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Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

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  1. Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Kleba 14.10.19 - 12:33

    Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte würde ich vermutlich zuschlagen :-) Theoretisch hat mir auch der vorherige Mirai gefallen, aber das Design war tatsächlich sehr abschreckend (zumindest für mich). Der neue gefällt mir da deutlich besser.
    Und über 500km Reichweite klingt auch schon mal nicht verkehrt. Klar, es gibt nicht so viele H-Tankstellen, aber wenn ich mir die Karte anschaue, sieht es zumindest ganz gut machbar aus, bei >500km Reichweite.

    Was vermutlich gegen die Anschaffung als Firmenwagen spricht, ist dass wir einen Großkundenvertrag mit VW haben :-/ Da hat man zwar durch VW, Seat, Audi, etc. auch etwas Auswahl, aber was E-Autos oder Hybrid angeht ist es sehr dürftig.

  2. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Dwalinn 14.10.19 - 12:37

    Also je nach Preis würde ich wohl eher ein Tesla 3 Long Range nehmen. Kommt ähnlich weit und die zahlreichen Landestellen sind mir lieber als der Vorteil schneller zu tanken.

  3. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: mj 14.10.19 - 12:47

    wird wahrscheinlich nicht unter die 0.5% regel fallen weil kein stecker...mit 1% dann schon wieder recht teuer
    von außen spricht mich der auch an...jedenfalls mehr als der in den anderen kommentar erwähnte model 3 der wohl eher kompaktklasse ist, wohingegen der toyota wohl mittelklasse ist.
    dann noch als schnittigen kombi und schick
    toyota soll ja recht gute und zuverlässige autos bauen.

    nur leiderhat tpypta nicht auf das golem forum gehört das derr meinung ist das die brennstoffzelle keine zukunft hat und wir lieber auf akku setzen sollten.
    toyota ist bestimmt bald pleite :D

  4. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: dummi 14.10.19 - 13:21

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur leiderhat tpypta nicht auf das golem forum gehört das derr meinung ist
    > das die brennstoffzelle keine zukunft hat und wir lieber auf akku setzen
    > sollten.
    > toyota ist bestimmt bald pleite :D

    Nun ja, es gibt ein schon ein paar Punkte die gegen H sprechen:

    * Transformation Strom -> H2 -> Strom ist natürlich weniger effizient als ein Batterie zu laden
    * Die Technik ist noch teurer als Batterie - 78.000Euro.
    * Mir persönlich gibt Wasserstoff unterm Hintern irgendwie ein ungutes Gefühl


    Wie es mit der Haltbarkeit der Membran etc. aussieht wird auch nicht erwähnt.

  5. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:24

    dazu kommt, so ne Wasserstofftanke kostet gerne mal 1 Mio und Mehr und kann so 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen.

    Hingegen für 300 Euro kann man eine Strassenlaterne zu einer Ladesäule upgraden.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  6. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: MarcusK 14.10.19 - 13:27

    dummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mj schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nur leiderhat tpypta nicht auf das golem forum gehört das derr meinung
    > ist
    > > das die brennstoffzelle keine zukunft hat und wir lieber auf akku setzen
    > > sollten.
    > > toyota ist bestimmt bald pleite :D
    >
    > Nun ja, es gibt ein schon ein paar Punkte die gegen H sprechen:
    >
    > * Transformation Strom -> H2 -> Strom ist natürlich weniger effizient als
    > ein Batterie zu laden
    wenn man ihn von Überschüssigen Windstrom erzeugt, ist das egal

    > * Die Technik ist noch teurer als Batterie - 78.000Euro.
    dafür kann man wesentlich schneller laden und es gibt kein Bauteil (Akku) welcher verschleißt und den Großteil vom Kaufpreis ausmacht.

    > * Mir persönlich gibt Wasserstoff unterm Hintern irgendwie ein ungutes
    > Gefühl
    Ob die Energie im Akku steckt, im Benzin oder im Wasserstoff ist nun wirklich egal. Wobei Wasserstoff sich bei einen Unfall sehr schnell verflüchtigt und dabei die Umwelt kaum schädigt.

    >
    > Wie es mit der Haltbarkeit der Membran etc. aussieht wird auch nicht
    > erwähnt.
    wird wohl ein Verschleißteil sein, wie auch andere Teile im Auto.

  7. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: mj 14.10.19 - 13:28

    die akku autos waren sofort ausgereift ? und sind billiger ? von der größe wär das model s vergleichbar -> 86t¤ Liste, vom hörensagen keine rabatte
    wobei es bei toyota evtl. noch etwas rabatt geben könnte

  8. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: MarcusK 14.10.19 - 13:29

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dazu kommt, so ne Wasserstofftanke kostet gerne mal 1 Mio und Mehr und kann
    > so 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen.

