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  5. › CES 2016: Airbus holt die Drohne…

Relativ sinnlos

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  1. Relativ sinnlos

    Autor: Magroll 08.01.16 - 12:47

    Gegen den Dussel, der planlos mit seiner Drohe in den Luftraum eines Airports eindringt weil er ein paar tolle Bilder machen will, mag das System ja helfen. Aber jemand der es drauf anlegt kann das Ding auch autonom GPS Koordinaten abfliegen lassen, da kann man keine Kommunikation stören.

    Ob nun zum Bilder machen, oder um den Flugverkehr zu stören...

  2. Re: Relativ sinnlos

    Autor: frostbitten king 08.01.16 - 12:56

    Vor allem, als Beispiel, wie soll das System eine Parrot übernehmen? Die wird per Wlan gesteuert, und wenn der Typ nicht gerade ein Volldepp ist, hat das System ein bischen am Wlan Passwort zu kauen. Abgesehen davon, dass das bei der Parrot wesentlich einfacher ginge. Deauth Packet spoofen, fertig.

  3. Re: Relativ sinnlos

    Autor: lemete 08.01.16 - 13:18

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem, als Beispiel, wie soll das System eine Parrot übernehmen? Die
    > wird per Wlan gesteuert, und wenn der Typ nicht gerade ein Volldepp ist,
    > hat das System ein bischen am Wlan Passwort zu kauen. Abgesehen davon, dass
    > das bei der Parrot wesentlich einfacher ginge. Deauth Packet spoofen,
    > fertig.

    Ihr sollten euch ganz schnell bei Airbus melden, die brauchen immer fähige Leute die den anderen Mitarbeitern mal zeigen wo es lang geht und wie die Welt funktioniert!

  4. Re: Relativ sinnlos

    Autor: neocron 08.01.16 - 13:26

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen den Dussel, der planlos mit seiner Drohe in den Luftraum eines
    > Airports eindringt weil er ein paar tolle Bilder machen will, mag das
    > System ja helfen. Aber jemand der es drauf anlegt kann das Ding auch
    > autonom GPS Koordinaten abfliegen lassen, da kann man keine Kommunikation
    > stören.
    doch kann man, nennt man GPS spoofing ...
    welches auch teil der Beschreibung des Systems von Airbus ist!

  5. Re: Relativ sinnlos

    Autor: neocron 08.01.16 - 13:27

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem, als Beispiel, wie soll das System eine Parrot übernehmen? Die
    > wird per Wlan gesteuert,
    eben, und ist daher weniger ein Problem, da die Reichweite ein Witz ist ...

    > und wenn der Typ nicht gerade ein Volldepp ist,
    > hat das System ein bischen am Wlan Passwort zu kauen.
    wer sagt, dass daran gekaut werden muss?
    Das Jamming des WLAN signals reicht dann schon aus ... und schluss ist mit dem Parrot!

  6. Re: Relativ sinnlos

    Autor: M.P. 08.01.16 - 13:43

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber jemand der es drauf anlegt kann das Ding auch
    > autonom GPS Koordinaten abfliegen lassen, da kann man keine Kommunikation
    > stören.

    Kleiner Tipp: Wieso heißt eigentlich der GPS-Empfänger der Drohne "Empfänger"????

  7. Re: Relativ sinnlos

    Autor: ohinrichs 08.01.16 - 13:50

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Magroll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber jemand der es drauf anlegt kann das Ding auch
    > > autonom GPS Koordinaten abfliegen lassen, da kann man keine
    > Kommunikation
    > > stören.
    >
    > Kleiner Tipp: Wieso heißt eigentlich der GPS-Empfänger der Drohne
    > "Empfänger"????
    Also was nu...Tipp oder Frage? Bitte entscheiden Sie sich jetzt! ;P

  8. Re: Relativ sinnlos

    Autor: M.P. 08.01.16 - 14:04

    Rhetorische Frage als Tipp ;-)

  9. Re: Relativ sinnlos

    Autor: CaTiO 08.01.16 - 14:06

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Jamming des WLAN signals reicht dann schon aus ... und schluss ist mit
    > dem Parrot!
    Nein!
    Das Dingen wartet auf die Wiederaufnahme des Funkkontakts, falls das nicht gelinkt, landet es langsam.
    Allerdings wird bei GPS-Routen diese zuerst abgeflogen, was bei GPS Jamming auf unvorhergesehenes Verhalten hinführen kann.

  10. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Oktavian 08.01.16 - 14:20

    > Das Dingen wartet auf die Wiederaufnahme des Funkkontakts, falls das nicht
    > gelinkt, landet es langsam.

