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10 Jahre? Hoffentlich nicht

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  1. 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: flasherle 28.01.15 - 12:31

    hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der Spaß, wo bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen abgenommen werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?

  2. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: kummelmann 28.01.15 - 12:37

    Sehe ich auch so.
    Da fahr ich lieber weiter mit meinem Oldtimer ohne Kat rum.
    Dank H-Kennzeichen brauche ich nicht mal eine Umweltplakette.

  3. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: jjo 28.01.15 - 12:38

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der Spaß, wo
    > bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen abgenommen
    > werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?

    Weil mir meine damiligen 2 x 70 km Arbeitsweg täglich mächtig auf den Senkel gingen und ich in den 2 Stunden besseres zu tuen hätte, als 90% der Zeit Sturr geradeaus zu fahren (:

  4. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 12:44

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der Spaß, wo
    > bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen abgenommen
    > werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?

    Wir sollten das erstmal woanders ausreifen lassen. Das was die uns da verkaufen wollen, wird in den nächsten 10 Jahren nicht gehen. Die Autokonzerne sind auf Subvention und fette Forschungsgelder aus. Weiter nichts.

    In Göteborg list sich "Ich setzte zuhause ins Auto, trinke Kaffee, rasiere mich und lese die ganze Zeit Golem, während das Auto autonom durch die Stadt fährt" etwa so:

    > Zwar schaltet der Entwickler bei der Testfahrt kurz nach dem Losfahren den
    > Autopiloten ein und nimmt die Hände vom Lenkrad, doch so richtig rund läuft
    > die Sache noch nicht: Weil dem Auto seitliche Kameras und Sensoren fehlen,
    > kann es weder selbstständig überholen, noch die Spur wechseln. Und sobald die
    > Fahrbahnmarkierungen blasser werden oder unterbrochen sind, wird Thor
    > sichtlich nervös. Ebenso, wenn kurz vor dem Testwagen ein anderes Auto einschert,
    > und der Prototyp die Orientierung zu verlieren droht. Bei den zwei Autobahnknoten
    > auf der Route ist der Bordcomputer dann komplett aufgeschmissen und Thor
    > muss wieder das Lenkrad übernehmen.

    Das kann man auch gleich selber fahren. Die ganzen Fahrspur-, Abstands- Anschnall- Spurfrei-, Brems-, Einschlaf- und Alkoholassistenten kann man in der Pfeife rauchen.
    Die elektronischen Helfer, die ich wirklich benutze sind Regensensor, ABS und ESP.


    Qualle:
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/autonomes-fahren-pilotprojekt-drive-me-von-volvo-in-goeteborg-a-972134.html


    nm

  5. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: kummelmann 28.01.15 - 12:48

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der Spaß,
    > wo
    > > bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen abgenommen
    > > werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?
    >
    > Wir sollten das erstmal woanders ausreifen lassen. Das was die uns da
    > verkaufen wollen, wird in den nächsten 10 Jahren nicht gehen. Die
    > Autokonzerne sind auf Subvention und fette Forschungsgelder aus. Weiter
    > nichts.
    >
    > In Göteborg list sich "Ich setzte zuhause ins Auto, trinke Kaffee, rasiere
    > mich und lese die ganze Zeit Golem, während das Auto autonom durch die
    > Stadt fährt" etwa so:
    >
    > > Zwar schaltet der Entwickler bei der Testfahrt kurz nach dem Losfahren
    > den
    > > Autopiloten ein und nimmt die Hände vom Lenkrad, doch so richtig rund
    > läuft
    > > die Sache noch nicht: Weil dem Auto seitliche Kameras und Sensoren
    > fehlen,
    > > kann es weder selbstständig überholen, noch die Spur wechseln. Und sobald
    > die
    > > Fahrbahnmarkierungen blasser werden oder unterbrochen sind, wird Thor
    > > sichtlich nervös. Ebenso, wenn kurz vor dem Testwagen ein anderes Auto
    > einschert,
    > > und der Prototyp die Orientierung zu verlieren droht. Bei den zwei
    > Autobahnknoten
    > > auf der Route ist der Bordcomputer dann komplett aufgeschmissen und Thor
    >
    > > muss wieder das Lenkrad übernehmen.
    >
    > Das kann man auch gleich selber fahren. Die ganzen Fahrspur-, Abstands-
    > Anschnall- Spurfrei-, Brems-, Einschlaf- und Alkoholassistenten kann man in
    > der Pfeife rauchen.
    > Die elektronischen Helfer, die ich wirklich benutze sind Regensensor, ABS
    > und ESP.
    >
    > Qualle:
    > www.spiegel.de
    >
    > nm