    > Hingegen für 300 Euro kann man eine Strassenlaterne zu einer Ladesäule
    > upgraden.
    Welche Firma soll das für den Preis machen? Schon die "Zähleinheit" in DC-Lader kosten einige Tausend ¤.

    Oder meinst du einfach das eine Steckdose einbaue reicht und dann gibt es nur Strom wenn die Laterne leuchtet?

  9. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: mj 14.10.19 - 13:32

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dazu kommt, so ne Wasserstofftanke kostet gerne mal 1 Mio und Mehr und kann
    > so 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen.
    >
    > Hingegen für 300 Euro kann man eine Strassenlaterne zu einer Ladesäule
    > upgraden.


    mit einer säule ?
    was kostet eine tankstelle für einen verbrenner bzw. pro säule ?
    rechnet man bei der säule die komplette grundstückerschließung und bei der laterne (die natürlich von haus aus dafür ausgelgt ist und keine zu dünnen kabel hat) so das die laterne ja eh da ist ?
    weiteretnwicklung ist explizit unmöglich und ausgeschlossen. bzw könnte es passieren das man statt h2 ein anderes gas verwendet ? oder die kosten/tankzeit sich ändert ?

  10. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: bulli007 14.10.19 - 13:36

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dazu kommt, so ne Wasserstofftanke kostet gerne mal 1 Mio und Mehr und kann
    > so 30 Fahrzeuge pro Tag bedienen.
    >
    > Hingegen für 300 Euro kann man eine Strassenlaterne zu einer Ladesäule
    > upgraden.

    300¤ pro Laterne ???
    Wo hast du den den Unsinn her, du kannst für den Preis keine Ladestation mit Abrechnungssystem, das auch noch sicher,robust und bei jedem Wetter funktioniert bauen!
    Abgesehen davon sind die Zuleitungen von Straßenlaternen nicht für die Energie gebaut die benötigt werden würde, um nur eine Handvoll E-Autos zu laden!

  11. Ubitricity

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:43

    https://www.diepresse.com/1553132/elektroautos-der-strom-der-aus-der-laterne-kommt

    "Die Straßenlaternen sollen demnach mit Steckdosen ausgestattet werden, die Umrüstung würde pro Laterne etwa 300 Euro kosten, hat Ubitricity ausgerechnet."

    https://www.t-online.de/auto/elektromobilitaet/id_63502250/elektromobilitaet-ubitricity-macht-laternen-zu-ladestationen.html

    "Niedrige Kosten führen zu hoher Abdeckung
    Straßenlaternen ließen sich entsprechend für rund 300 Euro zu einer Ladestation umrüsten, wobei Ubitricity in Berlin beginnt. Partner ist der Energieversorger Vattenfall."

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  12. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 13:44

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte würde ich vermutlich zuschlagen
    > :-) Theoretisch hat mir auch der vorherige Mirai gefallen, aber das Design
    > war tatsächlich sehr abschreckend (zumindest für mich). Der neue gefällt
    > mir da deutlich besser.
    > Und über 500km Reichweite klingt auch schon mal nicht verkehrt. Klar, es
    > gibt nicht so viele H-Tankstellen, aber wenn ich mir die Karte anschaue,
    > sieht es zumindest ganz gut machbar aus, bei >500km Reichweite.
    >

    Das ist aber eine alte Denke mit der Distanz zur Tankstelle. Du möchtest die Reichweite ja nicht haben, um deine Tankstellen zu erreichen, sondern die Ziele deiner Reisen. Wenn du auch nur ein paar Kilometer Umweg für die Tankstellen fahren musst, bist du mit einem Elektrofahrzeug bereits schneller und stressfreier unterwegs, denn die kannst du jetzt schon überall tanken.

  13. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: SJ 14.10.19 - 13:45

    bulli007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo hast du den den Unsinn her

    *gähn*

    Bevor du etwas schreibst, solltest du dich informieren.

    Kleiner Hinweis für dich:

    https://forum.golem.de/kommentare/wissenschaft/brennstoffzellenauto-toyota-stellt-neuen-mirai-vor/wenn-ich-den-als-firmenwagen-haben-koennte.../129999,5500973,5501077,read.html#msg-5501077

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  14. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: m4mpf 14.10.19 - 13:47

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man ihn von Überschüssigen Windstrom erzeugt, ist das egal
    >
    Das Argument kommt zwar immer wieder - und im Grunde ist das auch korrekt - aber ohne Business Case macht das dennoch keiner. Und die Investitionen in eine Elektrolyse-Anlage mit Kompressor und Tanks sind so hoch, dass da eben lange, lange kein Business Case in Sicht ist.

