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Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

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  1. Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: birdy 13.07.20 - 07:46

    Schon die Abberufung von Diess hat dies stark angedeutet.
    VW wird wohl doch noch länger brauchen um ins 21 Jahrhundert rüber zu kommen.
    Die ICE-Fraktion übernimmt wohl wieder das Ruder.

    Sehr schade :(

  2. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: ernstl 13.07.20 - 08:08

    birdy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon die Abberufung von Diess hat dies stark angedeutet.
    > VW wird wohl doch noch länger brauchen um ins 21 Jahrhundert rüber zu
    > kommen.
    > Die ICE-Fraktion übernimmt wohl wieder das Ruder.
    >
    > Sehr schade :(

    Die Softwareprobleme bestehen beim "Infotainment", weniger bei der Software der Steuergeräte. Das hat erstmal wenig mit der Art des Antriebs zu tun.

  3. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: McWiesel 13.07.20 - 08:20

    birdy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon die Abberufung von Diess hat dies stark angedeutet.
    > VW wird wohl doch noch länger brauchen um ins 21 Jahrhundert rüber zu
    > kommen.
    > Die ICE-Fraktion übernimmt wohl wieder das Ruder.
    >
    > Sehr schade :(

    Volkswagen sollte wieder Wagen fürs Volk bauen, d.h. nicht sämtliche Leute ausschließen, die

    - keine Garage/Stellplatz zum Laden haben
    - mit dem Auto ins EU-Ausland in Urlaub fahren ohne mit 80 auf der BAB zu schleichen
    - Ein Wohnwagen, Pferdeanhänger, etc. ziehen möchten
    - Kein Vermögen für ein Auto ausgeben möchten, was nach 2 Jahren technisch überholt ist
    - schon genug Akkugeräte am Tag bemuttern, die dann im Entscheidenden Moment leer sind

    Versteh mich nicht falsch, ich finde E-Mobilität im Grunde richtig, allerdings ist es immer noch ein Antrieb für Nischen wie Supersportwagen oder Kleinstfahrzeuge (und daher werden die auch als erstes elektrifiziert), aber weit entfernt vom VOLKSwagen, der eben o.g. Anforderungen mitmachen muss. Selbst wenn man der Technik offen gegenübersteht, können 80% der Leute damit nichts anfangen (siehe Verkaufszahlen). Und ich glaube niemand möchte, dass wir VW endgültig als Normalo-Hersteller verlieren, in dem er sich nur noch auf Nischenfahrzeuge konzentriert. Heute ist VW teilweise schon ein Luxusfahrzeug, wir brauchen kein Tesla 2.0.

  4. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: birdy 13.07.20 - 08:21

    ernstl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Softwareprobleme bestehen beim "Infotainment", weniger bei der Software
    > der Steuergeräte. Das hat erstmal wenig mit der Art des Antriebs zu tun.

    Das ist schon klar. Aber es sieht sehr danach aus, als ob alle Manager die eine neue/moderne Denkweise/Priorisierung haben, wieder abgesägt werden.
    Sieht für mich also so aus, als würde der Mindset im Konzern bei den alten Mustern bleiben. Wo Schlechte Führungskräfte noch miesere Leute um sich scharen, damit diese ihnen nicht zur Gefahr werden können. Durch A-Kriecherei steigt diese geballte Inkompetenz dann gemeinsam auf. Und diese Leute sind dann unfähig auch nur irgendwie umzudenken. "Fachlich" bleiben sie beim Alten - Neues verstehen sie ja nicht. Wie auch. Sie haben ja die letzten zig Jahre nie was anderes gemacht als auf ihre Karriereleiter zu starren um Leute links und recht davon runter zu boxen. Und nach oben möglichst zu glänzen.
    Davon wie man tolle innovative Produkte baut, und vor allem Leute richtig führt, davon haben all zu viele keine Ahnung und nicht mal Interesse.

    Das habe ich bei einigen Konzern aus erster und zweiter Hand mitbekommen. Es ist bitter, aber es ist bei quasi allen großen (und älteren) Firmen rund um die Welt der Fall. Mal mehr, mal weniger.

  5. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: ubuntu_user 13.07.20 - 08:37

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - keine Garage/Stellplatz zum Laden haben

    wo lässt dann dein Auto?