    So macht das auch keinen Sinn.
    Wenn ich dann trotzdem noch aufpassen muss um im Notfall eingreifen zu müssen, will ich lieber selber fahren.

    Wenn autonomes Auto, dann wenigstens schlafend oder weintrinkend auf der Rückbank.

  6. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 12:52

    jjo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der Spaß,
    > wo
    > > bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen abgenommen
    > > werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?
    >
    > Weil mir meine damiligen 2 x 70 km Arbeitsweg täglich mächtig auf den
    > Senkel gingen und ich in den 2 Stunden besseres zu tuen hätte, als 90% der
    > Zeit Sturr geradeaus zu fahren (:

    Man, Sie sind ja zu bedauern. Soviel verlorene Zeit.
    Aber warum brauchen wir da jetzt autonome Autos? Das animiert doch nur noch weiter zu pendeln, mehr Sprit zu verbrennen und die Autobahnen noch mehr zu verstopfen. Halt durch Autonome Autos (Autonomautomobil ? :) )
    Besser wäre es doch, es gäbe mehr Arbeitsplätze auch in kleineren Städten oder auf dem Land und mehr Telearbeit, da könnte man die 10 Stunden in der Woche für Freunde, Kinder, Sport oder Erholung verwenden. Halt Dinge, die im Auto nicht gehen, egal wer fährt.

    nm

  7. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Trollversteher 28.01.15 - 12:54

    >Das kann man auch gleich selber fahren. Die ganzen Fahrspur-, Abstands- Anschnall- Spurfrei-, Brems-, Einschlaf- und Alkoholassistenten kann man in der Pfeife rauchen. Die elektronischen Helfer, die ich wirklich benutze sind Regensensor, ABS und ESP.

    Äh - hallo? Wie verwöhnt sind wir denn mitllerweile bitte? Seit wann kommen neue Technologien ohne Evolution und ohne Forschungsphase komplett fertig und ohne Makel auf den Markt?!? Mit dem Denken würde wir heute vermutlich noch immer zu Fuß herumlaufen, weil weder die ersten Kutschen noch die ersten Kraftfahrzeuge perfekt und mit allem Pipapo "auf den Markt" gekommen sind.
    Und wenn Teststrecken und Forschungsprojekte schon heute mit dem Argument "ist eh nicht ausgereift" abgelehnt werden (oder noch besser: "Sollen die erst mal woanders machen" - und dann hinterher wieder jammern, dass wir Deutschen ja technologisch den Anschluss verloren haben...), dann wird da natürlich nie was draus.

