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Wird nix!

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  1. Wird nix!

    Autor: maxsimkammerer 13.05.23 - 08:38

    Denn dazu müsste die Zivilisation erst ein gewisses Alter erreichen. Die ist - je nach Rechnung - erst ein paar tausend Jahre alt und wie es momentan aussieht, ist in 50-100 Jahren damit daddeldu.

    In vielleicht 500 Jahren werden sich unsere wenigen Nachfahren irgendwo am Polarkreis abends das Märchen von Prinz Dyson und seine 40 Staubsauger erzählen ...

  2. Re: Wird nix!

    Autor: nehana 13.05.23 - 09:06

    Genau so ist das.

    Viel Energie macht nämlich nicht klüger. Und wenn wir soweit wären, sowas zu bauen, dann wüssten wir auch, dass wir es gar nicht bräuchten.

  3. Re: Wird nix!

    Autor: Cavaron 13.05.23 - 18:06

    maxsimkammerer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn dazu müsste die Zivilisation erst ein gewisses Alter erreichen. Die
    > ist - je nach Rechnung - erst ein paar tausend Jahre alt und wie es
    > momentan aussieht, ist in 50-100 Jahren damit daddeldu.

    Worauf basiert dein Pessimismus? Scheint mir ein bisschen übertrieben zu sein. Ich meine, ich war in den 80ern auch so No Future-mäßig drauf - wir hatten da die ständige Gefahr eines Atomkrieges, das Waldsterben, das Ozonloch, Tschernobyl, SMOG in den Industrie-Städten. Haben wir dann doch alles überlebt. Dem Wald geht's besser, der Ozonschicht auch, weiß nicht wann der letzte SMOG Alarm war... 1989?

    OK, heute ist es die globale Erwärmung und Mikroplastik. Kriegen wir auch irgendwie hin, glaube ich.

  4. Re: Wird nix!

    Autor: 486dx4-160 13.05.23 - 19:42

    maxsimkammerer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn dazu müsste die Zivilisation erst ein gewisses Alter erreichen. Die
    > ist - je nach Rechnung - erst ein paar tausend Jahre alt und wie es
    > momentan aussieht, ist in 50-100 Jahren damit daddeldu.
    >
    > In vielleicht 500 Jahren werden sich unsere wenigen Nachfahren irgendwo am
    > Polarkreis abends das Märchen von Prinz Dyson und seine 40 Staubsauger
    > erzählen ...

    Ganz praktisch haben wir für die Installation einer Dyson-Sphäre ohnehin nicht genügend Handwerker. Die sind derzeit alle ausgelastet mit dem Installieren neuer Gas- und Ölheizungen wegen dem in 22 Jahren greifenden Verbot derselben.

  5. Re: Wird nix!

    Autor: Keep The Focus 13.05.23 - 20:46

    Ozonloch und Waldsterben zu lösen war trivial, fossile Energie ist aktuell noch der Status Quo und spielt in das gesamte gesellschaftliche Leben rein... siehst ja wie die meisten Parteien am Rad drehen wenns um Dekarbonisierung geht.

  6. Re: Wird nix!

    Autor: violator 14.05.23 - 00:14

    Wo genau meinst du würden wir denn die Energie herbekommen, um so eine Dyson Sphäre bauen zu können? Irgendwie muss das Material ja von anderen Planeten geholt, bearbeitet und an seinen Platz gebracht werden.

  7. Oder Realismus?

    Autor: maxsimkammerer 14.05.23 - 06:53

    Ich glaub nicht, dass der Mensch in 50-100 Jahren ausstirbt. Was den Stand der Zivilisation betrifft - wird sie m.E. enden. Spätestens dann haben wir keine Ressourcen mehr, um uns 'zu den Sternen' aufzumachen. In hundert Jahren wird nur noch repariert und gegengesteuert.

    Der Klimawandel wird alle finanziellen, intellektuellen und materiellen Ressourcen binden.

    Ozonloch → Von den o.g. Problemen haben wir exakt ein Problem - als Menschheit - angepackt und gelöst. Sieht im Augenblick nicht so aus, als wenn sich der saturierte Westen mit Rest der Welt noch einmal im Sinne einer Problemlösung vereinen könnte - im Gegenteil, "Decoupling" ist das neue Buzzword ... "Solidarität" wäre die richtige (evtl. rettende?) Maxime.

    Waldsterben → Fahr zum Brocken. Klimawandel, Käfer und Feuer leisten ganze Arbeit. Deutschlands Plantagen-Wälder werden verschwinden (sind verschwunden). Andere Waelder gibs kaum noch und brauchen laaaaange.