    > - mit dem Auto ins EU-Ausland in Urlaub fahren ohne mit 80 auf der BAB zu
    > schleichen

    Tesla bekommt das ja auch hin

    > - Ein Wohnwagen, Pferdeanhänger, etc. ziehen möchten
    cybertruck?
    > - Kein Vermögen für ein Auto ausgeben möchten, was nach 2 Jahren technisch
    > überholt ist
    guck dir doch mal die Preise jetzt an
    > - schon genug Akkugeräte am Tag bemuttern, die dann im Entscheidenden

    vergessen zu tanken sollte man auch nicht.

  6. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: McWiesel 13.07.20 - 09:05

    > wo lässt dann dein Auto?

    Auf der Straße, jeden Abend woanders, wo halt gerade ne Lücke ist. Und nein, Ladesäulen mit sauber eingerichteten Parkplätzen wirds hier auch in 20 Jahren nicht geben, da is einfach kein Platz dafür. Und hier hängen auch noch paar einzelne finstere Gasentladungslampen an Freileitungen über der Straße, die Stadt schaffte es seit 60 Jahren nichtmal Lichtmasten aufzustellen.
    Und Garagen in Häusern gibt es auch (fast) keine, damals wurden die Häuser für 1 Familie mit 1 Auto geplant, heute wohnen 6 Familien mit 12 Autos drin. Ein Einzelhaus kann sich kein Mensch mehr leisten und der Job ist auch gerne mal 70km weg und mit dem ÖPNV kaum zu erreichen, verfehlte Wohnungspolitik trifft hier auf verfehlte Verkehrspolitik.

    > Tesla bekommt das ja auch hin

    Tesla ist kein Volkswagen, die Preise sind für ein Normalbürger vom Mond.

    > cybertruck?

    Genau, weil ich 2x im Jahr ein Wohnwagen zieh, kauf ich mir gleich ein Fahrzeug für ein Kriegsgebiet. Solche Kisten haben abseits der russischen Taiga und den Straßen von Mogadishu überhaupt keine Berechtigung im Straßenverkehr, oder wo in üblichen Ländern braucht man gleich noch schussichere Scheiben und schräge, geschossableitende Fahrzeugkanten à la Leopard II? (Funfact: Ironischerweise wird die Kiste weder in der Taiga, noch in Mogadishu mangels Strom funktionieren)
    Die Hersteller und Fahrer von sowas haben die Probleme des 21. Jahrhunderts, nämlich im Verkehr erstickende Städte, überhaupt nicht begriffen. Kaum Platz für Radfahrer und Fußgänger, Hauptsache die Straßen mit Monster-SUVs verstopfen oder mit 2s von 0 auf 100 angeben. Nein, da nehme ich lieber ein Passat, der zieht mir den Wohnwagen, kann aber auch ein normales Parkhaus in der Innenstadt damit fahren, ohne andere Menschen damit zu gefährden.

    > guck dir doch mal die Preise jetzt an

    Nächstes Jahr sollen Graphen-Akkus kommen, danach Lithium-Polymer und in 2 Jahren vielleicht noch was Neues. Alle haben das Zeug dazu jetzige Li-Ion-Akkus komplett zu entwerten. Das ist zwar bitter nötig, nur welchen Wert haben dann noch Fahrzeuge mit den heutigen Akkus? Will ich sone Kiste dann überhaupt noch fahren, wenn die modernen Akkus die ganzen Probleme nicht mehr haben, sondern tatsächlich in 5 Minuten aufladen und für 1000km ausreichen? Mit dieser Aussicht ist der Markt schlichtweg noch nicht reif und sowas wissen auch seriöse Autohersteller und bleiben solange bei der bewährten Technik, bis die neue Technik ausgereift ist, sprich sich die Akkus nicht mehr schlagartig ändern (müssen), sondern nur noch einem normalen Fortschritt unterliegen.

    > vergessen zu tanken sollte man auch nicht.

