-
Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Climero 22.04.10 - 08:17
In einigen Stätten wird der E-Smart ähnlich wie beim Car-Sharing eingesetzt.
Das kommt so gut an das die Hersteller Angst haben das großflächig anzubieten.
Wer kauft denn dann noch die ganzen Benzinschleudern, wenn alle sich die Autos teilen und sehr viel Geld sparen.
Für die Hersteller würde das bedeuten sie müssten ein ganz neues Geschäftskonzept entwickeln.
Die meisten Menschen brauchen kein eigenes Auto, jedoch ein Transportmittel, das bei ein bißchen Planung jederzeit verfügbar ist. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: shoopy 22.04.10 - 08:24
Climero schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die meisten Menschen brauchen kein eigenes Auto, jedoch ein
> Transportmittel, das bei ein bißchen Planung jederzeit verfügbar ist.
*träum*
Das Mobility Konzept in der Schweiz kommt diesem Ziel ziemlich nahe. Ich jedenfalls benutze so ein "Nutzfahrzeug" häufig.
www.mobility.ch -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: e_Bert 22.04.10 - 08:42
> Wer kauft denn dann noch die ganzen Benzinschleudern, wenn alle sich die
> Autos teilen und sehr viel Geld sparen.
Sehr wahrscheinlich diejenigen die garnicht Willens sind Geld zu sparen, zumal sie ein Auto nicht pragmatisch als Transportmittel, denn eher als Statussymbol sehen.
WAs ich seit Jahren erlebe ist jedenfalls das Carsharingprojekte, die für konventionelkle PKW ja längst existieren und eine Menge Einsparpotential für die Teilnehmer bieten, sich nicht durchsetzen konnten.
Mir will also nicht einlkeuchten warum sich dieselben Leute die nicht bereit sind sich konventionelkle Autos zu treeilen, dazu bei E-Autos, in nennenwertem Umfang, bereit sein sollten. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: AndyMt 22.04.10 - 09:27
Ein sehr gutes Konzept - hat aber immer noch ein paar Fussangeln. Wobei ich schon seit über einem Jahr nicht mehr genauer reingeschaut hab, ob sich was geändert hat.
-
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: AndyMt 22.04.10 - 09:29
Wenn der Preisunterschied minimal ist und es steuerlich gefördert wrid, dann könnten es aber genau diese sein, die darauf anspringen: immer noch das "eigene" Auto (Statussymbol) aber das Gewissen beruhigt.
-
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: e_Bert 22.04.10 - 09:59
AndyMt schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn der Preisunterschied minimal ist
minimal im Vergleich wozu?
> und es steuerlich gefördert wrid,
Wenn das die Annahme ist lohnt sich die Diskussion nicht, denn mit steuerlicher Förderung allgemein kann man natürlich alles als machbar hinstellen, denn es gibt keine prizipielle Grenze dieser Förderung, sie wäre nur vom politischen Willen abhängig der nicht objektivierbar vorherzusagen ist.
(Das mir jede steuerliche Förderung, zu jedem Zweck widerstrebt weil ich jede Art Subvention zu jedem Zweck als schädlich erachte sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Für mich schliesst das "jede" übrigens ganz deutlich auch die Streichung von Subventionen ein, die mir persönlich derzeitig nutzen.) -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Private Paula 22.04.10 - 10:37
AndyMt schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn der Preisunterschied minimal ist und es steuerlich gefördert wrid,
> dann könnten es aber genau diese sein, die darauf anspringen: immer noch
> das "eigene" Auto (Statussymbol) aber das Gewissen beruhigt.
Steuerfoerderungen werden lediglich dazu genutzt, unrentable Unternehmungen rentabel erscheinen zu lassen. Ohne, dass der Staat da jaehrlich Milliardensummen investiert, haetten einige der durch die Foerderungen profitierenden Unternehmungen schon laengst Konkurs anmelden koennen. Das Geld koennte man auch sinnvoller investieren. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: AndyMt 22.04.10 - 10:40
e_Bert schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> AndyMt schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wenn der Preisunterschied minimal ist
>
> minimal im Vergleich wozu?
Im Vergleich zu einem "normalen" Smart oder welche Fahrzeug-Kategorie auch immer.
