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verfehlte Ziele

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  1. verfehlte Ziele

    Autor: schnedan 20.09.17 - 10:56

    mal abgesehen davon das die gerne die 4km zu meinem Städle gerne mal ein modernes Glasfaserkabel legen dürfen, warum sollte ich mir für teuer Geld die Einfahrt aufgraben lassen, wo das vorhandene Kupferkabel locker 50MBit/s könnte, vielleicht sogar 100...
    bei den heutigen Preisen würde ich eh nur 16MBit/s [8x schneller als bisher, genügt auch für HD streams] nehmen. FTTH ist sowas von unnötig, schätze mal maximal 3-4 einzelne Fasern genügen für den ganzen Bedarf des Wohnviertels hier.

  2. Re: verfehlte Ziele

    Autor: rubberduck09 20.09.17 - 11:07

    Da magst du vielleicht heute richtig liegen aber in 10 Jahren sieht sie Situation ganz anders aus.

    Was ich mich eher frage: Warum hat man als man in sehr vielen Dörfern die Stromleitungen von Freiland auf Unterirdisch umgebaut hat nicht gleich passende Leerrohre mitverlegt für 'Eventualitäten'? Oder als viele Häuser zwangsweise ans Kanalnetz angeschlossen wurden? Da müsste man jetzt gar nicht buddeln sondern könnte relativ billig die Fasern einblasen.

  3. Re: verfehlte Ziele

    Autor: Niyak 20.09.17 - 11:12

    Du bist offenbar auch so ein Kandidat, der nicht über den eigenen Tellerrand hinwegblicken kann.

    Es gibt Häuser, da wohnt mehr als eine Person (Familien, WGs, Mehrfamilienhäuser) und entsprechend möchten auch mehr als eine Person streamen, telefonieren, downloaden, etc. Andere arbeiten von zu Hause und haben auch dafür größeren Bedarf an Bandbreite.

    Hinzukommt, dass nicht jeder dicht genug am Verteiler wohnt, um überhaupt volle 16 oder 50 Mbit/s zu bekommen und daran wird auch Vectoring nur eingeschränkt etwas ändern können.

    Fazit: Es ist durchaus wichtig, dass Leute mit entsprechendem Bedarf nicht auf den Kosten für den Glasfaserausbau sitzen bleiben, weil andere Leute zu engstirnig sind, den Bedarf zu erkennen. Ginge man danach, würden einige Rentner gut damit leben können, wenn wir die Telefonleitungen wieder auf Telefonie beschränken, wie es die ersten 60 Jahre ihres Lebens auch funktioniert hat.

  4. Re: verfehlte Ziele

    Autor: wingi 20.09.17 - 11:27

    Aber bei 5 MBit/s wäre ein Ausbau dann doch Ok?

    Und wegen solcher Aussagen (bei uns der Oberbürgermeister) bekommen wir jetzt VDSL- inklusive neuen Kuferkabel! Obwohl das Backend 4 km weiter per Glasfaser erweitert wird !

    Danke.

  5. Re: verfehlte Ziele

    Autor: x2k 20.09.17 - 12:04

    wingi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber bei 5 MBit/s wäre ein Ausbau dann doch Ok?
    >
    > Und wegen solcher Aussagen (bei uns der Oberbürgermeister) bekommen wir
    > jetzt VDSL- inklusive neuen Kuferkabel! Obwohl das Backend 4 km weiter per
    > Glasfaser erweitert wird !
    >
    > Danke.


    Dagegen kommst du nur an wenn du richtig druck machst, unterschriftenliste offene Briefe etc. Das volle Programm. Kostet zwar Zeit aber viele Alternativen gibt's da nicht. Vielleicht hilft ne klageandrohung, ist zwar sehr wage aber manche beeindruckt das.

  6. Re: verfehlte Ziele

    Autor: HagK 20.09.17 - 12:22

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > die Einfahrt aufgraben lassen, wo das vorhandene Kupferkabel locker
    > 50MBit/s könnte, vielleicht sogar 100...
    > bei den heutigen Preisen würde ich eh nur 16MBit/s [8x schneller als
    > bisher, genügt auch für HD streams] nehmen. FTTH ist sowas von unnötig,

    genau SO hat der Telekom-Bauleiter letztes Jahr argumentiert, als 10 neue Hausanschlüsse gelegt wurden. Sie haben Kupfer in die Erde gelegt, kein Leerrohr.

    Es hätten 50% der Neubauten FTTH/FTTB genommen. Da wird wohl irgendwer in einigen Jahren den Bürgersteig erneut aufrupfen. Ich hoffe, die T-Com erhält dann keinen Zuschlag.

    Ich fordere für kommunale Netze im Nahbereich. Nehmt der T-Com endlich die sog. letzte Meile weg.

  7. Re: verfehlte Ziele

    Autor: schnedan 20.09.17 - 13:49

    a.) Mehrfamilienhäuser sind was anderes, da amortisiert sich das auch irgendwann
    b.) ich lebe schon seit 12 Jahren mit 2MBit/s, ein normaler Haushalt auch mit Kindern ist mit 16-30MBit/s gut versorgt...

    und für mich sehe ich weder privat noch wenn ich mal von zu Hause Arbeiten würde das 16MBit/s in den nächsten Jahren (sagen wir mal 15-20 Jahre) ein Flaschenhals wären. ich will ja kein Videoschnitt in der Cloud machen...

    und das hat nix mit Tellerrand zu tun, sondern den Bedarf realistisch einschätzen. Klar wäre ein Passat größer und im Baumarkt passt mehr rein, aber mein Polo langt vollkommen. Wäre auch nicht wirtschaftlich. Wären 100MBit/s toll? Klar! Brauch ich 100MBit/s? Nein. Und ich finde es auch noch viel zu teuer.

    PS: wie wäre erst mal flächendeckend mehr als DSL Lite... sagen wir 50MBit/s zu vernünftigen Preisen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.17 13:52 durch schnedan.

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