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schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

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  1. schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Seasdfgas 30.03.15 - 12:32

    wieso sieht man damit im dunkeln besser? forciert es die iris, sich noch weiter zu öffnen um so mehr photonen einzusammeln?
    verstärkt es irgendwie die photonen die ins auge kommen, so dass alles heller erscheint?
    macht es das auge als solches empfindlicher (das wahrscheinlich nicht, die sehzellen sind ja weiter hinten im auge)
    und kann man diese augentherapie mit einer ganz schwachen lichtquelle (so standlicht am auto-niveau) benutzen? oder würde jede lichtquelle die augen dann überfordern?
    funktioniert die sicht auch in einem völlig verdunkelten raum in irgendeiner form?

    und sind schon irgendwelche nachteile und nebenwirkungen zu erwarten?
    einsatzmöglichkeiten sehe ich ja viele, unter tage, in lagerhallen für lichtempfindliche oder hochexplosive materialien. und natürlich auch im kriegsfall, wenn nachts die stromversorgung vernichtet wird, für rettungseinsätze und solche geschichten.
    aber auf der anderen seite klingt chlorin doch als ob es irgendwie ungesund für das auge sein könnte. wenigstens bei regelmäßiger verwendung.

    das sind dinge die ich gerne vorgekaut bekommen möchte

  2. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: SoniX 30.03.15 - 12:35

    Ja der Artikel gibt echt nichts her.... :/

  3. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Moe479 30.03.15 - 12:49

    vermutlich in erster line militärische anwendung, wenn die dauer der wirkung gut abgeschätzt werden kann, ermöglicht das unaufälliger/weniger aufwendig ausgerüste kräfte für nächtliche einsätze zu entsenden ... dabei sind auch folgewirkungen durch andauernden einsatz durchaus vernachlässigbar ...

    zur technik würde mir eine in der wirkung attropin ähnliche lösung einfallen, die eine erweiterung der pupillen bewirkt, so dass mehr licht auf die netzhaut einfallen kann ...was am tage jedoch zu einer beinahen blindheit führen dürfte ... wenn es sich jedoch unter uv-einstrahlung zersetzt oder in seiner wirkung gehemmt wird, währe auch das gelöst, ansonsten helfen halt entsprechende sonnenbrillen ... ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.15 12:54 durch Moe479.

  4. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: xmrn 30.03.15 - 12:51

    http://scienceforthemasses.org/2015/03/25/a-review-on-night-enhancement-eyedrops-using-chlorin-e6/

  5. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: burzum 30.03.15 - 12:52

    xmrn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scienceforthemasses.org

    Wird ja sogar von Golem.de als Quelle genannt, man hätte dann schon ruhig ein paar mehr Details abschreiben können.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  6. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: samielis 30.03.15 - 12:56

    Die Studie ist ca. 2 Seiten lang und schnell gelesen. Fachenglisch wird kaum benutzt. Ist eher ein Blogeintrag.

    So wie ich es verstanden habe, verstärkt der Stoff die Empfindlichkeit von fotorezeptoren indem er selbst als einer fungiert und durch dabei freiwerdende Stoffe umliegende mitreizt.

    Wird allerdings im Eintrag nicht komplett erklärt, jedoch wird auf ein Patent verlinkt, das den Vorgang expliziert.

  7. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: SoniX 30.03.15 - 13:23

    samielis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Studie ist ca. 2 Seiten lang und schnell gelesen. Fachenglisch wird
    > kaum benutzt. Ist eher ein Blogeintrag.
    >
    > So wie ich es verstanden habe, verstärkt der Stoff die Empfindlichkeit von
    > fotorezeptoren indem er selbst als einer fungiert und durch dabei
    > freiwerdende Stoffe umliegende mitreizt.
    >
    > Wird allerdings im Eintrag nicht komplett erklärt, jedoch wird auf ein
    > Patent verlinkt, das den Vorgang expliziert.

    Schade.. Irgendwie wird immer noch kein Schuh draus.

