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Verantwortungsvoll - Ein Witz

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  1. Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: copterlein 14.03.16 - 12:38

    "Damit die Käufer damit auch verantwortungsvoll umgehen, will das Unternehmen sie entsprechend schulen."
    In der Formel 1 gibt es nun seit Jahrzehnten zahlreiche Sicherheitsfeatures. Ob ABS, Kopf-und-Nacken-Stütze, Monocoque am Auto für die Fahrer, ausgeklügelte Auf- und Abfangsysteme an der Strecke incl. Fangnetze für die Zuschauer.

    Und was macht Arrow Drone? Gegen sich als Spezialist für Renndrohnen aus, fliegen über die Köpfe von Pilot und Zuschauer und es gibt weder Propellerschutz noch weiche Craschmaterialien. Sorry bla bla.

    Sicherheit geht vor. Wer Initiator und Ausstatter einer noch nicht existierenden RennSerie sein will und sich Verantwortung auf die Fahnen schreibt, sollte doch gewisse Mindeststandards vorsehen für die es keinen Grips braucht. Es hat schon genügend Unfälle mit Coptern gegeben BEVOR die RennSerie angefangen hat. Ein spannendens Rennen wird auch mit weniger Leistung bzw. Mehrgewicht ausgebremst. Bei der Formel 1 sind viele Beschränkungen seit Jahren Standard.
    D.h. Zuerst Gedanken machen, Konzept ausarbeiten, noch mal Gedanken machen, dann anfangen zu verkaufen.

  2. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: scr1tch 14.03.16 - 13:03

    copterlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Es hat schon genügend Unfälle mit Coptern gegeben BEVOR die
    > RennSerie angefangen hat.
    Mich würde interessieren, was das alles für Unfälle gewesen sein sollen. Mit Multicoptern wohlgemerkt, nicht mit Helis etc. Damit meine ich, dass andere Leute verletzt wurden, nicht der Pilot selber (beim Griff in die rotierenden Propeller oder dergleichen.

  3. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: Chondremos 14.03.16 - 13:35

    Offenbar verkennst du die Lage etwas. Was interessierte es einem nicht bemanten Flugobjekt das es "ABS, Kopf-und-Nacken-Stütze, Monocoque am Auto für die Fahrer" gibt. Es gibt hier keinen Fahren, der einer Gefahr ausgesetzt wird, wozu diesen schützen wollen?

    Was die "Auf- und Abfangsysteme an der Strecke incl. Fangnetze für die Zuschauer" anbelangt, so reicht doch ein simples Netz um die Strecke, so wie es bei jedem Bolzplatz ist, der an einer Straße gelegen ist, damit kein Ball auf diese gerät.

    Des Weiteren halte ich es auch bei der F1 eher unwahrscheinlich, dass dort ein Spaziergänger über die Bahn geht und man nun Zebrastreifen auf diese malt und die Rennfahrer dort entsprechend halten müssen.

    Rennen finden immer auf einer gesperrten Strecke statt und nicht im öffentlichen Raum, somit sollte ein FP-Copterauch kein großes Problem darstellen.

    PS:
    Ich besitze keinen Copter, nur ein RC-Car mit Verbrennungsmotor mit gut 100km/h für den es auch kein ABS, Kopf-Nacken-Stützen, ESP oder Einparkhilfen gibt und es werden doch tatsächlich damit Rennen gefahren. Wird deswegen solch ein riesen Blubb deswegen veranstaltet?

  4. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: chefin 14.03.16 - 13:46

    Und dein RC-Car ist reif für die Mülltonnen wenn du einmal aus den Augen verlierst.

    Drohnen mit Kamera sind eben so, wie manche im Winter Auto fahren. Ein Guckloch freikratzen und dann mit Tunnelblick mit 50 durchs Ort, weil 50 sind ja erlaubt.

    Und dazu kommt, das du deine RC-Car nicht auf einer Schotterpiste, links eine Betonwand, rechts ein Bach und der Weg 1m breit mit 100 rumdüsen würdest. Weil er dir einfach zu viel wert ist. Obwohl du ja alles nachkaufen kannst. Drohnen wie du sie heute kaufst sind Wegwerfprodukte. Man kann nichts dran machen ausser einschalten und losfliegen. Rammst es an die Wand, nimmst das Smartphone und mit etwas glück ist am nächsten Tag wieder eine Drohne am Start. Nur eine frage des Geldes.

    Solange die Menschen das dann genau so behandeln gehen sie Risiken ein die du nicht eingehst. Und diese Risiken machen den unterschied.

  5. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: nightfire2xs 14.03.16 - 13:55

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nachkaufen kannst. Drohnen wie du sie heute kaufst sind Wegwerfprodukte.
    > Man kann nichts dran machen ausser einschalten und losfliegen.

    Komisch, mein Quadcopter (Wir sagen nicht gerne Drohne, n Raptor ist ne Drohne) ist ziemlich genau so einer, wie er bei den üblichen Rennen geflogen wird, und ich kann da alles austauschen, bis hinunter zur kleinsten Schraube. Deine Aussage ist Quatsch. Die meisten (weit im hohen 90er Bereich) Quadcopter, die nicht nur Kinderspielzeug für Innenräume sind, sind komplett modular aufgebaut und man kann alles dran tauschen.