    Batteriespeicher sind heute schon billiger und schon die rechnen sich nicht immer.

  15. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Kleba 14.10.19 - 13:59

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber eine alte Denke mit der Distanz zur Tankstelle. Du möchtest
    > die Reichweite ja nicht haben, um deine Tankstellen zu erreichen, sondern
    > die Ziele deiner Reisen. Wenn du auch nur ein paar Kilometer Umweg für die
    > Tankstellen fahren musst, bist du mit einem Elektrofahrzeug bereits
    > schneller und stressfreier unterwegs, denn die kannst du jetzt schon
    > überall tanken.

    Kommt drauf an würde ich sagen. Angenommen ich will von Hamburg nach München (kein abwegiges Szenario für mich, auch wenn ich bevorzugt mit der Bahn fahren würde), dann müsste ich je nach Fahrweise und Akkukapazität wohl 1 - 3 vielleicht sogar 1 - 4 Stopps machen. Je nachdem welche Lademöglichkeiten auf der Strecke vorhanden sind, brauche ich pro Stopp vermutlich zwischen 45 Minuten und 2h um nennenswert was zu laden. Wenn ich stattdessen einen 5 - 15 km Umweg entlang der Strecke fahren muss um zu einer H-Tankstelle zu kommen, bin ich vermutlich immer noch schneller am Ziel.
    Ganz abgesehen davon, dass ich ja nicht wirklich _überall_ tanken kann mit einem batterieelektrischen Wagen. Ich weiß, in der Theorie reicht eine Steckdose. Aber in der Praxis ist selbst das, je nach Ziel, schon nicht möglich.

  16. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Kleba 14.10.19 - 14:06

    m4mpf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Argument kommt zwar immer wieder - und im Grunde ist das auch korrekt -
    > aber ohne Business Case macht das dennoch keiner. Und die Investitionen in
    > eine Elektrolyse-Anlage mit Kompressor und Tanks sind so hoch, dass da eben
    > lange, lange kein Business Case in Sicht ist.
    >
    > Batteriespeicher sind heute schon billiger und schon die rechnen sich nicht
    > immer.

    Das kommt vermutlich auf die Dimensionen an, oder? Dieser Link deutet an, dass sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat und das auch das Ende noch nicht erreicht ist und das es auch nicht vollkommen unwirtschaftlich sein kann.
    Ich finde auch man sollte da nicht so dogmatisch ran gehen. Wir sollten das machen, was in kurzer Zeit und mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Bereits heute werden jedes Jahr 7 TWh an Windenergie abgeregelt, weil das Netz keine Aufnahmekapazität mehr hat. Warum nicht dezentral an jedem größeren Windpark eine Anlage wie aus o.g. Artikel anbringen (entsprechend dimensioniert) und den wirklich überschüssigen Windstrom in Wasserstoff umwandeln? Es gibt doch gar nicht die Produktionskapazitäten bei Akkus um in relativ kurzer Zeit alles auf Batterien umzustellen - dann doch lieber einen technologie-offenen Ansatz fahren um überhaupt was auf die Beine zu stellen.

  17. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Tantalus 14.10.19 - 14:08

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > * Die Technik ist noch teurer als Batterie - 78.000Euro.
    > dafür kann man wesentlich schneller laden und es gibt kein Bauteil (Akku)
    > welcher verschleißt und den Großteil vom Kaufpreis ausmacht.

    Schneller Laden/Tanken kann man nicht unbedingt, da vor jedem Tankvorgang neu komprimiert werden muss. Inzwischen sind Schnellader schon fast genau so schnell.
    Und anstatt des Akkus, der verschleißt, hast Du eine Brennstoffzelle, die verschleißt (und dazu regelmäßige Wartung benötigt).

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  18. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: SJ 14.10.19 - 14:14

    Tesla hat gezeigt, dass deren Akkus ohne Weiteres 500 000 km durchhalten. Bei Brennstoffzellen muss die meinem Wissensstand nach all 80-100 000 ersetzt werden.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  19. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: tritratrulala 14.10.19 - 14:15