  8. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 12:54

    kummelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nullmodem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > flasherle schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > hoffentlich dauert das mindestens noch 50 Jahre. Wo bleibt da der
    > Spaß,
    > > wo
    > > > bleibt da die Eigenständigkeit? Wieso muss alles dem menschen
    > abgenommen
    > > > werden? wieso nicht mal wieder selber denken, handeln, machen, tun?
    > >
    > > Wir sollten das erstmal woanders ausreifen lassen. Das was die uns da
    > > verkaufen wollen, wird in den nächsten 10 Jahren nicht gehen. Die
    > > Autokonzerne sind auf Subvention und fette Forschungsgelder aus. Weiter
    > > nichts.
    > >
    > > In Göteborg list sich "Ich setzte zuhause ins Auto, trinke Kaffee,
    > rasiere
    > > mich und lese die ganze Zeit Golem, während das Auto autonom durch die
    > > Stadt fährt" etwa so:
    > >
    > > > Zwar schaltet der Entwickler bei der Testfahrt kurz nach dem Losfahren
    > > den
    > > > Autopiloten ein und nimmt die Hände vom Lenkrad, doch so richtig rund
    > > läuft
    > > > die Sache noch nicht: Weil dem Auto seitliche Kameras und Sensoren
    > > fehlen,
    > > > kann es weder selbstständig überholen, noch die Spur wechseln. Und
    > sobald
    > > die
    > > > Fahrbahnmarkierungen blasser werden oder unterbrochen sind, wird Thor
    > > > sichtlich nervös. Ebenso, wenn kurz vor dem Testwagen ein anderes Auto
    > > einschert,
    > > > und der Prototyp die Orientierung zu verlieren droht. Bei den zwei
    > > Autobahnknoten
    > > > auf der Route ist der Bordcomputer dann komplett aufgeschmissen und
    > Thor
    > >
    > > > muss wieder das Lenkrad übernehmen.
    > >
    > > Das kann man auch gleich selber fahren. Die ganzen Fahrspur-, Abstands-
    > > Anschnall- Spurfrei-, Brems-, Einschlaf- und Alkoholassistenten kann man
    > in
    > > der Pfeife rauchen.
    > > Die elektronischen Helfer, die ich wirklich benutze sind Regensensor,
    > ABS
    > > und ESP.
    > >
    > >
    > > Qualle:
    > > www.spiegel.de
    > >
    > >
    > > nm
    >
    > So macht das auch keinen Sinn.
    > Wenn ich dann trotzdem noch aufpassen muss um im Notfall eingreifen zu
    > müssen, will ich lieber selber fahren.
    >
    > Wenn autonomes Auto, dann wenigstens schlafend oder weintrinkend auf der
    > Rückbank.

    Eben. Wenn man die ganze Zeit den Autopiloten überwachen muss um zu raten, was er als nächstes vielleicht falsch macht, kostet das mehr Energie und Aufmerksamkeit, als gleich selber zu fahren.
    Ich schätze, schlafen und trinken wird das Gesetz verbieten, um die Verantwortung bei dir zu lassen.


    nm

  9. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Djinto 28.01.15 - 12:58

    Warum müssen Menschen, die an Punkt a wohen, unbedingt jeden Tag zu Punkt b um glücklich zu sein?

    Übersieht denn jeder die offenkundige Lösung?

    SCNR & denkt an Euer Handtuch.

  10. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Trollversteher 28.01.15 - 12:58

    >Besser wäre es doch, es gäbe mehr Arbeitsplätze auch in kleineren Städten oder auf dem Land und mehr Telearbeit, da könnte man die 10 Stunden in der Woche für Freunde, Kinder, Sport oder Erholung verwenden. Halt Dinge, die im Auto nicht gehen, egal wer fährt.

    Ja, besser wäre es auch, wenn's kein Krieg, keine Folter, kein Hunger und keine Unterdrückung auf der Welt gäbe. Gibt's aber. Also wenn Du kein realistisches Konzept für ausreichend Arbeitsplätze Bundesweit auf dem Land und in den Kleinstädten hast (und Telearbeit lässt sich eben auch nur sehr begrenzt und nur in einer kleinen Anzahl von Berufen einsetzen), dann muss man wohl erst mal nach anderen Lösungen suchen.

    Gerade durch die Vernetzung sind viele Arbeitsplätze auf dem Land und in den Kleinstädten ja überhaupt erst verloren gegangen.

  11. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Trollversteher 28.01.15 - 12:59

    >Übersieht denn jeder die offenkundige Lösung?

    Ja, wenn Du eine realistisch umsetzbare Lösung parat hast, dann immer her damit...!

