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Regenwald in Brasilien

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  1. Regenwald in Brasilien

    Autor: Megusta 13.10.20 - 09:11

    Hab kein Problem, solange dafür der Regenwald gerodet wird und nicht unsere schönen dt. Wälder. (nur ein kleiner trauriger Scherz von mir)

    Durch die Abholzung des Waldes, erhöhen wir den CO2 noch umso mehr, weil dann keine Bäume mehr da sind, die CO2 aus der Luft zu säubern. Außerdem wachsen die Bäume nicht so schnell nach, dass es unseren Bedarf decken kann. Nur mit einer Reduzierung aller Werkstoffe, kann man CO2 einsparen.

    MadMax 2030 - ich komme in meinem Tesla SUV mit Totenköpfen

  2. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: lala1 13.10.20 - 09:19

    Naja Beton setzt erheblich viel mehr CO² frei.
    Wenn ein Wald vernünftig aufgeforstet wird (also nicht die Monokulturen wie sie uns jetzt gerade zwischen den Fingern wegsterben wegen dem Borkenkäfer) dann dauert das zwar lange aber Holz ist wohl einer der nachhaltigsten Baustoffe.
    Ob man überhaupt Hochhäuser bauen muss sei aber mal dahin gestellt.

  3. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: Trivus 13.10.20 - 09:23

    Nein. Wenn das Holz nachhaltig gewonnen wird ist das der einzige Weg um tatsächlich CO2 zu sparen und zwar das Holz einem langlebendem Prozess zusetzen. Wenn ein Baum stribt, dann gibt er das Co2 wieder frei. ein Baum entfernt co2 nicht auf magische weise. Er bindet es in seiner Struktur. Wenn wir nun großflächig holz als Baustoff nutzen. Eben auf lange Zeit binden und Holz so viel wie möglich nachwachsen lassen. Dann hat das einen sehr guten Effekt auf die Co2 Bilanz. Während ein einfacherer Wald nur soviel co2 bindet wie er eben aktuell Bäume hat... eben viel weniger wie wenn wir wirklich den Rohstoff langfristig verbauen.

  4. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: dontcare 13.10.20 - 09:29

    Bäume sind nicht wirklich geeignet unsere Zukunft zu retten, man müsste ca. 5 Milliarden Bäume JÄHRLICH einpflanzen für unseren aktuellen Fußabdruck. Diese müssen dann auch alle 20-40 Jahre wachsen wobei ich denk nur 1/3 aller diese Bäume "erwachsen" werden.

    Können es also ruhig ertragen wenn man für das Hochhaus Bäume nimmt (die sicher nachgepflanzt werden) anstatt Beton.

  5. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: martinalex 13.10.20 - 09:36

    Holzbau ist sicher nur ein tropfen auf den heissen Stein, aber ganz klar ein Schritt in die richtige Richtung. Das ganze wird sich sicherlich nur langsam wandeln, aber aktuell gibt es noch genug Holz, das nachhaltig erzeugt wurde.

  6. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: Michael H. 13.10.20 - 09:52

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab kein Problem, solange dafür der Regenwald gerodet wird und nicht unsere
    > schönen dt. Wälder. (nur ein kleiner trauriger Scherz von mir)

    Mach dir keine Sorgen.. die Fackeln die Brasilianer schon freiwillig ab, um genug Platz für Rinderfarmen zu haben.

    > Durch die Abholzung des Waldes, erhöhen wir den CO2 noch umso mehr, weil
    > dann keine Bäume mehr da sind, die CO2 aus der Luft zu säubern. Außerdem
    > wachsen die Bäume nicht so schnell nach, dass es unseren Bedarf decken
    > kann. Nur mit einer Reduzierung aller Werkstoffe, kann man CO2 einsparen.
    >
    > MadMax 2030 - ich komme in meinem Tesla SUV mit Totenköpfen

    Viel mehr könnte man generell einsparen, wenn man auf Nachhaltigkeit setzen würde. Aber heute muss ja alle 2 Jahre was neues her. Ist natürlich auch irgendwo dem Kapitalismus geschuldet, entsprechend wird jedes Jahr bis jedes zweite Jahr immer etwas neues vorgestellt, das minimal besser ist.

  7. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: drdoolittle 13.10.20 - 09:53

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab kein Problem, solange dafür der Regenwald gerodet wird und nicht unsere
    > schönen dt. Wälder. (nur ein kleiner trauriger Scherz von mir)

    Der Regenwald wird hauptsächlich für Tierfuttermittelanbau gerodet, welches dann auch nach DE verschifft wird um dort Schweine und Rinder mit zu füttern (bei einem Kalorienverlust von ca. 80-90%).