    Genau das soll ja erreicht werden. Beim Eindringen in den gesperrten Raum wird die Drohne festgehalten an der Position und wird nach einer Zeit landen.

    > Allerdings wird bei GPS-Routen diese zuerst abgeflogen, was bei GPS Jamming
    > auf unvorhergesehenes Verhalten hinführen kann.

    Es geht hier nicht um GPS Jamming, also das Signal stören. Es wird ein neues GPS-Signal eigens für die Drohne generiert. Hierdurch und durch weiteres beobachten der Drohne im Flug kann man sie an eine beliebige Position lenken. Das wurde schon demonstriert.

  11. Re: Relativ sinnlos

    Autor: robinx999 08.01.16 - 14:26

    > Es geht hier nicht um GPS Jamming, also das Signal stören. Es wird ein
    > neues GPS-Signal eigens für die Drohne generiert. Hierdurch und durch
    > weiteres beobachten der Drohne im Flug kann man sie an eine beliebige
    > Position lenken. Das wurde schon demonstriert.

    Klappt das eigentlich auch wenn so eine Drohne Mehrere Verfahren Gleichzeitig nutzt? Also evtl noch Galileo oder das Russische Glonass, das Chinesische Beidou.

    Wobei ich mich auch frage geht es hier um Leichtsinnige Leute die ihre Drohne in den Luftraum eindringen lassen oder um Anschläge, bei letzterem bin ich mir nicht sicher ob sich da Potentiel sehr Niedrig Fliegende Drohnen Rechtzeitig orten lassen

  12. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Liriel 08.01.16 - 14:48

    vergiss es wie soll das gehen? die gps antenne sitzen oben auf den coptern udn deren signal kommt von unten und müsste sehr stark sein zum überlagern.
    desweiteren würde das nicht nur am multicopter für falsche gps daten führen zb flugzeuge nutzen auch mit gps heutzutage

    nebenbei speichert der copter beim einschalten den gps standort.
    wo soll dieser sender her wissen welche er gespeicher

  13. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Oktavian 08.01.16 - 15:05

    > vergiss es wie soll das gehen? die gps antenne sitzen oben auf den coptern
    > udn deren signal kommt von unten und müsste sehr stark sein zum
    > überlagern.

    Nur mal zur Größenordnung. Die Antenne eines üblichen GPS-Empfängers ist eine weniger mm große Helix-Antenne. Sie empfängt aus allen Richtungen. Ein GPS-Satellit sendet mit ca. 50 Watt aus ihrer Umlaufbahn von 20.200 km. Die Signalstärke am Boden beträgt -155 dBW, also quasi gar nichts. Als Sendeleistung zum Überlagern und vollständigen Unterdrücken der Satelliten reicht ein Sender von 5 Watt bequem.

    GPS Jammer, die also das GPS Signal vollständig unterdrücken, passen in die Hosentascke und man kann sie mit zwei etwas größeren Batterien stundenlang betreiben.

    > desweiteren würde das nicht nur am multicopter für falsche gps daten führen
    > zb flugzeuge nutzen auch mit gps heutzutage

    Richtig, man sollte die Sendeleistung nicht zu hoch schrauben. Zudem sollte die Flugsicherung bei einem solchen Eingriff informiert werden. Was hier vorgeführt wird ist ja auch nur technisch möglich, nicht erlaubt oder üblich.

    > nebenbei speichert der copter beim einschalten den gps standort.
    > wo soll dieser sender her wissen welche er gespeicher

    Muss er gar nicht. Beim Eindringen in den Luftraum sendet der Spoofer erst einmal die echte Position, er emuliert das echte Signal. Bewegt sich die Drohne nun in westliche Richtung, bewegt der Spoofer die Karte viruell in östliche Richtung und schickt das veränderte Signal. Die Drohne glaubt also, nach Westen zu fliegen, obwohl sie auf der Stelle steht. Ändert sie die Flugrichtung, verschiebt der Spoofer die Karte entsprechend. Man kann die Drohne zu einem beliebigen Platz steuern, auch ohne zu wissen, wo sie selbst hinwill. und kann trotzdem im Nachhinein ihre geplante Flugroute erkennen.

    Ob das langfristig etwas bringt, ist fraglich. Natürlich kann eine Drohne diese Manipulation erkennen. Die GPS-Navigation ließe sich mit der Trägheitsnavigation abgleichen. Sie könnte aber kaum darauf reagieren, denn sie ist ja faktisch blind und ohne Steuerung. Es bliebe nur zu landen, was wiederum in Sinne des Erfinders ist.