  6. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: Chondremos 14.03.16 - 14:18

    Warum wird immer auf den öffentlichen/privaten Raum herumgeritten? Es geht hierbei doch um Rennen. Damit meine ich jetzt nicht die Underground-Rennen von missverstandenen Jugendlichen/Erwachsenen sondern um offiziell ausgestellte und angekündigte Rennen mit Preisgelder Prestige und was weiß ich - und mal ehrlich, jedes Rennauto ist heutzutage doch ein Wegwerfprodukt. Ich glaube kaum, dass ein F1 Wagen länger als eine Tour mitmacht bzw. kein einziges Teil dort ausgetauscht wird.

    Wenn es sich um eine gesperrte Rennstrecke handelt, warum sollten die da nicht mit Tunnelblick rumfliegen dürfen?

    Für den privaten gebrauch ist das natürlich anders zu beurteilen aber ich finde, dass wenn es sich um eine Rennserie handelt, man nicht mit der gleichen Argumentation daher kommen kann, wie für den privaten Raum.

    PS: Rennautos sind nämlich alles andere als StVO-Konform.

  7. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: Lehmroboter 14.03.16 - 15:19

    Wo ist hier das Problem. Öffentlicher Straßenverkehrsraum ist ein Raum, der für die Allgemeinheit (also Straßenverkehrsteilnehmer) unzugänglich ist. Sprich: Da gibt es einen hübschen Zaun drumherum. Privat ist hier weniger relevant sondern vielmehr, ob die Öffentlichkeit (in Form der Verkehrsteilnehmer) eine Möglichkeit hat hineinzukommen. (auch gegen Entgelt)

    Siehe dazu z.B.:
    http://www.verkehrslexikon.de/Module/Oeffentlicher_und_nichtoeffentlicher_Verkehr.php

    Analog könnte es sich für das Luftfahrtrecht verhalten. In der Tat gibt es in Lufträumen natürlich kontrollierte oder aber auch für die Allgemeinheit gesperrte Bereiche (z.B. aus militärischen Gründen). Betreiber von Luft-Rennstrecken könnten derartige Bereiche natürlich auch selbst temporär oder permanent beantragen.

    Sobald der Flug übrigens professionell ist (Profisport), muss sowieso eine Genehmigung beantragt werden.

    Was man aber nicht machen kann, ist eine Fläche zu nehmen und die StVO einfach in die Luft zu übertragen. Denn der Luftraum in D, auch über einem Privatgelände, (unbenommen weiterer rechtlicher Regelungen) ist zunächst einmal frei.

    Habe aber keine Ahnung wie es sich nun in 3D-eingefriedeten Bereichen (sprich: Hallen/Innenräumen) mit den Luftverkehrsgesetzen verhält. Ich las in mindestens einer Quelle aber, das Innenräume nicht zum öffentlichen Luftraum gehören. Das heißt: In geschlossenen Hallen sind derartige Rennen vermutlich problemlos und regelungsfrei (abgesehen von Haftung etc.) möglich.

  8. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: Lehmroboter 14.03.16 - 15:31

    Die Verletzungsgefahr besteht natürlich genau so bei diversen Modellflugschauen durch andere Modelle. Grob gesagt: Je schneller und/oder je schwerer ein Modell ist, desto größer ist die Verletzungsgefahr. Die besteht zum einen durch die kinetische Energie des Modells als auch der Rotoren (letztere insbesondere in Bezug auf Kopf/Augen oder Hals). Insbesondere wenn ich mir das teurere Modell ansehe, wäre es mir nicht wohl, wenn dies mit voller Drehzahl mit 160km/h in mein Gesicht fliegt.

    Ebenso möchte ich aber auch nicht, dass ein 1:2,5 Modell auf mir landet. ;-)

    Wichtig ist aber auch die rechtliche Angreifbarkeit. Und da gibt es eben auch bezüglich FPV-Flügen spezielle Regelungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.16 15:35 durch Lehmroboter.

  9. Re: Verantwortungsvoll - Kein Witz

    Autor: Josua Benner 14.03.16 - 20:42

    Wir bieten in Zukunft Schulungen an und fliegen selber sehr verantwortungsvoll. Die Arrow Drone hat auch Sicherheitsfeatures eingebaut.

    Meistens geht man zum Racing in die Natur, an Plätze wo keine Personen gefährdet werden können.

  10. Re: Verantwortungsvoll - Kein Witz

    Autor: scr1tch 15.03.16 - 08:22

    Was sind das für Sicherheitsfeatures?

  11. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: copterlein 15.03.16 - 14:54

    scr1tch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Mich würde interessieren, was das alles für Unfälle gewesen sein sollen.
    ...

