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sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

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  1. sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

    Autor: mrhbit 01.10.20 - 16:03

    Finde ich es richtig und wichtig was hier gefordert wird.
    Aktuell haben wir doch keine wirkliche IT -Generation sondern eine Bezahl -Generation. Das ist überall im Land zu sehen, es fehlt schlicht am Verständnis in der Sache.
    Schade nur das diejenigen welche meine Steuern so ausgeben nicht bestraft werden können.

  2. Re: sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

    Autor: .02 Cents 01.10.20 - 16:35

    Ich finde es unsinnig und weitgehend zusammenhanglos.

    Das fängt schon mit dem ganzen Datenschutz Gelaber an, dann geht es übergangslos weiter mit Open Source.

    Als oh Open Source selber IRGENDWAS mit Datenschutz zu tun hätte. Hat es nicht, insbesondere wenn man sich eben in dem Artikel als nächstes darüber auslässt, wie Lehrer irgendwelche Server / Applikationen als Hobbyisten selber administrieren.

    Das geht dann letztlich so weiter.

    Dabei ist das aller-albernste, was gar nicht im Artikel steht: Alle meine Nichten / Neffen / Kinder aus dem Verwandten / Bekannten Kreis verwenden Whatsapp Facebook und Co. Dass da MS irgendwie bei den Hausaufgaben mitschnüffelt - wenn man denn jede Behauptung als bare Münze nimmt - ist ein Problem. Was sich auf jedem Internet fähigen Gerät eines Schülers findet, ist ja etwas ganz anderes. Wenn da jede Aktivität über Geräte hinweg und Internet-weit über Like Buttons und Co getrackt wird, dann ist das was ganz anderes. Aber wehe irgendwer bei Microsoft bekommt den Aufsatz über die Sommerferien zu sehen ... Facebook und Co sind die entsprechend getagten Detail Bilder, Stories etc. pp. ja alle sicher.

    Aber auch ganz davon abgesehen: Egal mit welcher Anwendung - ein Abiturient sollte eine Tabellen-Kalkulation so weit beherrschen, dass er damit einfache Formeln, Grafiken und ähnliche Basis Aufgaben erledigen kann. Genauso sollte er eine Textverarbeitung so weit beherrschen, dass er Formatvorlagen, Kopf- und Fusszeilen, automatische Nummerierungen u.ä. so weit beherrscht. Welches Office Paket spielt dann aus meiner Sicht gar keine Rolle.

    Ich sehe aber heute immer noch Texte mit Leerzeilen zwischen den Absätzen, bei denen diese Leerzeilen über doppelte Leerzeilen erzeugt werden, Überschriften nicht nur von Hand formatiert, sondern auch nummeriert sind etc und das in Dokumenten von Uni Absolventen. Das beste ist, wenn diese Leute sich dann darüber aufregen, wie Scheisse denn die Word Ausdrucke aussehen ...

    Das ist alles nicht repräsentativ, weil ich sicher keinen repräsentativen Schnitt von Schul- und Uni-Absolventen kenne. Dass aber in dem "Random Sample" (und ich arbeite viel mit externen aus diversen Beratungshäusern zusammen, die eine extrem hohe Fluktuation haben - ausserhalb der Management-Partner Laufbahn trifft man selten Leute, die länger als 4-5 Jahre dabei sind) die Rate derjenigen mit extrem niedrigem Skill Niveau in dem Bereich recht hoch ist, ist zumindest ein Indikator für etwas, das nicht gut ist.

    Von daher: Ja nicht zu Tool fixiert. Aber Inhalte im Unterricht durch irgendwelche IT Philosophische Open Source Phantasiereien zu ersetzen, kann auch nicht Sinn von Schule sein.

  3. Re: sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

    Autor: mrhbit 01.10.20 - 16:59

    du hast Recht, es wächst schon die nächste Generation mit dem gleichen Horizont heran.
    Wie soll das denn deiner Meinung nach besser werden ?
    Hast du Microsoft Aktien ?

  4. Re: sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

    Autor: User_x 02.10.20 - 02:28

    Microsoft ist nicht deutsch. Man sehe sich nur TikTok an. Microsoft ist Gewinnbringend ausgerichtet - zielt daher auf Unersetzlichkeit, Abhängigkeit und Cloud.

    Es gibt schon viele Gründe - auch wenn abseits von Qualität und Ergonomie, die bei einer Staatlichen Überlegung bedacht werden sollten.

