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Wie Kleinkinder

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  1. Wie Kleinkinder

    Autor: EdwardBlake 28.02.18 - 18:21

    Bloß nicht die eigenen Hände, oder gar scharfe Werkzeuge verwende, da könnte man sich ja verletzen!!!
    Will ja nicht alzu dystopisch werden, aber die Bevormundung durch Staat und Konzerne nimmt langsam echt krasse Züge an

  2. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.18 - 18:26

    > Will ja nicht alzu dystopisch werden, aber die Bevormundung durch Staat und
    > Konzerne nimmt langsam echt krasse Züge an

    Mein Wasserkocher schaltet sich von alleine ab, wenn das Wasser kocht. Bevormundung? Vielleicht. Praktisch und sicher(er)? Auf jeden Fall.
    Was daran, sich nicht in die Hand zu sägen, ist also mehr Bevormundung als Sicherheit und Praktikabilität?

  3. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.18 - 18:32

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Will ja nicht alzu dystopisch werden, aber die Bevormundung durch Staat
    > und
    > > Konzerne nimmt langsam echt krasse Züge an
    >
    > Mein Wasserkocher schaltet sich von alleine ab, wenn das Wasser kocht.
    > Bevormundung? Vielleicht. Praktisch und sicher(er)? Auf jeden Fall.
    Ja und deswegen auch sinnvoll.
    Allerdings hinkt das beispiel.
    Besser wäre ein wasserkochroboter. Sinnvoll?

    > Was daran, sich nicht in die Hand zu sägen, ist also mehr Bevormundung als
    > Sicherheit und Praktikabilität?
    Wer sich in die hand sägt sollte drüber nachdenken wie es dazu kommen konnte und draus lernen.

  4. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: elgooG 28.02.18 - 18:40

    Auch alte Menschen und Menschen mit Behinderung brauchen Möbel. Nicht immer von sich auf Andere schließen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.18 - 18:57

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch alte Menschen und Menschen mit Behinderung brauchen Möbel.
    Achso. Das sind die zielgruppen. Okok.
    Alte Menschen können also nicht mit sägen umgehen.
    Und behinderte können dann offenbar keine säge bedienen aber den sägeroboter bekommen sie easy aufgebaut.
    Übrigens früher gab es da jemanden der einem alles aus holz gebaut hat was man wollte. Nannte man Tischler, glaube ich.

    > Nicht immer
    > von sich auf Andere schließen.
    Ja sorry, ich dachte halt wirklich das es Standard wäre beim Umgang mit rotierenden, zackigen Dingen vorsichtig zu sein. Mein fehler.

  6. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: wiseman 28.02.18 - 19:25

    Ich kenn das mit den rotierenden zackigen Gegenständen. Hat mir Super Meat Boy super beigebracht sie zu meiden :D

  7. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.18 - 20:40

    > Ja und deswegen auch sinnvoll.

    Sinnvoll, weil Du es als sinnvoll erachtest. Viele herkömmliche Sägen haben auch Sicherheitsvorrichtungen. Sind die sinnvoll, weil man sich damit seltener verletzen wird oder ist man dadurch dem "Kleinkind" ein Stück näher?

    > Wer sich in die hand sägt sollte drüber nachdenken wie es dazu kommen
    > konnte und draus lernen.

    Also jeden Unfall als immer vermeidbar darzustellen, indem man nur vorsichtig genug sein muss, ist schon mutig. Auch an Dich mal die Frage: schnallst Du Dich im Auto an?

  8. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: plutoniumsulfat 28.02.18 - 23:23

    Es gibt Leute, die arbeiten in dem Bereich 40 Jahre lang...die benutzen jeden Tag unzählige Male Sägen und schneiden sich auch nichts ab.

    Ja, die machen das öfter als der BWLer oder die Bäckerin...aber die meisten gehen mit 10 Fingern in Rente.

    Also ja, auch ein Laie bekommt das hin, wenn er vorsichtig ist.