    Tschernobyl, Tepco, Saporoshje ... → es geht immer weiter. Japan will in den nächsten Tagen das gesamte kontaminierte Wasser in den Pazifik entlassen. Demnächst gibt es Leucht-Sushi ...

    Smog → In Indien sieht man das aktuell etwas anders. Und es gibt dort keinen Plan, die Energieversorgung auf 100% EE umzusetzen. (Ein Lichtblick, dass es in China einen solchen Plan gibt.)

    Plastik-Verseuchung → Mittlerweile ist in jeder Nahrung Plastik (auch in Deutschland). Noch kennt man den Impakt nicht vollständig, es gibt aber schon Studien, die auf einen langfristigen Einfluss auf die Alterspyramide über Unfruchtbarkeit, neue chron. Krankheiten usw. hinweisen. Das kann auf Dauer kein Gesundheitssystem leisten.

    Dazu kommen: Erosion der Bildungssysteme des Westens - man setzt auf BrainDrain, was O-W/ N-S Konflikte verschärfen wird. Ohne Brains wird man die Probleme nicht lösen. Stattdessen setzt man auf militärische "Lösungen", um den Status Quo innen und außen zu erhalten - kann vorübergehend in begrenzten Räumen funktionieren. Wird aber letztlich an fehlenden Ressourcen scheitern.

    Fazit: Die menschliche Zivilisation ist am Arsch - isso.

  8. Re: Wird nix!

    Autor: Cavaron 14.05.23 - 07:05

    Keep The Focus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ozonloch und Waldsterben zu lösen war trivial

    Ja, sagt man hinterher, wenn man in jeder Doku und jedem Artikel dazu lesen kann, wie es gelöst wurde. Google mal die Gegenseite, wie die Industrie gejammert hat. Autos würden durch Katalysatoren unbezahlbar, die Industrie würde wegen den teuren Entschwefelungsanlagen abwandern... der selbe Mist wie heute.

    https://www.bund-naturschutz.de/wirtschaft-umwelt/wende-beim-waldsterben
    Siehe Überschrift "Davor tobte eine beispiellose Lobby-Kampagne".

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/katalysator-tricksen-und-verharmlosen-a-33d987ea-0002-0001-0000-000013495267
    Tricksen und verharmlosen bei den Kats

    Meine Prognose: In 10 Jahren ist der Strompreis niedriger als vor der Energiewende und die deutsche Wirtschaft ist wieder gewachsen. Nur die deutschen Autokonzerne haben ihre zentrale Stellung verloren, weil sie E-Autos und autonomes Fahren verpennt haben.

  9. Re: Oder Realismus?

    Autor: Cavaron 14.05.23 - 13:07

    maxsimkammerer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fazit: Die menschliche Zivilisation ist am Arsch - isso.
    Und in 20 Jahren kommst du dann über deine Meinung in den 2020ern zu dem gleichen Schluss wie ich über meine Meinung in den 80ern - No Future war doch etwas übertrieben (was nicht heißt, dass man sich jetzt zurücklehnen darf, man muss schon aktiv werden - aber produktiv und nicht pupertär trotzig an die Straße kleben...).

  10. Re: Wird nix!

    Autor: xUser 15.05.23 - 17:55

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Meine Prognose: In 10 Jahren ist der Strompreis niedriger als vor der
    > Energiewende und die deutsche Wirtschaft ist wieder gewachsen. Nur die
    > deutschen Autokonzerne haben ihre zentrale Stellung verloren, weil sie
    > E-Autos und autonomes Fahren verpennt haben.

    Woher kommt der Optimismus?
    Die energieverbrauchende Wirtschaft zieht doch schon weg. Stahl, Chemie. Die Autobauer werden vielfach Geschichte sein. Die Produktion ist in jeder Dimension zu teuer. Gründen lohnt sich kaum noch, weil regulatorisch zu riskant und die Abgabenlast zu hoch ist.

    Die Kosten für Flatterstrom sind enorm hoch, weil die Industrie (und die Haushalte) konstanten, planbare Strom benötigen. Und dafür gibt es die notwendigen Speicher nicht. Die wenigsten Betriebe können Mal für ein paar Stunden anhalten, weil gerade Flaute ist.

    Auch die Handwerker für die Wartung der Windräder fehlen.
    Die Kühlmittel der Klimaanlagen/Wärmepumpen machen schon jetzt die Atmosphäre kaputt.
    Solar geht halt nur tagsüber und ist im Winter Essig.
    Die Bildung ist komplett in Eimer. Die Unis müssen schon Vorkurse für den Grundschulstoff (Bruchrechnung) einrichten.
    Immer mehr Rentner stehen immer weniger Steuerzahler gegenüber und die Rentner stehen in Konkurrenz zu den massiv Zugewanderten.

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