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Nicht alles was möglich ist

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  1. Nicht alles was möglich ist

    Autor: Stromberg 28.08.13 - 12:31

    sollte auch gemacht werden. Nennt mich altmodisch, aber gewisse ethische Grenzen sollten einfach gewahrt bleiben.

  2. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: CybroX 28.08.13 - 12:32

    Ethnisch ist eine Sache, Moralisch die andere.
    Falls die Technologie irgendwann mal gut ausgereift ist wird der Mensch das damit tun was seit jeher gemacht wird um neues Wissen zu nutzen - Krieg..

  3. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: neocron 28.08.13 - 12:34

    ethik ist ein buzzword ...
    es gibt keine abgegrenzt klare definition und schon gar keine "richtige" Ethik!
    Du stehst dem kritisch gegenueber, das ist ja in Ordnung ...
    versuch aber bitte nicht deine ethischen Grenzen als allgemeingueltig darzustellen!

  4. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: ichbinhierzumflamen 28.08.13 - 12:36

    Heute eine Fingerbewegung - Morgen die Komplexität und Marktreife - Übermorgen eine ferngesteurte Armee aus Klonen

    :)

  5. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: derNichtGlaubt 28.08.13 - 12:37

    +1

  6. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Charles Marlow 28.08.13 - 12:40

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ethik ist ein buzzword ...
    > es gibt keine abgegrenzt klare definition und schon gar keine "richtige"
    > Ethik!
    > Du stehst dem kritisch gegenueber, das ist ja in Ordnung ...
    > versuch aber bitte nicht deine ethischen Grenzen als allgemeingueltig
    > darzustellen!

    Die Masstäbe der Menschlichkeit sind nur dummerweise schon seit längerer Zeit international etabliert und Dein Standpunkt klingt gefährlich nach jenen Diktaturen und Menschenschindern, die jedes Verbrechen damit rechtfertigen, dass ethische Masstäbe grundsätzlich nur regional, individuell oder ideologisch motiviert sind. Oder ihre Ideologie/Religion dem Humanismus (angeblich) überlegen ist.

  7. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: teenriot 28.08.13 - 12:41

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ethik ist ein buzzword ...

    Buzzword ist ein Buzzword.

    > es gibt keine abgegrenzt klare definition und schon gar keine "richtige"
    > Ethik!

    Und dennoch gibt es sie und ist grundlegender Teil unserer Gesellschaft.
    Wenn du zwei Arbeiter zur Auswahl hast, ein Kind für 1¤ die Stunde und einen Erwachsenen für 10¤ die Stunde, dann nimmst du das Kind weil du Ethik ablehnst?
    Das kannst du uns nicht erzählen.

    > Du stehst dem kritisch gegenueber, das ist ja in Ordnung ...
    > versuch aber bitte nicht deine ethischen Grenzen als allgemeingueltig
    > darzustellen!

    Das hat er getan in dem er seine Meinung zum Ausdruck gebracht hat?
    Vielmehr versuchst du gerade etwas Allgemeingueltiges von dir zu geben.

  8. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: blaub4r 28.08.13 - 13:32

    Nur mal so vieles was heute Anwendung findet, wurde zu Kriegszeiten erfunden. Wenn Krieg ist sitzen nun mal Geld mittel viel lockerer. Ganz dickes Beispiel das Internet.

  9. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: motzerator 28.08.13 - 13:46

    Stromberg schrieb:
    -------------------------------
    > sollte auch gemacht werden. Nennt mich altmodisch, aber
    > gewisse ethische Grenzen sollten einfach gewahrt bleiben.

    Welche ehtischen Grenzen siehst Du denn verletzt? Hast Du
    mal daran gedacht, was damit in der Zukunft für geile Games
    möglich sind?

  10. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: a user 28.08.13 - 14:13

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ethik ist ein buzzword ...
    > > es gibt keine abgegrenzt klare definition und schon gar keine "richtige"
    > > Ethik!
    > > Du stehst dem kritisch gegenueber, das ist ja in Ordnung ...
    > > versuch aber bitte nicht deine ethischen Grenzen als allgemeingueltig
    > > darzustellen!
    >
    > Die Masstäbe der Menschlichkeit sind nur dummerweise schon seit längerer
    > Zeit international etabliert
    wie bitte? diese sind weder etabliert noch von den wenigen ländern, die sich dazu auf einen konsenz geeinigt haben auch so durchweg umgesetzt.

    und darüber hinaus dekt dieser minimale konsenz relativ wenig ab, was die allgemeinheit hier z.m. als ethisch vertretbar bezeichnen würde.