    Ja, nur dass wenn ich das mal habe, das dann eine Sache von 5 Minuten an der Tankstelle ist, die ich auch noch im größten Stress abzwacken und nachher auf der BAB mit 10km Tempo 180 wieder reinholen kann. Ein E-Fahrzeug müsste ich trotzdem mindestens mal ne halbe Stunde schnelladen, aber dann kann ich auf der Autobahn auch keine Zeit mehr reinholen, weil das Ding bei 130/140 entweder begrenzt oder ich bei schneller Fahrt zuschauen kann, wie der Akku leergesaugt wird.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 09:22 durch McWiesel.

  7. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: senf.dazu 13.07.20 - 09:08

    "Infotainment"-Probleme - beschreibt das unwichtige Dinge wie Navi, Assistenzsysteme, Netzzugang, el. Schlüssel ?

  8. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: Fotobar 13.07.20 - 09:14

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Infotainment"-Probleme - beschreibt das unwichtige Dinge wie Navi,
    > Assistenzsysteme, Netzzugang, el. Schlüssel ?

    Weshalb unwichtig? Ein solches system beeilflusst meine Auswahl des Fahrzeugs genauso wie dessen Motor.

  9. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: Shanks 13.07.20 - 09:15

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - keine Garage/Stellplatz zum Laden haben
    >
    > wo lässt dann dein Auto?
    >
    > > - mit dem Auto ins EU-Ausland in Urlaub fahren ohne mit 80 auf der BAB
    > zu
    > > schleichen
    >
    > Tesla bekommt das ja auch hin
    >
    > > - Ein Wohnwagen, Pferdeanhänger, etc. ziehen möchten
    > cybertruck?
    > > - Kein Vermögen für ein Auto ausgeben möchten, was nach 2 Jahren
    > technisch
    > > überholt ist
    > guck dir doch mal die Preise jetzt an
    > > - schon genug Akkugeräte am Tag bemuttern, die dann im Entscheidenden
    >
    > vergessen zu tanken sollte man auch nicht.


    Das Auto muss bei mir Teilweise an einer Straße stehen da Mehrfamilienhäuser. Dort kann nirgends geladen werden.
    Wenn mann in einer 20.000 Einwohner Stadt wohnt hat man in der ganzen Stadt 3 Ladesäulen. Hinter dem Haus könnte ich laden auf Kosten der Algemeinheit. Das freut alle!

    Der Tesler kostet mehr als ein normaler Golf der nicht so oft getankt werden muss (Diesel). Den Cybertruck gibt es noch nicht. Zudem muss er erstmal in Deutschland zugelassen werden und dann bezahlbar sein.

    Es gibt kein Elektroauto das so viel kostet wie ein Einsteiger Golf, mit vergleichbaren Werten und Anhänger Kupplung.

    Es ist hier immer schon zu sehen wie das viele Elekrto fahren können. Viele werden es aber einfach nicht können.

  10. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: s.bona 13.07.20 - 09:20

    OMG wo wohnst du denn? Klingt ja grausam.

  11. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: McWiesel 13.07.20 - 09:27

    s.bona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OMG wo wohnst du denn? Klingt ja grausam.

    Im Speckgürtel von Stuttgart

  12. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: Gurli1 13.07.20 - 09:57

    E-Autos werden noch lange keine "Volkswägen" sein. Selbst mit Förderung sind Fahrzeuge mit vernünftiger Reichweite und praktikablen Ladeeigenschaften doppelt so teuer wie vergleichbare Verbrenner. Dabei zahlen die meisten Hersteller trotzdem noch mit jedem verkauften Auto drauf.

    Und Argumente wie "für die Stadt braucht man nicht so viel Reichweite" sind Unsinn, denn die wenigsten werden sich ein extra Auto nur für den Stadtverkehr kaufen. Zudem geht geringe Reichweite auch stets mit langsamerem Laden (km / min) einher, was diese Autos auch in der Stadt wieder weniger praktikabel macht.

    Gerade in den Städten, wo die Menschen eben nicht einfach zu Hause über Nacht laden können, ist die Anschaffung eines E-Autos völlig sinnbefreit.

    Deutschland begibt sich mit seinem politisch getriebenen Strukturwandel auf verdammt dünnes Eis. Gibt es (außer Norwegen vielleicht – obwohl man da auch schon wieder auf die Bremse tritt) noch irgendein anderes Land, das dermaßen blind so hohe Förderungen für E-Autos bereitstellt?