>
> > und es steuerlich gefördert wrid,
>
> Wenn das die Annahme ist lohnt sich die Diskussion nicht, denn mit
> steuerlicher Förderung allgemein kann man natürlich alles als machbar
> hinstellen, denn es gibt keine prizipielle Grenze dieser Förderung, sie
> wäre nur vom politischen Willen abhängig der nicht objektivierbar
> vorherzusagen ist.
Es geht auch umgekehrt: der steuerliche Vorteil es E-Autos kann darauf beruhen, dass Treibstoffe noch stärker besteuert werden, um die "tatsächlchen" Kosten in Form von Umweltschäden etc. am Geldbeutel spürbar zu machen.
> (Das mir jede steuerliche Förderung, zu jedem Zweck widerstrebt weil ich
> jede Art Subvention zu jedem Zweck als schädlich erachte sei nur der
> Vollständigkeit halber erwähnt. Für mich schliesst das "jede" übrigens ganz
> deutlich auch die Streichung von Subventionen ein, die mir persönlich
> derzeitig nutzen.)
Zum Thema Subvention bin ich absolut deiner Meinung. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Climero 22.04.10 - 10:41
Den meisten Firmen geht es darum das alle ihre Waren kaufen und zwar doppelt und dreifach ist ja auch nachvollziehbar.
Das die Menschen Waren/Werkzeuge/Maschinen teilen und gemeinsam Nutzen ist ja schon länger möglich. Viele Menschen wollen sich aber nicht absprechen und planen, das ist anstrengend und das wichtigste es ist unbequem. Wenn man alles hat muß man nix planen und besonders sich mit niemanden abstimmen.
Der Egoismus und die Bequemlichkeit jedes einzelnen wird schon dazu führen das wir erst reagieren wenn wir persönlich von Katastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder anderen Natur- und Umweltkatastrophen betroffen sind und bis dahin bleibt das Motto "Es wird schon gut gehen und wenn trifft es ja erst die Anderen"
Wichtig ist die persönliche Individualität nicht materielle. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: leser123456789 22.04.10 - 10:45
Du solltest mal über den Kauf einer größerer Tastatur nachdenken. Deine Finger sind wohl etwas zu dick für deine Tastatur. :-P
-
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Private Paula 22.04.10 - 10:48
AndyMt schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Es geht auch umgekehrt: der steuerliche Vorteil es E-Autos kann darauf
> beruhen, dass Treibstoffe noch stärker besteuert werden, um die
> "tatsächlchen" Kosten in Form von Umweltschäden etc. am Geldbeutel spürbar
> zu machen.
Nur leider ist es so, dass die Steuereinnahmen aus der Mineraloelsteuer auch fuer andere Kassen benutzt werden, um diese zu fuellen. Die Rentenkasse, die Arbeitslosengeldkasse, und was sonst noch Geld braucht.
Bei den Summen, die Staat/Land/Stadt da einnehmen, sollte es moeglich sein, die ganzen Schlagloecher des letzten Winters im handumdrehen zu stopfen.
Und vor dem Hintergrund sollte man sich ueberlegen, welche Steuern erhoeht werden, wenn die Einnahmen durch die Mineraloelsteuer wegfallen... Ich wuerde darauf tippen, dass die kWh Strom dann nahezu unbezahlbar wird.
Macht Euch bitte nichts vor, und denkt, die Mineraloelsteuer sei dazu da, uns zu umweltvertraeglichen Handeln anzuhalten. Das koennte der Staat durch ein simples Gesetz erreichen, welches die Verbrennung fossiler Energietraeger unter Strafe stellt. Gesetz zum 1. Juni 2010 beschlossen, und ab da gibt es nicht einen Stinker mehr auf unseren Strassen. Der Staat sagt, dass er uns dazu anhalten will, weiss aber ganz genau, dass es ohne Fahrzeuge nicht geht, und wir jeden Steueraufschlag zahlen werden, den man sich ausdenkt. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Climero 22.04.10 - 10:58
Die Spritpreise immer weiter zu erhöhen ist auch Quatsch weil trotzdem kein Euro in umweltfreundlichere Techniken fließt außer natürlich in irgendwelche Alibi Aktionen.
Die Firmen sollten gezwungen werden ein E-Auto für 10.000 Euro anzubieten mit 100km Reichweite. Erst wenn die Menschen überhaupt ein bezahlbares E-Auto kaufen können wird sich zeigen ob das nicht vielen reicht.