    <Das ist eine Signatur>

  5. Re: sind jetzt schon rund 20Jahre hinter den Entwicklungen

    Autor: Michael H. 02.10.20 - 11:26

    mrhbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du hast Recht, es wächst schon die nächste Generation mit dem gleichen
    > Horizont heran.
    > Wie soll das denn deiner Meinung nach besser werden ?
    > Hast du Microsoft Aktien ?

    Ordentlicher IT Unterricht.
    Ne grundsätzliche Sensibilisierung schon in der Schule beginnend mit ordentlichem IT Unterricht.
    Open Source heisst nur, dass jeder damit etwas basteln kann. Nicht das es Datenschutztechnisch korrekt ist und schon gar nicht, dass Lehrer in der Lage sind, das Ding Datenschutztechnisch korrekt zu administrieren.

    Open Source heisst auch nicht, dass da nicht ein Unternehmen dahinter stehen kann. Es heisst nur, dass etwas verwendet wird, dass sich auch jeder selbst anpassen könnte. Sobald da einer seine eigene Softwarelösung anpasst und den Quellcode nicht öffentlich macht, haste auch hier Closed Source auf Open Source Basis.

    Und glaub mir... bei dem Wissensstand, den man so im Lehrerkollegium mitbekommt, was IT Affinität angeht... wundert mich der Horizont der Schüler nicht und die Ursache würde ich sicherlich nicht bei MS suchen.
    Denn selbst bei Microsoft 365 kannst du auch Datenschutzcompliances/Richtlinien oh mass einstellen nach ner dutzend international anerkannter ISO Vorgaben.

    Und wenns dann schon losgeht "hier Schüler, dass ist Datenschutztechnisch wesentlich sicherer als Microsoft, weil es Open Source ist"... ist halt einfach falsch, wenn
    - das Admin Passwort Admin, 1234, mittelschule oder passwort ist.
    - Web Ports zum Server offen sind, die ne Remoteverwendung zulassen und man sich direkt in eben jener Software anmelden kann mit Admindaten
    - oder gleich direkt der Server auf dem die Software läuft mit Port 3389 gemapped ist.

    Dazu kommt dann noch, wenn in der Software keinerlei Berechtigungsstrukturen festgelegt sind... wenn jeder Lehrer alle Daten sehen kann.
    Wenn die Schüler ggf. sogar Lehrerdaten sehen können usw...

    Allein da wäre MS Beispielsweise schon sicherer, weil hier diverse Mindestanforderungen (passwortlänge, 90tage Kennwortwechsel, Mindestkomplexität von Haus aus Standard sind) sowie zwei Faktor Authentifizierung über ne Auth App z.b. mit einem Haken aktivierbar sind und man erstmal proaktiv den Benutzer Gruppen bzw. Berechtigungen zuweisen muss.

    Entsprechend weht mMn der Wind ganz wo anders her.
    Als erstes müssten die Lehrer entsprechend ein Verständnis von IT bekommen. mMn ist das auch kein einzelnes Fach mehr... sondern sollte allgegenwärtiger Bestandteil in allen Fächern sein. Ich mein so Unterricht mit Tablets machste halt auch in Deutsch, Englisch, Physik, Mathe... nicht nur in Informatik/IT.
    In Fächern wie Sozialkunde und Recht kann man grundsätzliche Rechtsfragen zur IT klären. (Recht am eigenen Bild, Urheberrecht, rechtliche Situation vom Posten von Bildern auf Social Media)
    In Fächern wie Geschichte kann man auch Meilensteine in der technologischen Entwicklung unterbringen
    In Fächern wie Ethik kann man Fragen behandeln wie Cybermobbing, Hacking/Cracking wo liegen die Unterschiede und warum ist Datenschutz so wichtig. Was könnte man mit Daten anstellen.

    Und in Informatik kann man sich dann auf die anderen Dinge beschränken, worauf man bei Software achten muss (Serverstandort, was passiert mit meinen Daten, wie lege ich eine vernünftige Berechtigungsstruktur an, was sind sichere Kennwörter, sichere Methoden um Kennwörter zu verwalten), was ist Open Source (Vorteile/Nachteile), wann ist Closed Source besser. (und ja, diesen Fall gibt es definitiv auch. OS ist kein Allheilmittel und schon gar nicht immer die bessere Lösung). Wie sind Programme und Prozesse aufgebaut bliblablupp

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