    Hersteller wie Tesla bedienen Nischen und sind darin recht erfolgreich. Aber ein Massenphänomen ist Tesla noch lange nicht. Und das werden auch die VW E-Autos nicht werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 10:03 durch Gurli1.

  13. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: ubuntu_user 13.07.20 - 10:12

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > s.bona schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > OMG wo wohnst du denn? Klingt ja grausam.
    >
    > Im Speckgürtel von Stuttgart

    öffis?

  14. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: ubuntu_user 13.07.20 - 10:13

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Autos werden noch lange keine "Volkswägen" sein. Selbst mit Förderung
    > sind Fahrzeuge mit vernünftiger Reichweite und praktikablen
    > Ladeeigenschaften doppelt so teuer wie vergleichbare Verbrenner. Dabei
    > zahlen die meisten Hersteller trotzdem noch mit jedem verkauften Auto
    > drauf.

    was aber auch daran liegt, dass die Elektroautos nur in Mini-Serien gebaut werden und nicht zu Millionen.

  15. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: Gurli1 13.07.20 - 10:16

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gurli1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > E-Autos werden noch lange keine "Volkswägen" sein. Selbst mit Förderung
    > > sind Fahrzeuge mit vernünftiger Reichweite und praktikablen
    > > Ladeeigenschaften doppelt so teuer wie vergleichbare Verbrenner. Dabei
    > > zahlen die meisten Hersteller trotzdem noch mit jedem verkauften Auto
    > > drauf.
    >
    > was aber auch daran liegt, dass die Elektroautos nur in Mini-Serien gebaut
    > werden und nicht zu Millionen.

    Was daran liegt, weil es die Batterien für die Millionen Fahrzeuge nicht gibt und es auch die fehlenden Skaleneffekte nicht erlauben, die Batterien in der Masse günstiger herzustellen.

  16. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: Gurli1 13.07.20 - 10:16

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > s.bona schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > OMG wo wohnst du denn? Klingt ja grausam.
    > >
    > > Im Speckgürtel von Stuttgart
    >
    > öffis?

    Ich denke das Thema Öffis hat sich seit COVID für lange Zeit, wenn nicht für immer, für den Massentransport erledigt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 10:18 durch Gurli1.

  17. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: NaruHina 13.07.20 - 10:20

    Meinst du die die ständig ausfallen?
    Oder wo stündlich Mal nen Bus hintuckert und am Abend/Wochenende garnichtmehr ?
    Mit geg. Mehrfach umsteigen.

    Flexibilität und Zuverlässigkeit sieht anders aus.

  18. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: McWiesel 13.07.20 - 10:29

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > s.bona schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > OMG wo wohnst du denn? Klingt ja grausam.
    > >
    > > Im Speckgürtel von Stuttgart
    >
    > öffis?

    Sagen wir mal so, der hat eklatante strukturelle Probleme. In den 60ern gebaut, seitdem eher rückgebaut als ausgebaut:
    - Damals gebaute zusätzliche Bahnsteige an S-Bahnstationen einfach stillgelegt, statt dort dringend benötigte weitere Züge halten zu lassen
    - Umsteigen am HBf von S-Bahn in DB-Zug ist ein Graus, insbesondere mit Gepäck, bei den Wegstrecken laufen die Rollen am Trolley heiß
    - Sämtliche S-Bahn-Linien quälen sich durch ein Gleis im Tiefbahnhof. Sobald da nur die kleinste Betriebsstörung auftritt, kommen sämtliche Linien der S-Bahn außer Takt, d.h. Züge fallen aus, enden vorzeitig, etc. Das passiert ungefähr täglich.
    - Zwischen angrenzenden Großstädten wie LB, BB oder ES (mit >100k Einwohnern) wird tagsüber teilw. nur Halbstundentakt gefahren, heißt knallvolle Züge. Schaut man nach Karlsruhe, fährt die S-Bahn dort zwischen 2 Kuh-Käffern im 10-Minuten-Takt, auch mittags.
    - Dies liegt maßgeblich daran, dass besagter Engpass im Tiefbahnhof weder längere, noch häufigere Züge zulässt.
    - Ein dringender Ausbau in Form eines Ringverkehrs (sowohl Straße als auch Schiene) wäre nötig, aber scheitert an konsequenter Dagegen-Politik.

