Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bildungsministerin: Schüler…

Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: /mecki78 21.03.18 - 21:06

    Denn bislang wurden ja SmartPhones von den Lehrern einkassiert, wenn Schüler sie im Unterricht genutzt haben und jetzt fordert ausgerechnet das Bildungsministerium genau das zu tun.

    /Mecki

  2. Re: Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: xxsblack 21.03.18 - 21:45

    Dann gibt es sowas wie damals bei mir im Informatikunterricht. Ne App (bei uns damals Programm für die PCs), dass der Lehrer jedes Smartphone überwachen kann und sobald da jemand etwas anderes macht, wird entweder das Smartphone des abgelenkten Schülers gesperrt oder am besten, gleich der ganzen Klasse, bis es heißt, nun dürft ihr recherchieren, und die 3/4. Klasse macht dennoch nicht was sie soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.18 21:48 durch xxsblack.

  3. Re: Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: divStar 22.03.18 - 07:04

    @xxsblack: und da fangen die Probleme erst richtig an, sofern es die Smartphones der Kinder/Jugendlichen selbst sind. So eine App ("Master-Control" hatten wir glaube ich auch auf den Rechnern) ist sehr heikel wenn es um Datenschutz geht, denn das sind ja keine dedizierten Geräte der Schule, sondern jene der Schüler selbst.
    Außerdem kann man gegen die Apps etwas unternehmen bzw. dafür sorgen, dass sie nicht oder nicht ordentlich funktionieren - und schwupps hat man eine Lücke für Schummler.
    Datenschutz-technisch könnte es ein Disaster sein wenn der Lehrer zum Beispiel eine Nachricht liest, die gerade eintrifft (vielleicht sogar ohne die Absicht), denn das ist ein Eingriff in die Privatsphäre (Grundrechte). Und wenn dann erst einmal digital "falsche Beweise" hergestellt werden, um einen Lehrer zu mobben oder gar zu erpressen, ist es mit BYOD schneller vorbei als man die Wörter hinter den Buchstaben ausschreiben / aussprechen kann.

  4. Re: Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: MFGSparka 22.03.18 - 10:34

    Die Probleme fangen erst an, wenn man meint alles und jeden überwachen zu müssen. Und wenn ich "schummeln" verhindern will, dann müssen die Fragen in Arbeiten etc. so gestellt sein, dass eine Suchmaschine nicht einfach das Ergebnis raus wirft.

    Meiner Meinung nach, wäre schon viel geholfen wenn die Schulen in einem ersten Schritt erst einmal nur sowas wie eine Infrastruktur bereitstellen würden. WLAN, Speicherplatz etc.
    Unterricht kann nicht sein, dass die Schüler Bildschirme ansehen.

  5. Re: Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: anonymer.root 22.03.18 - 11:04

    Ich lasse doch nicht auf dem Smartphone von meinem Sohn irgendwelche Frickel-Spionage Apps installieren und von Lehrern bedienen, die maßlos überfordert sind (wie denn auch anders bei > 30 Leuten pro Klasse) und sie ohnehin nicht bedienen können. Niemals!

  6. Re: Wenn die Lehrer sie wieder rausrücken

    Autor: chefin 22.03.18 - 13:26

    anonymer.root schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lasse doch nicht auf dem Smartphone von meinem Sohn irgendwelche
    > Frickel-Spionage Apps installieren und von Lehrern bedienen, die maßlos
    > überfordert sind (wie denn auch anders bei > 30 Leuten pro Klasse) und sie
    > ohnehin nicht bedienen können. Niemals!

    Das selbe habe ich mir auch gedacht. Und dann als nächstes mich gefragt, was der Lehrer wohl machen wird. Was würde ich als Lehrer den machen? Ich würde das Smartphone dieses Schülers als ungeeignet zurück weisen und ihn ohne smartphone den Untericht bewältigen lassen. Er darf gerne beim Nachbarn mit schauen. Ohne Kontrollsoftware gehts halt auch nicht.

    Ich stecke da gerade mitten drin, mein Junior ist 4. Klasse, wechsel aufs Gymnasium steht an. Dort wird es IT-Untericht geben und Tablet und Smartphone als Hilfsmittel erlaubt sein. Und ich werde wohl oder übel einen tot sterben müssen. Ich denke das aktuell mein Trend dahin geht, das mein Junior ein gebrauchtes Schulphone bekommt. Ohne SIM-Karte, nur WLAN Daten. Und für den rest dann ein normales Privatphone ohne Schulbranding. Viel anders geht das nicht.

    PS: das Passwort für die Schulrechner der Grundschule in meinem Ort ist "schule". Die Kinder wissen das spätestens in der 2. Klasse. Und mein Junior hat dann mit anderen seiner Klasse nach nakten Minecraftmädchen gesucht bei google. Das Ergebniss dürfte jedem bekannt sein. Mein Protest wie sowas sein kann, das sie unbeaufsichtigt am PC arbeiten, das Passwort kennen, keinerlei Schutzsoftware ausser Virenscanner drauf ist hätte ich auch der Parkuhr erzählen können.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bechtle AG, Leipzig
  2. swb AG, Bremen
  3. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  4. Vector Informatik GmbH, Regensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  2. 49,97€ (Bestpreis!)
  3. mit Gutschein: SUPERDEALS (u. a. HP Windows Mixed Reality Headset VR1000-100nn für 295,20€ statt...
  4. mit den Gutscheinen: DELL10 (für XPS13/XPS15) und DELL100 (für G3/G5)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

  1. Star Trek Discovery 2: Erster Trailer zeigt Raumschiff in Schwierigkeiten
    Star Trek Discovery 2
    Erster Trailer zeigt Raumschiff in Schwierigkeiten

    Oje, das schöne Schiff: Der erste Trailer der zweiten Staffel von Star Trek Discovery setzt auf Action und neue Bedrohungen. Auch das Raumschiff selbst kommt wohl nicht ganz unbeschadet aus dem neuen galaktischen Konflikt.

  2. Handelskrieg: Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle
    Handelskrieg
    Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

    Die USA wollen offenbar beliebte Gadgets mit Strafzöllen belegen: Apple Watch und Lautsprecher von Sonos könnten in Nordamerika um 10 Prozent teurer werden. Dem iPhone drohen wegen eines Versprechens von US-Präsident Donald Trump gegenüber Tim Cook aber wohl keine Preisaufschläge.

  3. Spielebranche: Ex-Angestellter rechnet mit Valve ab
    Spielebranche
    Ex-Angestellter rechnet mit Valve ab

    In der Öffentlichkeit gilt Valve (Half-Life, Steam) als vorbildhafte Firma, die Wirklichkeit scheint nicht ganz so toll zu sein: Der ehemalige Angestellte Rich Geldreich schreibt seit einigen Tagen auf Twitter, wie es hinter den Kulissen aussehen soll.


  1. 13:24

  2. 12:44

  3. 11:42

  4. 09:48

  5. 18:05

  6. 17:46

  7. 17:31

  8. 17:15