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Kosten Nutzen Abwägung

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  1. Kosten Nutzen Abwägung

    Autor: chefin 13.07.20 - 10:47

    Was bringt mir so ein Speicher?

    Ich zahle ca 17ct pro gespeicherte KWh über die Lebensdauer der Anlage ohne Montage. Darauf muss ich dann noch MWSt abführen pro KWh in Höhe der MWSt des zugekauften Stromes. Bei aktuell 30ct sind das ca 6ct MWSt. Mein Speicherstrom liegt also bei 23ct. Dazu kommen noch 6,7ct Ökoumlage. Die muss ich für direkt verbrauchten Strom nicht zahlen, aber für Gespeicherten, auch wenn ich das alles selbst finanziere. Ich bekomme dafür meinen Stromüberschuss auch wieder vergütet. Bin also bei 30ct pro KWh.

    Mein Bezug ist ein 10KWh Akku mit 10.000 Zyklen lt Hersteller und 100% Entladetiefe(also vermutlich ein 13-15KWh Akku, um sicherzustellen, das diese Werte erreicht werden. Ich kann mit einer 2KWh Anlage den Akku voll machen an einem sonnigen Tag, den Rest verkaufe ich.

    Das ist mit das günstigste was aktuell zu bekommen ist in diesem Bereich. Ich spare nichts, ich habe lediglich ein Ökologisch beruhigtes Gewissen. Würde ich den Strom verkaufen für 10ct und bei Bedarf wieder aus dem Netz holen liege ich bei 20ct für die selbst erzeugte KWh.

    10KWh ins Netz speisen = 1 Euro
    10KWh aus Netz ziehen = -3 Euro
    10KWh kosten also 2 Euro
    ------
    10KWh Puffern kostet mich 3 Euro.

    Der Überschuss geht so oder so ins Netz gegen Entgeld.

    Auch wenn die Akkus noch 1/3 Billiger werden kommt noch kein Gewinn raus. Man geht nur Null zu Null raus. Akku + Montage + Wartung über die Laufzeit muss mindesten um 50% reduziert werden, damit ich ein wenig Gewinn mache.

    Eigentlich kann aber ein Großabnehmer viel günstiger solche Akkustationen bauen und betreiben als ich im kleinen und einzeln. Deswegen macht es keinen Sinn, Strom zuhause zu speichern, wenn man sich Fertiganlagen kauft. Wer das technische KnowHow hat, kann das vermutlich selbst bauen für 1/3 des Preises. Den im Haus könnte man spotbillige Bleiakkus nehmen statt Lithium. Gewicht spielt keine Rolle, die Größe steigt nicht übermässig. Es ist egal, ob sie 1 oder 1,5qm im Keller belegt.

    Zuerst müsste also mal die MWSt weg bei selbstgenutztem Strom, die Ökoumlage, dann könnte da ein Schuh draus werden. Und genau das wird sein, wenn man sich das Zeugs selbst zusammen schustert. Dann weis keiner das man speichert und selbst nutzt. Und ich kann mich dumm stellen, da ich für die Erdbeeren aus dem Garten auch keine MWSt abführe, das ist unerwartet. Wird aber der Puffer mit Rückspeisezähler gesetzt wird leider das FA informiert vom Stromanbieter.

  2. Re: Kosten Nutzen Abwägung

    Autor: FrankM 13.07.20 - 13:44

    Nach meinem Kenntnisstand sind Speicher bei Anlagen <10kW von der EEG Umlage befreit.
    https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/keine-eeg-umlage-mehr-fuer-energiespeicher/150/32542/393909

    Auch macht deine Dimensionierung wenig Sinn, 10kWh Speicher und 2kWp Anlage. Kannst ja nochmal rechnen, mit 10kWp Anlage und 5kWh Speicher, dabei die EEG Umlage weg lassen. Ich bin zu faul dafür :)

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