negativ halt meist mit einem Multiplikator verbunden. Und genau das ist eben auch eines der "Probleme" dieses Jobs. Nein, physisch hart wird dort nicht gearbeitet. Aber ich glaube schon dass bei 80-90% der Manager durchaus ein Bewusstsein vorhanden ist, welchen Einfluss ihre Entscheidungen auf das Leben vieler anderer Menschen haben kann. Wer ein Gewissen hat ist da durchaus sehr unter Stress und Druck.

  15. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: berritorre 20.01.20 - 13:55

    So sehe ich das auch. Wenn man mal in bestimmte Positionen kommt, dann ist das für viele einfach gar nicht mehr so "rosig". Die paar die Millionen im Jahr verdienen, da kommt sowieso kaum einer hin.

  16. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 14:07

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch - warum verdienen dann Pflegeberufe weniger als die Leute aus den
    > Vorstandsetagen?
    > Irgendetwas kann da mit dem Arbeitsmarkt nicht stimmen.

    Leider nein...
    Die Gesellschaft ist halt nicht bereit mehr für die Pflege auszugeben. Lieber nehmen wir schlechte Qualität, der Pflege für den gleichen Preis als mehr dafür zu investieren. (Dadurch, dass die Pflegekräfte für mehr Patienten zuständig gemacht werden, nimmt automatisch die Qualität ab die jeder einzelne gepflegte erhält, dass heißt nicht dass die Pflegekräfte eine schlechte Qualität haben sondern, dass sie einfach ihre verfügbare Zeit mehr aufteilen)

    Also es gibt nicht genügend nachfrage für Pflege, daher auch der schlechte Lohn. Ja im TV wird das Gegenteil behauptet, und es wird gesagt mann muss mehr investieren und blabla... Du kennst die Versprechen ja vermutlich selbst.

    Bei Vorständen ist es halt schwer Leute mit genügend Erfahrung zu finden, und wenn man welche hat die Kompetent sind, dann muss man ihnen genug Zahlen, damit diese nicht abwandern. Auch wenn es sich doof anhört, aber der Job der Führungsetage bei vielen Firmen ist es oft nicht, dass es den Angestellten gut geht, oder das man auf die Umwelt achtet, sondern einen maximalen Gewinn oder ein maximales Wachstum für die Besitzer (Bei einer AG. z.B. die Aktionäre) der Firma zu erwirtschaften, und eine super Motivation für die Führung ist es, wenn sie einen Teil des Gewinns selbst behalten dürfen (als Bonus).

    Im Übrigen können eine gute Behandlung der Angestellten, oder Umweltfreundlichkeit diesem Ziel der Gewinn/Wachstums Maximierung auch behilflich sein.
    In der IT - Wird viel getan, um die Experten zu werben und diese zu halten. Dadurch hat man einen Vorteil an Fachkräften, die tolle Produkte erstellen können.
    Tesla ist ein Beispiel, dass man mit Umweltfreundlichkeit Geld verdienen kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 14:19 durch Teeklee.

  17. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: unbuntu 20.01.20 - 14:12

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es anscheinend sehr viele Leute gibt die sich körperlich für einen
    > Hungerlohn kaputt machen.

    Scheinbar nicht, sonst würde man die ja nicht händeringend suchen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 14:16

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ibsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil es anscheinend sehr viele Leute gibt die sich körperlich für einen
    > > Hungerlohn kaputt machen.
    >
    > Scheinbar nicht, sonst würde man die ja nicht händeringend suchen.

    Ja das ist das übliche "Wir suchen händeringend" aber sind nicht bereit Geld dafür auszugeben. Also nach dem Motto, wir suchen, aber so richtig ernst meinen wir es nicht.

    Im Gunde ist die Nachfrage die selbe, denn eine Erhöhung der Nachfrage heißt auch bereit zu sein mehr auszugeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 14:23 durch Teeklee.

  19. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: Oktavian 20.01.20 - 14:17

    > Scheinbar nicht, sonst würde man die ja nicht händeringend suchen.

    Man findet sich ja auch. Man sucht nur prinzipiell jemanden, der es für noch weniger macht (und die findet man ggf. auch).

  20. Re: Frauen weniger an MINT-Studium interessiert, wenn sie die Wahl haben

    Autor: koelnerdom 20.01.20 - 14:27

    Könntest du bitte mal aufhören, jede Form von Feminismus in das Korsett von Radikalfeminismus zu quetschen? Und wenn du schon dabei bist, Feminismus als Religion zu degradieren.
    Danke.

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