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Und was machen die damit?

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  1. Und was machen die damit?

    Autor: jnv 21.03.18 - 16:30

    Und wenn man keins hat?

  2. Re: Und was machen die damit?

    Autor: DooMMasteR 21.03.18 - 16:37

    Oder ein älteres, oder eins mit iOS 10 statt 11, oder Android, oder MIUI9 oder…

    Da hat mal wieder jemand gelabert/geschrieben der keinen Plan hat.

    BYOD geht fuer Mail + Web, das wars.

    Selbst Mail failed oft schon kläglich,

  3. Re: Und was machen die damit?

    Autor: Sven68 21.03.18 - 16:39

    Genau diese Fragen stelle ich mir auch. Das ist doch nur Aktionismus und das Gegenteil von Konzept.

  4. Re: Und was machen die damit?

    Autor: Sphinx2k 21.03.18 - 17:12

    War auch mein Gedanke. Also wo die Eltern nicht genug Geld haben ihrem Kind ein modernes Smartphone zu kaufen, werden die von der Bildung noch mehr abgehängt. Tolle Idee Frau Minister

  5. Re: Und was machen die damit?

    Autor: Umaru 21.03.18 - 17:26

    Ich freue mich schon auf die Digitalisierung in Hauptschulen. Ich wäre eher dafür, die grundlegenden Dinge zu festigen, gerne auch mit Smartphone-Apps, wenn es damit leichter geht. Und wieder die Vermischung von Informatik, Medienkompetenz und Programmierung, die zwar miteinander einhergehen können, es aber nicht müssen und vor allem auch nicht immer werden, weil besonders Informatik eine harte Nuss ist. Lieber gute Vokabeltrainer und Karteikartensysteme etablieren, damit die normalen Sachen sitzen. Eine Mathe-App wäre auch wichtig, denn der Lehrer erzählt den Kram oft nur für sich selbst ^_°



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.18 17:28 durch Umaru.

  6. Re: Und was machen die damit?

    Autor: HeroFeat 21.03.18 - 17:28

    Ich bin zwar mittlerweile aus der Schule raus, aber in der Schule haben wir in Französisch Übersetzungsapps statt Wörterbüchern genutzt. In Politik und Wirtschaft im Internet die aktuelle Situation auf den Smartphones recherchiert. Natürlich geht man auch mal in den Computerraum, aber für kleine Dinge reicht das Smartphone, gerade wenn man ein Plakat gestaltet, oder ein Tafelbild oder eine Folie. Da braucht man keinen großen Rechner mit einer Office Suite. In Mathe war das Smartphone zum Beispiel nützlich um sich mehrere Funktionen schnell anzeigen zu lassen. In Deutsch haben wir mal schnell recherchiert was der Dichter sonst noch so geschrieben hat, welcher Epoche sein Werk zugeordnet werden kann.

    Also es gibt durchaus Möglichkeiten, man braucht es aber auch nicht übertreiben.

    Bei mir war das auch in der Oberstufe. Da hatte sowieso jeder ein Smartphone. Und wenn doch nicht, dann kann man auch mal zu zweit auf eins schauen. Da jeder zweite auf jeden Fall eins hat. Es gab auch WLAN, sodass niemand auf mobiles Internet angewiesen war. Das war auch praktisch, wenn man mal in größeren Gruppen auf dem Laptop (eigene Geräte) eine kurze PowerPoint gestaltet hat. Das wurde dann aber vorher abgesprochen und wenn es nicht genug Laptops gegeben hätte wäre man halt in den Computerraum gegangen. Wenn es aber genug gab, dann konnte man das ohne größere Verzögerungen auf den eigenen Geräten machen.

    Das alles mag in den unteren Stufen (gerade mit Laptops) schwieriger sein. Aber der Vorteil ist halt, das man zumindenstens mit Smartphones innerhalb von Sekunden ein Ergebnis hat. Schuleigene Geräte wären da garnicht sinnvoll, wenn die dann erstmal ausgeteilt, ggf. vermerkt werden muss wer welches erhalten hat, das hochgefahren, sich angemeldet, ... werden müsste. Da dann auch nicht die passende App installiert ist oder eine alte Version, ....

