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Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

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  1. Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: RvdtG 23.08.18 - 08:38

    "Das TSB ist ein Nahverkehrssystem, mit dem Max Bögl den etablierten Rad-Schienen-Systemen - U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn - Konkurrenz machen will. "

    Die Konkurrenz zur U-Bahn ist offenkundig: ein kreuzungsfrei geführtes Verkehrsmittel. Aber anders als Strab kann sie eben nicht im Straßenplanum verlegt werden, anders als eine S kann sie sich nicht im normalen Bahnnetz fahren (Berlin muss hier explizit ausgenommen werden).

    Letztlich bleiben als Anwender als Städte, die bisher weder U-Bahn noch Strab haben, oder in denen die bisherigen Instandhalter und Werkstätten ausgelastet sind.

  2. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: Dino13 23.08.18 - 16:04

    Also die U-Bahn ist vieles aber sicher nicht kreuzungsfrei. Die Kreuzungen sind dem Fahrgast nicht ersichtlich, werden aber durchaus verwendet, gerade dann wenn es zu Problemen mit einem Zug kommt und man die Linie nicht komplett zusammenbrechen lassen möchte. Da wird dann ein Gleis von beiden Seiten befahren. Das heißt das System von Max Bögl müsste auf jeden Fall in irgendeiner Art Kreuzungen unterstützen.

  3. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: plutoniumsulfat 23.08.18 - 17:36

    Kreuzungen an sich dürften ja möglich sein - aber wie sieht es mit Weichen aus?

  4. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: ElTentakel 24.08.18 - 06:54

    Da gibts vom Transrapid schon genug Wissen - ich schätze mal Max Bögl hat Kenntnis darüber.

  5. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: RvdtG 24.08.18 - 12:17

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die U-Bahn ist vieles aber sicher nicht kreuzungsfrei.

    Das ist jetzt die Frage der Definition.
    Eine U-Bahn unterscheidet sich von der Stadtbahn laut gesetzlicher Definition durch den "kreuzungsfreiien Ausbau", was aber in diesem Zusammenhang nicht bedeutet, das dort keine Verzweigungen und querverbindungen erlaubt sind, sondern nur, dass es keine niveaugleichen Begegnungen mit anderen Verkehrssystemen gibt.

    Fun Fact: deshalb ist die Wuppertaler Schwebebahn eine U-Bahn im Sinne de Gesetzes.

  6. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: senf.dazu 24.08.18 - 20:09

    >Die Konkurrenz zur U-Bahn ist offenkundig: ein kreuzungsfrei geführtes Verkehrsmittel. Aber anders als Strab kann sie eben nicht im Straßenplanum verlegt werden, anders als eine S kann sie sich nicht im normalen Bahnnetz fahren (Berlin muss hier explizit ausgenommen werden).

    Umgekehrt wird ein Schuh draus - die Strab muß(!) im Straßenplanum verlegt werden. Der TSB kann sich locker und ohne Nennenswert erhöhte Kosten drüber erheben wo nötig - denn der Fahrweg besteht eh aus in beliebiger Höhe aufständerbaren Elementen. ;)

    Man könnte das Ding sogar locker in passender Höhe durch Gebäude führen .. oder den Fahrweg tieferlegen um ebenerdige Haltestellen zu ermöglichen ..

    Und man soll nie nie sagen - ich weiß ja nicht wo genau die entsprechenden Magnetschinen im Fahrweg liegen - aber ich vermut mal sie liegen nicht unter dem Schlitz damit unter und freiem Himmel sondern seitlich davon .. Da wäre es ja denkbar das man vermittels eines anhebaren Bodens den Schlitz, wenn die Bahn grad nicht grün hat, versiegelt .. so daß dann Fußgänger oder Autos drüberlatschen können .. zumindest in Kreuzungsbereichen. Letzlich kann der Schlitz vermutlich auch konstruktionsmäßig beträchtlich schmaler gemacht werden ..



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.18 20:27 durch senf.dazu.

  7. Re: Konkurrenz zum Rad-Schiene-System?

    Autor: hihp 28.08.18 - 13:58

    RvdtG schrieb:

    > Das ist jetzt die Frage der Definition.
    > Eine U-Bahn unterscheidet sich von der Stadtbahn laut gesetzlicher
    > Definition durch den "kreuzungsfreiien Ausbau", was aber in diesem
    > Zusammenhang nicht bedeutet, das dort keine Verzweigungen und
    > querverbindungen erlaubt sind, sondern nur, dass es keine niveaugleichen
    > Begegnungen mit anderen Verkehrssystemen gibt.

    Hmmm... in welchem Gesetz ist das so definiert?

    Ich kenne nur das Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Das enthält erst einmal (§ 4 Abs. 1 PBefG) nur eine Definition von Straßenbahnen, sagt dann aber in § 4 Abs. 2 PBefG:

    "Als Straßenbahnen gelten auch Bahnen, die als Hoch- und Untergrundbahnen, Schwebebahnen oder ähnliche Bahnen besonderer Bauart angelegt sind oder angelegt werden, ausschließlich oder überwiegend der Beförderung von Personen im Orts- oder Nachbarschaftsbereich dienen und nicht Bergbahnen oder Seilbahnen sind."

    Oder anders gesagt: Nach dem Gesetz, das ich kenne, ist eine U-Bahn eine straßenbahnähnliche Bahn, die als Untergrundbahn (also als "Bahn besonderer Bauart") ausgelegt ist, und sie gilt als Straßenbahn.

    > Fun Fact: deshalb ist die Wuppertaler Schwebebahn eine U-Bahn im Sinne de
    > Gesetzes.

    Fun Fact: Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine Straßenbahn (s.o.).

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