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Und täglich grüßt der Wasserstoff …

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  1. Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: limasign 20.10.20 - 09:08

    Wasserstoff- Autos oder Speichersysteme sind nicht totzukriegen.
    Übelste Energie-Effizienz kann daran nix ändern!

    Vernunft ist anders.

    Design is unsichtbar. /// design is invisible.

  2. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: theFiend 20.10.20 - 09:47

    Fördern wir doch noch mit Milliarden.... in dem glauben das Dinge die man nur lang genug mit Geld bewirft irgendwann gut werden...

  3. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: Dwalinn 20.10.20 - 09:53

    Vernunft ist mehrgleisig zu fahren. So ein Speichersystem mag in der größe kein Sinn machen die Technik an sich kann aber trotzdem Zukunft haben.

  4. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: 4ndreas 20.10.20 - 10:35

    Ja grade im stationären Betrieb sind z.B. Redox-Flow-Batterien auch ein interessantes Konzept, große Kapazität, und Wirkungsgrade die weit über dem von Wasserstoff liegen (75-80 %) , sowie kaum abnutzung und Ladungsverluste.
    Nachteil halt groß und schwer, sowie vergleichen mit der Kapazität langsames laden und entladen. All das ist bei einem zwischenspeicher für Heimische Solaranlagen akzeptabel.

  5. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: /mecki78 20.10.20 - 11:22

    limasign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übelste Energie-Effizienz kann daran nix ändern!

    Welche Rolle sollte die hier spielen? Dann habe ich halt etwas mehr Verlust, und? Gäbe es keine EEG Umlage, dann wäre es selbst kostengünstiger Strom mit Verlust in diesen System zu speichern und dann selber zu verbrauchen als ihn ins Netz zu speisen. Dass also ein Batteriesystem mit Rückspeisung ökonomischer ist, verdankst du nur einer künstlich geschaffenen Stromvergütung, denn rein von der Technik wäre sie es ansonsten nicht.

    /Mecki

  6. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: Kupferfanatiker 20.10.20 - 11:35

    So lange dein Strom nix kostet und und im Überfluss vorhanden ist darfst du den Wirkungsgrad
    ignorieren.

    Wenn aber einer der beiden Parameter größer 0 ist dann wird dir aus wirtschaftlichen Gründe
    der Wirkungsgrad überhaupt nicht egal sein.

    Und wenn wir jedes mal ein Joule Energie erwirtschaften könnten wenn wieder jemand der Wirkungsgrad "egal" ist dann könnte wir mit der Rotationsenergie der Herren Joule und Watt
    sicher genug Energie gewinnen, damit uns das wirklich egal sein könnte...

  7. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: AllDayPiano 20.10.20 - 12:59

    Ja klar. Die Ölmultis siehen ihre Felle davonschwimmen.

    Wasserstoff ist deren einziges Standbein, weil dieses weiterhin durch fossile Energieträgernutzung gewonnen werden kann. Kleine Farbenlehre.

    Ich möhte nicht wissen, wie viele Initiativen und halbgaren Produkte über irgendwelche Verstrickungen an BP, Shell oder einem der anderen hängt.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  8. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: theFiend 20.10.20 - 13:29

    Kupferfanatiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn aber einer der beiden Parameter größer 0 ist dann wird dir aus
    > wirtschaftlichen Gründe
    > der Wirkungsgrad überhaupt nicht egal sein.

    Exakt. Daher sind auch alle Pläne die auf "überschüssiger" Energie basieren einfach grütze, und da spielt die Technik dahinter nichtmal wirklich eine Rolle...

  9. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: /mecki78 20.10.20 - 15:28

    Kupferfanatiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So lange dein Strom nix kostet

    Tut er nicht, wenn deine Solaranlage ihn produziert. Die Anlage selber kostet zwar Geld und hat eine begrenzte Nutzungsdauer, aber der Strom kostet nichts, es ist also egal wie viel Strom du von dieser Anlage wofür verbrauchst, du hast deswegen keine Mehrkosten.

    Wenn überhaupt geht also darum, wie du jetzt mit Hilfe dieser Anlage so viel Geld einsparst, dass du die Kosten der Anlage wieder reinholst und hier ist es so, dass ohne EEG Umlage das den meisten gar nicht möglich wäre, außer sie können eben ganz viel Strom speichern und da wird dann dieses System wieder interessiert, auch wenn es noch so hohe Verluste aufweist.

    > und und im Überfluss vorhanden ist

    Ist er, wenn du so ein Speichersystem sinnvoll ausnutzen kannst. Außer du hast was besseres, das du mit den Strom anfangen kannst, aber dann würdest du dir ja auch nicht so eine Anlage kaufen, oder?

    /Mecki

    /Mecki

  10. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: /mecki78 20.10.20 - 15:31

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher sind auch alle Pläne die auf "überschüssiger" Energie basieren
    > einfach grütze

    Genau, ist viel besser diese Energie dann einfach ungenutzt verpuffen zu lassen. Da haben alle bestimmt mehr von. Denn es gibt immer überschüssige Energie und wenn du für die keinen Plan hast, dann wurde sie umsonst produziert bzw. dann wird die Produktion zurück gefahren. Also Windräder stehen still, obwohl sie sich drehen könnten, Solarplatten laufen im Leerlauf, obwohl sie Megawatt an Strom produzieren könnten.