  7. Re: Und was machen die damit?

    Autor: DooMMasteR 21.03.18 - 18:06

    Klar ... Jeder hat nen Smartphone... Alle Leute die arm sind... Denen wird dann halt Hartz4 gekürzt... Passt schon

  8. Re: Und was machen die damit?

    Autor: anyone_23 21.03.18 - 18:42

    Eine andere Frage, die sich mir stellt:

    Kann man von Schülern dann verlangen, dass sie sich einen Apple/Google/whatever-Account anlegen, weil sie jetzt ein Smartphone mitsamt datenschutzfeindlicher Apps nutzen müssen?

    Wenn ich mir die Datenschutzbedingungen dieser Firmen ansehe, habe ich doch starke Bedenken, dass man gerade von Minderjährigen verlangen kann, dass diese sich dort registrieren. Wenn ich Kinder hätte, würde ich auch darauf achten, dass sie sich bei diesen Datenkraken nicht anmelden, sondern eventuell erst mit 14+ selbst darüber entscheiden dürfen.

  9. Re: Und was machen die damit?

    Autor: gast22 21.03.18 - 18:44

    Nach meinen Erfahrungen kann man nur eine einigermaßen gleiche Chance herstellen, wenn alle auf die selben Web-Angebote zugreifen können, z.B. Kahoot.it oder learninsapps.org oder schlaukopf.de und natürlich auch die kostenpflichtigen Angebote, die ein autarkes Lernen ermöglichen inklusive individuell zugeschnittene weitere Aufgaben entsprechend des Lernstandes.

    Soweit so gut.

    Einmal eine kleine Recherche oder mal ein Filmchen drehen ist aber nicht alles, was möglich wäre. Dazu benötigt man einen größeren Screen, eventuell separat einen Stift bzw. eine BT-Tastatur. Und sicher auch den Zugang zu genau denselben Apps.

    Aber das wäre Schritt 2. Die Nachbarländer sind da deutlich weiter, wenn jetzt hier bei uns irgendwann die SmartPhones Wirklichkeit werden sollen, jedenfalls in dem Bundesland.

    Peinlich ist nur die Verarsche der Regierung von 5 auf 3,5 Mrd in mehreren Jahren aufgeteilt auf 16 Bundesländer ---- und das bei einem Jahreshaushalt von 1.500 Mrd. Wer da noch ernsthaft an Aufholjagd glaubt - DENN: Die Infrastruktur ist in den Schulen nicht vorhanden, die Lehrer sind nicht fortgebildet und Erfahrungen liegen oftmals gar nicht vor, sodass der Prozess der Angleichung im Bemühen des Lehrkörpers mobil zu unterrichten Jahre bzw. Jahrzehnte dauern wird bis wirklich fast alle Fächer ein annäherndes Niveau haben. Steht ja außer Frage, dass die Lehrer ihren gesamten Unterricht umstellen müssen - und das so nebenbei. Ich brauche für 2 Unterrichtsstunden ca. einen halben Tag. Dann hab ich es aber auch fertig - und das für eine längere Zeit, muss später nur noch aktualisieren und anpassen.

    Da die Bürokratie in der Bildung aber mehr zugenommen hat bei einem wahnsinnigen Stundenvolumen pro Woche ist für mich komplett absehbar: DAS wird ein langer Prozess. Natürlich auch bei den Schülern und Eltern, denn erstere müssen sich auf einen ganz anderen Unterricht umstellen. Beispiel: Digital kann ich deutlich mehr Hausaufgaben erteilen, diese ansehen und bewerten. Schüler müssen sich einer Termintreue beugen, denn Ausreden gibt es nicht mehr - vorausgesetzt sie haben die Geräte nicht nur in der Schule.

    Bei der BYOD-Idee verschärft sich letztlich die Spaltung der Schüler noch mehr - nun auch auf digitaler Ebene. Solange es nur ein Angebot ist, an dem man teilnehmen kann - aber nicht muss wäre alles OK. Natürlich nur, wenn der überwiegende Teil der Schülerschaft im Land traditionell weiterhin unterrichtet wird. Damit wäre das mobile Lernen für einen (kleinen) Teil ein zusätzliches förderndes Angebot, so wie es ja auch spezielle Musik- oder Sportschulen gibt.

    Aber wie gesagt: Nötig hätten wir diese Krücke nicht. Zumal unser Rohstoffarmes Land auf den Rohstoff Intelligenz setzen muss, um den internationalen Wettbewerb zu meistern - von dem unser aller Wohlstand abhängt. Aber scheinbar sind andere Dinge deutlich wichtiger, wie das Festhalten an dem Hunderte Kassen umfassenden Krankensystem oder die Aufweichung der Rentenversicherung durch das Ausschließen von Beamten, Selbstständigen, Ärzten usw. - mit dem Ziel hier Geld zu verbrennen.

