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Warum nur?

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  1. Warum nur?

    Autor: narsah 19.05.22 - 20:19

    Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so einer Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen? Und mir geht es da noch nicht mal um Umweltaspekte (es muss nicht jeder die Welt retten und es gibt diverse Arten, sich zu engagieren), sondern um die grundsätzliche Fragestellung, wie man so einen Protz nicht superpeinlich finden kann.

  2. Re: Warum nur?

    Autor: Makatu 19.05.22 - 21:16

    narsah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so einer
    > Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen?

    Die haben wohl vor allem den Auslandsmarkt im Visier: reiche Chinesen, Amis u.s.w. Bei denen gilt Reichtum nicht als Schande und man zeigt gerne, was man hat.

  3. Re: Warum nur?

    Autor: demon driver 19.05.22 - 22:26

    narsah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so einer
    > Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen?

    Geld macht halt keinen Charakter, und den kann man sich für Geld auch nicht kaufen. Autos aber werden für Geld konstruiert und designt, nicht für Charakter. Heute jedenfalls. Bis so in die Neunzigerjahre und vielleicht noch die frühen Nullerjahre war wenigstens noch ein Rest von Vernunft dabei.

  4. Re: Warum nur?

    Autor: nightmar17 19.05.22 - 23:21

    Wo unterscheidet sich so ein Mercedes von VW?
    Ich kaufe Autos in der Regel nach Optik, innen wie außen.
    Mercedes gefällt mir gut, ebenso wie andere Marken und Modelle.

  5. Re: Warum nur?

    Autor: Sharra 20.05.22 - 09:36

    Wenn du als Geschäftsführer oder Manager in einem entsprechenden Hotel absteigst, fährst du selten selbst mit dem VW Lupo vor, sondern lässt dich fahren. Und dafür sind diese Limos auch wunderbar geeignet.

  6. Re: Warum nur?

    Autor: Dino13 20.05.22 - 09:39

    narsah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so einer
    > Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen? Und mir
    > geht es da noch nicht mal um Umweltaspekte (es muss nicht jeder die Welt
    > retten und es gibt diverse Arten, sich zu engagieren), sondern um die
    > grundsätzliche Fragestellung, wie man so einen Protz nicht superpeinlich
    > finden kann.

    Wer macht bitte solche Aussagen, ohne sich superpeinlich vorzukommen?
    Vor lauter persönlicher Abneigung schafft man es nicht über den eigenen Tellerrand zu schauen.

  7. Re: Warum nur?

    Autor: Voltcraft500 20.05.22 - 14:18

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narsah schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so
    > einer
    > > Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen? Und mir
    > > geht es da noch nicht mal um Umweltaspekte (es muss nicht jeder die Welt
    > > retten und es gibt diverse Arten, sich zu engagieren), sondern um die
    > > grundsätzliche Fragestellung, wie man so einen Protz nicht superpeinlich
    > > finden kann.
    >
    > Wer macht bitte solche Aussagen, ohne sich superpeinlich vorzukommen?
    > Vor lauter persönlicher Abneigung schafft man es nicht über den eigenen
    > Tellerrand zu schauen.

    +1

  8. Re: Warum nur?

    Autor: derdiedas 20.05.22 - 15:23

    Neid - oder was?

    Betrachte es doch mal so, wenn es keine Produkte gibt die wohlhabenden Menschen das Geld aus der Tasche ziehen und damit anderen erlauben vernüftige und sichere Jobs zu haben. Was wäre dann die Alternative?

    Wertschöpfung wird aus hochwertigen Produkten erzeugt. Mit Ramsch kann man wie Opel bewiesen hat nicht existenzfähig bleiben. Es musste schon ein Staatsunternehmen wie PSA sein das Opel langfristig "rettet".

    Dein Aussage ist also auf so vielen Ebenen absolut idiotisch und lebensfremd das ein wenig Bildung in Wirtschaftswesen an den Schulen schon angebracht wäre. Auch Dein Leben wird durch diese Industrie der eigentlich überflüssigen Produkte direkt oder indirekt finanziert. Sie ist der Grund warum Deutschland das Leistungsfähigste Land der Erde ist. Kein anderes Land erwirtschaftet mit weniger Menschen mehr Überschüsse.

    Gruß DDD

  9. Re: Warum nur?

    Autor: Lacrimula 21.05.22 - 03:12

    Makatu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narsah schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das "Warum" werde ich echt nie verstehen. Wer fährt ernsthaft mit so
    > einer
    > > Karre durch die Gegend, ohne sich in Grund und Boden zu schämen?
    >
    > Die haben wohl vor allem den Auslandsmarkt im Visier: reiche Chinesen, Amis
    > u.s.w. Bei denen gilt Reichtum nicht als Schande und man zeigt gerne, was
    > man hat.

    Vor allem Türken, die Protzkarren fahren und dann in den schäbigsten Wohnungen/Häusern leben, weil man die ja nicht direkt sieht.

