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Vielleicht...

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  1. Vielleicht...

    Autor: LeDocteur_Brinkmann 07.01.22 - 17:54

    ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur Normalmaterie entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist aber eines entstanden, welches einheitlich war.

  2. Re: Vielleicht...

    Autor: MarcusK 07.01.22 - 17:57

    LeDocteur_Brinkmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett
    > annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur Normalmaterie
    > entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist
    > aber eines entstanden, welches einheitlich war.

    ich würde ja einfach vermuten das sie Anti und Normal - Teilchen einfach zu weit von einander entfernt haben. Im Labor hat sich das Antiteilchen doch auch nicht aufgelöst.

  3. Re: Vielleicht...

    Autor: Keksmonster226 07.01.22 - 20:41

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LeDocteur_Brinkmann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett
    > > annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur
    > Normalmaterie
    > > entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist
    > > aber eines entstanden, welches einheitlich war.
    >
    > ich würde ja einfach vermuten das sie Anti und Normal - Teilchen einfach zu
    > weit von einander entfernt haben. Im Labor hat sich das Antiteilchen doch
    > auch nicht aufgelöst.


    Wenn Antimaterie auf Materie trifft zerstrahlt diese in Energie.

    Das antiteilchen im Labor wurde in einer "Magnetfalle" gehalten

  4. Re: Vielleicht...

    Autor: Kilpikonna 08.01.22 - 10:49

    Selbst wenn es irgendwo ganze Galaxien aus Antimaterie geben würde, bleiben noch diverse Probleme.
    Bei Galaxiekollisionen dürften auch immer wieder Kontakte zwischen Staubteilchen und Gaswolken vorkommen, und das müsste eigentlich detektierbar sein. Spätestens wenn Antimaterie in die Akretionsscheibe um das supermassive schwarze Loch im Kern gesaugt wird, wo die Materiedichte sehr hoch wird, dürfte sich die Annihilation mit Materie nicht mehr verheimlichen lassen.

    Aber noch viel früher steht die Frage im Raum, wie Materie denn die ersten Momente in der Geschichte des Universums überleben könnte. Damals waren nicht nur die Gummistiefel aus Holz, sondern auch die Dichte extrem hoch. Also nix mit "Galaxie hier, Galaxie dort, viel freier Raum dazwischen".

  5. Re: Vielleicht...

    Autor: root61 08.01.22 - 12:27

    LeDocteur_Brinkmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett
    > annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur Normalmaterie
    > entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist
    > aber eines entstanden, welches einheitlich war.

    Dazu bräuchtest du einen Prozess der aus Energie Materie macht, ohne gleichzeitig Antimaterie zu erzeugen. Sowas ist aber nicht bekannt.

    Das ist ja das Problem.

  6. Re: Vielleicht...

    Autor: Michael H. 08.01.22 - 18:54

    LeDocteur_Brinkmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett
    > annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur Normalmaterie
    > entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist
    > aber eines entstanden, welches einheitlich war.

    Henne Ei Problem.
    Klärt immer noch nicht die Frage der Existenz im Allgemeinen. Also die Frage... was war vorher da.
    Stell dir vor es Existiert NICHTS... gar nichts... keine Materie, keine Energie... somit auch kein einzelnes Atom im großen nichts... Ich meine woher kommen Atome... Elektronen... Masse... woher kommt das alles? Auf jede Aktion folgt eine Reaktion bzw. actio gegengleich reactio ist auch so ein schöner Grundsatz... aber mit was soll nichts reagieren. Und selbst wenn da irgend eine Energiesuppe war, aus der sich dann Masse gebildet hat, woher kam die Energie wenn da vorher nichts war. Woher kam denn die gesamte Materie wie in deiner Theorie wenn sie davor schon da war. Ich mein das entsteht ja nicht einfach so. Das geht halt einfach über das menschliche Verständnis hinaus und das ist auch der Grund, warum der Mensch überhaupt Religionen gebraucht hat um an dieser Frage nicht komplett zu verzweifeln. Dennoch ist man dieser Frage allgemein auf der Spur.

    Die Frage nach der Existenz ist mMn nicht, wie Leben entstand... bzw. wie unsere Existenz zustande kam. Sondern viel weitreichender... wie konnte überhaupt etwas entstehen... womit wir wieder beim Henne Ei Problem wären. Woher kam die Energie, woher kam die Masse/Materie. Hierbei geht es um die Existenz all dessen, was existiert..

