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Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

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  1. Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: Flasher 14.10.19 - 13:22

    Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei dem aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer 230V-Schukosteckdose laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer Nähe, völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.

  2. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: Hui 14.10.19 - 13:28

    Das Problem gab es anfänglich auch mit Benzinern. Da musste man dafür früher noch zur Apotheke. Daher sollte der Staat, anstatt E-Autokäufe zu subventionieren, lieber Geld in den Aufbau solcher Infrastrukturen stecken.
    Wir produzieren zu viel Strom, den wir nicht speichern können, den man aber hervorragend für die Wasserstoffherstellung nutzen könnte. Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

  3. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 13:29

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei dem
    > aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen entscheidenden
    > Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer 230V-Schukosteckdose
    > laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer Nähe,
    > völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse
    > Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.

    Sieht man z.B. gerade ganz gut in Norwegen. Da ist eine H2-Tankstelle grandios explodiert (so viel auch mal zu den Risiken) und sicherheitshalber hat der Betreiber nun ALLE H2-Tankstellen abgeschaltet. Die Leute können dort nun gar nicht mehr tanken. Die teuren H2-Fahrzeuge sind unbenutzbar! Toyota und Hyundai haben daraufhin auch gleich den Vertrieb der Fahrzeuge in Norwegen eingestellt - macht schließlich so keinen Sinn mehr.

  4. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: MarcusK 14.10.19 - 13:35

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flasher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei dem
    > > aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen entscheidenden
    > > Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer
    > 230V-Schukosteckdose
    > > laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer Nähe,
    > > völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse
    > > Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.
    >
    > Sieht man z.B. gerade ganz gut in Norwegen. Da ist eine H2-Tankstelle
    > grandios explodiert (so viel auch mal zu den Risiken) und sicherheitshalber
    > hat der Betreiber nun ALLE H2-Tankstellen abgeschaltet. Die Leute können
    > dort nun gar nicht mehr tanken. Die teuren H2-Fahrzeuge sind unbenutzbar!
    > Toyota und Hyundai haben daraufhin auch gleich den Vertrieb der Fahrzeuge
    > in Norwegen eingestellt - macht schließlich so keinen Sinn mehr.

    Es war ein Fehler eines Monteurs, das Problem wurde gefunden und behoben. Wenn man immer so schnell aufgeben würde, hätte man bei ersten Stromschlag die Sache mit dem Strom auch aufgeben sollen?

  5. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: demon driver 14.10.19 - 13:35

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei dem
    > aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen entscheidenden
    > Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer 230V-Schukosteckdose
    > laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer Nähe,
    > völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse
    > Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.

    Das ist ein rein politisches Problem. Wenn man das wollte, mit passenden Gesetzen und Fördermaßnahmen, wäre ein beträchtlicher Teil der bestehenden Tankstellen sehr schnell mit Wasserstoffzapfstellen ausrüstbar. Man muss es nur wollen.

    Abgesehen davon gibt es bereits Prototypen von kompakten, autarken, solarbetriebenen Wasserstofferzeugermodulen, die 250 l pro Tag allein aus der Luftfeuchtigkeit holen, und, wer genug Platz hat und nicht allzu schattig wohnt, wird mit sowas irgendwann tatsächlich zuhause seinenn Wasserstoff herstellen können.

  6. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:36

    Hui schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem gab es anfänglich auch mit Benzinern. Da musste man dafür
    > früher noch zur Apotheke.

    Und heute zur Tanke.

    Du weisst, dass eine Wasserstofftankstelle über 1 Mio kostet und die kann gerade mal um die 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen? Im Vergleich kannst du für 300 Euro eine Laterne zu einer Ladestation aufrüsten.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  7. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:37

    Willst du die Million für ne Wasserstofftanke vorstrecken, damit die so um 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen kann?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  8. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 13:39

    Hui schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem gab es anfänglich auch mit Benzinern. Da musste man dafür
    > früher noch zur Apotheke. Daher sollte der Staat, anstatt E-Autokäufe zu
    > subventionieren, lieber Geld in den Aufbau solcher Infrastrukturen
    > stecken.
    > Wir produzieren zu viel Strom, den wir nicht speichern können, den man aber
    > hervorragend für die Wasserstoffherstellung nutzen könnte. Damit wären zwei
    > Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

    Nein, wir produzieren nicht so viel Strom, dass man daraus mit schlechtem Wirkungsgrad in Wasserstoff erzeugen kann, den Wasserstoff dann mit großem Energieaufwand komprimiert oder gar verflüssigt, dann kosten- und ressourcenaufwändig mit Tanklastern zu den Tankstellen fährt, dort dann Autos auftankt, die dann wieder mit schlechten Wirkungsgrad Strom daraus erzeugen, um damit eine Pufferbatterie aufzuladen, die dann einen Elektromotor antreibt.

