Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundesverkehrsminister: Taxi- und…

Längst überfällig

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Längst überfällig

    Autor: xomox 18.03.19 - 08:55

    Auf dem Land ist es nicht möglich mit ÖPVN beispielsweise zur Arbeit zu gelangen. Mit Krankenfahrten verdienen Taxidienste jede Menge Geld was letztendlich von der Krankenkasse, und damit der Allgemeinheit finanziert wird.

    Als Schüler auf dem Land war ich damals sehr eingeschränkt. Freunde besuchen außerhalb des eigenen Dorfs war am Wochenende nur möglich, wenn uns die Eltern mit dem Auto gefahren haben. Wir haben in unserem Dorf keinen Bahnhof. Sonntags fährt z.B. gar kein einziger Bus.

    Ich sehe ein, dass für Taxifahrer eine solche Regelung negativ ist. Aber für den Rest der Bevölkerung ist es ein willkommener Fortschritt. Meines Erachtens sollte man veraltete Geschäftsmodelle nicht staatlich schützen, sondern mit der Zeit gehen. Alles andere kostet den Steuerzahler nur langfristig Geld.

  2. Re: Längst überfällig

    Autor: doalwa 18.03.19 - 09:14

    Prinzipiell richtig....allerdings wird es den Steuerzahler auch Geld kosten, die künftig arbeitslosen Taxifahrer zu alimentieren...so oder so, wirklich gewinnen wird hier niemand.

    Schauen wir mal, wie genau es Uber dann künftig mit Sozialversicherungsabgaben und Mindestlohn hält...als besonderer Paragon des Sozialstaates hat sich dieses parasitäre Unternehmen ja bisher nicht hervor getan.

  3. Re: Längst überfällig

    Autor: Vollstrecker 18.03.19 - 10:15

    Nur weil andere Firmen auch Fahrdienste anbieten werden doch nicht die Kunden weniger. Hier wird niemand arbeitslos.

  4. Re: Längst überfällig

    Autor: Desertdelphin 18.03.19 - 10:26

    Gleiche Anzahl Kunden, mehr anbieter. Als ob die Mehrzahl dorfkinder wäre. Das groß wird in den Städten passieren. Als ob jetzt auf Dörfern über fährt. Wenn es sich für Taxis nicht lohnt, lohnt es auch nicht für einen privaten uberfahrer

  5. Re: Längst überfällig

    Autor: AtWork 18.03.19 - 10:31

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleiche Anzahl Kunden, mehr anbieter. Als ob die Mehrzahl dorfkinder wäre.
    > Das groß wird in den Städten passieren. Als ob jetzt auf Dörfern über
    > fährt. Wenn es sich für Taxis nicht lohnt, lohnt es auch nicht für einen
    > privaten uberfahrer


    Außerdem können Ausbeuterunternehmen wie Über die Preise noch mehr drücken als ohnehin schon, weshalb den Taxiunternehmen viele Kunden weglaufen werden.

  6. Was hättest Du als Schüler denn damals ausgeben können,

    Autor: M.P. 18.03.19 - 10:44

    ... damit Dich ein Uber-Fahrer bis ins Nachbardorf und zurück kutschiert?

    Für mich wären damals selbst die Hälfte der Taxi-Kosten so viel Geld gewesen, dass ich das Geld lieber behalten hätte, und mit dem Fahrrad gefahren wäre ;-)

  7. Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: M.P. 18.03.19 - 10:46

    Und Airbnb macht auch keinen Mieter wohnungslos.

  8. Re: Was hättest Du als Schüler denn damals ausgeben können,

    Autor: AtWork 18.03.19 - 10:49

    Es geht hier eher um die allgemeinen Taxifahrten. Innerstädtisch, zum Flughafen/Bahnhof, etc.. und je nachdem wie Über das handelt und wie stark die die Preise dumpen kann das durchaus passieren dass Taxiunternehmen Stellen abbauen müssen.

  9. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: AtWork 18.03.19 - 10:50

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Airbnb macht auch keinen Mieter wohnungslos.