  10. Re: Und was machen die damit?

    Autor: elgooG 21.03.18 - 18:46

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar ... Jeder hat nen Smartphone... Alle Leute die arm sind... Denen wird
    > dann halt Hartz4 gekürzt... Passt schon

    Das hört ja bei der Hardware nicht auf. Nötigt dann die Schule die Kinder zur Registrierung in sozialen Netzen? Werden die dann im Umgang mit Facebook geschult oder sogar organisatorische Informationen für den Schulbetrieb nur dort hinterlegt?

    ...Während die Kinder dann ganz andere Netze nutzen deren Datenschutzeinstellungen anders funktionieren.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  11. Re: Und was machen die damit?

    Autor: gast22 21.03.18 - 19:05

    "Nötigung"?

    Es ist immer eine Frage, wie Aufgabenstellungen formuliert werden. Für eine selbstbestimmende Person in der Lehre ist die Lösung einer Aufgabe entscheidend. Der Weg dorthin sollte jedoch grundsätzlich offen formuliert sein - oder zumindest Alternativen enthalten (eBook oder Präsentation oder analoge Schautafel oder was auch immer).

    Außerdem: Wichtig ist auch in wie weit bestehende Gesetze eingehalten werden, wozu auch das Datenschutzgesetz gehört. Ich nehme schon stark an, dass bei letzterem Schulen keine Wahl bleibt.

  12. Re: Und was machen die damit?

    Autor: BLi8819 21.03.18 - 19:09

    Die Frau ist von der FPD. Was erwartest du?
    Aber ja, in NRW wird alles besser, weil ja endlich Rot-Grün weg ist.

  13. Re: Und was machen die damit?

    Autor: xxsblack 21.03.18 - 19:14

    Bist du im Lehramt tätig Gast22?

  14. Re: Und was machen die damit?

    Autor: sixx_am 21.03.18 - 20:05

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar ... Jeder hat nen Smartphone... Alle Leute die arm sind... Denen wird
    > dann halt Hartz4 gekürzt... Passt schon


    Ausnahmslos JEDE und JEDER meiner Schülerinnen und Schüler besitzt ein Smartphone. Daher betreiben wir die BYOD-Sache mit schuleigenem WLAN auch seit einem Jahr durchaus erfolgreich im Fall Mathematik. All denjenigen, die sich hier um "all die Armen" Sorgen machen: genau umgekehrt wird ein Schuh daraus, denn derzeit müssen sich ALLE Schüler einen in unserer heutigen Zeit eigentlich an Unsinnigkeit nicht zu überbietenden Moloch von "grafikfähigem Taschenrechner" kaufen. Das Teil ist teuer und ausserhalb des Mathe/Physik/MBT-Unterrichts für wirklich nichts zu gebrauchen. Da ist BYOD ein probates Mittel; ist jedenfalls realistischer und erfolgsversprechender, als darauf zu warten, bis Vater Staat es bewerkstelligt hat, mal eben jedem Schüler ein Tablet zu kaufen.

  15. Re: Und was machen die damit?

    Autor: /mecki78 21.03.18 - 21:05

    jnv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man keins hat?

    Dann bist du arm! Denn wie wir ja jetzt erfahren haben, bist du ja nicht arm, wenn du Hartz 4 bekommst , aber wenn du kein SmartPhone hast, also dann bist du ja so was von arm.

    /Mecki

  16. Re: Und was machen die damit?

    Autor: DooMMasteR 21.03.18 - 23:13

    Bei uns gab's die GTRs für nen Appel und nen Ei gebraucht...

    Jeder hat nen Smartphone....

    Dazu fällt mir eins ein: in Cloppenbug haben 18% aller Schüler Abitur, in Braunschweig >40%... Irgendwie so war das doch
    ...
    Nicht jeder hat ein Smartphone und das ist auch gut so, klar wenn es genutzt wird gebe die Eltern etwas anders auf um es den Kids zu beschaffen... Denn Bildung ist 98% aller Eltern schon wichtig...
    Das war mit Lehrmitteln genauso, an meinem Gymnasium gab es einige, deren Eltern die Bücher einfach nicht bezahlen konnten.