    Die "Wasserstoff-Jünger" gehen immer davon aus, dass Strom praktisch unbegrenzt und kostenlos zur Verfügug steht, sodass Konkurrenz durch effizientere Technologien keine Rolle spielt. Das ist aber natürlich nicht der Fall und in den nächsten Jahrzehnten auch nicht absehbar.

    Insbesondere bei PKW ist es unsinnig, da die Technologie alle ihre Nachteile ausspielt. Bei bestimmten Nischenanwendungen, z.B. Züge auf nichtelektrifizierten Strecken oder bei Flugzeugen, da sieht es ggf. etwas anders aus. Dort kann man dann auch etwas effizientere Brennstoffzellen (Hochtemperatur) einsetzen und hat nicht so große Schwierigkeiten mit der Infrastruktur.

  9. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: DeathMD 14.10.19 - 13:40

    Du solltest genauer auf deine Worte achten, sonst glaubt wirklich noch wer, die seien so günstig. Eine Zapfsäule kostet rund eine Million.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  10. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: MarcusK 14.10.19 - 13:46

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hui schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem gab es anfänglich auch mit Benzinern. Da musste man dafür
    > > früher noch zur Apotheke. Daher sollte der Staat, anstatt E-Autokäufe zu
    > > subventionieren, lieber Geld in den Aufbau solcher Infrastrukturen
    > > stecken.
    > > Wir produzieren zu viel Strom, den wir nicht speichern können, den man
    > aber
    > > hervorragend für die Wasserstoffherstellung nutzen könnte. Damit wären
    > zwei
    > > Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
    >
    > Nein, wir produzieren nicht so viel Strom, dass man daraus mit schlechtem
    > Wirkungsgrad in Wasserstoff erzeugen kann, den Wasserstoff dann mit großem
    > Energieaufwand komprimiert oder gar verflüssigt, dann kosten- und
    > ressourcenaufwändig mit Tanklastern zu den Tankstellen fährt, dort dann
    > Autos auftankt, die dann wieder mit schlechten Wirkungsgrad Strom daraus
    > erzeugen, um damit eine Pufferbatterie aufzuladen, die dann einen
    > Elektromotor antreibt.
    >
    > Die "Wasserstoff-Jünger" gehen immer davon aus, dass Strom praktisch
    > unbegrenzt und kostenlos zur Verfügug steht, sodass Konkurrenz durch
    > effizientere Technologien keine Rolle spielt. Das ist aber natürlich nicht
    > der Fall und in den nächsten Jahrzehnten auch nicht absehbar.
    Man kann Wasserstoff auch als Energiespeicher sehen und daran mangelt es noch. Wenn wie eine sinnvolle günstige Möglichkeit haben Energie zu speichern könnte man auch noch mehr aus Solarzellen und Windkraft rausohlen. Es ist schon heute so das PV anlagen gedrosselt werde ( 70% Regelung ). Es gibt also durchaus Strom der kostenlos ist.

    > Insbesondere bei PKW ist es unsinnig, da die Technologie alle ihre
    > Nachteile ausspielt. Bei bestimmten Nischenanwendungen, z.B. Züge auf
    > nichtelektrifizierten Strecken oder bei Flugzeugen, da sieht es ggf. etwas
    > anders aus. Dort kann man dann auch etwas effizientere Brennstoffzellen
    > (Hochtemperatur) einsetzen und hat nicht so große Schwierigkeiten mit der
    > Infrastruktur.
    sehe ich anders. Autos sollte so leicht wie möglich sein - was bei einen Akku aktuell nicht möglich ist. Es ist einfach wenig sinnvoll große schwer Akkus sinnlos durch die gegen zu fahren. (Das Gewicht spielt bei Fahrwerk, Reifenabrieb, Notbremsung immer eine Rolle)