    Die andere Frage ist natürlich, was liegt jenseits dessen, was wir existenz nennen. Wir haben unser beobachtbares Universum und danach kommt nichts, weil wir es nicht wissen. Das observierbare Universum hat ne gewisse Größe die wir auch Messen können. Was ist wenn es dahinter noch Millarden ähnliche Universen gibt (aktuell läufts ja ganz nach dem Prinzip, wir wissen es nicht, also ist es möglich, aber muss auch nicht so sein. Was wenn in Inter-Universellen Maßstäben ganze Universen aufpoppen und wieder verschwinden in einem Augenblick..
    Ganz trocken formuliert... was wenn das was wir bei einem einzelnen Atom sehen, an sich ein ganzes Universum ist, wir es aber durch unsere physikalisches Limit nicht wahrnehmen können.
    Men in Black hat das ja schon in den 90ern verarbeitet, als es quasi das Universum in einer Murmel darstellte, mit denen Aliens Murmelschießen spielten. Was wenn alles was wir kennen auch nur ein winziges Teil von etwas viel größerem ist, was in anderen Maßstäben auch nur Mikroskopisch klein ist. Wo ist da die Grenze?

    Könnte ja auch möglich sein, dass du dein gesamtes Leben 1zu1 in einer Schleife wiederholst und dir dessen nicht mal bewusst bist, weil das ganze nur ein Echo in der Zeit ist.
    Das sobald du stirbst, du wieder auf die Welt kommst im Jahr 1989 in meinem Fall und dein gesamtes Leben erneut erlebst, weil sich das Universum ständig in sich wiederholt. Und Dejavús sind lediglich Überlagerungen.

    Gerade dass es hier unendlich viele Möglichkeiten gibt macht die Frage ja gerade so spannend.
    Für mich persönlich ist es unvorstellbar, wie aus dem nichts etwas entstehen könnte. Ich mein das nichts kann ja nicht plötzlich entscheiden jetzt etwas zu sein. Und wenn sich das Universum wie in einigen Theorien ausdehnt, sobald es sich ausgedehnt hat wieder zusammenzieht bis alle Materie und energie wieder in einem klitzekleinen Punkt konzentriert ist um dann wieder zu kollabieren und sich als Urknall in alle Richtungen auszudehnen... woher kommt das ganze Zeug? Ich mein wir reden da nicht von Dimensionen ala "Zwei Lastwägen voll Erde in deinem Garten sind viel"... oder "Europa ist viel", sondern Billionen Sterne, wovon etliche Millionen mal größer sind als unsere Sonne plus nochmal ein paar Nullstellen mehr an Planeten und anderen Himmelskörpern und sonstige Materie die da draußen rumschwirrt... wo kommt die her? Das übersteigt halt einfach das menschliche Denkvermögen um den Faktor unendlich.

  7. Re: Vielleicht...

    Autor: MrAndersenson 10.01.22 - 10:14

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LeDocteur_Brinkmann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...wurde die gesamte Materie, Anti- wie Normalmaterie, komplett
    > > annihiliert. Aber aus der dabei freiwerdenden Energie ist nur
    > Normalmaterie
    > > entstanden. Das Universum wurde also quasi vernichtet, aus dem Rest ist
    > > aber eines entstanden, welches einheitlich war.
    >
    > Henne Ei Problem.
    > Klärt immer noch nicht die Frage der Existenz im Allgemeinen. Also die
    > Frage... was war vorher da.
    > Stell dir vor es Existiert NICHTS... gar nichts... keine Materie, keine
    > Energie... somit auch kein einzelnes Atom im großen nichts... Ich meine
    > woher kommen Atome... Elektronen... Masse... woher kommt das alles? Auf
    > jede Aktion folgt eine Reaktion bzw. actio gegengleich reactio ist auch so
    > ein schöner Grundsatz... aber mit was soll nichts reagieren. Und selbst
    > wenn da irgend eine Energiesuppe war, aus der sich dann Masse gebildet hat,
    > woher kam die Energie wenn da vorher nichts war. Woher kam denn die gesamte
    > Materie wie in deiner Theorie wenn sie davor schon da war. Ich mein das
    > entsteht ja nicht einfach so. Das geht halt einfach über das menschliche
    > Verständnis hinaus und das ist auch der Grund, warum der Mensch überhaupt
    > Religionen gebraucht hat um an dieser Frage nicht komplett zu verzweifeln.
    > Dennoch ist man dieser Frage allgemein auf der Spur.
    >
    > Die Frage nach der Existenz ist mMn nicht, wie Leben entstand... bzw. wie
    > unsere Existenz zustande kam. Sondern viel weitreichender... wie konnte
    > überhaupt etwas entstehen... womit wir wieder beim Henne Ei Problem wären.
    > Woher kam die Energie, woher kam die Masse/Materie. Hierbei geht es um die
    > Existenz all dessen, was existiert..

    Stichwort: Quantenfluktuation.
    BigBag ist eine nicht unumstrittene Krücke - "die beste Krücke" die wir wohl gerad haben.

