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Völlig falscher Ansatz

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  1. Völlig falscher Ansatz

    Autor: Sharra 15.07.20 - 12:10

    Hierzulande wird jedes Jahr zehntausenden der Strom gesperrt, weil er sowieso schon teuer genug ist. Und dadurch, dass der Bürger die EEG-Umlage zahlt, die Großverbraucher aber gar nicht, steigt der Strompreis seit Jahren massiv an. Jetzt noch eine Zulage, damit man Ladestationen bauen kann, und es wird noch mehr Leute in den stromlosen Ruin treiben. Die haben im Übrigen gar nichts von den Ladestationen.

    Also entweder man nimmt das Geld von den Leuten, die auch fahren, ob jetzt über die Umlage der Dieselsubventionen, oder über den Sprit- oder Strompreis an den Ladestationen, oder man finanziert das direkt aus Infrastrukturprogrammen der Länder und des Bundes.

    Beim Haushaltsstrom ist die Schmerzgrenze längst erreicht.

  2. Re: Völlig falscher Ansatz

    Autor: ZuWortMelder 15.07.20 - 15:54

    Wenn man die Grossen blechen lässt, zahlt das schlussendlich auch der Normalo, weil es dann auf die Waren/Dienstleistingspreise umgeschlagen wird.
    Oder die Firmen sparen woanders (Personal ?) ein.

  3. Re: Völlig falscher Ansatz

    Autor: bombinho 16.07.20 - 15:28

    ZuWortMelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder die Firmen sparen woanders (Personal ?) ein.

    Zahnloser Tiger ohne Beine. Die gerne angedrohten Personaleinsparungen resultieren in jedem Fall in einem Produktivitaetsverlust und damit Marktverlust fuer die Firma. Der Zug fuer solchen Unfug ist abgefahren, genug Firmen haben sich selbst wegrationalisiert, weil sie auf den Unfug reingefallen sind. Gelacht haben die Firmen, die nicht reduziert haben und nun den Fehlbetrag in Mehrumsatz und Marktanteile umsetzen konnten. Interessanterweise sind genau das auch die Ersten, die von "Personalabbau" faseln, in der Hoffnung, dass die Konkurrenz darauf hereinfaellt und panisch "nachzieht", obwohl es eigentlich gar nichts nachzuziehen gibt.

    Bestenfalls koennen in geringem Umsatz Reduzierungen zur Gewinnmaximierung umgesetzt werden, alles darueberhinaus fuehrt zur Selbstdekonstruktion. Und auch diese Reduzierungen sind nur moeglich, wenn das Umsatzoptimum ueberschritten ist, ansonsten geht es direkt in die Selbstdekonstruktion.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.20 15:33 durch bombinho.

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