    Hier z.B. ein Kleinkind http://www.heise.de/newsticker/meldung/Grossbritannien-Kleinkind-verliert-Auge-durch-Drohne-3028349.html
    Es ist doch ganz einfach: Eine Drohne ohne Propellerschutz und EPP-Polster ist wie ein Auto ohne (Beifahrer-)gurt, ABS oder Fussgängerknautschzone. Es ist egal wer zu Schaden kommen. Ob der Pilot, sonstige Beteiligte oder Unbeteiligte, man muss das Gesamtrisiko für alle minimieren bevor an Schulungen denkt. Egal ob öffentlicher Raum oder anders definiert. Es kommt immer zu Unfällen und Beinah-Unfällen.

    Ein Propellerschutz ist bspw. ein minimales Sicherheitsfeature. Die Verletzungsgefahr bestand und besteht auch bei anderen Modellarten. Der große Unterschied liegt in der Marktdurchdringung. Helicopterfliegen war über Jahrzehnte etwas Exotisches, hat dann dank Elektronik stark zugelegt. Copter haben sich im Vergleich dazu innerhalb von wenigen Jahren zum Massenmarkt etabliert und entsprechend ein enormes Verletzungsrisiko.

  12. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: scr1tch 15.03.16 - 15:06

    copterlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scr1tch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ...
    > > Mich würde interessieren, was das alles für Unfälle gewesen sein sollen.
    >
    > ...
    >
    > Hier z.B. ein Kleinkind www.heise.de
    > Es ist doch ganz einfach: Eine Drohne ohne Propellerschutz und EPP-Polster
    > ist wie ein Auto ohne (Beifahrer-)gurt, ABS oder Fussgängerknautschzone. Es
    > ist egal wer zu Schaden kommen. Ob der Pilot, sonstige Beteiligte oder
    > Unbeteiligte, man muss das Gesamtrisiko für alle minimieren bevor an
    > Schulungen denkt. Egal ob öffentlicher Raum oder anders definiert. Es kommt
    > immer zu Unfällen und Beinah-Unfällen.
    >
    > Ein Propellerschutz ist bspw. ein minimales Sicherheitsfeature. Die
    > Verletzungsgefahr bestand und besteht auch bei anderen Modellarten. Der
    > große Unterschied liegt in der Marktdurchdringung. Helicopterfliegen war
    > über Jahrzehnte etwas Exotisches, hat dann dank Elektronik stark zugelegt.
    > Copter haben sich im Vergleich dazu innerhalb von wenigen Jahren zum
    > Massenmarkt etabliert und entsprechend ein enormes Verletzungsrisiko.

    Sorry, aber das ist Blödsinn. Fährst du mit Schutz vor den Reifen deines Autos, sodass umhergehende Leute nicht von hochgeschleuderten Steinen getroffen werden? Diese Meldung von Heise ist reine Panikmache und Hetzerei gegen Multicopter. Ja, ist schlimm was passiert ist. Ganz ohne Frage. Es sind schon hunderte Kinder an Legosteinen erstickt. Und trotzdem werden die nicht so groß gebaut, dass sie nicht mehr verschluckt werden können. Es gibt Regulierungen für Copter. Wenn sich jeder daran hält ist alles tutti. Deiner Ansicht nach müssten Copter wahrscheinlich auch einen Fallschirm haben und zusätzlich noch einen Airbag. Schließlich kann er beim Absturz ja sonst jemanden töten. Packe dich einfach in Watte ein wenn du vor derlei Dingen Angst hast.

  13. Re: Verantwortungsvoll - Ein Witz

    Autor: Moe479 20.03.16 - 18:29

    ich würde das sogar auf z.b. park und sportanlagen/flugplätze im freien ausweiten sofern eine bestimmte flughöhe nicht überschritten wird, das gelände für eine solche veranstaltung oder trainings deutlich abgespeert bzw. auf bestimmte zugänge und aufenthaltszonen für zuschauer für die dauer der veranstaltung beschränkt wird, geht imho auch das.

    es gibt z.b. diverse ballsportarten (golf, hockey, cricket, baseball ... etc.) die ich nicht weniger gefährlich im hinblick auf das verletzungsrisiko von spielern und auch zuschauern sehen würde, ich habe z.b. selbst lange hockey gespielt und von blauen flecken über platzwunden, knochenbrüchen ... bis zum schädelbasisbruch alles gesehen was dabei bedingt durch weitaus schnellere und härtere geschosse bzw. die geschlagenen bälle (einen hockeyball bekommt ein geübter spieler locker auf über 120km/h geschlagen) durchaus passieren kann ...

    ein zu beachtender sonderfall währe dafür zu sorgen dass die copter möglichst schnell notgelandet werden sobald ein notfall eintritt um retungskräfte nicht zu behindern, z.b. wenn rettungshelikopter das feld zum landen benötigt, im regelfall ist da aber der rtw welcher den patieten übernehmen soll oder bringt schon vorher mit der polizei und oder feuerwehr da um die landezone zu sichern ...

    da die spieler/racer im vorliegendem fall in ihrer wahrnehmung eingeschränkt sind, sollte sowohl akustisch als auch im display ein notsignal vereinbahrt werden, und die copter auch über ein auslösbares automatisches notlande-programm verfügen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.16 18:42 durch Moe479.

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