  11. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 13:48

    MarcusK schrieb:
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    > tritratrulala schrieb:
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    > > Flasher schrieb:
    > >
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    > > > Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei
    > dem
    > > > aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen
    > entscheidenden
    > > > Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer
    > > 230V-Schukosteckdose
    > > > laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer Nähe,
    > > > völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse
    > > > Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.
    > >
    > > Sieht man z.B. gerade ganz gut in Norwegen. Da ist eine H2-Tankstelle
    > > grandios explodiert (so viel auch mal zu den Risiken) und
    > sicherheitshalber
    > > hat der Betreiber nun ALLE H2-Tankstellen abgeschaltet. Die Leute können
    > > dort nun gar nicht mehr tanken. Die teuren H2-Fahrzeuge sind
    > unbenutzbar!
    > > Toyota und Hyundai haben daraufhin auch gleich den Vertrieb der
    > Fahrzeuge
    > > in Norwegen eingestellt - macht schließlich so keinen Sinn mehr.
    >
    > Es war ein Fehler eines Monteurs, das Problem wurde gefunden und behoben.
    > Wenn man immer so schnell aufgeben würde, hätte man bei ersten Stromschlag
    > die Sache mit dem Strom auch aufgeben sollen?

    Es geht mir um die praktische Nutzbarkeit von H2-Fahrzeugen und die dabei auftretenden Probleme. Die kann man eben nicht abstreiten.

    Zudem: explodierende Tankstellen gibt's bei Elektrofahrzeugen nicht. Und selbst wenn bspw. alle Supercharger von Ionity durchbrennen, sitzt man nicht auf dem Trockenen. Notfalls kann man mit Kabeltrommel und Schukostecker laden. Langsam, aber besser als nix.

  12. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:50

    Mea culpa - das hatte ich falsch in Erinnerung:

    "Die 2015 in Hamburg eingeweihte Wasserstofftankstelle erzeugt vor Ort stündlich 3,5 kg Wasserstoff über Elektrolyse und kostete 2,8 Mio."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstofftankstelle

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  13. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: MarcusK 14.10.19 - 13:51

    tritratrulala schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > tritratrulala schrieb:
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    > > > Flasher schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Über die Sinnhaftigkeit von E-Autos kann man natürlich streiten bei
    > > dem
    > > > > aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, doch es gibt einen
    > > entscheidenden
    > > > > Unterschied: während ich zur Not mein E-Auto an einer
    > > > 230V-Schukosteckdose
    > > > > laden kann, ist man ohne passende H2-Tankstelle in unmittelbarer
    > Nähe,
    > > > > völlig aufgeschmissen. Man kann ja schlecht zu Hause per Elektrolyse
    > > > > Wasserstoff herstellen und dann in das Auto pumpen.
    > > >
    > > > Sieht man z.B. gerade ganz gut in Norwegen. Da ist eine H2-Tankstelle
    > > > grandios explodiert (so viel auch mal zu den Risiken) und
    > > sicherheitshalber
    > > > hat der Betreiber nun ALLE H2-Tankstellen abgeschaltet. Die Leute
    > können
    > > > dort nun gar nicht mehr tanken. Die teuren H2-Fahrzeuge sind
    > > unbenutzbar!
    > > > Toyota und Hyundai haben daraufhin auch gleich den Vertrieb der
    > > Fahrzeuge
    > > > in Norwegen eingestellt - macht schließlich so keinen Sinn mehr.
    > >
    > > Es war ein Fehler eines Monteurs, das Problem wurde gefunden und
    > behoben.
    > > Wenn man immer so schnell aufgeben würde, hätte man bei ersten
    > Stromschlag
    > > die Sache mit dem Strom auch aufgeben sollen?
    >
    > Es geht mir um die praktische Nutzbarkeit von H2-Fahrzeugen und die dabei
    > auftretenden Probleme. Die kann man eben nicht abstreiten.
    >
    > Zudem: explodierende Tankstellen gibt's bei Elektrofahrzeugen nicht. Und
    > selbst wenn bspw. alle Supercharger von Ionity durchbrennen, sitzt man
    > nicht auf dem Trockenen. Notfalls kann man mit Kabeltrommel und
    > Schukostecker laden. Langsam, aber besser als nix.

    ist ja nicht das es noch keine Stromausfall in Europa gegeben hat.

