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Was sagt uns das?

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  1. Was sagt uns das?

    Autor: hhf1 17.03.14 - 23:41

    Eigentlich nichts - zumindest nichts, was die Einstein-Theoretiker und modernen Kosmologen nicht bereits vermuteten.

    Bitte nicht falsch verstehen: Finde jeden Fortschritt und jede neue Erkenntnis in dieser Wissenschaft toll und gut! Beschäftigt mich eben auch selbst sehr.
    Aber um so mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, erkennt man, dass wir Menschen es wohl nicht schaffen können - niemals jemals können - die innersten Zusammenhänge und die ewige Frage nach dem: was war am Anfang zu beantworten.
    Es geht weit, weit über unsere Wahrnehmung und Vorstellungskraft hinaus.

    Wir können stolz sein, werden wir irgendwann zu anderen Planeten reisen und das All erobern. Wir können auch stolz sein, werden wir unsere nächste Umwelt - unseren Heimatplaneten gut genug verstehen, um ihn dauerhaft für uns und unsere Kinder zu erhalten.

    Aber wir Menschen beweisen in all unserer bisherigen Forschung, dass es nur schaffen, Zusammenhänge zu verstehen, die sich durch uns "von außen" beobachten und erforschen lassen. Und das ganz große wie das ganz kleine entziehen sich dieser Beobachtung, weil wir einfach so etwas sind wie die Figuren in einem 2D-Bild. Wir können uns vorstellen, dass es drei, oder mehr Dimensionen gibt, aber wenn dann ein Stift in unser Bild neue Farben und Formen malt, werden wir nie verstehen, wie uns geschieht.

    Das ist eigentlich auch nicht schlimm... denn neugierig sind wir trotzdem.

    Es sollte uns nur unheimliche Demut lehren. Die Demut vor der Natur und allem in ihr. Es sollte uns lehren, wie sinnlos Kriege und Gewalt sind, wie wichtig es ist, jedem Menschen ein würdevolles Leben zu schaffen.
    Damit wir alle eine Zukunft haben.

  2. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Bujin 18.03.14 - 00:20

    In einem 3D Raum gibt es keine 2D Figuren. Jede Figur ist aller höhstens Quasi-2D oder beinahe-2D da sie eine dritte Dimension braucht um überhaupt zu existieren. Wenn es also "ein Außen" gibt, dann können wir es auch irgendwie erreichen und das gesamte Bild betrachten.

  3. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.14 - 01:23

    hhf1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich nichts - zumindest nichts, was die Einstein-Theoretiker und
    > modernen Kosmologen nicht bereits vermuteten.
    >
    > Bitte nicht falsch verstehen: Finde jeden Fortschritt und jede neue
    > Erkenntnis in dieser Wissenschaft toll und gut! Beschäftigt mich eben auch
    > selbst sehr.
    > Aber um so mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, erkennt man, dass wir
    > Menschen es wohl nicht schaffen können - niemals jemals können - die
    > innersten Zusammenhänge und die ewige Frage nach dem: was war am Anfang zu
    > beantworten.
    > Es geht weit, weit über unsere Wahrnehmung und Vorstellungskraft hinaus.
    >
    > Wir können stolz sein, werden wir irgendwann zu anderen Planeten reisen und
    > das All erobern. Wir können auch stolz sein, werden wir unsere nächste
    > Umwelt - unseren Heimatplaneten gut genug verstehen, um ihn dauerhaft für
    > uns und unsere Kinder zu erhalten.


    Wir können froh sein wenn wir, bevor wir die Erde zum Mars² gemacht haben, schon einen neuen Wirtsplaneten gefunden haben.
    Wir werden irgendwann nicht stolz darauf sein die Erde verlassen zu können, sondern uns dafür schämen es zu müssen.
    Wahrscheinlich sollte der BigBang den Homo Sapiens nur vernichten und die Evolution ist eigentlich nur eine erneute Mutation.