    Binja für: Hat schon immer existiert - sonst könnte man soweit "rauszoomen" das da nix mehr is xP

    >
    > Die andere Frage ist natürlich, was liegt jenseits dessen, was wir existenz
    > nennen. Wir haben unser beobachtbares Universum und danach kommt nichts,
    > weil wir es nicht wissen. Das observierbare Universum hat ne gewisse Größe
    > die wir auch Messen können. Was ist wenn es dahinter noch Millarden
    > ähnliche Universen gibt (aktuell läufts ja ganz nach dem Prinzip, wir
    > wissen es nicht, also ist es möglich, aber muss auch nicht so sein. Was
    > wenn in Inter-Universellen Maßstäben ganze Universen aufpoppen und wieder
    > verschwinden in einem Augenblick..
    > Ganz trocken formuliert... was wenn das was wir bei einem einzelnen Atom
    > sehen, an sich ein ganzes Universum ist, wir es aber durch unsere
    > physikalisches Limit nicht wahrnehmen können.
    > Men in Black hat das ja schon in den 90ern verarbeitet, als es quasi das
    > Universum in einer Murmel darstellte, mit denen Aliens Murmelschießen
    > spielten. Was wenn alles was wir kennen auch nur ein winziges Teil von
    > etwas viel größerem ist, was in anderen Maßstäben auch nur Mikroskopisch
    > klein ist. Wo ist da die Grenze?

    Gibt kein draussen bzw. Rand vonna Schüssel - das wäre dann Nichts, für uns zwar vorstellbar aber in unserer Realität bisher nicht existent.
    Es ist immer was da, da für Informationsübertragung min. 2 gebraucht werden, Sender & Empfänger.
    Gäbe es nur Sender oder Empfänger, gäbe es "Nichts" - kannst zwar sagen: "Hallo hier bin ich", nur das es keiner hört und sagen kann: "Ja bin auch hier, wo bist du?".

    Grenzen: Fliessend.
    Hubble und Co. sehen ab bestimmten Entfernungen einfach nur "Matsch" wegen ihrer max. Auflösung bzw. Rotverschiebung des Lichts - "Hintergrundstrahlung", da soll JamesWebb jetzt möglichst nah ran.
    >
    > Könnte ja auch möglich sein, dass du dein gesamtes Leben 1zu1 in einer
    > Schleife wiederholst und dir dessen nicht mal bewusst bist, weil das ganze
    > nur ein Echo in der Zeit ist.
    > Das sobald du stirbst, du wieder auf die Welt kommst im Jahr 1989 in meinem
    > Fall und dein gesamtes Leben erneut erlebst, weil sich das Universum
    > ständig in sich wiederholt. Und Dejavús sind lediglich Überlagerungen.

    Himmel und Hölle wären dann hier auf "Erden" - also nicht immerwieda die gleichen negativen Handlungen machen und inna "HöllenSchleife" landen. Lieba positive Handlungen und inna "HimmelsSchleife" landen - sagen eigentlich auch alle Religionen nur das manche meinen "Himmel & Hölle seien nicht auf Erden" vllt. Übersetzungsfehler.

    Bin Fan von Karma & Gaia.
    >
    > Gerade dass es hier unendlich viele Möglichkeiten gibt macht die Frage ja
    > gerade so spannend.
    > Für mich persönlich ist es unvorstellbar, wie aus dem nichts etwas
    > entstehen könnte. Ich mein das nichts kann ja nicht plötzlich entscheiden
    > jetzt etwas zu sein. Und wenn sich das Universum wie in einigen Theorien
    > ausdehnt, sobald es sich ausgedehnt hat wieder zusammenzieht bis alle
    > Materie und energie wieder in einem klitzekleinen Punkt konzentriert ist um
    > dann wieder zu kollabieren und sich als Urknall in alle Richtungen
    > auszudehnen... woher kommt das ganze Zeug? Ich mein wir reden da nicht von
    > Dimensionen ala "Zwei Lastwägen voll Erde in deinem Garten sind viel"...
    > oder "Europa ist viel", sondern Billionen Sterne, wovon etliche Millionen
    > mal größer sind als unsere Sonne plus nochmal ein paar Nullstellen mehr an
    > Planeten und anderen Himmelskörpern und sonstige Materie die da draußen
    > rumschwirrt... wo kommt die her? Das übersteigt halt einfach das
    > menschliche Denkvermögen um den Faktor unendlich.

    Einstein: Raum und Zeit bedingen einander. Ohne Raum keine Zeit, ohne Zeit kein Raum.

    "Nichts" hat keinen Raum und somit keine Zeit - da kann unendlich viel "Zeit" ganzschö kurz sein und "pufff" ist alles wieda da bzw. es war nie weg. Energie & Schwingung.

    Ähnlich wenn man stribt: Die Anderen sehen man ist weg und Alles geht weiter. Für Toten selbst gibts keine Zeit bzw. in dieser Existenzform (Leben) keinen Raum mehr.

  8. Re: Vielleicht...

    Autor: Mnt 10.01.22 - 16:45

    MrAndersenson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stichwort: Quantenfluktuation
    Das ist der Punkt. Und dann verlierst du dich leider wieder in weniger guten Punkten ;) Es gibt kein Nichts, wenn es Quantenfluktuation gibt, es kann nur entweder das Eine oder das Andere geben.
    Und da wir mit Bestimmtheit wissen, dass es Quantenfluktuation gibt, sollten wir diese althergebrachte Vorstellung vom Nichts vielleicht beiseite legen, das ist ein völlig unnötiges Paradoxon - weil es offenbar falsch ist...

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