  9. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 06:20

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ja und deswegen auch sinnvoll.
    >
    > Sinnvoll, weil Du es als sinnvoll erachtest.
    Nein, weil es ganz objektiv sinnvoll ist.

    > Viele herkömmliche Sägen haben
    > auch Sicherheitsvorrichtungen. Sind die sinnvoll, weil man sich damit
    > seltener verletzen wird oder ist man dadurch dem "Kleinkind" ein Stück
    > näher?
    Die sind sinnvoll.
    Und genau weil es diese sicherheitsvorrichtungen gibt sollte man sich über das Argument das für diesen sägeroboter gemacht wurde gedanken machen.

    >
    > > Wer sich in die hand sägt sollte drüber nachdenken wie es dazu kommen
    > > konnte und draus lernen.
    >
    > Also jeden Unfall als immer vermeidbar darzustellen, indem man nur
    > vorsichtig genug sein muss, ist schon mutig.
    Nicht jeder unfall. Hab ich nie behauptet. Aber 99,999999% der unfälle mit kreis-/stichsägen bei denen sich der Bediener einen seiner finger entledigt sind es auf jeden fall.
    Der rest geht auf technisches versagen zurück.

    > Auch an Dich mal die Frage:
    > schnallst Du Dich im Auto an?
    Jap.
    Frage an dich: wieso schnallt man sich im auto an?

  10. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: trapperjohn 01.03.18 - 06:41

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Leute, die arbeiten in dem Bereich 40 Jahre lang...die benutzen
    > jeden Tag unzählige Male Sägen und schneiden sich auch nichts ab.
    >
    > Ja, die machen das öfter als der BWLer oder die Bäckerin...aber die meisten
    > gehen mit 10 Fingern in Rente.
    >
    > Also ja, auch ein Laie bekommt das hin, wenn er vorsichtig ist.

    Mein Vater hat eine kleine Zimmerei seit fast 40 Jahren - in der Zeit sind da mindestens 10 Finger von verschiedenen Gesellen und Meistern hopps gegangen (und zwar jeweils von den Profis, die eben jeden Tag unzählige Male die Sägen bedienen). Die Dunkelziffer von kleineren Schnittverletzungen ist sicher deutlich höher ...

    Wenn sich das technisch vermeiden lässt, warum nicht?

  11. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 08:34

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt Leute, die arbeiten in dem Bereich 40 Jahre lang...die benutzen
    > > jeden Tag unzählige Male Sägen und schneiden sich auch nichts ab.
    > >
    > > Ja, die machen das öfter als der BWLer oder die Bäckerin...aber die
    > meisten
    > > gehen mit 10 Fingern in Rente.
    > >
    > > Also ja, auch ein Laie bekommt das hin, wenn er vorsichtig ist.
    >
    > Mein Vater hat eine kleine Zimmerei seit fast 40 Jahren - in der Zeit sind
    > da mindestens 10 Finger von verschiedenen Gesellen und Meistern hopps
    > gegangen (und zwar jeweils von den Profis, die eben jeden Tag unzählige
    > Male die Sägen bedienen).
    Dann gibt es da grundsätzliche probleme in der Unterweisung und Schulung der mitarbeiter.
    Alle 4 jahre ein so schwerer Arbeitsunfall...da wunderst mich das die Berufsgenossenschaft den laden noch nicht auseinandergenommen hat.

    > Die Dunkelziffer von kleineren
    > Schnittverletzungen ist sicher deutlich höher ...
    >
    > Wenn sich das technisch vermeiden lässt, warum nicht?
    Das ist hier nicht das Thema. Es gibt haufenweise sicherheitsmechanismen die die gefahr von Verletzungen senken. Eine einfache Abdeckung des sägeblatts ist der anfang bishin zu stoppsystemen die das sägeblatt praktisch instant stoppen sowie irgendwas fleischiges an das sägeblatt gerät.

