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Kernfusionsreaktor

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  1. Kernfusionsreaktor

    Autor: lestard 12.05.22 - 13:50

    Helium-3 für Kernfusion zu nutzen, ist zwar theoretisch eine sehr gute Idee, weil dabei keine ionisierende Strahlung entsteht und daher, im Gegensatz zu "normaler" Kernfusion mit Wasserstoff, tatsächlich garkein Atommüll entsteht. Aber technisch ist es nochmal eine ganze Ecke schwieriger, weil dafür nochmal deutlich höhere Temperaturen notwendig wären.
    Für die absehbare Zukunft spielt Helium-3 keine Rolle bei der praktischen Kernfusionsforschung, sondern ist eher Science-Fiction.

    Einen Helium-3-Kernfusionsreaktor zu bauen, wäre vermutlich etwas für die dritte oder vierte Generation von Reaktoren in 100 Jahren oder so. Vermutlich sind die Förderanlagen auf dem Mond das geringere Problem (wobei ja nicht wirklich klar ist, wieviel es dort tatsächlich gibt).

  2. Re: Kernfusionsreaktor

    Autor: TrollNo1 12.05.22 - 17:15

    Da der Mond keine Atmosphäre hat, gibt es dort vermutlich gar kein Helium. Aber die Sonnenwinde treffen da auf die Mondoberfläche und da könnte man dann vermultich das Helium extrahieren.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  3. Re: Kernfusionsreaktor

    Autor: lestard 12.05.22 - 17:43

    Genau, die Spekulation geht dahin, dass das Helium-3 im "Sand" liegen könnte, weil man bei Proben welches gefunden hat. Aber die Hochrechnungen, wieviel Helium-3 am Ende wirklich vorhanden ist, sind halt sehr spekulativ weil niemand so genau weiß, wie tief die Schichten wirklich gehen und ob es überall auf dem Mond gleich verteilt ist.

  4. Re: Kernfusionsreaktor

    Autor: Dieter Grosch 14.05.22 - 10:37

    Warum für die Kernfusion Helium 3 verwenden, es geht vermutlich einfacher aus Wasserstoff, nur prüft man es nicht. Den auf meine hier gestellte Anfrage bekomme ich keine Antwort:
    Werte Geschäftsleitung,

    Ich habe gelesen, dass Sie Ionenstrahlquellen selbst entwickeln, dann könnten Sie daran interessiert sein, im Zusammenhang mit dem Klimawandel, die Möglichkeit eines Kernfusionsreaktors zu testen, der aus zwei solchen Quellen bestehen könnte.

    Denn bereits ein Ionenstrahl von 1 keV hat bereits eine Temperatur von 11 Mio. K
    Gewünscht ist dazu, dass dieser in einem Vakuum von 1 µbar, also Rotationspumpenvakuum, gerade noch möglichen freie Weglänge, erfolgt

    Ich habe da eine Idee, nur will die keiner prüfen. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik antwortet seit 2018 nicht darauf.
    Hier mein Vorschlag für einen Fusionsreaktor als KFZ-Motor

    Und wie wäre es hiermit?
    Das geht alle viel einfacher durch folgende Reaktion
    3 H ---> D + 2 e+ + Neutrino + Q
    3*938 = 2814 MeV ---> 1875 MeV + 2*0,5 MeV + 938 MeV
    = etwa 9*10^16 J/kg
    also atomarer Wasserstoff geht in Deuterium und zwei Positronen über und diese Reaktion 3. Grades kann man technisch durch Beschuss eines Wasserstoffatoms an Titan mit zwei Protonenstrahlen von mehr als1 keV, zweier einfacher Massenspektrometrie-Quellen, wie im Bild gezeigt, erzeugen.
    Die Quellen sind wie Elektronenröhren aufgebaut und steuerbar und die Wärme wird über die Titankonstruktion zu Dampferzeugung benutzt.

    Dann kann man in allen Kohlekraftwerken die Kessel durch solche Dampferzeuger ersetzen und weiter CO2 frei betreiben.

    Können Sie mir dabei weiter helfen?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, es an andere geeignete Firmen weiterzuleiten

    Besten Dank für Ihre Bemühungen, hier eine Initiative zu starten!
    Bitte geben Sie mir Beschied, was Sie unternehmen können,

  5. Re: Kernfusionsreaktor

    Autor: LadyDie 14.05.22 - 10:49

    Ah, nach den Virologen und Strategen kommen jetzt die Fusionsexperten aus der Erde gekrochen, die heute schon einschätzen können ob He3 Fusion der Irrweg ist.

  6. Re: Kernfusionsreaktor

    Autor: Eheran 14.05.22 - 12:15

    >Können Sie mir dabei weiter helfen?
    Nein, dabei kann niemand helfen. Wenn man zig fach mehr Energie reinstecken muss, als raus kommt, ergibt das keinen Sinn. Einen Ionenstrahl kann man nur mit sehr geringem Wirkungsgrad herstellen.

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