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Einweg-Sondermüll

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  1. Einweg-Sondermüll

    Autor: AynRandHatteRecht 07.11.19 - 12:35

    Laut Datenblatt besteht einerseits Explosionsgefahr, vermutlich durch verwendete Lithium-Batterien.

    Andererseits ist diese Batterie nicht austauschbar, somit das Gerät mit seinen läppischen 276¤ Marktpreis ein Wegwerfartikel:

    "INFO:
    Ein Batteriewechsel ist nicht vorgesehen, stattdessen muss der Sensor ausgetauscht werden."

    https://www.bosch-connectivity.com/media/product_detail_pls/parking-lot-sensor-user-manual.pdf

    D.h. je nach Energieaufwand für LoRa und Magnetsensor kann man die mühevoll verklebten Sensoren nach einigen Jahren wieder vom Asphalt kratzen und komplett abschreiben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.19 12:42 durch AynRandHatteRecht.

  2. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: RedRose 07.11.19 - 12:46

    Unser Aldi um die Ecke hat den Mist schon auf seinen Parkplätzen verbaut.. Eklig..

  3. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: Peter Brülls 07.11.19 - 12:51

    Warum endlich? Oder schafft man den Aldi Einkauf nicht, ohne die Zeit überschreiten?

  4. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: Maximilian_XCV 07.11.19 - 12:54

    Habe die Sensoren bei einem Lidl auch schon gesehen, zuvor wurde einfach nur eine Parkscheibe verlangt.
    Ich gehe dort einfach nicht mehr einkaufen, diesen Wahnsinn braucht kein Mensch.

  5. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: Olliar 07.11.19 - 13:09

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum endlich? Oder schafft man den Aldi Einkauf nicht, ohne die Zeit
    > überschreiten?

    Wie heißt es so schön:
    Eigentum verpflichtet.
    Und wenn der Aldi-Grundstücks-GmbH&CoKG das Grundstück 95% (*) gehört,
    darf sie die Nachbarn uns Eck jagen, die den Wagen morgen früh um 7 eh weggenommen
    hätten.

    Manche Supermärkte vermieten allerdings Flächen fest an Nachbarn.
    Oder:
    Unser sympatischer Ruf ist uns wichtiger als die paar Kröten Pacht für den Parkplatz.

    Da ist der Gesetzgeber gefordert, der, genau wie (einst) beim Wohnungsbau einenn Anteil Sozialwohnung vorgeschrieben hat, nicht nur den Nachweis ausreichender KundenParkplätze
    vorschreibt, sondern auch von "Sozial-Parkplätzen" für Nachbarn, die ja vom Lärm und Verkher der Kunden tagsüber erheblich mehr belastet werden.
    Ich erinnere mich an den Bau eines Mall, der eine 2. Zufahrt aus dem Wohngebiet hatte.
    Dieses Wohngebiet wurde unbewohnbar, da zum einen die Kunden dort parkten, aber vorallem durch dieses zur Mall fuhren und wieder zurück. Diese Zufahrt wurde geschlossen und eine Lärmschutzwand zum Mall gebaut...

    So sehen das aber nicht aller Städte... jammern "die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze" (und meinen Gewerbersteuerennahmen..)



    (*)
    95% Weil man dann die Firma ohne die Spekulation Grunderwerbsteuer kaufen
    resp. verkaufen kann.
    Ganz legal, vom Gesetzgeber so reingeschrieben.

  6. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: budweiser 07.11.19 - 13:10

    Ich boykottiere auch einen Aldi der dieses System hat. Für das ganze Geld müsste doch auch ein Schranksystem mit Kassenautomat drin sein. Dann könnte man z.B. sonntags kostenlos parken anbieten und sich gleichzeitig beliebt machen anstatt mit diesem Überwachungsshit.

  7. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: AynRandHatteRecht 07.11.19 - 16:42

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich boykottiere auch einen Aldi der dieses System hat. Für das ganze Geld
    > müsste doch auch ein Schranksystem mit Kassenautomat drin sein. Dann könnte
    > man z.B. sonntags kostenlos parken anbieten und sich gleichzeitig beliebt
    > machen anstatt mit diesem Überwachungsshit.


    Naja,

    betrachte es einfach nur mal von der wirtschaftlichen und ökologischen Seite. Der Parkdruck muss enorm sein oder die Kunden schlecht in Mathe. Die Sensoren sind teuer und das Installieren und entfernen/ersetzen ein paar Jahre später auch. LoRAa in Bodennähe dürfte zudem sehr schlechte Sendeleistung haben, was also noch ein eigenes TTN-LoRaWAN-Gateway erforderlich macht (100¤ + Betriebskosten, Setup).

    Wenn man schlicht nur überwachen wollen würde, würde man Kameras mit Kennzeichen-Erfassung verwenden (Hallo, DSGVO). Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit OpenCV und anderen Tools aus Kamerabildern auch Standzeiten der einzelnen Fahrzeuge automatisiert ermitteln kann (zum abkassieren/abschleppen lassen).

  8. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: LinuxMcBook 07.11.19 - 21:01

    Also zum einen kann ich Supermärkte, deren Parkplätze von Pendlern missbraucht werden schon verstehen. Wenn deswegen echte Kunden ausbleiben, dann macht sich so ein System rentiert.

    Die Leute, die jetzt wegen "Überwachung" oder der angeblichen Überschreitung der Zeit nur durch den Einkauf jetzt den Laden meiden, kann ich nicht verstehen. Zum einen werden tatsächlich ja (außer bei Überschreitung) keinerlei persönliche Daten erfasst und außerdem ist es natürlich totaler Blödsinn, dass man den Einkauf bei Lidl (überschaubares Sortiment, kein Bäcker im Gebäude) nicht in 1,5h schaffen sollte.

    Nicht nachvollziehen kann ich die Situation bei "meinem" Lidl. Neuerdings auch Sensoren vorhanden, aber nie Parkplatznot. Auf den Plätzen am Rand sprießt sogar das Gras.
    Dort wäre dann eine Entlastung der Anwohner zu bevorzugen.

    Allerdings:
    Man darf nicht vergessen, dass viele Geschäfte nicht Eigentümer ihrer Parkplätze sind, sondern die dem Vermieter gehören. Der kann natürlich - leider - mit seinem Parkplatz machen was er will.

  9. Re: Einweg-Sondermüll

    Autor: LinuxMcBook 07.11.19 - 21:06

    AynRandHatteRecht schrieb:
    > D.h. je nach Energieaufwand für LoRa und Magnetsensor kann man die mühevoll
    > verklebten Sensoren nach einigen Jahren wieder vom Asphalt kratzen und
    > komplett abschreiben.

    Ist der Sensor nicht nach Batterielaufzeit ohnehin komplett abgeschrieben?
    Weißt du, ob der Hersteller festgestellt hat, dass bei tauschbarer Batterie durch das Eindringen von Feuchtigkeit die Sensoren viel eher unbrauchbar werden als bei Benutzung einer Einwegbatterie?

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