1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Außerirdisches Leben: Warum…

Wir wissen nichts

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Wir wissen nichts

    Autor: -eichi- 23.06.22 - 12:34

    Ganz ehrlich wir wissen nicht mal ob in unseren Sonnensystem noch anderes Leben Existiert(e).
    Ich würde mal behaupten wir Menschen sind seit max 200Jahren im universum sichtbar, das heist wenn es eine andere Lebensform im umkreis von 200Lichtjahren gibt das So weit vortgeschritten ist wie wir, dann könnten sie uns heute das erste mal sehen. Gleiches gilt umgekehrt.
    Das Universum ist sooo rießig, da muss es irgendeine Art von leben geben. Nur Werden wir davon höchstwarscheinlich niemals was mitbekommen.
    93 Milliarden Lichtjahre ist das sichtbare!! universum groß, das ist einfach nicht vorstellbar. Es muss irgendwo eine art von Leben geben (es seiden es gibt Gott :-P) vielleicht ist es auch leben das wir uns garnicht vorstellen können, irgendwas was nicht auf Wasser und Kohlenstoff basiert.
    Könnte man einen natürlich entstandenen Siliziumchip zb nicht auch als leben interpretieren?

  2. Re: Wir wissen nichts

    Autor: phade 23.06.22 - 12:55

    Exakt dehalb haben wir m.M.n. noch kein intelligentes Leben gefunden oder es uns.

    Ich nenne das Zeitdiletanz.

    Der für mich weiterhin wichtigste Filter ist, daß es keine zeitliche Überlappung mehrerer Zivilisationen mit einem zu uns vergleichbaren Stand der Technik geben kann. Unsere Art der Kommunikation existiert erst seit 100 Jahren und wahrscheinlich werden wir in weiteren 100 Jahren etwas ganz anderes als Funkwellen nutzen, dank der exponentiellen Entwicklung unserer Technik. In 1000 Jahren existieren wir vielleicht sogar schon in ganz anderer Form.

    Wenn jetzt Funkwellen von anderen bewohnten Welten zu uns kommen sollten, müssten diese während einer Entwicklungsperiode der Aliens während nur weniger 100 Jahre entstanden sein und das auch genau zu dem Zeitpunkt, die der Entfernung zu uns entspricht. Befinden sie sich z.B. 2 Millionen Lichtjahre entfernt, müssten sie vor 2.000.050 Jahren mit Funkwellen angefangen haben. Die Abstrahlung dürfte auch durch nichts unterbrochen oder abgelenkt worden sein (Sonnen, schwarze Löcher, etc) und eben auch genau in unsere Richtung abgegeben worden sein. Und natürlich auch stark genug sein ...

    Vielleicht sind Funkwellen auch nicht wirklich typisch und die Mehrheit verwendet etwas uns völlig Unbekanntes ...

    Zudem horchen wir erst seit 50 Jahren, vielleicht haben wir schon ganz viele Signale verpasst, einfach, weil wir eine der letzten technisierten Spezies sind (unsere Erde liegt ja eher am Rand der Milchstrasse). Oder wir sind eher bei den Ersten mit Technik, insbesondere solcher mit Funkwellen und die anderen könnten uns zwar schon hören, leben aber noch in Höhlen ...

    Zusammengenommen finde ich es extrem unwahrscheinlich, überhaupt ein Signal zu empfangen, weil die zeitliche Überschneidung extrem zufällig wäre.

    (das Problem mit diesem Filter ist übrigens, daß wir ihn selbst kaum beeinflussen können. Wir können nur versuchen, alle jemals bei uns genutzte Technik, die in den Weltraum abstrahlen könnte weiter und immer weiter zu nutzen, über Jahrtausende. Und natürlich auch über Jahrtausende nach jeglichen Arten von Signalen zu suchen, ob es "altmodische" Radiowellen sind und die Kommunikationsart, die wir in vielleicht 10.000 Jahren nutzen werden und alle Varianten dazwischen. Wir dürfen also alte Technik weder vergessen, noch dürfen wir aufhören, diese zu nutzen.