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist aber eine alte Denke mit der Distanz zur Tankstelle. Du möchtest
    > > die Reichweite ja nicht haben, um deine Tankstellen zu erreichen,
    > sondern
    > > die Ziele deiner Reisen. Wenn du auch nur ein paar Kilometer Umweg für
    > die
    > > Tankstellen fahren musst, bist du mit einem Elektrofahrzeug bereits
    > > schneller und stressfreier unterwegs, denn die kannst du jetzt schon
    > > überall tanken.
    >
    > Kommt drauf an würde ich sagen. Angenommen ich will von Hamburg nach
    > München (kein abwegiges Szenario für mich, auch wenn ich bevorzugt mit der
    > Bahn fahren würde), dann müsste ich je nach Fahrweise und Akkukapazität
    > wohl 1 - 3 vielleicht sogar 1 - 4 Stopps machen. Je nachdem welche
    > Lademöglichkeiten auf der Strecke vorhanden sind, brauche ich pro Stopp
    > vermutlich zwischen 45 Minuten und 2h um nennenswert was zu laden. Wenn ich
    > stattdessen einen 5 - 15 km Umweg entlang der Strecke fahren muss um zu
    > einer H-Tankstelle zu kommen, bin ich vermutlich immer noch schneller am
    > Ziel.

    45 min - 2h?! Sorry, aber das ist absoluter Quatsch mit einem aktuellen Fahrzeug mit schnellem DC-Lader. Rechne eher mit 30 Minuten. Nicht umsonst gibt es "Challenges", möglichst viele Kilometer in 24h mit Elektrofahrzeug zu reißen. Es geht dabei darum zu zeigen, dass es eben möglich ist, problemlos lange Strecken mit Elektrofahrzeug zu fahren. Das Klischee, dass man stundenlang warten muss, galt schon vor 3 Jahren nicht mehr. Zur Information: mit einem aktuellen Tesla liegt man bei rund 2800 km in 24 Stunden.

    > Ganz abgesehen davon, dass ich ja nicht wirklich _überall_ tanken kann mit
    > einem batterieelektrischen Wagen. Ich weiß, in der Theorie reicht eine
    > Steckdose. Aber in der Praxis ist selbst das, je nach Ziel, schon nicht
    > möglich.

    Im Vergleich zum Wasserstofffahrzeug ist es jedenfalls jetzt schon ein Paradies, trotz Mängeln an der Infrastruktur. Am wichtigsten ist jedoch, dass man komplett unabhängig sein kann. Strom kann man auch selbst erzeugen, Wasserstoff, Benzin oder Diesel nicht.

  20. Re: Wenn ich den als Firmenwagen haben könnte...

    Autor: Kleba 14.10.19 - 14:35

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 45 min - 2h?! Sorry, aber das ist absoluter Quatsch mit einem aktuellen
    > Fahrzeug mit schnellem DC-Lader. Rechne eher mit 30 Minuten.

    Also nur vorab: ich will hier nichts schlecht reden und bin auch kein Petrol-Head oder sonstiges. Aber von den 17.400 Ladepunkten in Deutschland sind knapp 2.000 Schnelllader (wobei die ja auch nicht alle 100, 150 oder gar mehr kW liefern, sondern eher 40 - 50 kW). Dazu kommt ja auch, dass ggf. noch extra Zeiten dazu gerechnet werden müssen (wenn es 2 Schnellladepunkte gibt und beide gerade belegt sind, muss ich vermutlich länger auf Fertigstellung der anderen warten als bei einer H2-Tanke).

    > Nicht umsonst gibt es "Challenges", möglichst viele Kilometer in 24h mit Elektrofahrzeug
    > zu reißen. Es geht dabei darum zu zeigen, dass es eben möglich ist,
    > problemlos lange Strecken mit Elektrofahrzeug zu fahren.

    Das will ich auch gar nicht abstreiten. Nur bringen mir die Challenges herzlich wenig, wenn die vorhandene Infrastruktur es nicht überall hergibt. Versteh mich nicht falsch: es gibt ja auch keine Wasserstoff-Tankstellen wie Sand am Meer und das will ich auch nicht behaupten.

    > Am wichtigsten ist jedoch, dass man komplett unabhängig sein kann. Strom kann
    > man auch selbst erzeugen, Wasserstoff, Benzin oder Diesel nicht.

    Bei Diesel und Benzin gebe ich dir Recht, bei Wasserstoff nicht. Natürlich gibt es auch Elektrolyseure und Brennstoffzellen für zu Hause (Beispiel).
    Aber wie schon in einer anderen Antwort geschrieben: mir geht es auch nicht dogmatisch um "Pro-Wasserstoff" oder "Contra-Akku"; wie sollten alle vollkommen unideologisch für mehrere Möglichkeiten offen sein. Die Ganze Welt mit Akkus vollzubauen ist genauso unsinnig, wie die gesamte Energieversorgung auf Wasserstoff umzustellen. Ein Mix aus diversen Technologien, welche für das jeweilige Anwendungsgebiet sinnvoll ist, sollte das Ziel sein.

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