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Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

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  1. Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: M.P. 24.02.11 - 13:48

    - ein Chip in Silizium-Technologie mit 4700 Transistoren ist so klein, daß man auch ihn in biegsames Material einbauen kann, ohne daß er selber biegsam ist (Siehe neuen Personalausweis)

    - ein Chip mit 4700 Transistoren in Silizium ist so billig, daß man von einem Preisvorteil wahrscheinlich auch nicht realistisch reden kann, weil die Differenz im Grundrauschen des Geräte-/Baugruppen-Preises untergeht...

    Wenn man die Integration weiter vorantreibt, also größere Chips hinbekommt, die man in Silizium aufgrund der Abmessungen nicht mehr einfach in eine Plastikkarte einbauen könnte, wäre das aber vielleicht irgendwann doch interessant...

    Da man aber bei Silizium bei einer Strukturgröße von 20 nm angekommen ist, und ähnliches in absehbarer Zeit wohl nicht bei diesem Kunststoff zu erreichen sein wird, wird es für diese Technologie schwierig werden, eine Lücke neben den etablierten Technologien zu finden.

    Interessant wird es natürlich sofort, wenn man standfeste LEDs nahtlos mit in diese Halbleitertechnologie integrieren könnte: Bei Displays sind Strukturgrößen erstmal nicht so wichtig, und ein Personalausweis mit einem animierten Passbild wäre doch mal was ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.11 13:50 durch M.P..

  2. Re: Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: martinalex 24.02.11 - 14:08

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant wird es natürlich sofort, wenn man standfeste LEDs nahtlos mit
    > in diese Halbleitertechnologie integrieren könnte: Bei Displays sind
    > Strukturgrößen erstmal nicht so wichtig, und ein Personalausweis mit einem
    > animierten Passbild wäre doch mal was ;-)


    Besonders spannend wird das erst, wenn man das Passbild drahtlos austauschen kann ;)

  3. Re: Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: jayrworthington 24.02.11 - 14:30

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da man aber bei Silizium bei einer Strukturgröße von 20 nm angekommen ist,
    > und ähnliches in absehbarer Zeit wohl nicht bei diesem Kunststoff zu
    > erreichen sein wird, wird es für diese Technologie schwierig werden, eine
    > Lücke neben den etablierten Technologien zu finden.

    Wenn alle so denken wuerden, wuerden wir noch mit Pferdekutschen rumfahren. Schon mal dran gedacht das man einen Prozessor aus "plastik" auch transparent machen kann? Also koennte man damit sowas wie ein "V" Display oder Pad bauen, das nur noch aus einer transparenten Glasplatte besteht.

  4. Re: Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: M.P. 24.02.11 - 14:31

    Oder man macht *alle* Beschriftungen und Bilder des Passes ansteuerbar: Erspart dem Agenten das Mitführen von vielen falschen Pässen ;-)

  5. Re: Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: M.P. 24.02.11 - 14:32

    Hast Du meinen Beitrag zu Ende gelesen?

    Außerdem glaube ich nicht, daß man mit polykristallinen/amorphen Kunststoffen auf ähnliche Strukturgrößen, wie mit Silizium-Einkristallen kommen kann.

    Deshalb:
    Displays - vielleicht,
    Prozessoren und Speicher - eher nicht,
    Chip-Karten / RFID-Etiketten für Identifizierung und Zugangskontrolle - könnte was werden, wenn sich Kostenvorteile ergeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.11 14:36 durch M.P..

  6. Re: Nette Studie, aber (noch?) nirgendwo ein Vorteil

    Autor: Golum 24.02.11 - 14:35

    Ganz sicher nicht^^

    Gruß,
    Golum

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