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  5. › Blacktea: Elektro-Moped mit 70 km…

Wollte man das wirklich fördern...

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  1. Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: rubberduck09 30.07.20 - 10:47

    Würde man bei E-Rollern/Mofas/Mopeds auf die dämliche 25/45km/h Begrenzung verzichten und von haus aus 70km/h erlauben.

    Mit 25/45 bist immer ein Hindernis und dadurch extrem gefährdet (knappe Überholmanöver, die 2m Abstand gelten nur für Fahrräder!) und die provozierten Überholmanöver selbst sind auch für andere recht gefährlich.

    Ja - ich bin dafür dass E-Mobilität auf der Schiene gefördert werden muss. Mofa-Schein für 70 km/h wenn elektrisch muss reichen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.20 10:49 durch rubberduck09.

  2. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: wupme 30.07.20 - 10:56

    Das ist auch einfach ätzend. Angenommen man fährt wirklich nur in der Geschlossenen Ortschaft wo 50 erlaubt ist, dann sollte man mindestens 55 fahren können.
    Auf der einzigen Landstraße wo ich regelmäßig Fahre ist 70, da ist aber auch genug Platz zum überholen, den ich den Autos auch lasse. Weiß ja selbst wie das ist hinter einem Roller herzutuckern :D
    Wobei an den stellen wo kein Platz zum sicheren überholen ist, sorry da fahr ich mittig in der Fahrbahn. Das hab ich ganz schnell gelernt nachdem einige Autofahrer mir dort einfach zu nah gekommen sind.
    Noch schlimmer sind natürlich die 25km/h Gefährte. Vor allem in Straßen wo man schlicht weg nicht überholen kann.

  3. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: miguele 30.07.20 - 11:05

    Ich würde auch gerne zu so einem Gefährt greifen, gerne elektrisch und der Look trifft voll meinen Geschmack. Ich wohne zentral und nutze mein Auto im Grund nur um zur Arbeit zu kommen, wenige Kilometer.
    Aber: mit 45km/h tue ich das niemandem an. Ich möchte aber auch nicht einen Haufen geld für einen Motorradführerschein ausgeben, wenn ich im Grunde nur etwas in der Stadt zur Arbeit oder zum einkaufen fahren will.
    Daher bleibe ich dann eben beim Auto.

  4. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: Ach 30.07.20 - 11:18

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde man bei E-Rollern/Mofas/Mopeds auf die dämliche 25/45km/h Begrenzung
    > verzichten und von haus aus 70km/h erlauben.
    >
    > Mit 25/45 bist immer ein Hindernis und dadurch extrem gefährdet (knappe
    > Überholmanöver, die 2m Abstand gelten nur für Fahrräder!) und die
    > provozierten Überholmanöver selbst sind auch für andere recht gefährlich.
    >
    > Ja - ich bin dafür dass E-Mobilität auf der Schiene gefördert werden muss.
    > Mofa-Schein für 70 km/h wenn elektrisch muss reichen.

    Letzte Woche oder so hat ein Moped Verleihdienst in Amerika sein Angebot eingestellt, nachdem sich mit genau diesen Gefährten der zweite tödliche Unfall innerhalb kurzer Zeit ereignete.

    Ist halt ne sehr blöde Zwickmühle. Während es tatsächlich sehr gefährlich und sehr nervig ist, mit 45km/h dem Verkehrsfluss hinterher zu fahren, leben Leute ganz ohne Motorraderfahrung sehr gefährlich, wenn sie sich auf einem Zweirad mit über 50km/h bewegen. Normaler Weise würde hier der Führerschein einspringen.

    Das wäre meiner Meinung nach auch der einzige Weg um dem Problem Herr zu werden : dass man ne Art "Kleinfahrzeugführerschein" abschließen müsste, für elektrische Skateboards, Stehroller, schnelle Bikes und Sitzroller, alles unter einem Dach, wobei dann nicht nur das Verständnis für Verkehrsregeln geschult würde(am Besten über nen "Verkehrsspiel" am Computer, bei dem man unter Aufsicht den zweiten Level oder so erreichen müsste), gerade mit dem Skateboard wird auch sowas geschult wie der Gleichgewichtssinn, was meiner Meinung nach ein Key Feature darstellt für diese ganzen kleinen und zum Teil recht giftigen Spielzeuge für die Straße.

    Darüber hinaus müsste dieser Führerschein zeit- und kostentechnisch gedeckelt sein, so dass sich den so viele Leute leisten können wie möglich. Fahrunterricht in Gruppen, Theorie über Software, so könnten die Fahrschulen die Kosten senken. Vielleicht auch, dass man gar keine Schule nachweisen müsste und nur die Prüfungen bestehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.20 11:26 durch Ach.

  5. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: Dwalinn 30.07.20 - 11:19

    Du hast ja die Möglichkeit dein Führerschein erweitern zu lassen. Kostet durch die Fahrstunden zwar dennoch aber ist zumindest etwas günstiger.