  12. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 13:01

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Besser wäre es doch, es gäbe mehr Arbeitsplätze auch in kleineren Städten
    > oder auf dem Land und mehr Telearbeit, da könnte man die 10 Stunden in der
    > Woche für Freunde, Kinder, Sport oder Erholung verwenden. Halt Dinge, die
    > im Auto nicht gehen, egal wer fährt.

    Noch besser wäre gar keine Arbeit bei doppeltem Gehalt. "Hätte-hätte-Fahrradkette" hilft hier nicht weiter, zumal autonome Autos mit der "Landflucht"-Problematik gar nichts zu tun haben. Jobs werden außerdem oft nicht ohne Grund dort erledigt, wo sie anfallen und Telearbeit ist keine Lösung für alles. Oder soll Dir der KfZ-Meister am Bildschirm von daheim aus erklären warum Du ihn dafür bezahlst Dein Auto selbst zu reparieren?

    Ich glaube auch nicht, dass die Pendelstrecke unbegrenzt steigen würde, weil auch ein autonomes Auto nicht unbegrenzt schnell fahren wird, der Tag aber weiterhin nur 24 Stunden hat. Es bleibt verlorene Zeit, ob man nun selbst fährt oder fahren lässt.

  13. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 13:05

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das kann man auch gleich selber fahren. Die ganzen Fahrspur-, Abstands-
    > Anschnall- Spurfrei-, Brems-, Einschlaf- und Alkoholassistenten kann man in
    > der Pfeife rauchen. Die elektronischen Helfer, die ich wirklich benutze
    > sind Regensensor, ABS und ESP.
    >
    > Äh - hallo? Wie verwöhnt sind wir denn mitllerweile bitte? Seit wann kommen
    > neue Technologien ohne Evolution und ohne Forschungsphase komplett fertig
    > und ohne Makel auf den Markt?!? Mit dem Denken würde wir heute vermutlich
    > noch immer zu Fuß herumlaufen, weil weder die ersten Kutschen noch die
    > ersten Kraftfahrzeuge perfekt und mit allem Pipapo "auf den Markt" gekommen
    > sind.
    > Und wenn Teststrecken und Forschungsprojekte schon heute mit dem Argument
    > "ist eh nicht ausgereift" abgelehnt werden (oder noch besser: "Sollen die
    > erst mal woanders machen" - und dann hinterher wieder jammern, dass wir
    > Deutschen ja technologisch den Anschluss verloren haben...), dann wird da
    > natürlich nie was draus.

    Ich würde mehr Offentheit und Ehrlichkeit sehen.
    Eine Untersuchung mit Kosten/Nutzenrechnung und einer ehrlichen Aussage, wie weit die Technik ist und wieviel (Zeit/Geld) es kostet, das zu Ende zu entwickeln und wie es im Vergleich zu alternativen Technologien aussieht.
    Gibts aber nicht.
    Es gibt nur die Industrie, die mit dickem Geld und einem Sack voll Lobbyisten den Minister [passendes Verb einfügen], ein Bullshitbingo zu starten und den Leuten vorzulügen, in zwei Jahren fahren alle Autos von selber.

    Ich gebe Ihnen Recht, das man nicht ohne Forschung auskommt, aber wenn Audi selbstfahrende Autos verkaufen will, dann soll er seine Sch...teststrecke selber finanzieren und nicht mit meinem Steuergeld. Das würde ich lieber im OPNV, im Kindergarten oder in einer lebenswerten Innenstadt investiert sehen.

    nm

  14. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: theonlyone 28.01.15 - 13:11

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Übersieht denn jeder die offenkundige Lösung?
    >
    > Ja, wenn Du eine realistisch umsetzbare Lösung parat hast, dann immer her
    > damit...!

    Ist doch ganz klar, wir brauchen eine Virtual Reality, damit jeder zu hause bleiben kann und trotzdem überall auf der Welt arbeiten kann ; Virtuell eben.

    Wenn man doch mal irgendwo real zugreifen muss, brauchen wir Roboter die sich aus der Ferne steuern lassen.