  4. Re: Was sagt uns das?

    Autor: it-boy 18.03.14 - 01:54

    Tzven schrieb:
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    > hhf1 schrieb:
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    > > Eigentlich nichts - zumindest nichts, was die Einstein-Theoretiker und
    > > modernen Kosmologen nicht bereits vermuteten.
    > >
    > > Bitte nicht falsch verstehen: Finde jeden Fortschritt und jede neue
    > > Erkenntnis in dieser Wissenschaft toll und gut! Beschäftigt mich eben
    > auch
    > > selbst sehr.
    > > Aber um so mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, erkennt man, dass
    > wir
    > > Menschen es wohl nicht schaffen können - niemals jemals können - die
    > > innersten Zusammenhänge und die ewige Frage nach dem: was war am Anfang
    > zu
    > > beantworten.
    > > Es geht weit, weit über unsere Wahrnehmung und Vorstellungskraft hinaus.
    > >
    > > Wir können stolz sein, werden wir irgendwann zu anderen Planeten reisen
    > und
    > > das All erobern. Wir können auch stolz sein, werden wir unsere nächste
    > > Umwelt - unseren Heimatplaneten gut genug verstehen, um ihn dauerhaft
    > für
    > > uns und unsere Kinder zu erhalten.
    >
    > Wir können froh sein wenn wir, bevor wir die Erde zum Mars² gemacht haben,
    > schon einen neuen Wirtsplaneten gefunden haben.
    > Wir werden irgendwann nicht stolz darauf sein die Erde verlassen zu können,
    > sondern uns dafür schämen es zu müssen.
    > Wahrscheinlich sollte der BigBang den Homo Sapiens nur vernichten und die
    > Evolution ist eigentlich nur eine erneute Mutation.

    Welchen Prozess sollen "wir" denn lostreten um die Erde in einen Marszustand zu verwandeln?
    Amüsant wie "wir" uns so gerne überschätzen im Zusammenhang mit dem Großen und Ganzen.

  5. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Komischer_Phreak 18.03.14 - 02:00

    Bujin schrieb:
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    > In einem 3D Raum gibt es keine 2D Figuren. Jede Figur ist aller höhstens
    > Quasi-2D oder beinahe-2D da sie eine dritte Dimension braucht um überhaupt
    > zu existieren. Wenn es also "ein Außen" gibt, dann können wir es auch
    > irgendwie erreichen und das gesamte Bild betrachten.

    1. Du hast das Beispiel nicht verstanden

    2. Wir leben in einer vierdimensionalen Raumzeit. Bewege Dich mal in der vierten Dimension.

  6. Re: Was sagt uns das?

    Autor: a user 18.03.14 - 02:53

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einem 3D Raum gibt es keine 2D Figuren. Jede Figur ist aller höhstens
    > Quasi-2D oder beinahe-2D da sie eine dritte Dimension braucht um überhaupt
    > zu existieren. Wenn es also "ein Außen" gibt, dann können wir es auch
    > irgendwie erreichen und das gesamte Bild betrachten.

    Interessante, aber nicht unbedingt richtige Behauptung. Mir ist kein zwingender Grund bekannt, der diese stützen würde. Richtig ist aber, das wenn es in einem 3d Raum echt 2d Dinge geben würde, dann wären sie aus Sicht von 3d Wesen vielleicht nicht wahrnehmbar.

    Aus mathematischer Sicht wäre das durchaus möglich

  7. Re: Was sagt uns das?

    Autor: djslimer 18.03.14 - 03:17

    Das is ja das Prob.

    Ist Zeit eine Dimension? Was ist Zeit? Nach Lesch gab es innerhalb des Raumes noch keine Zeit, als es keine Zustandsunterschiede gab.
    Darau sehe ich, dass wenn es einen Zustand zweimal gibt, dann ist man in der Zeit gereist. Wie will man das realisieren? Erklär doch bitte mal deine Theorie.