Gruß -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: play station 3 22.04.10 - 11:17
Climero schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> In einigen Stätten wird der E-Smart ähnlich wie beim Car-Sharing
Stadt => Städte => Städten (Wem = Dativ+Plural). Aber nicht so wichtig.
> Das kommt so gut an das die Hersteller Angst haben das großflächig
> anzubieten.
Belege wären nett.
Einheitliche Website mit Auslastungs-Statistiken aller Anbieter wäre nett. In der Großstadt einen Zweitparkplatz suchen machen viele nicht gerne.
> Wer kauft denn dann noch die ganzen Benzinschleudern, wenn alle sich die
> Autos teilen und sehr viel Geld sparen.
Ein paar Prozent weniger machen denen schon kalte Füße. Har har har.
> Für die Hersteller würde das bedeuten sie müssten ein ganz neues
> Geschäftskonzept entwickeln.
Oder einfach kleiner werden. Früher gabs nur Pferde, Esel, Maultiere usw. Heute ist das ein "Luxus-gut". Sind halt weniger Sattelmacher oder Hufschmiede als früher.
> Die meisten Menschen brauchen kein eigenes Auto, jedoch ein
> Transportmittel, das bei ein bißchen Planung jederzeit verfügbar ist.
Genau. Die ganzen Hausfrauen. Fahrrad und gelegentlich Auto. Das rottet einen Großteil der Doppel-Autos aus. Nicht auf dem Land aber in Wohngegenden.
Wichtig wäre schnelle Verfügbarkeit ohne Anmeldung 10 Monate vorher. Am besten ohne Anmeldung. Iphone-App mit den Positionen der Autos. Wer an unbeliebten Positionen parkt zahlt ein paar Cent mehr. Wer am Supermarkt parkt, kriegt vielleicht ein paar Cent Rabatt. Weil dort die E-Tankstelle ist.
Die Organisation wäre einfach: Chipkarten. Für die Abrechnung und Identifizierung das man überhaupt Fahren darf.
Aber die IT-Abzock-Firmen von Deutschland verhindern das durch überteuerte Preise für simpelste Konzepte.
Wahrscheinlich werden Afrika-Kids mit Android-"OLPCs" sowas proggern und aus Elektromüll für 20 Bakschisch-Schillinge (1 EuroCent) zusammenlöten. Weil deutsche das nicht nötig haben :-(
So ein Chipkarten-System und die Software dahinter ist trivialistisch.
Aber hier das Forum glaubt nicht mal, das RFIDs Fälschungen großflächig vernichten würden und bezahlt lieber an Adidas zig mehr nur für Raubkopierer-Jagd-Kosten.
Noch was wegen der anderen Postings: Variable Kosten sind variabel zuzurechnen. Abrechnung also nach Zeit und Wegekilometern. Wer mehr Wegekilometer fährt, zahlt 1:1 oder 1:(1+VerwaltungsProzente-Synergiekosten) den Benzinpreis und alle "Straf"steuern mit. D.h. solche Konzepte bewirken erst mal nur indirekt geringere Benzinnachfrage. Weil man doch etwas mehr Fahrrad/Fuß benutzt oder gemeinsam fährt.
Weitere Projekte würden dann Fahrgemeinschaften o.ä. bilden.
Dafür hat eine Studentenwettbewerbs-Firma einen M$-Preis bekommen. Für simple Ideen, die ich vor Jahren für Bluetooth-Handies schon hatte.
Eine andere Idee wäre, Hartz4-Empfängern die Autos (kostenfrei) einzulagern und ohne Abzüge verkaufen zu lassen. Hartzer müssen dann diese Konzepte (gerne für geringere Verwaltungskosten) benutzen. Fixkostendegression. Aber Hartzer sollen ja auch kostenlos Bus fahren dürfen. Aber vielleicht bewirkt es trotzdem etwas: Höhere Auslastung und somit mehr geteilte Autos.
Merkel ist sicher sofort für die "wegnahme" der Hartz4-Autos und kann einen Grünen Antrag somit nicht ablehnen. Somit treibt es die hartzer im die Hände der Car-Sharing und Fahrrad-Firmen. Har har har. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: e_Bert 22.04.10 - 11:52
> Nur leider ist es so, dass die Steuereinnahmen aus der Mineraloelsteuer
> auch fuer andere Kassen benutzt werden, um diese zu fuellen. Die
> Rentenkasse, die Arbeitslosengeldkasse, und was sonst noch Geld braucht.