    Huh? Meinst du "Vermieter"? Ich verstehe nicht worauf du mit dem Satz hinaus willst ehrlich gesagt. Falls das ein Vergleich sein sollte Über/Taxi <-> BnB/Vermieter, dann hinkt er allerdings leider sehr.

  10. Re: Was hättest Du als Schüler denn damals ausgeben können,

    Autor: xomox 18.03.19 - 11:08

    Das Nachbardorf wäre sicher übertrieben. Aber 16 km (ca. Wegstrecke zu meiner Schule, wo damals viele wohnten) fährt man mit dem Fahrrad auch nicht gerade mal so bei einer hügeligen Umgebung. Es gab damals geschätzt 2-3 Situationen im Jahr bei denen Uber auf jeden Fall eine Alternative gewesen wäre.

    Aber das obige Beispiel ist nicht maßgebend. Fakt ist, durch eine drastische Reduzierung der Preise wird sich die Mobilität im allgemeinen erhöhen. Davon profitiert das ganze Land. Es gibt für den Staat keinen Grund einen Wirtschaftszweig wie das Taxi künstlich am Leben zu halten. Die Taxifahrer müssen sich dann eben etwas neues suchen oder sich anpassen.

  11. Re: Was hättest Du als Schüler denn damals ausgeben können,

    Autor: AtWork 18.03.19 - 11:12

    Ich hoffe nur dass Über dann auch genauso versichert ist und an die Beförderungspflicht gebunden werden.

  12. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: Palerider 18.03.19 - 11:13

    Ich schätze mal, dass er den Umstand meint, dass es durchaus vorkommt, dass Mietern wegen 'Eigenbedarf' gekündigt wird und die Bude dann über Air BnB dauervermietet wird, was dem Vermieter wie Air BnB mehr Kohle beschert. (Sorry für den 3fach-dass-Satz...)

  13. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: AtWork 18.03.19 - 11:15

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schätze mal, dass er den Umstand meint, dass es durchaus vorkommt, dass
    > Mietern wegen 'Eigenbedarf' gekündigt wird und die Bude dann über Air BnB
    > dauervermietet wird, was dem Vermieter wie Air BnB mehr Kohle beschert.
    > (Sorry für den 3fach-dass-Satz...)


    Mein "Gefühl" sagt mir, dass so etwas nicht rechtens ist. Aber ich fürchte dass es das ist. Eigenbedarfs-Räumungen haben immer einen sehr schalen Beigeschmack.

  14. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: Palerider 18.03.19 - 11:18

    >
    > Mein "Gefühl" sagt mir, dass so etwas nicht rechtens ist. Aber ich fürchte
    > dass es das ist. Eigenbedarfs-Räumungen haben immer einen sehr schalen
    > Beigeschmack.

    Richtig, das ist es nicht - aber kratzt das Air BnB? Nö, das ist Sache des Vermieters. Genauso wie Uber alles an Risoko/Verantwortung auf den Fahrer abwälzt aber trotzdem Kohle sehen will.

  15. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: towbsen 18.03.19 - 11:26

    sollte man nicht lieber dafür sorgen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel besser ausgelastet werden? Die Busse sind ja vorhanden, aber fahren in meiner Stadt (ca. 50k Einwohner) nur im 60 Minuten-Takt. Wenn man da mal den Bus verpasst hat, steht man ne Stunde dumm rum. Wenn jetzt für jeden Fahrgast ein weiterer PKW auf die Straße kommt, werden wir das Klimaziel noch weniger erreichen als wir es ohnehin schon versauen...

    Problemverschiebung ist keine Problemlösung. Die Auslastung der Öffis würde auch Arbeitsplätze schaffen.