  8. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: drdoolittle 13.10.20 - 09:54

    Michael H. schrieb:

    > Mach dir keine Sorgen.. die Fackeln die Brasilianer schon freiwillig ab, um
    > genug Platz für Rinderfarmen zu haben.

    Da gehts weniger um Rinderfarmen, sondern v.a. um Flächen für den Sojaanbau, welches dann auch in deutschen Rindern und Schweinen landet.

  9. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: mfeldt 13.10.20 - 10:13

    Warum? Das Holz langfristig in Gebäude einzulagern ist doch genauso, wie es langfristig in Kohle oder Erdölvorkommen einzulagern. Vielleicht nicht ganz so lange, aber immerhin - Kohlenstoff wird eingelagert!

  10. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.20 - 10:20

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob man überhaupt Hochhäuser bauen muss sei aber mal dahin gestellt.

    Wir können auch weiterhin einfach Einfamilienhäuser bauen. Irgend wann haben wir mehr bebaute Fläche, als Nutzfläche für Futter. Und das wäre nicht von vorteil.

    In die Höhe zu bauen, ist die einzige Möglichkeit, wie man den Platzhunger für Häusern reduzieren kann. Die Chinesen haben das schon länger begriffen.

  11. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: zilti 14.10.20 - 02:27

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch die Abholzung des Waldes, erhöhen wir den CO2 noch umso mehr, weil
    > dann keine Bäume mehr da sind, die CO2 aus der Luft zu säubern. Außerdem
    > wachsen die Bäume nicht so schnell nach, dass es unseren Bedarf decken
    > kann. Nur mit einer Reduzierung aller Werkstoffe, kann man CO2 einsparen.

    Nö, das ist genau der richtige Weg. Ausgewachsene Bäume nehmen nur noch wenig CO2 neu auf, da sie eben ausgewachsen sind. Wenn man sie fällt, bleibt das CO2 im Holz gebunden, und man kann neue Bäume pflanzen, die diesen Job dann viel besser machen (weil sie das C im CO2 nämlich zum Wachsen als Baustoff brauchen).

  12. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: lala1 14.10.20 - 09:01

    Du bist auch etwas fantasielos oder?
    1. wenn nicht so viel für die Tonne produziert würde, würde nicht so viel Land gebraucht
    2. wenn keine Nahrungsmittel für den Biogasreaktor produziert würden, würde nicht so viel Land gebraucht
    3. wenn nicht so viel Fleisch gegessen würde, würde nicht so viel Land gebraucht
    und 4. auf der Erde ist genug Platz für alle.

  13. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: gcom 14.10.20 - 20:09

    dontcare schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bäume sind nicht wirklich geeignet unsere Zukunft zu retten, man müsste ca.
    > 5 Milliarden Bäume JÄHRLICH einpflanzen für unseren aktuellen Fußabdruck.
    > Diese müssen dann auch alle 20-40 Jahre wachsen wobei ich denk nur 1/3
    > aller diese Bäume "erwachsen" werden.

    Die geeignte Größe zur Bewertung der Holzproduktion ist nicht die Anzahl des künstlichen oder natürlichen Jungwuchses. Entscheidend ist der Holzzuwachs je Fläche.

    Auch bei Naturverjüngung dürften bis zum Alter 10 an die 100% drauf gehen.

  14. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: Sharra 15.10.20 - 14:33

    Bäume kann man nachpflanzen, und im Wachstum befindliche Bäume nehmen um eine Größenordnung mehr CO² aus der Umgebung auf, als ausgewachsene. Das wurde bereits mehrfach untersucht. Ein fertiger Wald ist fast "nutzlos" im Sinne der CO² Bilanz.

    Wenn man es einzig auf CO² herunterbricht, müssten wir sämtliche Wälder roden, daraus etwas bauen (damit das Holz gebunden ist), und alles neu anpflanzen. Damit hätten wir den größten Effekt. Ist natürlich aus anderen Gründen Quatsch.

  15. Re: Regenwald in Brasilien

    Autor: martinalex 19.10.20 - 11:22

    das stimmt allerdings nur wenn alle Bäume etwa gleich alt sind. Wenn man sich einen "modernen" Mischwald ansieht (mit unterschiedlich alten Bäumen und unterschiedlichen Sorten), dann nehmen die grossen, alten Bäume sehr wohl noch CO2 auf und auch gar nicht mal wenig. Das hängt tatsächlich sehr von dem Wald rum herum ab.

    Aber davon abgesehen hast du Recht, für das CO2 wäre ein grossflächiges verbauen (langfristig!) wesentlich besser als das Holz einfach zu verbrennen oder als Papier/Pappe zu nutzen.

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