    Ein Beispiel: wer wird denn in 10 Jahren noch Radio per Funkwelle hören ? Welcher Radiosender wird denn noch per Antenne ausstrahlen ? wenn selbst das Radio heute schon digital ist und zumeist per Glasfaser ohne Abstrahlung in den Weltraum übertragen wird ? Langwelle wird z.B. heute schon von nur noch einigen wenigen Radioamateuren genutzt ... und Fernsehen per Funkwelle gibt es in den Industrienationen doch schon gar nicht mehr. Satelliten strahlen glaub ich auch kaum in den Weltraum ab, wenn ich nicht irre)

  3. Re: Wir wissen nichts

    Autor: unbuntu 23.06.22 - 13:13

    Voyager 2 hat nach 40 Jahren unser System verlassen und braucht über 40.000 Jahre, bloß um zum Nachbarsystem zu gelangen. Das ist nicht wie in Dortmund rausfahren und in Bochum ankommen. Das ist eher so als wäre Bochum auf dem Neptun oder so. ;)

    Und auch Aliens müssen sich an Physik halten. Wenn die 10.000 Lichtjahre weit weg sind, dann werden die halt nicht mal eben hier hinfliegen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.22 13:15 durch unbuntu.

  4. Re: Wir wissen nichts

    Autor: ArneB 23.06.22 - 13:27

    phade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Beispiel: wer wird denn in 10 Jahren noch Radio per Funkwelle hören ?
    > Welcher Radiosender wird denn noch per Antenne ausstrahlen ? wenn selbst
    > das Radio heute schon digital ist und zumeist per Glasfaser ohne
    > Abstrahlung in den Weltraum übertragen wird ? Langwelle wird z.B. heute
    > schon von nur noch einigen wenigen Radioamateuren genutzt ... und Fernsehen
    > per Funkwelle gibt es in den Industrienationen doch schon gar nicht mehr.
    > Satelliten strahlen glaub ich auch kaum in den Weltraum ab, wenn ich nicht
    > irre)

    Wir haben in den letzten Jahren unsere Sichtbarkeit nach Außen stark geschwächt. Ja, wir strahlen mit Antennen zu den Satelliten. Aber wie lange sind die Signale von außen noch als solche erkennbar? Da wird ja immer mehr verschlüsselt. Und wenn die Alien jetzt das verschlüsselte Programm von rtl HD auffangen würden, könnten die das überhaupt als Signal erkennen? Oder ist die verschlüsselte Übertragung für außenstehende von einem zufälligen Signal nicht zu unterscheiden?

  5. Re: Wir wissen nichts

    Autor: leonardo-nav 23.06.22 - 13:31

    Weder können wir sagen, dass es anderes Leben im Universum gibt, noch, dass es keines gibt. Beides ist gut möglich. Solange man etwas nicht weiß, ist es doch am ehrlichsten, zu sagen: Keine Ahnung!

  6. Re: Wir wissen nichts

    Autor: -eichi- 23.06.22 - 13:35

    Aber es ist bei weiten unrealistischer das es keines gibt

  7. Re: Wir wissen nichts

    Autor: Prypjat 23.06.22 - 14:31

    ArneB schrieb:
    > Wir haben in den letzten Jahren unsere Sichtbarkeit nach Außen stark
    > geschwächt. Ja, wir strahlen mit Antennen zu den Satelliten. Aber wie lange
    > sind die Signale von außen noch als solche erkennbar? Da wird ja immer mehr
    > verschlüsselt. Und wenn die Alien jetzt das verschlüsselte Programm von rtl
    > HD auffangen würden, könnten die das überhaupt als Signal erkennen? Oder
    > ist die verschlüsselte Übertragung für außenstehende von einem zufälligen
    > Signal nicht zu unterscheiden?

    Und wenn die sehen wie schlecht die Unterhalungssendungen der Menschen ist, haben die dann überhaupt noch Bock drauf uns kennenzulernen?

