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Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

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  1. Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: derdiedas 18.03.19 - 08:59

    Erstens weil die Rufzentralen oder MyTaxi kaum seriöser agieren als Uber. Vor allem aber weil da einige unterwegs sind die lieber etwas machen sollten bei dem Sie nicht mit Kunden in Kontakt kommen sollten.

    Wenn ich schon sehe das bei 20% der Autos die Motorkontrolllampe leuchtet, wenn ich weiss das 30%+ die AddBlue Einspritzung abschalten und wenn ich sehe das die Karren mit den billigsten Reifen laufen die es für Geld gibt. Dazu die Fahrweise einiger Spezialisten, null Ortskenntnisse (Wozu machen die eigentlich einen Taxischein?) und dann vor allem in Berlin und Wien super unfreundlich.

    Ganz ehrlich das passiert mir alles bei Uber so gut wie nie, die Ausnahmen bei den Taxen (Freundlich und kompetent beim Taxi) wie auch die bei Uber (Idioten am Steuer) sind jeweils recht selten.

    MyTaxi ist eigentlich auf den richtigen Weg, aber bei Uber muss ich nicht schauen was es dort lokal gibt sondern Uber funktioniert in Kiev wie in Athen oder Wien und natürlich in den USA. In Osteuropa oder Griechenland hätte ich kaum eine Chance überhaupt lesen zu können wo da ein Taxistand ist. Uber App rausgeholt - Ziel eingegeben und in den nächsten 10min kommt ein Taxi.

    Keine lokale Währung(Bis auf das Trinkgeld), immer die gleichen Rechnungen für die Spesen. Und niemals geschiss mit irgendwelchen Umwegen die so ein "normaler" Taxifahrer in diesen Ländern gerne mal macht.

    Und wenn man Uber Fahrer fragt warum sie Uber statt Taxi fahren - lautet die Antwort meistens, weil man mehr Geld verdienen kann. Also haut die Argumentation das Uber die Taxifahrer ärmer macht auch nicht so ganz hin.

    Gruß DDD

  2. Re: Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: M.P. 18.03.19 - 09:12

    Da muss sich der Taxifahrer mit seinem Fahrzeug aber gut verstecken. An den großen Bahnhöfen und vor Flughäfen steht man mit solchen Gurken nicht lange ...

    Woher weißt Du eigentlich, dass es genau 20 % der Taxis sind, bei denen die Motorkontrollleuchte brennt, und nicht 19 oder 21 %?

  3. Re: Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: ip_toux 18.03.19 - 09:18

    Hier in Leipzig gibt es Clevershuttle und ich liebe es, im Gegensatz zum Taxi steht der Preis vorher Fest. Ich sehe in der App wer mein Fahrer ist und das beste.... dadurch das der Preis im Vorfeld bereits ausgehandelt und bezahlt ist, kann es mir egal sein wo der Typ lang fährt. Jedes mal wenn ich in LE mit dem Taxi gefahren bin musste ich die Taxifahrer durchaus schon ansprechen wo diese denn hinfahren wollen und ihnen klarstellen das ich hier Wohne und mich bestens auskenne und dies nicht der beste Weg ist. Zum Schluss kommt noch hinzu... es ist günstiger.

  4. Re: Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: nurmalsoamrande 18.03.19 - 09:23

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wenn man Uber Fahrer fragt warum sie Uber statt Taxi fahren - lautet
    > die Antwort meistens, weil man mehr Geld verdienen kann. Also haut die
    > Argumentation das Uber die Taxifahrer ärmer macht auch nicht so ganz hin.
    >
    > Gruß DDD

    Das ist allerdings eine Milchmädchenrechnung. Wenn dein Auto kaputt ist, musst du die Reparatur selber bezahlen, ich wage es zu bezweifeln, dass Uber dir da auch nur 1 Cent zuschießen wird.
    Außerdem ist die gewerbliche Nutzung eines PKWs mit ganz anderen Versicherungsprämien belegt als ein privat genutzter PKW. Gerade die billigen Versicherungen werden Uber-Fahrten ganz sicher aus dem Versicherungsschutz ausklammern weil du das Fahrzeug dann gewerblich nutzt und damit Geld verdienst.
    Dazu kommt, ich wage es zu bezweifeln, dass Uberfahrer in die Sozialkassen einzahlen und ob da auch ordentlich die Steuern für abgeführt werden, auch das bezweifle ich bei den meisten.

    Uber ist ein Paradebeispiel, wie das unternehmerische Risiko (Krankheit, Unfälle, Verschleiß, Haftung...) auf den "Arbeitnehmer" abgewälzt wird, die Gewinne aber privat abgeschöpft werden.

    Meine Erfahrungen mit Uber kommen aus Mexiko City... und da kann ich nur sagen: Willst du lebend und gesund am Ziel ankommen, ruf dir ein Taxi. Das ist auch billiger als ein Uber (Taxi Flughafen - Centro Historico ca. 300 Peso, Uber ab etwa 400 Peso)

  5. Re: Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: Desertdelphin 18.03.19 - 12:39

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Die 2-3 mal als ich Taxi gefahren bin waren alle super nett

  6. Re: Mein Mitleid für die Taxi Branche hält sich in Grenzen.

    Autor: thinksimple 18.03.19 - 12:42

    nurmalsoamrande schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und wenn man Uber Fahrer fragt warum sie Uber statt Taxi fahren - lautet
    > > die Antwort meistens, weil man mehr Geld verdienen kann. Also haut die
    > > Argumentation das Uber die Taxifahrer ärmer macht auch nicht so ganz
    > hin.
    > >
    > > Gruß DDD
    >
    > Das ist allerdings eine Milchmädchenrechnung. Wenn dein Auto kaputt ist,
    > musst du die Reparatur selber bezahlen, ich wage es zu bezweifeln, dass
    > Uber dir da auch nur 1 Cent zuschießen wird.
    > Außerdem ist die gewerbliche Nutzung eines PKWs mit ganz anderen
    > Versicherungsprämien belegt als ein privat genutzter PKW. Gerade die
    > billigen Versicherungen werden Uber-Fahrten ganz sicher aus dem
    > Versicherungsschutz ausklammern weil du das Fahrzeug dann gewerblich nutzt
    > und damit Geld verdienst.
    > Dazu kommt, ich wage es zu bezweifeln, dass Uberfahrer in die Sozialkassen
    > einzahlen und ob da auch ordentlich die Steuern für abgeführt werden, auch
    > das bezweifle ich bei den meisten.
    >
    > Uber ist ein Paradebeispiel, wie das unternehmerische Risiko (Krankheit,
    > Unfälle, Verschleiß, Haftung...) auf den "Arbeitnehmer" abgewälzt wird, die
    > Gewinne aber privat abgeschöpft werden.
    >
    > Meine Erfahrungen mit Uber kommen aus Mexiko City... und da kann ich nur
    > sagen: Willst du lebend und gesund am Ziel ankommen, ruf dir ein Taxi. Das
    > ist auch billiger als ein Uber (Taxi Flughafen - Centro Historico ca. 300
    > Peso, Uber ab etwa 400 Peso)

    Sehr viele Taxifahrer sind "selbständig" und zahlen auch nicht in die Sozialkassen ein.
    Das ist kein valides Argument.

    Letztens stieg ich in ein Tesla-Taxi ein. Der Fahrer wollte einen Zuschlag da es ja was besonderes wäre. Nö ist es nicht für mich.

    Kutschen wurden auch durch Taxis verdrängt.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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