    Hab in meinem Leben berufsbedingt schon in einigen deutschen Großstädten gelebt, aber so ein schlechten S-Bahn-Verkehr wie in Stuttgart noch nie erlebt. Hier wurde seit Jahrzehnten sowohl im Straßen- als auch im Schienenverkehr vollversagt. Seit die Hipster-Bevölkerung die Lösung in grüner Politik sucht, ist endgültig Ende Gelände, denn Verkehr müsste man ermöglichen, stattdessen tun die grünen Geister ihn verbieten, was natürlich alle Probleme an der Wurzel löst: Firmen wandern ab, Geschäfte schließen, Bevölkerung zieht (am besten ganz ganz weit) weg, der Rest kauft bei Amazon oder in Städten im Umland, die es begriffen haben, wie man Kunden anlockt (z.B. Metzingen). Übrig bleibt ein Ghetto voller Shisha-Bars, Handyshops und Nagelstudios, wo die kürzlichen Straßenschlachten dann nicht mehr verwundern. Es ist mittlerweile ein Musterbeispiel, wie grüne Politik wirkt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 10:33 durch McWiesel.

  19. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: NaruHina 13.07.20 - 10:45

    Die Grünen sind vergleichsweise kurz an der macht.

    Die 30 Jahre CDU mit ihrer Stillstandspolitik war in Sachen Verkehr und co nicht besser.
    Insbesondere was das Nadelöhr im Tiefbahnhof angeht, hier hatte die CDU geführte Regierung in den 90er Jahren bei der Planung von S21 intervenieren können, hat sie aber nicht.
    Daher sind die anderen Parteien nicht bessere oder schlechter wie die aktuellen

    Wenigstens hat die aktuelle Regierung letztes Jahr Mal eine Tarifreform mit den flickentepich der Tarifzonen aufgeräumt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 10:47 durch NaruHina.

  20. Re: Ein weiter Hinweis, dass VW doch länger bei Verbrenner verharren will

    Autor: McWiesel 13.07.20 - 10:58

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Grünen sind vergleichsweise kurz an der macht.
    >
    > Die 30 Jahre CDU mit ihrer Stillstandspolitik war in Sachen Verkehr und co
    > nicht besser.
    > Insbesondere was das Nadelöhr im Tiefbahnhof angeht, hier hatte die CDU
    > geführte Regierung in den 90er Jahren bei der Planung von S21 intervenieren
    > können, hat sie aber nicht.
    > Daher sind die anderen Parteien nicht bessere oder schlechter wie die
    > aktuellen

    Nur damals wurden wirklich problemlösende Konzepte wie der Nordostring (der den ganzen Durchgangsverkehr aus der Stadt rausziehen würde, was die Voraussetzung für eine fahrradfreundliche Stadt wäre) noch wenigstens diskutiert, leider halt duch sog. Umweltschützer im Umland verhindert. Das ist mittlerweile alles zu den Akten gelegt, für Grüne ist ja der Neubau von Straßen total verpöhnt. Da wird ja so kruden Logiken gefolgt, dass neue Straße nur neuen Verkehr erzeugen (weil ja alle nur zum Spaß oder aus inbrünstiger Bosheit im Berufsverkehr zur Arbeit fahren, statt einfach morgens im Bett liegen zu bleiben).

    Oder eine zweispurige Straße ist zur jeder Tageszeit chronisch überlastet ... was macht ein Grüner: Rückbau zu einer einspurigen Straße, wo alle halbe Stunde mal ein (leerer) Bus parallel zur S-Bahn fährt, der niemandem nützt. Solche Logik kann nur grün sein. Leute mit Gehirn würden versuchen überlastete Straßen durch neue Verkehrswege (Stichwort S-Bahn!) zu entschärfen, grüne Politiker sperren hingegen einfach Straßen mit zu viel Stau (ohne auch nur den Hauch einer Alternative geschaffen zu haben). Gut, kommen die Leute halt nicht mehr zur Arbeit, Firmen finden keine Mitarbeiter mehr (wer tut sich so ein Arbeitsweg an?), andere Städte/Länder freuen sich und weisen neue Industriegebeite mit AB-Anschluss aus. Bei sowas setzt einfach der Verstand aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.20 11:04 durch McWiesel.

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