1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Besserer Algorithmus…

Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

  1. Thema

Neues Thema


  1. Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: G-Punkt 11.03.24 - 14:42

    Vielleicht habe ich mich noch zu wenig mit dem Problem beschäftigt.

    Eine Matrix besteht nunmal aus u=n^2 Einträgen. Wenn man die Multiplikation in O(n^2)=O(u) haben will, dann ist das lineare Zeit. Wenn man eine Liste sortiert geht dies in O(n*log n).

    Die naive Matrixmultiplikation wird in O(n^3) erledigt, also in O(u^1.5), was auch nicht schlecht ist.

    Habe es nie analysiert wie das bei speziellen dünnbesetzten Matrizen ist (Diagonalmatrix ist einfach).

    Ich sehe das Ganze nicht als Weltproblem in der Kategorie von P-NP. Ist es nur ein Jammern auf hohem Niveau?

  2. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: korona 11.03.24 - 15:07

    Es geht um Leistungsgewinn. Matrixmultiplikationen werden oft und viel eingesetzt. Das Verfahren kann bisherigen Code "gratis" schneller machen. Gerade bei sehr großen Matrizen mit Tausenden oder Millionen Einträgen kann das schon mal einiges an Zeitersparnis mit sich bringen

  3. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: Schattenwerk 11.03.24 - 15:11

    G-Punkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das Ganze nicht als Weltproblem in der Kategorie von P-NP. Ist es
    > nur ein Jammern auf hohem Niveau?

    Mit der Argumentation könntest du heute auch noch auf einem 100 MHz Pentium arbeiten.

    Der Grundkonzept von Optimierung ist, dass eine begrenzte Ressource effizient eingesetzt wird. Liegt dem Menschen aber nicht immer, wie man bei unserer Erde sieht ;)

  4. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: G-Punkt 11.03.24 - 15:12

    Das ist mir schon klar.

    Aber man ist nicht bei O(2^n) oder O(n^6).

    Und spezielle Matrizen kann man auch speziell multiplizieren. Oder das dahinterstehende Problem insgesamt besser lösen.

  5. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: G-Punkt 11.03.24 - 15:12

    ???

  6. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: AvailableLight 11.03.24 - 15:52

    G-Punkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das Ganze nicht als Weltproblem in der Kategorie von P-NP. Ist es
    > nur ein Jammern auf hohem Niveau?

    Beim Maschinellen Lernen bieten derlei winzige Optimierungen Einsparpotenziale bei Zeit und Hardwarekosten. Viele große Netze werden monatelang trainiert, da können Nachkommastellen im Exponenten Machbarkeit, Preis und Geschwindigkeit maßgeblich beeinflussen. Also definitiv kein Luxusproblem.

  7. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: Schattenwerk 11.03.24 - 16:28

    Subjekt, Prädikat, Objekt, dann wird auch ein Satz draus.

  8. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: minnime 11.03.24 - 17:16

    Wo ist denn bitteschön n² linear? Das ist polynominell wenn auch nicht gleich exponentiell. Aber selbst wenn das linear lohnt sich eine Optimierung.

  9. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: Thargon 11.03.24 - 18:40

    Worum geht es denn bei Optimierung? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Problemen: Die, die mit gegebenen Ressourcen (Zeit, Speicher, etc.) berechenbar sind, und die die es eben nicht sind. Natürlich sind die beiden Mengen für jemanden der Zugriff auf einen HPC hat anders als bei einer SmartWatch, aber letztendlich ist es immer das gleiche. Außerdem liegen Probleme a la O(2^n) schon bei vergleichsweise kleinen n auf der nicht berechenbaren Seite, während Probleme a la O(log(n)) wesentlich länger berechenbar bleiben.

    Optimierungen - egal ob in der Rechenhardware dem Berechnungsverfahren oder der Repräsentation (z.B. FP16) - dienen dazu, diese Grenze zu verschieben, sodass wir größere Probleme berechnen können. Insofern ist jede noch so kleine Optimierung sinnvoll. Und wenn diese drei Forscher innerhalb von 1k Arbeitsstunden eine Optimierung entwickeln konnten, die global betrachtet potentiell schon in einigen Tagen mehrere Millionen Stunden CPU-Zeit einsparen kann (ja, die Zahlen habe ich mir gerade ausgedacht), dann war das gut investierte Brain-Zeit.

  10. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: G-Punkt 11.03.24 - 18:58

    Wie ich geschrieben habe: Die Eingabegrösse einer dichtbesetzten ist n^2, wenn n die Anzahl der Variablen ist.

  11. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: G-Punkt 11.03.24 - 19:00

    Das schon. Aber kennst du dich SPEZIFISCH mit der Multiplikation von 2 Matrizen aus? Es gibt https://de.wikipedia.org/wiki/Matrizenmultiplikation.

  12. Re: Verstehe das Problem nicht. Luxusproblem ?

    Autor: MarkusXXX 11.03.24 - 19:00

    G-Punkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich sehe das Ganze nicht als Weltproblem in der Kategorie von P-NP. Ist es
    > nur ein Jammern auf hohem Niveau?

    Das Training von ChatGPT-3 hat 5 Millionen Dollar gekostet. Das entspricht 355 Jahre auf einer Tesla V100 GPU. Da lohnen sich alternative Ansätze schon.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Software- und Hardwareentwickler (w/m/d)
    Bernstein AG, Porta Westfalica
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    ASSMANN Büromöbel GmbH & Co. KG, Melle
  3. Specialist System-Engineer (w/m/d) - Full Stack (JAVA-Softwareentwickler)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, verschiedene Standorte
  4. (Senior) Product Owner Digital Platform (m/w/d)
    Degussa Goldhandel GmbH, Frankfurt am Main

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. basierend auf Verkaufszahlen
  2. basierend auf Verkaufszahlen


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kaufberatung: Woran man beim Gaming-Notebook sparen kann - und woran nicht
Kaufberatung
Woran man beim Gaming-Notebook sparen kann - und woran nicht

Wenn es um mobiles Gaming geht, können Preise für Notebooks gern in die Tausender gehen. Mit ein paar Tipps von Golem.de lässt sich sparen.
Ein Ratgebertext von Oliver Nickel

  1. Minisforum UN690S Mini-PC hat AMD Ryzen 6000 und zwei HDMI-2.1-Ports

Betrugsversuche auf Booking.com: Zu schön, um wahr zu sein
Betrugsversuche auf Booking.com
Zu schön, um wahr zu sein

Woran man Fake-Angebote auf Booking.com erkennt und wie das Unternehmen damit umgeht. Ein Erfahrungsbericht aus Belgien.
Von Markus Feilner

  1. Designs für Leiterplatten Renesas will Altium für 5,9 Milliarden Dollar kaufen
  2. Every Noise at Once Spotifys Kündigungswelle legt freie Musikbibliothek lahm
  3. USA und Großbritannien Selbstbedienungskassen werden wieder entfernt

IT-Branche: Ostdeutschland ist ein Standortnachteil
IT-Branche
"Ostdeutschland ist ein Standortnachteil"

Im Werben um ausländische IT-Fachkräfte ziehen deutsche Firmen häufig den Kürzeren. Ein erfolgreiches Abschneiden der AfD bei den kommenden Wahlen könnte die Anwerbung zusätzlich erschweren.
Ein Bericht von Torsten Landsberg

  1. Glasfaserausbau Gegen Fachkräftemangel hilft nur Ausbildung
  2. Fachkräftemangel in Deutschland Ausländerfeindlichkeit könnte IT-Experten abschrecken
  3. No Code und Outsourcing Keine IT ist auch keine Lösung