    Aber das im artikel angesprochene konzept, insbesondere mit den Argumenten und dem focus auf privatpersonen ist einfach völliger quatsch.
    Zumal es, wie schon erwähnt, eine Möglichkeit für Privatpersonen gibt das zu bekommem was sie wollen.
    Ein Tischler ist unter garantie günstiger als dieser "tolle" sägeroboter. Zumal das ding eben nur sägt. Zum möbelbau gehört aber noch einiges mehr.

    Alles in allem eine lösung für ein nicht vorhandenes Problem.

  12. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 10:16

    > > Sinnvoll, weil Du es als sinnvoll erachtest.
    > Nein, weil es ganz objektiv sinnvoll ist.

    Tolle Begründung...

    > Die sind sinnvoll.

    Weil sie sinnvoll sind. Bis dahin waren wir schon. *Augenverdreh-Smiley*

    > Frage an dich: wieso schnallt man sich im auto an?

    Weil man so vor und umsichtig sein kann, wie man will. Manchmal tut es eben nur eine Sicherheitseinrichtung. Deswegen finde ich es schräg, wie willkürlich hier der aktuelle Stand als sicher genug und alles darüber hinaus als Kleinkinder-Kram festgelegt wird. Als würde ein (Rest-) Risiko das Werkstück oder die investierte Arbeit wertvoller machen. Des sind Möbel, keine Bungie-Sprungtürme.^^

  13. Re: Wie Kleinkinder

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.18 - 12:10

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Sinnvoll, weil Du es als sinnvoll erachtest.
    > > Nein, weil es ganz objektiv sinnvoll ist.
    >
    > Tolle Begründung...
    Danke.
    >
    > > Die sind sinnvoll.
    >
    > Weil sie sinnvoll sind. Bis dahin waren wir schon. *Augenverdreh-Smiley*
    Da kann ein Augenarzt vielleicht helfen?

    >
    > > Frage an dich: wieso schnallt man sich im auto an?
    >
    > Weil man so vor und umsichtig sein kann, wie man will. Manchmal tut es eben
    > nur eine Sicherheitseinrichtung.
    Falsch. Das ist nicht der grund wieso man sich anschnallen sollte und wieso es pflicht ist.

    > Deswegen finde ich es schräg, wie
    > willkürlich hier der aktuelle Stand als sicher genug und alles darüber
    > hinaus als Kleinkinder-Kram festgelegt wird.
    Das hast du vermutlich missverstanden. Es geht nicht um Sicherheitsvorrichtungen sondern um den kram aus dem artikel.
    Hast dir mal das video angesehen? Wer auch nur ansatzweise schonmal handwerklich tätig war wird da nur mit dem kopf schütteln.
    Im übrigen möchte ich dich bitten mal ganz grob zu überschlagen was das dort vorgrstellte ding kosten würde. Auch die youbots waren nicht gerade ein Schnäppchen.
    Das gesamte konzept wie es dort vorgestellt wird ist einfach völlig sinnfrei für den consumerbereich.
    Und für industrielle Anwendungen gibt bereits hochautomatisierte arbeitsprozesse.

    > Als würde ein (Rest-) Risiko
    > das Werkstück oder die investierte Arbeit wertvoller machen.
    Nein. Nur wenn ich schon seh das das kantholz nur links und rechts mit je einem meter Abstand zum Sägeblatt von den Robotern gehalten wird bekomm ich angst und will da nicht in der nähe stehen wenn das ding loslegt.
    > Des sind
    > Möbel, keine Bungie-Sprungtürme.^^
    Eben. Und wozu gibts doch gleich nochmal Tischler?

    Demokratiesierung der Möbelherstellung...ja nee is klar.

    3d drucker u.s.w. kann ich absolut nachvollziehen. Einfach weil sich nunmal Plastik nicht sonderlich gut händisch bearbeiten läßt. Aber ein holzsägeroboter? Sorry, aber für mich völliger unfug. In etwa auf dem gleichen level wie diese dämliche 1000$ saftpresse.
    Würde mich nicht wundern wenn der scheiß demnächst auf kickstarter zu finden ist.

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