    Matrix und surrogate ; zeigen eigentlich wie das laufen könnte.

    Aber das ist ja sowas von Zukunftsmusik ...


    Aktuell kann man nur in begrenzten Arbeitsumfeldern auf "home-office" zurückgreifen.

    Würde man den Arbeitsplatz direkt in das Wohngebiet verlagern, hätte man bei größeren Fabriken auch nichts gewonnen.

    Der Synergie Effekt ist ja, das Arbeitsplätze dort sind, wo auch andere Fabriken stehen mit ähnlichen Bedürfnissen ; sowas wie silicon valley eben, damit man in einem abgesteckten Gebiet alles hat was man erreichen möchte.

    Ist alles andere als Synergetisch wenn jemand jeden Tag weite Strecken zurücklegen muss nur zum Hin/Her fahren.

    Für die 0815 besprechungen gibt es ja aktuell auch TeamViewer und ähnliches. Spart schonmal einige an Zeit und Rumfahrerei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.15 13:14 durch theonlyone.

  15. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 13:13

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nullmodem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Besser wäre es doch, es gäbe mehr Arbeitsplätze auch in kleineren
    > Städten
    > > oder auf dem Land und mehr Telearbeit, da könnte man die 10 Stunden in
    > der
    > > Woche für Freunde, Kinder, Sport oder Erholung verwenden. Halt Dinge,
    > die
    > > im Auto nicht gehen, egal wer fährt.
    >
    > Noch besser wäre gar keine Arbeit bei doppeltem Gehalt.
    > "Hätte-hätte-Fahrradkette" hilft hier nicht weiter, zumal autonome Autos
    > mit der "Landflucht"-Problematik gar nichts zu tun haben. Jobs werden
    > außerdem oft nicht ohne Grund dort erledigt, wo sie anfallen und Telearbeit
    > ist keine Lösung für alles. Oder soll Dir der KfZ-Meister am Bildschirm von
    > daheim aus erklären warum Du ihn dafür bezahlst Dein Auto selbst zu
    > reparieren?
    Ja, schon klar, das es Ortsgebundene Arbeiten gibt, darauf wollte ich nicht raus, sondern ...

    >
    > Ich glaube auch nicht, dass die Pendelstrecke unbegrenzt steigen würde,
    > weil auch ein autonomes Auto nicht unbegrenzt schnell fahren wird, der Tag
    > aber weiterhin nur 24 Stunden hat. Es bleibt verlorene Zeit, ob man nun
    > selbst fährt oder fahren lässt.

    darauf, das plötzlich das Argument "Das Auto fährt doch von alleine, und du kannst in der Zeit Mails lesen" dazukommt, wo man früher gesagt hätte "2x70 km am Tag ist mir zuviel, das will ich nicht jeden Tag pendeln". Oder sogar der Druck vom Arbeitgeber, der sagen könnte "Wir machen den Standort hier am Ort zu, und wer weiterarbeiten will, muss eben jeden Tag 2 Stunden fahren, es gibt ja schließlich diese autonomen Autos"

    Trotzdem sehe ich mein Argument "Besser wäre es, es gäbe mehr Arbeit in kleinen Städten und auf dem Land" darurch nicht in Frage gestellt.

    nm

  16. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 13:34

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem sehe ich mein Argument "Besser wäre es, es gäbe mehr Arbeit in
    > kleinen Städten und auf dem Land" darurch nicht in Frage gestellt.

    Nochmal, das ist kein Argument, weil es einfach nichts mit dem Thema zu tun hat. Pendelstrecken gab es schon, bevor es Autos gab und wird es auch noch geben, wenn keine Autos mehr existieren. Was hat Arbeit vor Ort mit autonomen Fahrzeugen zu tun?

