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Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

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  1. Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: Nasenbaer 16.01.21 - 19:30

    Es gibt doch irgendein Open Data Gesetz nach dem Dinge die aus öffentlicher Hand finanziert wurden unter Umständen frei zugänglich sein müssen. Kennt jemanden den/die Paragraphen dazu?
    Wäre ja bspw. praktisch für OpenStreetMap oder für Hobbybastler beim FS2020. :D

  2. Re: Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: specialsymbol 16.01.21 - 20:15

    Natürlich nicht! Datenschutz.

    Man kann sie höchstens als Firma erwerben, denn die haben ein Datenschutzkonzept. Das ist wie mit den Daten aus den Einwohnermeldeämtern, die darfst du auch nicht haben. Firmen können die jedoch kaufen, ist sogar erstaunlich günstig.

  3. Re: Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: ssmurf 17.01.21 - 03:44

    Ich denke (da fangen die Probleme meist an), dass es schon ein unüberwindbares Hindernis darstellen wird die Daten den Stellen sinnvoll zur Verfügung zu stellen für die sie erhoben werden.

  4. Re: Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: Aristarch 17.01.21 - 09:23

    Nasenbaer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt doch irgendein Open Data Gesetz nach dem Dinge die aus öffentlicher
    > Hand finanziert wurden unter Umständen frei zugänglich sein müssen. Kennt
    > jemanden den/die Paragraphen dazu?
    > Wäre ja bspw. praktisch für OpenStreetMap oder für Hobbybastler beim
    > FS2020. :D

    In Amerika wahrscheinlich ja, in Deutschland ist die Idee so neuartig, dass man da erst mal Jahre drüber sinnieren muss, bevor man sich zu einem klaren Nein durchringt.

    Andererseits... dadurch, dass die Daten nichtöffentlich sind, müssen sie auch nicht nach den Privatheitsbedürfnissen der Anwohner und anderer Betroffener anonymisiert oder unbrauchbar gemacht werden.

  5. Re: Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: Aristarch 17.01.21 - 09:43

    ssmurf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke (da fangen die Probleme meist an), dass es schon ein
    > unüberwindbares Hindernis darstellen wird die Daten den Stellen sinnvoll
    > zur Verfügung zu stellen für die sie erhoben werden.

    Eine interessante Fragestellung. Nun ist das, wie wir dem Artikel entnehmen können, ja nicht das erste Mal. Was ist früher mit dem erzeugten Datenmaterial passiert? Wer hat das überhaupt verwendet?

    In Berlin ist es nicht auszuschließen, dass die Daten unbesehen gelöscht werden, weil der:diejenige, der:die sie verwenden sollte, nicht mehr in der Verwaltung arbeitet, bzw. das Projekt lediglich zum Shiften von Finanzmitteln dient.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.21 09:44 durch Aristarch.

  6. Re: Müssten die Daten frei zugänglich gemacht werden?

    Autor: Nasenbaer 30.01.21 - 14:36

    specialsymbol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nicht! Datenschutz.
    >
    > Man kann sie höchstens als Firma erwerben, denn die haben ein
    > Datenschutzkonzept. Das ist wie mit den Daten aus den Einwohnermeldeämtern,
    > die darfst du auch nicht haben. Firmen können die jedoch kaufen, ist sogar
    > erstaunlich günstig.

    Besser spät als nie wollte ich mich dazu nochmal zurückmelden. Einwohnermeldeämter haben meist personenbezogene Daten, und sind daher wesentlich strengeren Regeln unterlegen als andere Daten. Andererseits erhalten Parteien relativ leicht Zugang zu den Dateien. Vor etlichen Jahren hat die NPD bspw. die Daten zum Wahlkampf min. in Rostock angefragt und erhalten und so jeden Bürger mit persönliche adressierter Wahlwerbung angeschrieben (Die darf und muss auch zugestellt werden, wenn der Briefkasten mit "Keine Werbung"-Schildern versehen ist).

    Zum Thema:
    Es gibt für Ämter auf Bundesebene den Paragrafen 12a des E-Government Gesetzes, die den freien Zugang zu bestimmten, von Bundesbehörden erhobenen Daten vorschreibt:
    https://www.gesetze-im-internet.de/egovg/__12a.html
    Hierzu ein erläuternder Artikel es Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/zweites-open-data-gesetz-und-datennutzungsgesetz.html


    Solche Bilder enthalten auch keine geheimen Informationen sondern sind im öffentlichen Raum entstanden. Problematisch ist aber, dass 1. die Daten hier auf Landesebene erhoben werden (das Gesetz bezieht ist auf Bundesämter) und 2. das Gesetz explizit bearbeitete Daten ausschließt. Unbearbeitet sind sie jedoch wegen erkennbaren Autokennzeichen und Gesichtern nicht frei von personenbezogenen Daten. Sprich man könnte die Daten anonymisieren und dann könnte man sie womöglich datenschutzkonform bereitstellen, dann aber gibt es gar keine gesetzliche Verpflichtung dazu.
    Käme dann darauf an ob es ein passendes Gesetz auf Landesebene gibt.

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