  8. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.03.14 - 05:30

    it-boy schrieb:
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    > Tzven schrieb:
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    > > hhf1 schrieb:
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    > > > Eigentlich nichts - zumindest nichts, was die Einstein-Theoretiker und
    > > > modernen Kosmologen nicht bereits vermuteten.
    > > >
    > > > Bitte nicht falsch verstehen: Finde jeden Fortschritt und jede neue
    > > > Erkenntnis in dieser Wissenschaft toll und gut! Beschäftigt mich eben
    > > auch
    > > > selbst sehr.
    > > > Aber um so mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, erkennt man, dass
    > > wir
    > > > Menschen es wohl nicht schaffen können - niemals jemals können - die
    > > > innersten Zusammenhänge und die ewige Frage nach dem: was war am
    > Anfang
    > > zu
    > > > beantworten.
    > > > Es geht weit, weit über unsere Wahrnehmung und Vorstellungskraft
    > hinaus.
    > > >
    > > > Wir können stolz sein, werden wir irgendwann zu anderen Planeten
    > reisen
    > > und
    > > > das All erobern. Wir können auch stolz sein, werden wir unsere nächste
    > > > Umwelt - unseren Heimatplaneten gut genug verstehen, um ihn dauerhaft
    > > für
    > > > uns und unsere Kinder zu erhalten.
    > >
    > >
    > > Wir können froh sein wenn wir, bevor wir die Erde zum Mars² gemacht
    > haben,
    > > schon einen neuen Wirtsplaneten gefunden haben.
    > > Wir werden irgendwann nicht stolz darauf sein die Erde verlassen zu
    > können,
    > > sondern uns dafür schämen es zu müssen.
    > > Wahrscheinlich sollte der BigBang den Homo Sapiens nur vernichten und
    > die
    > > Evolution ist eigentlich nur eine erneute Mutation.
    >
    > Welchen Prozess sollen "wir" denn lostreten um die Erde in einen
    > Marszustand zu verwandeln?
    > Amüsant wie "wir" uns so gerne überschätzen im Zusammenhang mit dem Großen
    > und Ganzen.

    Von Marszustand sprach ich eigentlich nicht.
    Wobei der Mars auch tatsächlich durch einen Albedo-Effekt zu seiner schönen roten Farbe gekommenen sein könnte.
    Ist zwar nicht die schönste Vorstellung, aber rein theoretisch, wenn die Polkappen und das ganze Packeis erstmal komplett geschmolzen ist,wird unter Umständen das Wasser nicht allzu lang ein Problem sein. Wenn das Albedo kippt, kann es hier theoretisch in kurzer Zeit zu einem Reis-Kocher werden, nur halt ohne Reis.
    Und das Eis geht halt nun mal deutlich schneller zurück als der Forschung lieb ist.






  9. Re: Die Reise zu anderen Galaxien

    Autor: Kasabian 18.03.14 - 06:38

    ist und bleibt ein Traum.
    Einmal hier los, wird es etliche Generationen brauchen bis diese dann einen anderen Planeten erreicht haben. Sollten diese auf Verdacht den erhofften Planenten und ohne größeren genetische Schädigung und daraus entstehenden Mutationen erreicht haben, werden jene hier längst vergessen, wenn dieser Planet nicht schon, während dieser generationenübergreifenden Reise, selbst vor die Hunde gegangen ist.

    Die Erkenntnis über Schwarze Löcher mittlerweile auch gereift und es soll sogar wieder ausspucken was es verschlungen hatte. Nur halt nicht so wie bisher erwartet ;)

    Ich denke viele oder die meisten Wissenschaftler wissen dies oder sehen es genauso. Haben aber keine andere Wahl, wollen diese weiter forschen.

    Wie abhängig die Wissenschaft von den Geldern der massenmordenen Weltvernichtungskapitalsgesellschaften sind kann man recht schön an der Tiefseeforschung erkennen.

    Die Gier der Menschen war schon immer größer als deren Verstand.

  10. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Eheran 18.03.14 - 08:13

    Weißt du, warum einige Japaner mit Mundschutz rumrennen?
    Nein, nicht weil sie sich nicht anstecken wollen - sondern weil sie keine ANDEREN anstecken wollen.
    Die mit Maske = erkältet!

    Jetzt weißt du es und kannst dieses Bild zukünftig dafür verwenden, zu zeigen, wie respektvoll andere Menschen miteinander umgehen können.