  14. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 13:56

    MarcusK schrieb:
    > sehe ich anders. Autos sollte so leicht wie möglich sein - was bei einen
    > Akku aktuell nicht möglich ist. Es ist einfach wenig sinnvoll große schwer
    > Akkus sinnlos durch die gegen zu fahren. (Das Gewicht spielt bei Fahrwerk,
    > Reifenabrieb, Notbremsung immer eine Rolle)

    Wasserstofftechnik ist aber auch alles andere als leicht. Sieht man ja auch bei den aktuellen Fahrzeugen, die weder signifikant mehr Reichweite als Batteriefahrzeuge haben, noch leichter sind. Die Drucktanks sind schwer (und sperrig), die Brennstoffzellenanlage an sich wiegt auch ne Menge und dazu kommt dann noch ein Pufferakku.

    Hyundai Nexo und Toyoto Mirai sind jeweils nur mittelgroße Fahrzeuge und wiegen über 1.8 Tonnen. Mehr als ein Tesla Model 3!

  15. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: mj 14.10.19 - 14:08

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > > sehe ich anders. Autos sollte so leicht wie möglich sein - was bei einen
    > > Akku aktuell nicht möglich ist. Es ist einfach wenig sinnvoll große
    > schwer
    > > Akkus sinnlos durch die gegen zu fahren. (Das Gewicht spielt bei
    > Fahrwerk,
    > > Reifenabrieb, Notbremsung immer eine Rolle)
    >
    > Wasserstofftechnik ist aber auch alles andere als leicht. Sieht man ja auch
    > bei den aktuellen Fahrzeugen, die weder signifikant mehr Reichweite als
    > Batteriefahrzeuge haben, noch leichter sind. Die Drucktanks sind schwer
    > (und sperrig), die Brennstoffzellenanlage an sich wiegt auch ne Menge und
    > dazu kommt dann noch ein Pufferakku.
    >
    > Hyundai Nexo und Toyoto Mirai sind jeweils nur mittelgroße Fahrzeuge und
    > wiegen über 1.8 Tonnen. Mehr als ein Tesla Model 3!

    der toyota wiegt laut google 1.925 kg , ich ziehe meinen hut vor tesla, bei deren leichtbau, dafür wiegt er aber weniger als ein model s, ist ja auch nur 9cm kürzer als das model s und 20cm länger als das model 3....wär der s der bessere vergleichspartner?

  16. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 14:22

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > MarcusK schrieb:
    > > > sehe ich anders. Autos sollte so leicht wie möglich sein - was bei
    > einen
    > > > Akku aktuell nicht möglich ist. Es ist einfach wenig sinnvoll große
    > > schwer
    > > > Akkus sinnlos durch die gegen zu fahren. (Das Gewicht spielt bei
    > > Fahrwerk,
    > > > Reifenabrieb, Notbremsung immer eine Rolle)
    > >
    > > Wasserstofftechnik ist aber auch alles andere als leicht. Sieht man ja
    > auch
    > > bei den aktuellen Fahrzeugen, die weder signifikant mehr Reichweite als
    > > Batteriefahrzeuge haben, noch leichter sind. Die Drucktanks sind schwer
    > > (und sperrig), die Brennstoffzellenanlage an sich wiegt auch ne Menge
    > und
    > > dazu kommt dann noch ein Pufferakku.
    > >
    > > Hyundai Nexo und Toyoto Mirai sind jeweils nur mittelgroße Fahrzeuge und
    > > wiegen über 1.8 Tonnen. Mehr als ein Tesla Model 3!
    >
    > der toyota wiegt laut google 1.925 kg , ich ziehe meinen hut vor tesla, bei
    > deren leichtbau, dafür wiegt er aber weniger als ein model s, ist ja auch
    > nur 9cm kürzer als das model s und 20cm länger als das model 3....wär der s
    > der bessere vergleichspartner?

    Das Model 3 ist aber gar nicht leicht gebaut, im Gegenteil: bei einem Teardown von Munroe & Associates wurde die Karosserie als zu komplex aufgebaut und viel zu schwer bewertet.