  17. Re: Und was machen die damit?

    Autor: divStar 22.03.18 - 07:00

    sixx_am schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > All denjenigen,
    > die sich hier um "all die Armen" Sorgen machen: genau umgekehrt wird ein
    > Schuh daraus, denn derzeit müssen sich ALLE Schüler einen in unserer
    > heutigen Zeit eigentlich an Unsinnigkeit nicht zu überbietenden Moloch von
    > "grafikfähigem Taschenrechner" kaufen.
    Der wird aber - so die Eltern es nicht können - vom Amt bezahlt bzw. wird dafür gesorgt, dass ein Gerät vorhanden ist (war bei mir vor Ewigkeiten beim TI-80 der Fall).

    > Da ist
    > BYOD ein probates Mittel; ist jedenfalls realistischer und
    > erfolgsversprechender, als darauf zu warten, bis Vater Staat es
    > bewerkstelligt hat, mal eben jedem Schüler ein Tablet zu kaufen.
    1. müssen zumindest die Texas-Instruments-Taschenrechneremulatoren ebenfalls gekauft werden (und wenn nicht, dann könnte man das gar als Anstiftung zur Straftat auslegen, denn die Schüler würden sich so etwas sicher nicht installieren wenn die Schule für die Lizenzen gesorgt hätte).
    2. soll der Staat nicht jedem Schüler ein Tablet kaufen, sondern dafür sorgen, dass der Schüler Zugang zu sämtlichem Lernstoff bekommt - unabhängig von der Finanzkraft der Eltern. Dies ist dem Staat aber nicht immer wichtig - was man auch prozentualen Anteil des Etats deutlich sieht.
    3. wenn eine Klausur geschrieben wird und ein erweiterter Taschenrechner benötigt wird, kann ein entsprechender Taschenrechner als Hardware-Stück nur die Funktionen, die es eben kann, während eine App auf dem Smartphone mal eben zur Seite geschoben ist, um eine Suche durchzuführen oder sich Spickzettel anzusehen. Und man will Schüler doch nicht noch mehr zum Schummeln animieren, oder?
    4. wenn es um Haupt- und Realschulen geht, sieht es wieder anders aus. Die Geräte, die die Schüler mitbringen sollen, kosten Hunderte von Euro - wer haftet dafür, dass sie gestohlen, weggenommen oder kaputtgemacht werden? Wohl kaum die Schule, oder? Das ist bei einem Smartphone-Verbot auch nicht nötig, denn die Geräte haben in der Schule eben nicht wirklich etwas verloren.
    Wäre dem nun aber so ("BYOD"), müssten die Schulen dafür auch haften - was selbige möglicherweise in einen noch tieferen finanziellen Ruin stürzen würde.

    Meine Meinung ist: die Schulen haben ausgestattet zu sein und die Kinder / Jugendliche haben Hardware zu haben, mit der sie auf Lernangebote zugreifen können. Die Hardware sollte in einer Mindestausführung auch vom Amt bezahlt werden, sofern nachgewiesen ist, dass die Eltern das nicht selbst finanzieren können.

    All das natürlich unter der Prämisse, dass die Aussage keinen Aktionismus vortäuschen sollte und ernst gemeint war - was man bei Politikern vermuten könnte, darauf jedoch niemals wetten sollte.