  11. Re: Was sagt uns das?

    Autor: zerocoolz 18.03.14 - 08:40

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weißt du, warum einige Japaner mit Mundschutz rumrennen?
    > Nein, nicht weil sie sich nicht anstecken wollen - sondern weil sie keine
    > ANDEREN anstecken wollen.
    > Die mit Maske = erkältet!
    >
    > Jetzt weißt du es und kannst dieses Bild zukünftig dafür verwenden, zu
    > zeigen, wie respektvoll andere Menschen miteinander umgehen können.

    Ah.. okay, natürlich. Also sind von 12 Japanern 10 krank und 2 gesund. Komisches Straßenbild. Nette 10 Leute. Aber irgendwie unwahrscheinlich?

  12. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Niaxa 18.03.14 - 09:08

    Wird nie passieren. Also dass wir die Erde verlassen. Wir sterben hier zusammen mit unserer Atmosphäre. Eine neue wird entstehen und irgendwann vieleicht auch wieder Leben auf der Erde. Aber ein Raumschiff das uns alle von hier weg bringt ist alleine schon durch die viel zu geringen Ressourcen der Erde möglich. Selbst wenn das Energie und Sicherheitskonzept bereits gelöst wären.

  13. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Eheran 18.03.14 - 09:14

    Müssen doch nicht alle krank sein, damit sie eine tragen?
    Zwischen "gesund" und "krank" gibt es mehr Zustände als zwische 1 und 0.
    Jedenfalls ist das der Hauptgrund. Kannst ja mal danach googeln, wenn du das nicht glaubst :)
    Nur sind unsere Medien halt sensationsgeil und solche Masken trägt man hier nicht in der öffentlichtkeit - schwupp die wupp hat man ein "Katastrophenbild" oder was auch immer...

  14. Re: Was sagt uns das?

    Autor: hhf1 18.03.14 - 09:39

    Ich glaube ganz sicher, dass wir ins Weltall vorstoßen und (zumindest einige) damit dauerhaft eine Existenz im All aufbauen werden.

    Allerdings wird es aus meiner Sicht den Sprung von einer kapitalistischen zu einer sozialistischen Gesellschaft brauchen. Klingt jetzt für manche, die Sozialismus von Kommunismus nicht unterscheiden können, sehr nach Stalinismus usw.

    Aber die technologische Entwicklung ist zu erkennen, die uns die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse nach Nahrung und medizinischer Grundversorgung sicherstellt.
    Und uns darüberhinaus befähigt, mit leistungsfähigen Computern kontinuierliche bessere Forschung zu betreiben.

    Wir haben nur ein Verteilungsproblem. Dass der Kapitalismus eben Wohlstand nicht gerecht verteilt und die Zerwürfnisse zwischen arm und reich, der unterschiedlich gute/schlechte Zugang zu der genannten Grund-Versorgung nicht auflösen sondern nur befördern kann.

    Dass wir um knappe Ressourcen kämpfen, anstatt gemeinsam an der Ablösung unserer Abhängigkeit von ihnen arbeiten beweist, dass wir falsche Anreize setzen.
    Nur die Gesellschaft (in Form des Staates bzw. Staatengemeinschaft) kann den Wandel organisieren.

    Wir müssen auch begreifen, dass Bildung kein Mittel ist, um im Job mehr Geld rauszuschlagen und ein fetteres Auto kaufen zu können, sondern Bildung der eigentliche Job wird und unsere Intelligenz als (unendliche oder endliche?) Ressource
    genutzt wird.

  15. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Niaxa 18.03.14 - 10:06

    Alles was du schreibst finde ich entspricht einer wirklich schönen Idealogie. Nur mit der Tatsache das wir irgendwo hin vorstoßen komme ich nicht klar. Ein Raumschiff, dass auch nur einen Bruchteil der Menschheit ins All befördern kann und mehrere Generationen versorgen könnte, müsste von der Größe schon ganz Deutschland, wenn nicht ganz Europa entsprechen. Diese Ressourcen sind schlicht und einfach nicht vorrätig auf der Erde.

