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Kleinere Transporteinheiten + Busse = Schnelle Fortbewegung in der Stadt
Autor: oldmcdonald 08.03.17 - 08:06
Es wäre schon viel gewonnen, wenn nicht jeder Honk alleine in seinem 2-Tonnen-SUV in der Stadt unterwegs wäre. Dann wäre genug Platz und man käme schnell von A nach B. Intelligente Leute fahren dort heute schon mit dem Fahrrad und nutzt den Vorteil, klein und wendig zu sein, um schnell am Ziel anzukommen.
Man muss sich das mal vorstellen: Noch ist die Energieversorgung für Elektromobilität nicht mal ansatzweise gelöst, da kommt schon der nächste und halluziniert über fliegende Autos, die ein vielfaches an Energie in Vergleich zu rollenden Lösungen verschleudert. Innovation sieht anders aus. -
Re: Kleinere Transporteinheiten + Busse = Schnelle Fortbewegung in der Stadt
Autor: M.P. 08.03.17 - 09:10
Ich fänd das Konzept schon interessant - wenn es z. B. die Fahrgestelle in einer Art "Car Sharing Modell" gäbe. Die Frage ist nur, wie die "Hochzeit" zwischen Kabine und Fahrgestell ohne irgendwelche Hilfsmittel vonstatten gehen soll.
Wäre zumindest ein Teil der Akku-Kapazität in den Kabinen untergebracht, könnte man die Kabinen während dem Huckepack-Transport auf Eisenbahnwaggons z. B. über die Oberleitung aufladen.
Ist die Akku-Kapazität hingegen im Fahrgestell untergebracht (von der Lage des Schwerpunktes her eher ratsam) könnte man sich die Ladezeiten einsparen, und an Wechselstationen einfach das leer gefahrene Fahrgestell in der Ladevorrichtung zurücklassen, und die Kabine auf ein volles Fahrgestell setzen. -
Re: Kleinere Transporteinheiten + Busse = Schnelle Fortbewegung in der Stadt
Autor: Eheran 08.03.17 - 09:46
>Noch ist die Energieversorgung für Elektromobilität nicht mal ansatzweise gelöst
Meinst du die Energiebereitstellung?
Denn die Versorgung ist kein Problem. Von heute auf morgen nur noch elektrisch steigert den Elektrizitätsbedarf in D nur um etwa 10%. -
Re: Kleinere Transporteinheiten + Busse = Schnelle Fortbewegung in der Stadt
Autor: Raybird 08.03.17 - 11:24
In den Bildern zum Artikel ist zu sehen, dass sowohl das Airmodule als auch die Kabine als auch das Fahrgestell Akkus hat.
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Und die Dusche spart man auch gleichzeitig mit Kreislaufprophylaxe
Autor: Tylon 08.03.17 - 13:55
oldmcdonald schrieb:
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> Es wäre schon viel gewonnen, wenn nicht jeder Honk alleine in seinem
> 2-Tonnen-SUV in der Stadt unterwegs wäre. Dann wäre genug Platz und man
> käme schnell von A nach B. Intelligente Leute fahren dort heute schon mit
> dem Fahrrad und nutzt den Vorteil, klein und wendig zu sein, um schnell am
> Ziel anzukommen.
Abgesehen davon, dass ich den Trend zu SUVs auch bescheuert finde, finde ich Deinen Satz "Intelligente Leute fahren..." herablassend. Abgesehen vom IQ kann sich nicht jeder leisten durchgeschwitzt im Sommer, nass im Herbst, verfroren im Winter auf der Arbeit anzukommen, weil es nicht überall Dusch oder Umkleidemöglichkeiten gibt, oder der Arbeitsweg einfach mit 40min Fahrrad z.B. zu unpraktisch für das Verkehrsmittel ist.
Wenn dann das Ubahn-System noch die Mitnahme von Fahrrädern zwischen 6 und 9 untersagt, müsste man sich entweder mehrere Fahrräder kaufen oder mieten, sofern das angeboten wird oder es fällt einfach aus.
Das hat nichts mit irgendeinem IQ zu tun. Wer auf den IQ schließt, ohne sich über verschiedene Sachen Gedanken zu machen, nutzt entweder Polemik, oder sollte sich Gedanken um seinen eigenen IQ machen und nicht um den anderer Leute. -
Re: Und die Dusche spart man auch gleichzeitig mit Kreislaufprophylaxe
Autor: tingelchen 09.03.17 - 00:57
Und so fahren intelligente Leute dass, was für sie am praktischsten ist :) Nur dumme Leute höheren auf das Geschwätz anderer und lassen sich was aufschwatzen ;)
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Re: Und die Dusche spart man auch gleichzeitig mit Kreislaufprophylaxe
Autor: M.P. 09.03.17 - 09:03
Naja, etwas, was in allen Situationen am "praktischsten" ist gibt es nicht.
Und so fahren viele Familienväter das ganze Jahr alleine mit einem gähnend leeren sperrigen Minivan mit 5 Sitzen + 2 Notsitzen zur Arbeit, nur weil das Auto groß genug sein soll, um 1...2 x im Jahr mit allen Familienmitgliedern + Gepäck in den Urlaub fahren zu können ... -
Re: Und die Dusche spart man auch gleichzeitig mit Kreislaufprophylaxe
Autor: tingelchen 09.03.17 - 16:34
Da ein Fahrzeug nun einmal nicht dynamisch größer oder kleiner wird, muss das Fahrzeug eben gewisse Anforderungen erfüllen. Damit es zumindest die meisten Aspekt des Lebens auch bestand hat.
Man kann ein Fahrzeug nun einmal nicht Spontan wechseln. Da steht einfach die Bürokratie im Wege. Aber auch die Sicherheit. Und ein Auto kaufen und dann noch eines Mieten ist am Ende teurer als sich ein größeres zu kaufen.
Daher auch "am praktischsten". Das impliziert nicht "in jeglichen Situationen" :) -
Re: Und die Dusche spart man auch gleichzeitig mit Kreislaufprophylaxe
Autor: M.P. 09.03.17 - 19:06
Der ADAC hat das mit einem gekauften Golf für den Weg zur Arbeit und einen für den Urlaub gemieteten Sharan vor Jahren einmal durchgerechnet, und ist zu einem gegenteiligen Ergebnis gekommen.
Es gibt durchaus Szenarien, wo die Ersparnis durch das Pendeln mit dem Golf größer ist, als die Ausgaben für das Leihen eines Sharan für die Urlaubsreise...
Wenn man als Pendler z. B. jeden Tag 2 x 30 km Abreißt, sind das 12000 km bei 200 Arbeitstagen pro Jahr.
Ein Golf kostet lt. ADAC ca 40 ... 45 ct//km, während der Sharan 58 ... 73 ct/km kostet...
Das macht eine Ersparnis von ca 20 ct/km, oder 2400 EUR pro Jahr....
Ein Sharan kostet bei 14 Tagen Mietdauer incl 4200 Freikilometern 54 EUR pro Tag.
(Quelle Sixt-Webseite Mietdauer 14.-28.7.2017) Macht also für die 14..15 Tage etwa 800 EUR...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.17 19:12 durch M.P..