    > und Dein Standpunkt klingt gefährlich nach
    > jenen Diktaturen und Menschenschindern, die jedes Verbrechen damit
    > rechtfertigen, dass ethische Masstäbe grundsätzlich nur regional,
    er hat gar keinen standpunkt vertreten, ganz besonders keinen, der irgendwas mit diktaturen oder menschenschindern zu tun hat.

    fakt ist, ethik ist eine definitionssache und ebenfalls fakt ist, es gibt keine natürliche authorität, die eine allgemeingültige ethik definieren kann.

    und darüber hinaus: welche diktatur hat jemals als begründung für ihr regiem die regionale und vor allem nicht allgemeingültigkeit von ethik verwendet?
    ganz im gegenteil. normaler weise wird die in der diktatur vertretene ethik als allgemeingültig angenommen und damit allen anderen vorgeworfen gegen diese natürliche ordnung zu verstossen.

    insofern ist es DEIN standpunkt, der "Diktaturen und Menschenschindern" ähnlihc ist, da du ja offenbar von so etwas wie eine allgemeingültige ethik ausgehst.

  11. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: frankyjim 28.08.13 - 14:23

    Nope.

    "We do what we must, because we can."

    Deine Ethik ist nicht meine Ethik und die Ethik meines Nachbarn ist nicht deine Ethik. Solange niemand dir eine Hightech Badekappe aufsetzt, kann es dir doch egal sein.

  12. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Charles Marlow 28.08.13 - 14:45

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Mal ein Wort vorweg:

    Wörtlich zitieren bedeutet u.a. auch, dass man auf das KONKRET BEZUG nimmt, was da STEHT. Wenn ich "Masstäbe der Menschlichkeit" schreibe, dann heisst das nicht "Ethik" generell.

    > wie bitte? diese sind weder etabliert

    "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" gelten *spätestens* seit den Nürnberger Prozessen auch vor Gericht, also ist der Begriff der "Menschlichkeit" bereits definiert UND etabliert.

    > noch von den wenigen ländern, die sich dazu auf einen konsenz geeinigt
    > haben auch so durchweg umgesetzt.

    Wo sagte ich etwas von "Ländern" und "umgesetzt"?

    > und darüber hinaus dekt dieser minimale konsenz relativ wenig ab, was die
    > allgemeinheit hier z.m. als ethisch vertretbar bezeichnen würde.

    Belege?

    > er hat gar keinen standpunkt vertreten, ganz besonders keinen, der
    > irgendwas mit diktaturen oder menschenschindern zu tun hat.

    Doch, aber Du hast meinen Satz nicht begriffen.

    > fakt ist, ethik ist eine definitionssache und ebenfalls fakt ist, es gibt
    > keine natürliche authorität, die eine allgemeingültige ethik definieren
    > kann.

    Auweh, ein Satz, der schon mit "fakt" beginnt. Belege kommen auch natürlich keine, also wieder nur Diskussion auf dem Niveau der Mittelstufe...

    > und darüber hinaus: welche diktatur hat jemals als begründung für ihr
    > regiem die regionale und vor allem nicht allgemeingültigkeit von ethik
    > verwendet?

    Na, die Nazis z.B. haben sich (laut Goebbels) von den "Masstäben der Menschlichkeit" aufgrund ihrer "rassischen Überlegenheit" "gelöst", diverse religiöse Spinner meinen bis heute, ihrer Religion wäre "wertiger" als die "verkommenen Masstäbe des Westens" und sogar die Tigerstaaten, bevor sie kleinere Brötchen backen mussten, vertraten die Ansicht, dass die "westlichen Masstäbe der Menschenrechte" nicht auf ihre Gesellschaft übertragbar wäre, weil sie "verweichlicht" sei.

    > ganz im gegenteil. normaler weise wird die in der diktatur vertretene ethik
    > als allgemeingültig angenommen und damit allen anderen vorgeworfen gegen
    > diese natürliche ordnung zu verstossen.

    Genau das sagte ich auch. Nur dass Du das nicht verstanden hast oder wolltest.

    > insofern ist es DEIN standpunkt, der "Diktaturen und Menschenschindern"
    > ähnlihc ist, da du ja offenbar von so etwas wie eine allgemeingültige ethik
    > ausgehst.

    Und der Hund beisst sich in den Schwanz, denn ich sagte wörtlich: "Die Masstäbe der Menschlichkeit sind nur dummerweise schon seit längerer Zeit international etabliert." Und sonst NICHTS.

    Du legst mir Worte in den Mund und versuchst meine Aussagen zu verdrehen.

  13. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Prypjat 28.08.13 - 15:30

    Ethik und Moral sind in erster Linie Personenbezogene Vorstellungen.
    Was der eine gut findet, kann der andere verschmerzen.
    Wenn es eine Allgemeingültige Ethik gäbe, würden wir nicht mit Smartphones rumrennen, die in der Herstellung nur ein Bruchteil dessen kosten, was wir dafür gezahlt haben und das auf Kosten anderer Menschen, die in Ärmlichen Behausungen untergebracht sind, 7 Tage die Woche arbeiten, kaum Rechte haben und einen Hungerlohn dafür bekommen.

    Der eine oder andere mag aus Ethischen Gründen auf diese Elektronik verzichten und ein anderer wiederum zuckt mit den Schultern und schreibt seinen Schatz per Whatsapp eine Nachricht.