  16. Re: Kein Taxifahrer wird Arbeitslos

    Autor: AtWork 18.03.19 - 12:12

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Mein "Gefühl" sagt mir, dass so etwas nicht rechtens ist. Aber ich
    > fürchte
    > > dass es das ist. Eigenbedarfs-Räumungen haben immer einen sehr schalen
    > > Beigeschmack.
    >
    > Richtig, das ist es nicht - aber kratzt das Air BnB? Nö, das ist Sache des
    > Vermieters. Genauso wie Uber alles an Risoko/Verantwortung auf den Fahrer
    > abwälzt aber trotzdem Kohle sehen will.

    Und das ist genau einer der Gründe warum ich Über nicht vertraue.

  17. Re: Längst überfällig

    Autor: nille02 18.03.19 - 12:36

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil andere Firmen auch Fahrdienste anbieten werden doch nicht die
    > Kunden weniger. Hier wird niemand arbeitslos.

    Nur kann man von der Arbeit nicht mehr Leben und muss letztlich vom Staat gestützt werden. Es ist ähnlich wie mit dem Mindestlohn. Davon kann man irgendwie Leben aber von der Rente daraus nicht mehr.

  18. Re: Längst überfällig

    Autor: Vollstrecker 18.03.19 - 13:19

    Na, dann sollen sie halt harzen. Es wird sich aber bestimmt jemand finden, der bereit ist für das Geld das der Kunde bietet zu fahren.

  19. Re: Längst überfällig

    Autor: Vollstrecker 18.03.19 - 13:20

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleiche Anzahl Kunden, mehr anbieter.


    Das ist doch super, dann werden ja sogar Arbeitsplätze geschaffen.

  20. Re: Längst überfällig

    Autor: nille02 18.03.19 - 13:53

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na, dann sollen sie halt harzen. Es wird sich aber bestimmt jemand finden,
    > der bereit ist für das Geld das der Kunde bietet zu fahren.

    Die Kunden sind nicht bereit angemessen für Transport zu bezahlen. Und hartzen bringt die Leute eher in genau solche Ausbeutersysteme wie Uber. Denn Uber funktioniert auch nur für Uber selbst,. Die Fahrer fahren für weniger als Mindestlohn und sind dabei nicht mal ordentlich Versichert oder denken nicht an das Finanzamt oder die Krankenkasse.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. NETZSCH-Gerätebau GmbH, Selb (Raum Hof)
  2. RATIONAL AG, Landsberg am Lech
  3. Witt-Gruppe, Weiden in der Oberpfalz
  4. Streit Service & Solution GmbH & Co. KG, Hausach bei Villingen-Schwenningen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. 299,00€
  3. 334,00€
  4. 83,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

  1. Core i9-9900KS: Intel legt mit vollen 5 GHz für acht CPU-Kerne vor
    Core i9-9900KS
    Intel legt mit vollen 5 GHz für acht CPU-Kerne vor

    Computex 2019 Nur wenige Stunden vor AMDs Präsentation hat Intel den Core i9-9900KS angekündigt: Der Octacore läuft mit 5 GHz, die dafür nötige Leistungsaufnahme aber verschweigt der Hersteller.

  2. Europawahlen: Schwere Verluste für Union und SPD, hohe Gewinne für Grüne
    Europawahlen
    Schwere Verluste für Union und SPD, hohe Gewinne für Grüne

    Bei der Europawahl 2019 haben die Regierungsparteien Union und SPD historisch schlecht abgeschnitten. Besonders profitieren konnten die Grünen. Während die Piraten viele Stimmen verloren, legte eine andere Kleinstpartei besonders stark zu.

  3. Briefe und Pakete: Bundesregierung will Rechte von Postkunden stärken
    Briefe und Pakete
    Bundesregierung will Rechte von Postkunden stärken

    Aufgrund gestiegener Beschwerden über Mängel bei der Post- und Paketzustellung will das Bundeswirtschaftsministerium die Rechte von Postkunden stärken. Dabei geht es auch um die Frage von Sanktionsmöglichkeiten.


  1. 03:45

  2. 20:12

  3. 11:31

  4. 11:17

  5. 10:57

  6. 13:20

  7. 12:11

  8. 11:40