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abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

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  1. abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: chewbacca0815 06.08.18 - 10:19

    Was hat denn bitte das eine mit dem anderen zu tun? Die Anbieter selbst können ja schlichtweg nicht verhindern, dass Privatpersonen die Radl nicht doch dort "abstellen". Hier wiehert der Amtsschimmel einmal mehr ganz gewaltig ...

  2. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: chefin 06.08.18 - 11:07

    Kommt halt drauf an, wie man das betrachtet.

    Fahrradständer werden von der Stadt gebaut, der Platz zurecht gemacht, für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Man muss dazu auch den Bedarf aufnehmen um halbwegs die richtige Menge an Radständer irgendwo hin zu bauen.

    Nun kommt eine Firma und vermietet Räder, verdient also Geld damit, das sie steuerfinanzierte Dinge benutzt. Solange das Rad bei einer Person gemietet ist, ist das Abstellen und festmachen an solchen Radständern genau im Rahmen der Nutzung selbigen. Es als Firmenparkplatz für die Räder zu benutzen ist aber eine Fremdnutzung.

    Stell dir vor, eine Spedition würde ihre LKWs irgendwo im Wohngebiet am Strassenrand abstellen, weil dort kein Parkverbot ist. Selbst wenn der Fahrer in der Strasse wohnt und den LKW mitnimmt, damit er Sonntag Nacht gleich starten kann, macht er das normalerweise nicht. Die Plätze vorm Haus brauchen die Anwohner.

    Daher sollte also der Fahrradverlieh sich ein bischen an den Stellplätzen auch beteiligen und die nötigen Mehrplätze bereit stellen. Den man braucht ja definitiv mehr Plätze, da die Leihfahrräder ja nicht zum Bestand der Einwohner gehören, die man kalkuliert hat.

  3. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: mimimi123 06.08.18 - 11:11

    Doch die Anbieter könnten es verhindern oder behauptest du etwa, dass hier jemand völlig unkontrolliert die Straßen mit Blechmüll vollpumpt?

    Es fängt damit an, dass zumindest in München an jeder noch so kleinen Station jeder freie Abstellplatz mit diesen bunten Schrotträdern vollgestellt wurde. Seitens der Anbieter. Nun sind die Fahrräder Müll, das Unternehmen (in diesem Falle obike) existiert faktisch nicht, gemeldete Fahrräder werden jetzt seitdem es diese Fahrräder gibt nicht abgeholt.

    Ob DB, Stadt oder Anwohner - jeder hat Ärger mit den Rädern, keiner nutzt die & keiner will die.

    Wären die Räder und Geschäftsmodell besser, würde achtsamer mit den Rädern umgegangen und das Gesetzt sollte kein Problem darstellen.

  4. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: redmord 06.08.18 - 11:45

    Bikesharing-Unternehmen sollten für jedes Fahrrad min. einen neu gebauten Stellplatz nachweisen können.

  5. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: Ely 06.08.18 - 12:18

    So übel sind die oBikes nicht. Ich habe mich vor einiger Zeit, als das mit der Pleite kam, dort angemeldet. Das ging sogar. Und eine Kaution mußte ich auch nicht zahlen und das Rad ließ sich sogar entsperren. Ich bin gratis gefahren.

    Was bei den oBikes übel ist, ist der technische Zustand. Also habe ich das Rad mal genauer angeschaut, das Taschenmesser gezückt und eine winzige Wartung gemacht. Das beschränkte sich aufs Einstellen der Bremsen (waren viel zu stramm, mit der Zange des Taschenmessers habe ich die Stellschrauben der Züge richtig justiert) und etwas Öl in die Züge laufen zu lassen. Drei Minuten und Voila, das Ding fuhr sich danach wie ein normales Rad ohne Schaltung, also ging es relativ leicht zu treten. Für eine kurze Strecke ist das absolut ok, ein Tourenrad ist das nicht.

    Im Prinzip ist das stationslose Bikesharing nicht blöd, weil ein Rad nicht weit ist, wenn man's braucht. oBike hat den Fehler gemacht, mit einer heftigen Wucht dahergekommen zu sein und die Räder waren schon werksseitig schlecht eingestellt und eine fachgerechte Wartung gab es auch nicht.

    Fazit: Idee hui, Durchführung pfui. Laden pleite.

  6. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: chewbacca0815 06.08.18 - 13:37

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir vor, eine Spedition würde ihre LKWs irgendwo im Wohngebiet am Strassenrand abstellen, weil dort kein Parkverbot ist. Selbst wenn der Fahrer in der Strasse wohnt und den LKW mitnimmt, damit er Sonntag Nacht gleich starten kann, macht er das normalerweise nicht. Die Plätze vorm Haus brauchen die Anwohner.

    Unserem lokalen Buchbinder ist das herzlichst wurscht, der parkt ganze Strassenzüge zu mit seinen Transportern und Kastenwagen. Chancen der Stadtverwaltung? Exakt NULL, weil alle Fahrzeuge angemeldet sind und alles völlig legal ist. (Punkt)

  7. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: chewbacca0815 06.08.18 - 13:40

    mimimi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Es fängt damit an, dass zumindest in München an jeder noch so kleinen Station jeder freie Abstellplatz mit diesen bunten Schrotträdern vollgestellt wurde. Seitens der Anbieter. Nun sind die Fahrräder Müll, das Unternehmen (in diesem Falle obike) existiert faktisch nicht, gemeldete Fahrräder werden jetzt seitdem es diese Fahrräder gibt nicht abgeholt.

    Da gebe ich Dir unumwunden Recht. Allerdings hätte die Stadt München zu Beginn dieser Seuche hart dazwischen gehen müssen anstatt jetzt so einen Unsinn zu erlassen. Das ist doch pures Schildbürgertum erster Klasse.

  8. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: krakos 06.08.18 - 14:32

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > und etwas Öl
    Das hat man natürlich IMMER dabei..

  9. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: Ely 06.08.18 - 18:04

    Ich bin mit dem Rad nach Hause gefahren. Und niemand, der ein Leihrad nimmt, wird die Bremsen einstellen und generell einen Service am Rad machen.

    Ich wollte nur sehen, wie schnell das machbar ist und ob die oBikes wirklich so mistig sind.

    Fazit: Mit sehr geringem Aufwand wird aus so einer Rübe ein durchaus brauchbares Rad.

  10. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: Epaminaidos 07.08.18 - 00:21

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir vor, eine Spedition würde ihre LKWs irgendwo im Wohngebiet am
    > Strassenrand abstellen, weil dort kein Parkverbot ist.

    Das regelmäßige Parken von LKW in Wohngebieten ist nach §12 StVO bereits heute verboten.

  11. Re: abgeschreckt, sich hier unseriös niederzulassen ...

    Autor: Avarion 07.08.18 - 16:30

    Das kann die Stadt aber durchaus ändern. Parkverbot für Fahrzeuge über 3 Tonnen und gut ist.

    Die Stadt hat das Recht den Parkraum zu regeln. Und solange das nicht diskriminierend sondern zum Wohle der Anwohner geschieht dürften sie damit durchkommen.

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