  17. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 13:49

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nullmodem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trotzdem sehe ich mein Argument "Besser wäre es, es gäbe mehr Arbeit in
    > > kleinen Städten und auf dem Land" darurch nicht in Frage gestellt.
    >
    > Nochmal, das ist kein Argument, weil es einfach nichts mit dem Thema zu tun
    > hat. Pendelstrecken gab es schon, bevor es Autos gab und wird es auch noch
    > geben, wenn keine Autos mehr existieren. Was hat Arbeit vor Ort mit
    > autonomen Fahrzeugen zu tun?

    Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) dazu, Arbeitsorte in weiter Entfernung attraktiv wirken zu lassen.
    Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) Arbeitgeber zur Zentralisierung an wenigen Standorten weil die Arbeitnehmer die tägliche Pendelei inkauf zu nehmen.
    In der Konsequenz verbringen die Arbeitnehmer (mMn) mehr Zeit unterwegs statt zuhause.

    nm

    Edit:
    P.S. Ich pendele täglich 35 km einfach (Öffi, Auto, MFG, Moped), mein AG hat mehrere Standorte, ich kann mir nicht immer aussuchen, wo ich bin. Wenn es autonome Autos gäbe, würde ich wahrscheinlich mit weniger Skrupel auch weiter pendeln, aber die Zeit ist mir jetzt schon zu schade.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.15 13:52 durch Nullmodem.

  18. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 14:00

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) dazu, Arbeitsorte in weiter Entfernung
    > attraktiv wirken zu lassen.
    > Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) Arbeitgeber zur Zentralisierung an
    > wenigen Standorten weil die Arbeitnehmer die tägliche Pendelei inkauf zu
    > nehmen.
    > In der Konsequenz verbringen die Arbeitnehmer (mMn) mehr Zeit unterwegs
    > statt zuhause.

    Das selbe machen Busse, Straßenbahnen, Züge und Taxis seit Jahrzehnten. Warum sind jetzt nochmal autonome Fahrzeuge ein Problem?

  19. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: tingelchen 28.01.15 - 14:27

    Öhm.... mal angenommen in 10 Jahren werden die ersten Fahrzeuge mit Autopilot verkauft. Wer sagt denn bitte das du diesen auch nutzen musst? Du hast noch immer die Wahl. Denn es sagt ja niemand das ein Fahrzeug, welches mit einem Autopiloten ausgestattet ist, auch ausschließlich nur mit diesem fahren kann :)

  20. Re: 10 Jahre? Hoffentlich nicht

    Autor: Nullmodem 28.01.15 - 14:28

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nullmodem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) dazu, Arbeitsorte in weiter
    > Entfernung
    > > attraktiv wirken zu lassen.
    > > Autonome Fahrzeuge animieren (mMn) Arbeitgeber zur Zentralisierung an
    > > wenigen Standorten weil die Arbeitnehmer die tägliche Pendelei inkauf zu
    > > nehmen.
    > > In der Konsequenz verbringen die Arbeitnehmer (mMn) mehr Zeit unterwegs
    > > statt zuhause.
    >
    > Das selbe machen Busse, Straßenbahnen, Züge und Taxis seit Jahrzehnten.
    > Warum sind jetzt nochmal autonome Fahrzeuge ein Problem?

    Für mich persönlich: Autonome Auto senken die Hemmschwelle zu pendeln denn sie hätten nicht die folgenden Eigenschaften:
    - Umsteigen
    - Warten
    - Morgens zum Bahnhof / Abends nach Hause kommen
    - Die Spacken in der U-Bahn
    - dreckige Sitze
    - Bahnstreik
    - Überfüllte Busse
    - Ausgefallene Züge durch Schnee / Bäume / Hitze
    - Busse die vor der Nase abfahren, obwohl der Fahrer sieht, das der RE 1 Minute später ist
    - zugige Bahnhöfe
    - die nervigen Infowände an der UBahn Station
    - lärmende Kinder / Nazis / Fussballfans / telefonierende Tussen
    - Bustakte von 20 Minuten
    - Busfahrer, die nur Vollgas oder Notbremsung kennen

    ... ich könnte endlos weitermachen
    :)

    nm

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