  6. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: yumiko 30.07.20 - 11:47

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre meiner Meinung nach auch der einzige Weg um dem Problem Herr zu
    > werden : dass man ne Art "Kleinfahrzeugführerschein" abschließen müsste,
    > für elektrische Skateboards, Stehroller, schnelle Bikes und Sitzroller,
    > alles unter einem Dach, wobei dann nicht nur das Verständnis für
    > Verkehrsregeln geschult würde(am Besten über nen "Verkehrsspiel" am
    > Computer, bei dem man unter Aufsicht den zweiten Level oder so erreichen
    > müsste), gerade mit dem Skateboard wird auch sowas geschult wie der
    > Gleichgewichtssinn, was meiner Meinung nach ein Key Feature darstellt für
    > diese ganzen kleinen und zum Teil recht giftigen Spielzeuge für die
    > Straße.
    Der Führerschein gilt auch noch wenn du 102 Jahre alt bist. Sehe also die körperliche Fitness nicht als wichtigsten Punkt ^^

  7. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: Ach 30.07.20 - 13:49

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wäre meiner Meinung nach auch der einzige Weg um dem Problem Herr zu
    > > werden : dass man ne Art "Kleinfahrzeugführerschein" abschließen müsste,
    > > für elektrische Skateboards, Stehroller, schnelle Bikes und Sitzroller,
    > > alles unter einem Dach, wobei dann nicht nur das Verständnis für
    > > Verkehrsregeln geschult würde(am Besten über nen "Verkehrsspiel" am
    > > Computer, bei dem man unter Aufsicht den zweiten Level oder so erreichen
    > > müsste), gerade mit dem Skateboard wird auch sowas geschult wie der
    > > Gleichgewichtssinn, was meiner Meinung nach ein Key Feature darstellt
    > > für diese ganzen kleinen und zum Teil recht giftigen Spielzeuge für die
    > > Straße.

    > Der Führerschein gilt auch noch wenn du 102 Jahre alt bist. Sehe also die
    > körperliche Fitness nicht als wichtigsten Punkt ^^

    Naja, Teil der Idee ist ja auch, dass spätestens ab dem Alter von 50 oder so so einen Eigenschaft einsetzt, zu der manche auch "Vernunft" sagen :]. Dass die Greise sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bewegen und halt nicht mehr wie die halbstarken Pubertierenden ihre Umgebung unsicher machen.

  8. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: mucpower 30.07.20 - 14:01

    miguele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber: mit 45km/h tue ich das niemandem an. Ich möchte aber auch nicht einen
    > Haufen geld für einen Motorradführerschein ausgeben, wenn ich im Grunde nur

    Stichwort: B196

  9. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: wildzero 30.07.20 - 14:20

    > Stichwort: B196

    "Die Fahrerlaubniserweiterung B196 nur innerhalb Deutschlands."

    Tolle EU. Gut darin Steuermilliarden hin und her zu schieben um Heerscharen von nutzlos gewordenen Politikdarstellern ein Pösten zu sichern, aber wenn es darum geht solch triviale Verbesserungen für den normalen europäischen Bürger einzufühen ist plötzlich alles ganz total unöglich.

  10. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: menno 31.07.20 - 08:09

    > Angenommen man fährt wirklich nur in der Geschlossenen Ortschaft wo 50 erlaubt ist, dann >sollte man mindestens 55 fahren können.

    Warum? Weil wir uns daran gewöhnt haben.
    Ich bin so stumpf und setze teilweise sogar meinen Tempomaten auf 50. Nicht 55.
    Ich kann es mir leisten, fahre nen dicken Wagen. Selbes Verhalten mit einem geliehenen Kleinwagen und promt fühlte sich Hans und Franz genötigt, zu überholen.

    Hier in D ist zu schnell fahren so billig, in Norwegen z.B. sieht das anders aus. Und dort wird 68 gefahren wenn 70 erlaubt sind. Kostet ansonsten 150 Euro oder mehr (undeutliche Erinnerung aus meinem Urlaub)

  11. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: rubberduck09 31.07.20 - 08:16

    menno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Angenommen man fährt wirklich nur in der Geschlossenen Ortschaft wo 50
    > erlaubt ist, dann >sollte man mindestens 55 fahren können.
    >
    > Warum? Weil wir uns daran gewöhnt haben.
    > Ich bin so stumpf und setze teilweise sogar meinen Tempomaten auf 50. Nicht
    > 55.
    > Ich kann es mir leisten, fahre nen dicken Wagen. Selbes Verhalten mit einem
    > geliehenen Kleinwagen und promt fühlte sich Hans und Franz genötigt, zu
    > überholen.
    >
    > Hier in D ist zu schnell fahren so billig, in Norwegen z.B. sieht das
    > anders aus. Und dort wird 68 gefahren wenn 70 erlaubt sind. Kostet
    > ansonsten 150 Euro oder mehr (undeutliche Erinnerung aus meinem Urlaub)

    55 fahren können bedeutet nicht dass man 55 fahren muss sondern dass das Fahrzeug bis 50 noch halbwegs ordentlich zieht und nicht "schnellparkt". Bei E-Fahrzeugen kann man die Grenze schärfer setzen denke ich.