  8. Re: Wir wissen nichts

    Autor: phade 23.06.22 - 14:34

    ArneB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > phade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Wir haben in den letzten Jahren unsere Sichtbarkeit nach Außen stark
    > geschwächt. Ja, wir strahlen mit Antennen zu den Satelliten. Aber wie lange
    > sind die Signale von außen noch als solche erkennbar? Da wird ja immer mehr
    > verschlüsselt. Und wenn die Alien jetzt das verschlüsselte Programm von rtl
    > HD auffangen würden, könnten die das überhaupt als Signal erkennen? Oder
    > ist die verschlüsselte Übertragung für außenstehende von einem zufälligen
    > Signal nicht zu unterscheiden?

    Ein verschlüsseltes, digitales Funksignal ist immer noch ein Funksignal, daß einfach von natürlichen Effekten zu unterscheiden ist.

  9. Re: Wir wissen nichts

    Autor: muadh 23.06.22 - 15:14

    In diesem Artikel geht es noch nichteinmal um "hochentwickelte" Lebewesen wie wir Menschen, sondern um ganz "primitive" Einzeller.
    Ob es irgendo noch "primitive" Einzeller gibt (oder gab) wissen wir (leider) nicht.
    Das große Poblem ist, wir können es auch nicht schätzen, weil wir die Wahrscheinlichkeiten dazu nicht kennen.
    Ich weiß es ist für viele schwer zu akzeptieren, weil das Universum doch so groß ist und weil es so viele Planeten gibt die lebensfreundlich sind. Aber diese Anzahl, sei sie noch so groß ist eben endlich und wenn der Reziproke Wert der Wahrscheinlichkeit (für das Entstehen von Leben) größer sein sollte, dann kommen wir bei einer Zahl heraus die großzügig aufgerundet eins ergibt.

    Es würde uns sehr weiterhelfen, wenn wir Lebewesen auf unserem Sonnensystem finden könnten, die nicht mit den Lebewesen auf der Erde verwandt sind. Diese Lebewesen können die primitivsten Lebewesen sein, das ist egal. Wenn wir sie finden könnten, dann könnten wir anfangen echte Statistik zu betreiben.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Doktorand*in (d/m/w) Process Mining
    OSRAM GmbH, Regensburg
  2. Scrum Master / Agile Coach (m/w/d)
    Astrum IT GmbH, Erlangen
  3. Webentwickler Online-Konfiguratoren (w/m/d)
    EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co KG, Brilon
  4. ERP-Anwendungsentwickler (m/w/d)
    RAMPF Holding GmbH & Co. KG, Grafenberg (bei Metzingen)

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Huawei Watch GT 3 Pro im Test: Sportliche Smartwatch im Erholungsmodus
Huawei Watch GT 3 Pro im Test
Sportliche Smartwatch im Erholungsmodus

Die Hardware ist toll, aber in Sachen Software hat sich bei der Watch GT 3 Pro von Huawei zu wenig getan - trotz einer neuen Metrik.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. LTE, 5G Kanada verbietet Huawei und ZTE in Mobilfunknetzen
  2. Fehler in Huaweis App Gallery Bezahl-Apps für Android gibt es kostenlos
  3. Watch GT 3 Pro und mehr Huawei macht sein Wearable-Ökosystem gesünder

DERA-Studie: Lithiummangel bremst Elektroauto-Ziele aus
DERA-Studie
Lithiummangel bremst Elektroauto-Ziele aus

Laut einer Studie der Deutschen Rohstoffagentur droht ein weltweiter Lithiummangel bis 2030. Doch einige wichtige Faktoren werden ausgeklammert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Akkutechnik Wie Akkus 100 Jahre halten und was uns das bringt
  2. Farasis Bau einer Batteriezellfabrik in Bitterfeld geplatzt
  3. Northvolt Millionenförderung für Batteriezellfabrik in Heide

30 Jahre Fate of Atlantis: Indiana Jones in seinem besten Abenteuer
30 Jahre Fate of Atlantis
Indiana Jones in seinem besten Abenteuer

Mehrere Handlungspfade und Prügeleien: Golem.de hat das vor 30 Jahren veröffentlichte Indiana Jones and the Fate of Atlantis neu ausprobiert.
Von Andreas Altenheimer

  1. Indiana Jones wird 40 Jahre alt Als Harrison Ford zum ersten Mal die Peitsche schwang