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Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

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  1. Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: vvwolf 07.03.20 - 04:55

    Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv, der einzige Grund, diese Technik zu forcieren ist, dass Deutschland ein wenig Erfahrung damit hat, wegen U-Boot-Technologie und Peter Altmaier nur Lobbyisten als Berater hat.

  2. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: Kleba 07.03.20 - 08:56

    Es könnte aber trotzdem ein Weg sein ungenutzte, überschüssige Energie aus Erneuerbaren zu verwerten. Wenn die Anlagen und Speicherung günstig genug sind, wäre es u.U. wohl sinnvoller die überschüssige Energie in Wasserstoff umzuwandeln (auch bei schlechter Effizienz) als für Negativpreise zu verscherbeln.

  3. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: Netzweltler 07.03.20 - 15:40

    Wie effektiv ist es, Treibstoff aus Erdöl, das Millionen von Jahren zu seiner Bildung gebraucht hat, innerhalb von 200 Jahren beim Auspuff rauszujagen?

  4. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: Bramme 07.03.20 - 17:44

    Überschussenergie eignet sich nicht zur Produktion von Wasserstoff. Die Anlagen werden dann nur sehr selten ausgelastet, das führt dazu, dass die Abschreibung der Anlagenkosten auf sehr wenige Betriebsstunden umgelegt werden muss. Das macht den Wasserstoff sehr teuer.
    Kostenloser Strom und 1000h/a Auslastung führen zu einem Wasserstoffpreis von 32ct/kWh.
    windenergietage[dot]de/2019/wp-content/uploads/sites/4/2020/01/28WT06_F16_1450_Wind_Wasserstoff_Siemens.pdf

  5. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: gottwuerfeltnicht 07.03.20 - 20:41

    Gnadenlos ineffektiv? Hm, das ist wohl Ansichtssache. Der Wirkungsgrad von Braunkohlekraftwerken ist so grob 30%-40%. Das hat auch irgendwie niemanden gestört.

    Und Überschussstrom gibt es vielleicht momentan nur wenige Stunden pro Jahr, aber wenn die deutsche Stromproduktion zu 100% auf erneuerbare Energien umgestellt ist, also fast ausschließlich Photovoltaik und Windkraft, dann sieht das ganz anders aus: Wenn die jährliche Produktion an Strom aus Erneuerbaren genau dem jährlichen Verbrauch entspricht, kann man erwarten dass man zu 50% Überproduktion, zu 50% Mangel hat. Offensichtlich braucht man etwas mehr Kapazitäten wegen Speicherverlusten, dann gibt es also häufiger als 50% der Zeit eine Überproduktion an Strom für den man eine halbwegs sinnvolle Verwendung suchen sollte.

  6. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: pk_erchner 08.03.20 - 07:53

    zudem enthalten Lithium Batterien relativ wenig Lithium

    es geht also nichts über Desinformation ...

    Der typische Akku in einem Tesla Model S wiegt zum Beispiel etwa 600 Kilogramm, davon entfallen etwa 10 Kilogramm Gewicht auf das Lithium – damit hat Lithium nur einen Anteil von 1,67 % am Gesamtgewicht des Tesla-Akkus. Unter dem Strich werden nur 150 Gramm Lithium pro Kilowattstunde Batteriespeicherkapazität benötigt.

  7. Re: Die Wasserstoffproduktion ist gnadenlos ineffektiv

    Autor: eidolon 08.03.20 - 11:31

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zudem enthalten Lithium Batterien relativ wenig Lithium
    >
    > es geht also nichts über Desinformation ...

    Ja, "relativ", das ist ja der Punkt.
    Außerdem muss man beachten, dass Lithium nicht überall auf der Welt gleich stark vorkommt, es gibt nur ne Hand voll Länder, wo das vernünftig in Mengen abgebaut werden kann.

    Es geht also nichts über Desinformation...

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