  12. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: Thamdar 31.07.20 - 08:29

    Als ehemaliger Bewohner und regelmäßiger Besucher Norwegens kann ich dir versichern, dass sich auch dort viele nicht an das Tempolimit halten.

    5km/h 800kr (80 Euro)
    10km/h 2100kr (210 Euro)
    Rotlichtverstoß 6800kr (680 Euro)

    Es fahren insgesamt weniger Autos in dem Land (bei 5 Mio Einwohnern kein Wunder), besser oder gesitteter geht es dort aber auch nicht zu. Fällt nur weniger stark auf. Ich empfehle eine Fahrt von Kristiansand nach Oslo. Man wird ständig überholt, auch wenn man mit Tempomat knapp über dem Limit fährt.

  13. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: mifritscher 31.07.20 - 10:33

    wildzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Stichwort: B196
    >
    > "Die Fahrerlaubniserweiterung B196 nur innerhalb Deutschlands."
    >
    > Tolle EU. Gut darin Steuermilliarden hin und her zu schieben um Heerscharen
    > von nutzlos gewordenen Politikdarstellern ein Pösten zu sichern, aber wenn
    > es darum geht solch triviale Verbesserungen für den normalen europäischen
    > Bürger einzufühen ist plötzlich alles ganz total unöglich.

    Daran ist aber nur D schuld, das mal wieder einen Sonderweg eingeschlagen hat.
    Österreich akzeptiert auch Spanien, Portugal, Tschechien, Italien, Lettland. in vielen anderen Ländern benötigt es gar keine Prüfung. D ist mit 13,5 Fahrstunden auch das Land mit den mit Abstand höchsten Übungsstundensatz - entsprechend teuer ist er. ( https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerschein_(EU-Recht)#Kraftr%C3%A4der_Klasse_A1_mit_dem_Auto-F%C3%BChrerschein_Klasse_B )

  14. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: menno 31.07.20 - 12:31

    Ich war letztes Jahr da, mit GPS-gemessenen z.B. 70 war ich bei 70 der schnellste.
    Es gab meiner Beobachtung nach wenige, die schneller fuhren als erlaubt. (Ein Kleintransporter fällt mir spontan ein, der ist für norwegische Verhältnisse förmlich gerast.)
    Liegt vielleicht auch an den notorisch falsch gehenden Tachos.
    Der Tacho meines Autos geht ungewöhnlich genau und GPS (Navi) hatte ich immer im Blick.

  15. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: menno 31.07.20 - 12:34

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wildzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Stichwort: B196
    > >
    > > "Die Fahrerlaubniserweiterung B196 nur innerhalb Deutschlands."
    > >
    D ist
    > mit 13,5 Fahrstunden auch das Land mit den mit Abstand höchsten
    > Übungsstundensatz - entsprechend teuer ist er. (
    > de.wikipedia.org#Kraftr%C3%A4der_Klasse_A1_mit_dem_Auto-F%C3%BChrerschein_K
    > lasse_B )

    Ja, zuerst hatte ich mich gefreut. Als ich die Preise las, war die Begeisterung schon geringer.
    Und dann gilt er nur in D? Danke, mir ist schon schlecht.
    In meinen Augen ist Scheuer ein Vollversager (nicht nur wegen dem Führerschein)

  16. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: mifritscher 31.07.20 - 12:42

    menno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war letztes Jahr da, mit GPS-gemessenen z.B. 70 war ich bei 70 der
    > schnellste.
    > Es gab meiner Beobachtung nach wenige, die schneller fuhren als erlaubt.
    > (Ein Kleintransporter fällt mir spontan ein, der ist für norwegische
    > Verhältnisse förmlich gerast.)
    > Liegt vielleicht auch an den notorisch falsch gehenden Tachos.
    > Der Tacho meines Autos geht ungewöhnlich genau und GPS (Navi) hatte ich
    > immer im Blick.

    Ja, Tachos dürfen bis 7% vorgehen. Auch deswegen sind Reserven nach oben so sinnvoll, gerade wenn die Drosselung darauf basiert (und das tut sie bei den meisten E-Rollern)

  17. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: quineloe 03.08.20 - 02:01

    wildzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Stichwort: B196
    >
    > "Die Fahrerlaubniserweiterung B196 nur innerhalb Deutschlands."
    >
    > Tolle EU. Gut darin Steuermilliarden hin und her zu schieben um Heerscharen
    > von nutzlos gewordenen Politikdarstellern ein Pösten zu sichern, aber wenn
    > es darum geht solch triviale Verbesserungen für den normalen europäischen
    > Bürger einzufühen ist plötzlich alles ganz total unöglich.

    Moment, weil die EU nicht wieder den neuesten Hirnfurz aus dem CSU-Ministerium gleich EU-Weit umsetzt ist die EU böse?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: Wollte man das wirklich fördern...

    Autor: mifritscher 03.08.20 - 10:52

    Zumal es genau umgekehrt ist: Scheuer hat die Öffnungsklausel von der EU max. bürokratisch umgesetzt. In vielen bis den meisten anderen Ländern wird die schon länger verwendet - und deutlich unbürokratischer.

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