  16. Re: Was sagt uns das?

    Autor: schueppi 18.03.14 - 10:13

    Ist aber so! Diese Masken schützen die anderen vor Tröpfcheninfektion. Nicht die Träger vor der Umwelt! Vieleicht gibt es noch ein paar von Dir, die es nicht wissen und deshalb mit der Maske rumrennen...?

  17. Re: Was sagt uns das?

    Autor: tfl 18.03.14 - 10:14

    hhf1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube ganz sicher, dass wir ins Weltall vorstoßen und (zumindest
    > einige) damit dauerhaft eine Existenz im All aufbauen werden.

    Ich denke jedoch nicht das es sinnvoll ist, ein Affengehirn mit einer 50000 Jahre alten Firmware und Massenvernichtungswaffen auf das Universum loszulassen. Dieses Experiment scheitert gerade in viel kleinerem Maßstab in einem unbedeutendem Sonnensystem in einem Seitenarm einer gewöhnlichen Galaxie.

  18. Re: Was sagt uns das?

    Autor: ThommyWausE 18.03.14 - 10:21

    Zeigt das Bild Japan: Mit VIEL Wohlwollen KÖNNTE man deiner Aussage etwas glauben schenken. Das dort kulturell einiges besser steht als in vergleichbaren Ländern ist bekannt.
    Zeigt das Bild China, sieht die ganze Sache schon wieder anders aus.

  19. Re: Was sagt uns das?

    Autor: hhf1 18.03.14 - 10:34

    Deine Kritik verstehe ich und die ist berechtigt.

    Ich denke aber, dass wir wichtige Meilensteine sukzessive schaffen.
    Z.B. wird der Transport von Material in größeren Mengen funktionieren, sobald wir von den guten alten Raketenstarts wegkommen. neben dem (sicher noch sehr ambitionierten) Seilprojekt finde ich z.B. den Start mittels Beschleuniger (evtl. mit Zentrifugalbeschleuniger) interessant. Schon ein Initialimpuls für Frachttransporte, der einem Raketenantrieb die ersten 20-30 Sekunden Brenndauer aus dem Stand abnimmt, spart Unmengen an Treibstoff und macht Transporte weit günstiger.

    Sobald wir im größeren Stil Material in den Orbit bekommen, bauen wir dort weitgehend autonome Fertigungsanlagen auf. Energie bietet die Sonne in Massen.

    Für den Transport von Rohstoffen wird natürlich die Transporttechnologie von entscheidender Bedeutung sein. Aber die Entwicklung bleibt ja nicht einfach stehen.
    Neben dem berüchtigten Seil gibt es noch den Laserimpuls-Ansatz. Der scheitert
    heute noch an der immensen Stärke, die ein solcher Laser haben müsste.
    Wird aber (jetzt spinne ich mal) z.B. massiv Strahlung der Sonne im Weltall eingefangen und gebündelt auf eine geeignete Plattform am Erdboden gesendet, reden wir wieder eher über das wann als das ob.

    Wichtigste Kernaussage von mir ist aber, dass wir Zeit brauchen. Diese Technik entwickelt sich nicht zu unseren Lebzeiten, vielleicht erst in Tausenden von Jahren.
    Aber es wäre ein fataler Fehler, zu meinen, wir wüssten schon alles und könnten aus unserer heutigen Sicht absehen, was in Tausenden von Jahren möglich ist.
    Denkt nur mal dran, dass aktuell schon Projekte zur Mondbesiedelung laufen, deren Initiatoren an die Machbarkeit glauben. Tun wir das bitte nicht als bloße Spinnerei ab - wo schon bewiesen wurde, dass wir zumindest Menschen wiederholt dorthin und zurückbringen können.

  20. Re: Was sagt uns das?

    Autor: Niaxa 18.03.14 - 10:45

    ja gut, technisch gesehen mache ich mir ja auch keine Sorgen darum, dass es irgendwann in der Theorie machbar wäre so etwas zu bauen. Ich sehe nur nicht woher wir die Rohstoffe für ein solches Unterfangen her bekommen sollen. Wir können schlecht den ganzen Planeten zu einem Raumschiff umbauen.

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