    /Mecki

    /Mecki

  11. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: /mecki78 20.10.20 - 15:32

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasserstoff ist deren einziges Standbein, weil dieses weiterhin durch
    > fossile Energieträgernutzung gewonnen werden kann.

    Was hier aber nicht der Fall ist und auch bei keinen einzigen Projekt, dass die Regierung fördert, da sämtliche Förderung nur grünen Wasserstoff gilt und auch nur der von einer CO2 Abgabe befreit ist.

    /Mecki

  12. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: Anonymer Hash 20.10.20 - 15:47

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Daher sind auch alle Pläne die auf "überschüssiger" Energie basieren
    > > einfach grütze
    >
    > Genau, ist viel besser diese Energie dann einfach ungenutzt verpuffen zu
    > lassen. Da haben alle bestimmt mehr von. Denn es gibt immer überschüssige
    > Energie und wenn du für die keinen Plan hast, dann wurde sie umsonst
    > produziert bzw. dann wird die Produktion zurück gefahren. Also Windräder
    > stehen still, obwohl sie sich drehen könnten, Solarplatten laufen im
    > Leerlauf, obwohl sie Megawatt an Strom produzieren könnten.
    >
    > /Mecki

    An einem durchschnittlichen Tag erzeugt meine Solaranlage vielleicht 30 kWh, da landen dann vielleicht 15 kWh im Batteriespeicher, so daß ich meine Lastkurve anpassen kann und keinen Netzbezug benötige.

    Die Batterie hat einen (gemessenen) Wirkungsgrad von 84%, ich kann also 12,6 kWh wieder nutzen.

    Beim Wasserstoffspeicher und (angenommenen) Wirkungsgrad von 30% wären es nur 4,5 kWh, das würde dann mehr Netzbezug bedeuten.

    Die angegebenen 40 kWh beim Wasserstoffsystem sind zwar deutlich mehr als meine Batterie hat, nützen mir aber übers Jahr nichts. In den dunkleren Monaten knnte ich die Kapazität nicht auslasten, um die Sommerüberschüsse in den Winter zu retten wäre es viel zu wenig.

    Selbst wenn es 4000 kWh Speicher hätte würde es im Heimbereich in der Jahresbetrachtung von der Batterie geschlagen werden.

  13. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: Quantium40 20.10.20 - 17:33

    4ndreas schrieb:
    > Ja grade im stationären Betrieb sind z.B. Redox-Flow-Batterien auch ein
    > interessantes Konzept, große Kapazität, und Wirkungsgrade die weit über dem
    > von Wasserstoff liegen (75-80 %) , sowie kaum abnutzung und
    > Ladungsverluste.
    > Nachteil halt groß und schwer, sowie vergleichen mit der Kapazität
    > langsames laden und entladen. All das ist bei einem zwischenspeicher für
    > Heimische Solaranlagen akzeptabel.

    Vor allem könnte man Redox-Flow-Batterien gleich doppelt nutzen.
    Zum einen, indem man dort elektrische Ladung ablädt und zum anderen, indem man die große Menge Flüssigkeit gleich noch nutzt, um darin Wärmeenergie zu speichern.
    Das schöne an Redox-Flow-Batterien ist ja, dass die Kapazität nur durch die Größe des Speichertanks limitiert wird. Und gerade bei Immobilien stört ein größerer vergrabener Tank eher nicht.

  14. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: Dieselmeister 20.10.20 - 18:12

    Doch tut er und zwar genau Anschaffung plus Wartung durch gewonnen KWh Strom. Und genauso verhält es sich zu dem Thema Strom verpuffen zu lassen und speichern. Wenn Speichern (Anschaffung plus Wartung / Speichermenge auf gesamte Nutzungszeit) teurer ist, als Strom zu produzieren, dann lohnt speichern nicht. Es wurde den Strom eben teurer machen. Um das zu wissen, muss man nicht mal viel von Wirtschaft verstehen.

    Solarstrom, Windräder oder Speicher sind nicht kostenlos. Sie verbrauchen nur keine Ressourcen auf denen ein Preisschild steht. Trotzdem kostet auch Solarstrom Geld.

  15. Re: Und täglich grüßt der Wasserstoff …

    Autor: theFiend 20.10.20 - 19:01

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Daher sind auch alle Pläne die auf "überschüssiger" Energie basieren
    > > einfach grütze
    >
    > Genau, ist viel besser diese Energie dann einfach ungenutzt verpuffen zu
    > lassen.

    Sobald eine Technik in den Markt ausgerollt wird, die "überschüssige Energie" verbraucht, ist diese nicht mehr vorhanden, und dann auch nicht mehr kostenlos.
    Sinnvoll sind speichertechnologien die an jedem Ort in smarten Netzen aufgenommen und verteilt werden können.

    Wasserstoff der zentral irgendwo erzeugt, und dann verteilt werden muss, und sich nur rechnet solange Energie "kostenlos" ist, die es aber automatisch nicht mehr ist, sobald einer profit daraus schlägt, ist einfach quatsch...

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