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Das kann man leider (noch) nicht anwenden
Autor: Ein Gast 11.03.24 - 20:14
Die Multiplikation von vollbesetzten Matrizen ist leider stark von der Speicherbandbreite abhängig. Kurz gesagt: für relativ wenige Rechenoperationen müssen ziemlich viele Daten zum Prozessor. Nämlich mindestens die beiden Eingabe Matrizen. Auf heutigen Rechnern beschäftigen sich die Rechenkerne daher nicht mit Multiplizieren sondern mit warten auf die Daten. Deshalb konzentrieren sich die Optimierungen (in z.b. imkl oder openblas) auf den Speicherzugriff und nicht auf die Rechenoperationen. Deswegen verwendet man Strassens Algorithmus in der Praxis nicht, obwohl er lange bekannt ist.
Wenn es in Zukunft Rechner gibt, bei denen das rechnen langsam und das lesen schnell ist, werden solche Algorithmen angewendet werden. Ansonsten ist es natürlich mathematisch interessant und noch ungeklärt wo genau das Minimum liegt.