    Wenn man den Innenraum der Fahrzeuge betrachtet, ist das Model 3 auch der richtige Vergleichspartner: denn aufgrund der sperrigen Drucktanks ist bei H2-Fahrzeugen nicht viel Platz. Der Kofferraum des Mirai wird ja immer gerne als Beispiel herangezogen.

  17. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: Bonarewitz 14.10.19 - 14:23

    MarcusK schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > ist ja nicht das es noch keine Stromausfall in Europa gegeben hat.

    Super Beispiel...

    Bei einem Stromausfall geht eh gar nichts mehr.
    H2: Tankstelle funktioniert nicht mehr
    Benzin/Diesel: Zapfsäule ist tot
    Gas: Auch nicht
    Strom: Nö.

    Und wenn du selbst pumpst, ist das Kassensystem platt.

    Einzig dem Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage und E-Auto ists egal.

  18. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: Hui 14.10.19 - 14:23

    "explodierende Tankstellen gibt's bei Elektrofahrzeugen nicht."

    Nee, da gehen nur die Akkus in Flammen auf. Das ist mehrfach passiert, auch ohne offensichtlichen Anlass.

  19. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 14:26

    Hui schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "explodierende Tankstellen gibt's bei Elektrofahrzeugen nicht."
    >
    > Nee, da gehen nur die Akkus in Flammen auf. Das ist mehrfach passiert, auch
    > ohne offensichtlichen Anlass.

    Das stimmt, aber es passiert statistisch gesehen selten (seltener als bei Verbrennern) und ist kaum mit einer großen Explosion vergleichbar, die schnell viele Menschen töten kann.

  20. Re: Das Problem ist die H2-Verfügbarkeit

    Autor: mj 14.10.19 - 14:29

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mj schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > tritratrulala schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > MarcusK schrieb:
    > > > > sehe ich anders. Autos sollte so leicht wie möglich sein - was bei
    > > einen
    > > > > Akku aktuell nicht möglich ist. Es ist einfach wenig sinnvoll große
    > > > schwer
    > > > > Akkus sinnlos durch die gegen zu fahren. (Das Gewicht spielt bei
    > > > Fahrwerk,
    > > > > Reifenabrieb, Notbremsung immer eine Rolle)
    > > >
    > > > Wasserstofftechnik ist aber auch alles andere als leicht. Sieht man ja
    > > auch
    > > > bei den aktuellen Fahrzeugen, die weder signifikant mehr Reichweite
    > als
    > > > Batteriefahrzeuge haben, noch leichter sind. Die Drucktanks sind
    > schwer
    > > > (und sperrig), die Brennstoffzellenanlage an sich wiegt auch ne Menge
    > > und
    > > > dazu kommt dann noch ein Pufferakku.
    > > >
    > > > Hyundai Nexo und Toyoto Mirai sind jeweils nur mittelgroße Fahrzeuge
    > und
    > > > wiegen über 1.8 Tonnen. Mehr als ein Tesla Model 3!
    > >
    > > der toyota wiegt laut google 1.925 kg , ich ziehe meinen hut vor tesla,
    > bei
    > > deren leichtbau, dafür wiegt er aber weniger als ein model s, ist ja
    > auch
    > > nur 9cm kürzer als das model s und 20cm länger als das model 3....wär der
    > s
    > > der bessere vergleichspartner?
    >
    > Das Model 3 ist aber gar nicht leicht gebaut, im Gegenteil: bei einem
    > Teardown von Munroe & Associates wurde die Karosserie als zu komplex
    > aufgebaut und viel zu schwer bewertet.
    >
    > Wenn man den Innenraum der Fahrzeuge betrachtet, ist das Model 3 auch der
    > richtige Vergleichspartner: denn aufgrund der sperrigen Drucktanks ist bei
    > H2-Fahrzeugen nicht viel Platz. Der Kofferraum des Mirai wird ja immer
    > gerne als Beispiel herangezogen.

    mein fehler, hab den punkt nicht gesehen und gelesen :"wiegt 1,8t mehr als der tesla".

    vom innenraum sieht der toyota mir nach mittelklasse aus aber die grenzen sind ja fließend.

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