UNd wieso "leider"? Das was Du hier kritisierst ist der Zweck jeder Steuer, nämlich dem Staat verwendungszweck-unsabhängige Eingaben zu schaffen, denn bei zweckgebunddenen Einnahmen geht es nun einmal um Abgaben und NICHT um Steuern
> Bei den Summen, die Staat/Land/Stadt da einnehmen, sollte es moeglich sein,
> die ganzen Schlagloecher des letzten Winters im handumdrehen zu stopfen.
Wieso? Die Mineralölsteuer wird nicht aus dem GRund erhoben das sie dafür da wäre die Straßen zu reparieren, sonst wäre sie eine Abgabe zu diesem Zweck.
> Macht Euch bitte nichts vor, und denkt, die Mineraloelsteuer sei dazu da,
> uns zu umweltvertraeglichen Handeln anzuhalten.
WEr sollte sich das vormachen? Jeder weiß das das garnicht Zweck eine Steuer ist.
> Der Staat
> sagt, dass er uns dazu anhalten will,
Wo? Quellenangabe bitte dafür das der _Staat_ sagt das er die Mineralölsteuer erhebt um uns zu umweltbewußtem Verhalten zu bringen.
Diese Auslegung entspringt einzig DEiner Phantasie und Reden von politischen Madatsträgern.
Steuern hingegen regeln sich aufgrund von Gesetzen und nur was dort steht gilt. Auf den Nachweis das dort stünde die Mineralölsteuer wird erhoben um das Umweltbewußtsein zu fördern wäre ich gespannt. -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Climero 22.04.10 - 12:29
@play station 3
Wenn du weniger herablassend wärst könnte man dich fast ernst nehmen.
Da aber nicht der kleine Mann und die kleine Frau am Rad der Welt drehen sondern eher die unsozialen Eliten bin ich gespannt wie es weiter geht.
Umweltschutz muß bequem sein also laßt die Entwicklungsländer die Umwelt schützen, wir haben leider keine Zeit. -
Car-Sharing Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: play station 3 22.04.10 - 12:47
Ich schaue nach Durchsetzungswegen für Pläne.
Das tun viele hier nicht. Daher kann und sollte man sie verbal entsprechend behandeln. Womit aber nicht die in diesem Thread ausnahmsweise mal überwiegende Mehrheit vernünftiger Diskutanten gemeint ist.
Ich habe nur Ideen aufgezeigt.
Smarts haben kleinere Parkplätze, also packt man die in die erste Reihe vor den Supermarkt. Nette Idee, aber keine Durchsetzung.
Man muss Car-Sharing bundesweit einfacher machen. Mit billigen Chipkarten ginge das. Mit Internet überall geht das auch viel besser als früher, wo man per Telefon reservieren musste und einen Schlüssel per Pin aus dem Tresor am Parkplatz holen musste usw.
Simple IT ist in Deutschland völlig überteuert. Das ist das Problem.
Das Auto könnte ja per GPS+altes Handy mitteilen, wo es geparkt wurde, wenn man die Chipkarte rauszieht. Aber das kostet 10 Cent SMS beim Teuer-Dienstleister. Also kostet es 10 Cent pro Fahrt den Kunden. Also würde man das vermeiden wollen. Usw.
Man muss an allen Kostenschrauben drehen.
Nur der Preis und vielleicht noch die Convenience ruled das Verhalten. Moral ist egal.
Du schreibst zu Recht: Umweltschutz muss bequem sein. Und dazu müsste man Car-Sharing bequem machen. Und es ginge sehr einfach. Iphone beweist es. Und beim Iphone könnte man problemfrei vieles besser machen und viele Macken beseitigen.
Leider interessiert das keinen :-( -
Re: Car-Sharing Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Digimaniac 22.04.10 - 13:23
Das in meinen Augen grösste Problem den Strassenverkehr umweltverträglicher zu machen, liegt, wie schon angemerkt wurde, in der Bezahlbarkeit.
Die wenigsten können sich einfach so ein neues Auto leisten, selbst wenn es relativ günstig wäre. Auch 10.000 EUR sind einen Menge Geld, wenn man sie nicht hat.
