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extrem teures Spielzeug, was in 3.. 2.. 1..

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  1. extrem teures Spielzeug, was in 3.. 2.. 1..

    Autor: herc 26.02.21 - 13:16

    geklaut ist. vor allem in problembezirken.
    1. schwarze decke drüber werfen - sichtkontakt weg. gleichzeitig wird das teil mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit sich in der decke verheddern und jämmerlich stürzen.
    2. annähern und schnell in einen faradaykäfig stecken - eine gut schließende metallkiste sollte ausreichen... (EMR-dichtigkeit kann vorher getestet werden mit smartphones)
    3. ab in den transporter und schnell wegfahren.
    4. akku raus, daten löschen, bei ebay einzelteile verhökern; oder schwarzmarkt..

    imho: selten dämliche idee, einen bodenbetriebenen funk-ferngesteuerten roboter in problematische gebiete zu schicken...

    oder?

    p.s. wahrscheinlich genügt schon ein kräftiger schwung mit einem baseballschläger gegen die laserscanner, damit so ein teures gerät nie wieder in "problembezirke" geschickt wird ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.21 13:22 durch herc.

  2. Re: extrem teures Spielzeug, was in 3.. 2.. 1..

    Autor: johnsonmonsen 26.02.21 - 14:34

    Hallo herc!

    Das kann doch Absicht sein. Sachbeschädigung an einer neuen Form von teurem öffentlichen Gut wird ermöglicht - aber dabei eine Basis für weitreichende Forschung geliefert. Statistiker dürften eine Beschäftigung finden.

    Akzeptanz von Robotern, Häufigkeit der Übergriffe, Gewöhnungseffekt durch Alltagsintegration, eventuelle Einsparungen an Beamten etc. Soziologisch und technologisch werden weit mehr Felder eröffnet, als es der polizeiliche Zweck unmittelbar andeutet. Die Verwendung im Staatsdienst bringt dabei vor allem die rechtlichen Privilegien für die Interaktion der Roboterhunde mit der Bevölkerung. Als Privatmann darf ich keine laufende Videokamera durch die Gegend schicken.

    Die Kosten einiger geschrotteter Modele wird die Firma bzw. der Sponsor daher wohl in Kauf nehmen.

    Nur meine Gedanken, viele Grüße :-)!

  3. Re: extrem teures Spielzeug, was in 3.. 2.. 1..

    Autor: herc 26.02.21 - 14:58

    Danke - das sind sehr interessante Diskussionspunkte!

    So eine "Feldforschung" (hier in Deutschland würde das hoffentlich nie am Ethikkomitee vorbeikommen) kann man aber sicherlich deutlich günstiger haben als mit dem Robodog. Der kostet in der Anschaffung so viel wie das Gehalt von ein bis 1.5 Wissenschaftlern pro Jahr...

  4. Re: extrem teures Spielzeug, was in 3.. 2.. 1..

    Autor: johnsonmonsen 26.02.21 - 15:09

    Gerne; danke für die Rückmeldung!

    >Der kostet in der Anschaffung so viel wie das Gehalt von ein bis 1.5 Wissenschaftlern pro Jahr...

    Die Frage ist halt, wie teuer der Roboter für die Firma wirklich ist - und inwieweit subventioniert wird. Ich denke da z.B. nur an die absurd teuren Zulieferer von Büroausstattung und die unnötig häufigen Erneuerungszyklen von PC-Hardware, für welche bei uns im örtlichen Landratsamt Mittel ausgegeben werden. Fortbildungsreisen für Staatsbedienstete etc. Solange die Kuh Milch gibt, wird gemolken - das trifft wohl überall zu.

    :-)

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