  14. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Oktavian 08.01.16 - 15:11

    > Klappt das eigentlich auch wenn so eine Drohne Mehrere Verfahren
    > Gleichzeitig nutzt? Also evtl noch Galileo oder das Russische Glonass, das
    > Chinesische Beidou.

    Natürlich. Die senden zwar auf unterschiedlichen Frequenzen mit unterschiedlichen Protokollen, aber die Technik, das zu spoofen ist absolut identisch. Dies würde erst dann schwierig, wenn die Satelliten ihre Signale signieren würden und der Empfänger dies auch noch prüft.

    > Wobei ich mich auch frage geht es hier um Leichtsinnige Leute die ihre
    > Drohne in den Luftraum eindringen lassen oder um Anschläge, bei letzterem
    > bin ich mir nicht sicher ob sich da Potentiel sehr Niedrig Fliegende
    > Drohnen Rechtzeitig orten lassen

    Ich würde sagen, beides. Dazu kommt noch der Bereich Industriespionage. Die Frage ist, was ich rechtzeitig? Nehmen wir als klassisch zu schützende Anlage ein großes Werksgelände. Hier reicht es, Drohnen unmittelbar an der Grenze zu stoppen. Diese Drohnen haben eine geringe Flughöhe unter der Wolkendecke (sie wollen ja filmen), machen einen enormen Lärm, der auch sehr charakteristisch ist (mehrere sehr schnell drehende Schrauben) und haben oft eine Funkverbindung auf bekannten Frequenzen. Das lässt sich gut orten.

    Ich nicht nur der Überflug sondern schon die Annäherung unerwünscht (militärische Anlagen), muss man die entsprechenden Sensoren etwas weiter außen anbringen.

  15. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Liriel 08.01.16 - 15:44

    wie willst verhindern das andere das falsche gps signal auffangen?
    das signal ist kein gerichteter punktstrahl sondern verbreitet sich entsprechend.

    ohne eingeschaltete gps funktion nutzt der copter kein gps!

    nebenbei orientiert sich ein copter nicht am gps sondern an einigen systemen wie beschleunigungsmesser, barometer, magnetometer.
    so weiss ein kopter das er auf zb westen oder osten fliegt.
    gps wird bei hand steuerung nur an 3 punkten genutzt.
    1 position halten (kann auch ohne gps gmacht werden
    2 return to home
    3 return to home bei funkabbruch.

  16. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Oktavian 08.01.16 - 16:31

    > wie willst verhindern das andere das falsche gps signal auffangen?
    > das signal ist kein gerichteter punktstrahl sondern verbreitet sich
    > entsprechend.

    Das GPS der Satelliten ist gerichtet zur Erde, klar. Das GPS Signal für das Flugobjekt könnte schon per Richtantenne sehr gerichtet auf eben das Flugobjekt ausgerichtet werden. Auch andere Spielereien sind denkbar, beispielsweise das Signal von zwei weiter entfernten steuerbaren Richtantennen auf das Objekt zu richten. Die beiden senden in schneller Folge abwechseln. Nur am Punkt des Objekts gibt es ein sinnvolles GPS Signal, an jedem anderen Punkt ist das Signal Rauschen. Durch eine starke Bündelung des Signals empfängt das am Boden niemand, Flugzeuge durchfliegen es innerhalb weniger Sekunden.

    Nur so als Idee, ich kenne das Airbus-System nicht. Da die Jungs (und Mädels) aber auch Flugzeuge bauen, traue ich ihnen zu, sich der Problematik bewusst zu sein.

    > ohne eingeschaltete gps funktion nutzt der copter kein gps!

    Wie im Artikel steht, wird dann die Kommunikation mit der Fernsteuerung unterbrochen. Üblicherweise landes der Copter dann. Meine tun das jedenfalls zuverlässig (meistens).

    Die GPS-Funktion dient eher dazu, auch auf nicht ferngesteuerte Geräte einwirken zu können. Das die weitaus meisten Geräte gesteuert werden, ist schon klar.

    > nebenbei orientiert sich ein copter nicht am gps sondern an einigen
    > systemen wie beschleunigungsmesser, barometer, magnetometer.

    Also meine können auch autonom nach GPS fliegen. Dürfen sie nicht, klar, können sie aber. Webpunkte, Höhen und Ausrichtung festlegen, hochladen, das Gerät fliegt ohne Fernsteuerung.

    Sie orientieren sich an den von dir genannten Daten auch nicht wirklich, sie stabilisieren sich damit (mehr oder weniger). Im ferngesteuerten Flug orientiert sich eben der Pilot.