Und diejenigen, die es sich problemlos leisten könnten, beharren auf ihrem Auto als Statussymbol, und das muss einen Verbrennungsmotor haben. -
Re: Car-Sharing Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: play station 3 22.04.10 - 13:45
Du vergisst die dunkle materie, die die größte Masse im Universum machen soll.
- Rentner
- Hausfrauen
Die würden auf das Auto verzichten, wenn Sharing-Wagen problemlos verfügbar wären.
Und das ginge. Und dann kann man die Rotation, schnellerer Verschleiss durch geringere Auslastung, geringere Kosten für Versicherungen und Reparaturen durch Speed-Limiter und eigene Ersatzteil-Haltung und keine Abzock_Werktstätten nette Optimierungen stattfinden.
Ist doch schön, wenn das Sharing-Auto seine Kosten im ersten Jahr durch 100.000 km wieder reinholt statt nur jämmerliche 10.000 km oder weniger pro Jahr zu fahren wie Omas Auto.
Synergien durch erhöhte Auslastung.
Die Grünen und Linken interessiert das leider nicht.
Für Saudi-Feinde wäre das auch eine Idee. Der Papst+Kirche könnte/sollte sowas organisieren um denen den Geldhahn bei der nächsten Konjunktur-Blase nicht so weit aufzudrehen. Mehr als $200 pro Barrel sind dann nämlich drin.
Die Leute geben mehr für Konsum aus, weil nach dem Tankstellenbesuch mehr auf dem Konto übrig bleibt als noch 1 Jahr vorher, wo riesen-preise für 3l-Lupos bezahlt wurden und Benzin krass teuer war.
Hier interessiert sich kaum wer für Wirtschaft :-(
Man kann also möglicherweise nur in bestimmten Zeitbereichen der Konjunktur/Benzinpreis-Welle für Carsharing Kunden abgreifen. Aber wie "unkraut" entwickelt es sich dann hoffentlich fort. -
Re: Car-Sharing Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: e_Bert 22.04.10 - 14:02
> Hier interessiert sich kaum wer für Wirtschaft :-(
Hä?
Das Beste für die Wirtschaft wäre wenn sich Politik und andere Schwätzer einfach raushalten würden! Das wäre das Konjunkturprogramnm was die Wirtschaft braucht!
Subventionen von E-Autos oder Förderung von Diesem und Jenen braucht die Wirtschaft hingegen so nötig wie Rumgeschwätze von Politikvertretern, ganz im Gegenteil Subvention zerstören funktionieren Wirtschaftstrukturen! -
Re: Den Smart gibt es doch schon von Mercedes als E-Auto
Autor: Climero 22.04.10 - 15:12
Es ist überall das gleiche wenn es um Fortbewegungsmittel geht, ein gutes elektro Fahrrad kostet ca. 2500,- Euro, ein Elektro Auto 35.000,- Euro mal spontan mit der Bahn fahren zum regulären Preis unbezahlbar, mit dem Bus 5km in die Stadt da ist der Wagen inkl. Parkgebühren billiger selbst wenn man allein (zu mehreren sowieso) fährt und er steht ja eh da.
Mir ist schon klar das der Staat Steuern braucht, nur warum stellt man kein Finanzbeamten ein die fehlen ja zu tausenden wie man hört und treibt die Steuern bei den Firmen ein, die ja in der Regel nur alle zwanzig Jahre geprüft werden. In Bayern hat man durchwink wochen im Finanzamt eingeführt da prüft der Computer die Steuererklärung und winkt alles durch, natürlich auch nicht die von der Putzfrau und dem Postboten, erst ab Betrag XXX.
Na ich will mich nicht aufregen, bei sinkenden Löhnen in Deutschland und Reallohnverlusten in der breiten Masse haben bald die wenigsten noch Geld für Öko und Bio Experimente es wird gekauft was man bezahlen kann da bleibt halt Öko auf der Strecke und das Auto immer öfter stehen, schön für die Umwelt bringt aber auch immer weniger Mineralölsteuer in die Kasse. Vielleicht irre ich mich aber auch, weil die Arbeitnehmer immer weiter fahren müssen für ihre Arbeit. Wer will schon umziehen, was ich verstehen kann und alles aufgeben Freunde Verwandte usw. Eine entwurzelte Gesellschaft ist anfällig für Demagogen und andere Opportunisten.
Warten wir es ab schlimmer geht immer. Meine persönliche Meinung zur Zukunft "Zieht euch warm an".