    Wenn man einen zusätzlichen Film an "Fotorezeptoren" vorne auf der Pupille hat, dann sagt mir mein logischer Verstand dass dieser durch seine Aktivität auch das einfallende Licht abschwächt.

    Oder gelangt dieser Stoff irgendwie zur Netzhaut?

    Oder beginnt er selbst zu leuchten? Aber dann wieder wäre kaum was erkennbar.

  8. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.15 - 13:55

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vermutlich in erster line militärische anwendung, wenn die dauer der
    > wirkung gut abgeschätzt werden kann, ermöglicht das unaufälliger/weniger
    > aufwendig ausgerüste kräfte für nächtliche einsätze zu entsenden ... dabei
    > sind auch folgewirkungen durch andauernden einsatz durchaus
    > vernachlässigbar ...

    Völlig unbrauchbar wenn man die Soldaten mit einer Taschenlampe ausschalten kann.

  9. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Moe479 30.03.15 - 14:26

    nach etwas recherche, denke ich eher das Ce6(Chlorin e6) dringt von selber tief ins gewebe ein bzw durchdringt dieses leichter als andere stoffe ... diese anwendung von Ce6 ist ja aus der photo-dynamischen therapie(PDT) bekannt in der es sich mitunter besonders stark in z.b. karzinomen oder anderem stärker durchbluteten gewebe anreichert, diese sichtbarer/lichtschlukender als das sie umgebene gewebe macht und somit auch besser mit strahlung behandelbar ...

    nun ist die netzhaut in ihrer versorgungschicht vergleichsweise stark durchblutet, d.h. unterhalb der stäbchen und zapfen zellen lagert sich Ce6 besionders gut an ... ich denke das wird zusammen mit einem stoffwechselvorgang dazu benutzt diese empfindlicher als sonst zu machen.

    was nun genau als stimulator dient habe ich bis jetzt nicht herausfinden können, denkbar währe eine kalzium-verbindung, die nach und nach zerfällt, kalzium freisetzt, da meines wissens kalzium im besonderem für den stoffwechsel der netzhaut benötigt wird, für die bildung der elektrischer impulse zum sehnerf.
    eine überversorgung könnte diese vermutlich empfindlicher machen, sofern der rest der versorgung auch stimmt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.15 14:46 durch Moe479.

  10. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Orthos 30.03.15 - 14:28

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > zur technik würde mir eine in der wirkung attropin ähnliche lösung
    > einfallen, die eine erweiterung der pupillen bewirkt, so dass mehr licht
    > auf die netzhaut einfallen kann ...was am tage jedoch zu einer beinahen
    > blindheit führen dürfte ... wenn es sich jedoch unter uv-einstrahlung
    > zersetzt oder in seiner wirkung gehemmt wird, währe auch das gelöst,
    > ansonsten helfen halt entsprechende sonnenbrillen ... ;)

    Stellt sich nur noch die Frage was sich zuerst zersetzt. Das Ce6 oder die Netzhaut? ;)

  11. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: Flasher 30.03.15 - 15:36

    In der Quelle kann man an den Kommentaren gute erkennen, dass diese Lösung alles andere als ungefährlich ist. Offenbar können sich bei Lichteinstrhalung freie Radikale aus diesem Stoff bilden, die dann die Netzhaut angreifen - für sowas Ungetestetes das Augenlicht einer anderen Person aufs Spiel zu setzen, ist fahrlässig.

  12. Re: schön und gut, golem. aber was macht den das zeug nun?

    Autor: stoneburner 30.03.15 - 16:40

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder gelangt dieser Stoff irgendwie zur Netzhaut?
    hab das gefunden:

    "Team member Jeffrey Tibbetts dribbled 50 microliters of Ce6 into Licina's outstretched eyes, aiming for the conjunctival sac, which delivers the compound to the retina."

    http://io9.com/this-biohacker-used-eyedrops-to-give-himself-temporary-1694016390

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