    > gps wird bei hand steuerung nur an 3 punkten genutzt.
    > 1 position halten (kann auch ohne gps gmacht werden

    Funktioniert aber mit deutlich besser. Der Winddrift wird ausgeglichen.

    > 2 return to home
    > 3 return to home bei funkabbruch.

    Diese beiden Funktionen sind aber in Deutschland ganz ganz eigentlich nicht erlaubt, denn das ist ein autonomer Flug. Naja, er dient der Gefahrenabwehr, da wird sich schon keiner dran hochziehen, solange nichts passiert und einem das Ding dabei abhaut. Einem Bekannten ist da mal was durcheinander geraten in der Software und sein Copter flog bei Funkabbruch in die entgegengesetzte Richtung bis der Akku leer war. Zum Glück nicht allzu schnell und auf freiem Feld.

  17. Re: Relativ sinnlos

    Autor: robinx999 08.01.16 - 17:40

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Klappt das eigentlich auch wenn so eine Drohne Mehrere Verfahren
    > > Gleichzeitig nutzt? Also evtl noch Galileo oder das Russische Glonass,
    > das
    > > Chinesische Beidou.
    >
    > Natürlich. Die senden zwar auf unterschiedlichen Frequenzen mit
    > unterschiedlichen Protokollen, aber die Technik, das zu spoofen ist absolut
    > identisch. Dies würde erst dann schwierig, wenn die Satelliten ihre Signale
    > signieren würden und der Empfänger dies auch noch prüft.
    >
    Ich dachte das es möglicherweise Problematisch wird wenn 2 Systeme eine Position melden und das Dritte möglicherweise eine Andere. Ob man das so exakt Spoofen kann das alle Systeme wirklich das gleiche Falsche Signal anzeigen.
    > > Wobei ich mich auch frage geht es hier um Leichtsinnige Leute die ihre
    > > Drohne in den Luftraum eindringen lassen oder um Anschläge, bei
    > letzterem
    > > bin ich mir nicht sicher ob sich da Potentiel sehr Niedrig Fliegende
    > > Drohnen Rechtzeitig orten lassen
    >
    > Ich würde sagen, beides. Dazu kommt noch der Bereich Industriespionage. Die
    > Frage ist, was ich rechtzeitig? Nehmen wir als klassisch zu schützende
    > Anlage ein großes Werksgelände. Hier reicht es, Drohnen unmittelbar an der
    > Grenze zu stoppen. Diese Drohnen haben eine geringe Flughöhe unter der
    > Wolkendecke (sie wollen ja filmen), machen einen enormen Lärm, der auch
    > sehr charakteristisch ist (mehrere sehr schnell drehende Schrauben) und
    > haben oft eine Funkverbindung auf bekannten Frequenzen. Das lässt sich gut
    > orten.
    Naja das man es Orten kann bezweifle ich nicht, Wobei es ja auch noch Drohnen gibt die nur per GPS Fliegen, die müsste man schon an den Geräuschen / Radar oder ähnliches erkennen und Radar hat im Bebauten Gebiet durchaus Probleme.
    Bestes Beispiel wäre doch so etwas http://www.spiegel.de/sport/fussball/serbien-gegen-albanien-wegen-drohne-mit-flagge-abgebrochen-a-997196.html
    oder so etwas http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/drohnen-ueber-belgischem-atomkraftwerk-doel-geortet-a-1009798.html
    könnte so ein System so etwas verhindern?

    >
    > Ich nicht nur der Überflug sondern schon die Annäherung unerwünscht
    > (militärische Anlagen), muss man die entsprechenden Sensoren etwas weiter
    > außen anbringen.

    Ja kommt halt auf die Dinge an ein Flughafen ist relativ frei, da dürfte das leicht gehen. (war ja auch mein Erster Gedanke), Militärische Anlagen sind auch noch gut zu sichern. Aber schon beim Fußballstadion dürfte es schwer werden oft relativ Dicht bebautes Gebiet indem so eine Drohne relativ geschützt anfliegen könnte.

    Wobei natürlich auch Generell noch die Frage ist ob so eine Drohne nicht auch mit Aufwand ab einer Gewissen Ziel Nähe evtl. sogar Optisch Navigieren könnte. Wenn sie jetzt z.B.: wie damals irgendeine Flagge in ein Fußball Stadion Tragen soll.

  18. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Oktavian 08.01.16 - 18:00

    > Ich dachte das es möglicherweise Problematisch wird wenn 2 Systeme eine
    > Position melden und das Dritte möglicherweise eine Andere. Ob man das so
    > exakt Spoofen kann das alle Systeme wirklich das gleiche Falsche Signal
    > anzeigen.