  18. Re: Und was machen die damit?

    Autor: ChoTimberwolf 22.03.18 - 07:24

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sixx_am schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > All denjenigen,
    > > die sich hier um "all die Armen" Sorgen machen: genau umgekehrt wird ein
    > > Schuh daraus, denn derzeit müssen sich ALLE Schüler einen in unserer
    > > heutigen Zeit eigentlich an Unsinnigkeit nicht zu überbietenden Moloch
    > von
    > > "grafikfähigem Taschenrechner" kaufen.
    > Der wird aber - so die Eltern es nicht können - vom Amt bezahlt bzw. wird
    > dafür gesorgt, dass ein Gerät vorhanden ist (war bei mir vor Ewigkeiten
    > beim TI-80 der Fall).
    >
    > > Da ist
    > > BYOD ein probates Mittel; ist jedenfalls realistischer und
    > > erfolgsversprechender, als darauf zu warten, bis Vater Staat es
    > > bewerkstelligt hat, mal eben jedem Schüler ein Tablet zu kaufen.
    > 1. müssen zumindest die Texas-Instruments-Taschenrechneremulatoren
    > ebenfalls gekauft werden (und wenn nicht, dann könnte man das gar als
    > Anstiftung zur Straftat auslegen, denn die Schüler würden sich so etwas
    > sicher nicht installieren wenn die Schule für die Lizenzen gesorgt hätte).
    > 2. soll der Staat nicht jedem Schüler ein Tablet kaufen, sondern dafür
    > sorgen, dass der Schüler Zugang zu sämtlichem Lernstoff bekommt -
    > unabhängig von der Finanzkraft der Eltern. Dies ist dem Staat aber nicht
    > immer wichtig - was man auch prozentualen Anteil des Etats deutlich sieht.
    > 3. wenn eine Klausur geschrieben wird und ein erweiterter Taschenrechner
    > benötigt wird, kann ein entsprechender Taschenrechner als Hardware-Stück
    > nur die Funktionen, die es eben kann, während eine App auf dem Smartphone
    > mal eben zur Seite geschoben ist, um eine Suche durchzuführen oder sich
    > Spickzettel anzusehen. Und man will Schüler doch nicht noch mehr zum
    > Schummeln animieren, oder?
    > 4. wenn es um Haupt- und Realschulen geht, sieht es wieder anders aus. Die
    > Geräte, die die Schüler mitbringen sollen, kosten Hunderte von Euro - wer
    > haftet dafür, dass sie gestohlen, weggenommen oder kaputtgemacht werden?
    > Wohl kaum die Schule, oder? Das ist bei einem Smartphone-Verbot auch nicht
    > nötig, denn die Geräte haben in der Schule eben nicht wirklich etwas
    > verloren.
    > Wäre dem nun aber so ("BYOD"), müssten die Schulen dafür auch haften - was
    > selbige möglicherweise in einen noch tieferen finanziellen Ruin stürzen
    > würde.
    >
    > Meine Meinung ist: die Schulen haben ausgestattet zu sein und die Kinder /
    > Jugendliche haben Hardware zu haben, mit der sie auf Lernangebote zugreifen
    > können. Die Hardware sollte in einer Mindestausführung auch vom Amt bezahlt
    > werden, sofern nachgewiesen ist, dass die Eltern das nicht selbst
    > finanzieren können.
    >
    > All das natürlich unter der Prämisse, dass die Aussage keinen Aktionismus
    > vortäuschen sollte und ernst gemeint war - was man bei Politikern vermuten
    > könnte, darauf jedoch niemals wetten sollte.


    Also eine Anmerkung auf unseren grafischen Taschenrechnern konnte man mühelos Spickzettel verstecken, gut im Internet recherchieren ging nicht aber allgemein wenn ein Schüler einen Spickzettel reinschmuggeln will dann kann er das auch, ich hatte kein Fach in dem ich nicht einen Spickzettel in irgendeiner Form hätte mit rein nehmen können und die GTRs sind komplett überteuert

  19. Re: Und was machen die damit?

    Autor: jnv 22.03.18 - 08:16

    sixx_am schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DooMMasteR schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar ... Jeder hat nen Smartphone... Alle Leute die arm sind... Denen
    > wird
    > > dann halt Hartz4 gekürzt... Passt schon
    >
    > Ausnahmslos JEDE und JEDER meiner Schülerinnen und Schüler besitzt ein
    > Smartphone. Daher betreiben wir die BYOD-Sache mit schuleigenem WLAN auch
    > seit einem Jahr durchaus erfolgreich im Fall Mathematik. [..]

    Cool, dass das bei euch funktioniert :) Schade, dass hier im Forum so viele ohne Praxiserfahrung meinen alles besser zu wissen.

  20. Re: Und was machen die damit?

    Autor: tsp 22.03.18 - 08:21

    sixx_am schrieb:

    > [...] Schuh daraus, denn derzeit müssen sich ALLE Schüler einen in unserer
    > heutigen Zeit eigentlich an Unsinnigkeit nicht zu überbietenden Moloch von
    > "grafikfähigem Taschenrechner" kaufen. Das Teil ist teuer und ausserhalb
    > des Mathe/Physik/MBT-Unterrichts für wirklich nichts zu gebrauchen.

    Meiner Meinung nach ist das Ding in der Schule ja auch in Mathe / Physik & Co absolut unnötig. Was mir hier in Österreich auffällt ist, dass zuerst beschlossen wurde, dass "Technologieeinsatz" Pflicht werden sollte und danach nach Aufgaben gesucht wurde, die man nur mit numerischen Tools lösen kann. In allgemein bildenden Schulen & auch an den höheren technischen Lehranstalten ist das Einzige das in diese Kategorie fällt das numerische Suchen von Nullstellen bei Polynomen >= 3. Grades ...

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