    Hier gibt es sogar einen Welt-Artikel dazu.

  10. Re: Warum nur?

    Autor: Morons MORONS 21.05.22 - 11:49

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neid - oder was?
    >
    > Betrachte es doch mal so, wenn es keine Produkte gibt die wohlhabenden
    > Menschen das Geld aus der Tasche ziehen und damit anderen erlauben
    > vernüftige und sichere Jobs zu haben. Was wäre dann die Alternative?
    >
    Eine intakte Umwelt, ein angemessener Rohstoffverbrauch und gerechter verteilter Wohlstand?

  11. Re: Warum nur?

    Autor: derdiedas 21.05.22 - 12:31

    Das eine schließt das andere nicht aus.

    Also was wäre eine. funktionierende Alternative?

    - Kommunismus bei dem alle gleich geschaltet werden und Planwirtschaft herrscht? Nun das System ist bewiesenermaßen nicht Lesitungsfähig und zudem absolut ungerecht.

    - Merkantilismus bei dem der Staat meint sich in die Wirtschaft so weit einmischen zu müssen das diese ebenfalls nicht mehr Leistungsfähig ist? - Damit ist Charles de Gaulle schon gescheitert, Putin ebenfalls und auch in China fäält umm so mehr der Staat sich einmischt.

    - Utopia bei dem jeder Mensch danach strebt das es allen besser geht. Nun dem steht genau der Mensch entgegen bei dem jeder für sich und seiner Familie das beste herausholen möchte. Lesitungsfähig und Zukunftssicher wird das auch nicht werden.

    Nein mein Lieber - der Kapilaismus - gezügelt wie bei uns als soziale Marktwirtschaft ist das einzige was wir haben. Man muss als Gemeinschaft = Staat Ziele setzen wie die Elktrifizierung und alternative saubdere Energiequellen. Das aber so das man global immer noch als Wirtschaftsnation behaupten kann.

    Dein Wohlstand stammt egal was du machst direkt oder indirekt von der Wirtschaftslesitung unserer exportierenden Wirtschaft ab. Wenn Du gerne wie in Brukina Faso leben möchtest, nun dann wander dahin aus.

    Mich kotzt diese Scheinheiligkeit der Weltverbresserer an. Sie wollen in Luxus leben (Sprich eigenes Haus, Wohnung, Warmwasser, Urlaub usw...) aber verstehen nicht das selsbt wenn sie Lehrer oder Biobauer sind trotzdem von diesen Produkten wie eines Porsches oder eines Leopard Panzers abhängen. Denn nur Produkte hoher Wertschöpfung finanzieren unserern Staat - nichts anderes leistet einen dermaßen hohen Beitrag dazu das wir so leben dürfen wie wir es machen.

    Gruß DDD

  12. Re: Warum nur?

    Autor: decaflon 23.06.22 - 17:45

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also was wäre eine. funktionierende Alternative?
    > Nein mein Lieber - der Kapilaismus - gezügelt wie bei uns als soziale
    > Marktwirtschaft ist das einzige was wir haben.

    Es würde erstaml schon reichen, wenn aus der sozialen Marktwirtschaft eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft wird. D.h. dass Schäden in Produkte eingepreist sind und Produkte nicht billig sind, weil Umwelt kostenlos zerstört werden kann oder Probleme einfach auf künftige Generationen oder Menschen in fernen Ländern abgewälzt werden können.

    > Dein Wohlstand stammt egal was du machst direkt oder indirekt von der
    > Wirtschaftslesitung unserer exportierenden Wirtschaft ab.

    Möglichst viel exportieren, möglichst viel importieren? Das ist Merkantilismus, den Du selber abgeschrieben hast.

    > Mich kotzt diese Scheinheiligkeit der Weltverbresserer an. Sie wollen in
    > Luxus leben (Sprich eigenes Haus, Wohnung, Warmwasser, Urlaub usw...) aber
    > verstehen nicht das selsbt wenn sie Lehrer oder Biobauer sind trotzdem von
    > diesen Produkten wie eines Porsches oder eines Leopard Panzers abhängen.
    > Denn nur Produkte hoher Wertschöpfung finanzieren unserern Staat - nichts
    > anderes leistet einen dermaßen hohen Beitrag dazu das wir so leben dürfen
    > wie wir es machen.

    Man muss also möglichst viel kaputt machen, um sich eine bessere Welt leisten zu können?

    Das ist die Logik des unendlichen Wachstums auf endlichem Raum. Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um zu verstehen, dass das dauerhaft nicht funktionieren kann.

    Abgesehen davon: Warum soll Deine Logik nur mit zerstörenden Produkten wie Porsches und Panzern funktionieren, aber offenbar nicht mit weniger zerstörenden Produkten wie Solarzellen, Software oder hochpreisigen nachhaltigen Lebensmitteln oder Kleidungsstücken (Liste unvollständig)?

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