    Bei uns am Institut gibt es extra eine Ethik Kommission und bis dort mal eine Entscheidung gefallen ist, vergeht eine lange Zeit. Denn gerade in den Fragen der Ethik ist nicht alles 100%ig Glasklar und bedarf einer längeren Betrachtung von allen möglichen Seiten.

  14. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: teenriot 28.08.13 - 15:33

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ethik und Moral sind in erster Linie Personenbezogene Vorstellungen.
    > Was der eine gut findet, kann der andere verschmerzen.
    > Wenn es eine Allgemeingültige Ethik gäbe, würden wir nicht mit Smartphones
    > rumrennen, die in der Herstellung nur ein Bruchteil dessen kosten, was wir
    > dafür gezahlt haben und das auf Kosten anderer Menschen, die in Ärmlichen
    > Behausungen untergebracht sind, 7 Tage die Woche arbeiten, kaum Rechte
    > haben und einen Hungerlohn dafür bekommen.
    >
    > Der eine oder andere mag aus Ethischen Gründen auf diese Elektronik
    > verzichten und ein anderer wiederum zuckt mit den Schultern und schreibt
    > seinen Schatz per Whatsapp eine Nachricht.
    >
    > Bei uns am Institut gibt es extra eine Ethik Kommission und bis dort mal
    > eine Entscheidung gefallen ist, vergeht eine lange Zeit. Denn gerade in den
    > Fragen der Ethik ist nicht alles 100%ig Glasklar und bedarf einer längeren
    > Betrachtung von allen möglichen Seiten.

    Genauso ist es mit Gesetzen und Gerichtsverfahren,
    dennoch zweifelt fast niemand diese Konzepte an.

  15. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: David64Bit 28.08.13 - 15:48

    frankyjim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange niemand dir eine Hightech Badekappe aufsetzt, kann es
    > dir doch egal sein.

    Das ist aber genau eines der Probleme.

  16. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: David64Bit 28.08.13 - 15:52

    Stromberg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sollte auch gemacht werden. Nennt mich altmodisch, aber gewisse ethische
    > Grenzen sollten einfach gewahrt bleiben.

    Seh ich in etwa genauso, ethische Grenzen möglicherweise nicht unbedingt, aber bei Dingen mit sehr ungewisser Zukunft sollte man die entwickelte Technik zumindest nicht zum "Verkauf" oder Einsatz bringen. Damit sind allerdings die Wissenschaftler in der Pflicht, die auf bestimmte Dinge dann Patente packen, die nicht ohne weiteres Vermarktet werden können...

    Allerdings hab ich da recht wenig Hoffnung, gibt ja doch einige Wissenschaftler die nur aufs große Geld aus sind...

  17. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Drag 28.08.13 - 15:58

    Stromberg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sollte auch gemacht werden. Nennt mich altmodisch, aber gewisse ethische
    > Grenzen sollten einfach gewahrt bleiben.

    Wenn sowas schonwieder lese...
    Es geht hier um Forschung und Fortschritt, niemand kommt bei den Versuchen zu schaden. Was soll bitte der Quatsch mit Ethik jetzt?

    Wofür das irgendwann mal bei "Marktreife" genau benutzt wird kann keiner genau sagen und spielt auch absolut keine Rolle.

  18. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Wander 28.08.13 - 16:01

    Beide Konzepte zeichnen sich aber insbesondere durch Refelexion und einen ständigen Wandel aus. Sonst würden wir immer noch Hexen verbrennen, Sklaven halten, bei Ehebruch die Frau hinrichten, Frauen das Wahlrecht absprechen, usw.

    Ich bin zum Beispiel mit etlichen Gesetzen nicht einverstanden und würde sie auch bewusst missachten, einfach deswegen weil ich meine, dass sie rückständig sind. Mit der Ethik ist es nichts anderes. Was ich und andere heute als vertretbar erachten würden, kann morgen unter anderen Umständen schon wieder hinfällig sein.

  19. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: Prypjat 28.08.13 - 16:07

    So siehts aus.
    Wer weiß schon, wo uns das alles noch mal hinführen wird.
    Vielleicht werden wir in der Zukunft alle Strafgefangenen als Energiequelle benutzen.
    Quasi alà Matrix.

  20. Re: Nicht alles was möglich ist

    Autor: David64Bit 28.08.13 - 16:11

    Drag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stromberg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sollte auch gemacht werden. Nennt mich altmodisch, aber gewisse ethische
    > > Grenzen sollten einfach gewahrt bleiben.
    >
    > Wenn sowas schonwieder lese...
    > Es geht hier um Forschung und Fortschritt, niemand kommt bei den Versuchen
    > zu schaden. Was soll bitte der Quatsch mit Ethik jetzt?
    >
    > Wofür das irgendwann mal bei "Marktreife" genau benutzt wird kann keiner
    > genau sagen und spielt auch absolut keine Rolle.

    Das haben sich die Entwickler der Atombombe am Anfang auch gedacht.

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