    Das halte ich für ein lösbares Problem, zumal die Positionsbestimmung per GPS&Co. ja nicht cm-genau ist. Die Signale zeigen eh nie exakt auf die gleiche Position.

    > Naja das man es Orten kann bezweifle ich nicht, Wobei es ja auch noch
    > Drohnen gibt die nur per GPS Fliegen, die müsste man schon an den
    > Geräuschen / Radar oder ähnliches erkennen und Radar hat im Bebauten Gebiet
    > durchaus Probleme.

    Reine Vermutung, die kombinieren mehrere Systeme der Ortung. Optisch, Infrarot und Radar wären gute Kandidaten. Ein Bekannter von mir arbeitet in einer Firma, die Software für die Auswertung von Radarsignalen schreiben. Sie können in bis zu 5 km Entfernung sauber einen mit doppelter Schallgeschwindigkeit fliegenden Tennisball orten.

    > Bestes Beispiel wäre doch so etwas www.spiegel.de
    > oder so etwas www.spiegel.de
    > könnte so ein System so etwas verhindern?

    Na ob man Fußballstadien gegen Albernheit sichern möchte? Aber okay, denkbar wäre es, so verrückt wie die Welt ist. Fußballstadien sind für gewöhnlich relativ hoch, zumindest die, die man ggf. sichern möchte. Somit sollte man die Sensoren über den obersten Rängen anbringen. Von da aus hat man schon eine gewisse Sichtweite.

    > Ja kommt halt auf die Dinge an ein Flughafen ist relativ frei, da dürfte
    > das leicht gehen. (war ja auch mein Erster Gedanke), Militärische Anlagen
    > sind auch noch gut zu sichern. Aber schon beim Fußballstadion dürfte es
    > schwer werden oft relativ Dicht bebautes Gebiet indem so eine Drohne
    > relativ geschützt anfliegen könnte.

    Gerade bei einem Station besteht die Gefahrt ja erst, wenn die Drohne reinfliegt. Und da hat man ja schon noch einiges an Vorwarnzeit.

    > Wobei natürlich auch Generell noch die Frage ist ob so eine Drohne nicht
    > auch mit Aufwand ab einer Gewissen Ziel Nähe evtl. sogar Optisch Navigieren
    > könnte.

    Das wäre mal eine spannde Aufgabe. Marschflugkörper können sich schon lange an Landmarken orientieren. Bislang war das halt für unsere Drohnen nie eine Aufgabe, da GPS funktioniert. Außerdem ist dafür nicht unereblich Rechenleistung notwendig, was wieder Gewicht und Strom bedeutet. Spannend wäre es aber...

  19. Re: Relativ sinnlos

    Autor: Kleine Schildkröte 08.01.16 - 18:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rhetorische Frage als Tipp ;-)

    Zu hoch für mich, ich steige aus... .

  20. Re: Relativ sinnlos

    Autor: robinx999 09.01.16 - 08:47

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich dachte das es möglicherweise Problematisch wird wenn 2 Systeme eine
    > > Position melden und das Dritte möglicherweise eine Andere. Ob man das so
    > > exakt Spoofen kann das alle Systeme wirklich das gleiche Falsche Signal
    > > anzeigen.
    >
    > Das halte ich für ein lösbares Problem, zumal die Positionsbestimmung per
    > GPS&Co. ja nicht cm-genau ist. Die Signale zeigen eh nie exakt auf die
    > gleiche Position.
    >
    OK
    > > Naja das man es Orten kann bezweifle ich nicht, Wobei es ja auch noch
    > > Drohnen gibt die nur per GPS Fliegen, die müsste man schon an den
    > > Geräuschen / Radar oder ähnliches erkennen und Radar hat im Bebauten
    > Gebiet
    > > durchaus Probleme.
    >
    > Reine Vermutung, die kombinieren mehrere Systeme der Ortung. Optisch,
    > Infrarot und Radar wären gute Kandidaten. Ein Bekannter von mir arbeitet in
    > einer Firma, die Software für die Auswertung von Radarsignalen schreiben.
    > Sie können in bis zu 5 km Entfernung sauber einen mit doppelter
    > Schallgeschwindigkeit fliegenden Tennisball orten.
    >
    Die Ortung Setzt aber vermutlich Freie Sicht voraus was in bebauten Gebieten ja oft nicht gegeben ist.

    > > Bestes Beispiel wäre doch so etwas www.spiegel.de
    > > oder so etwas www.spiegel.de
    > > könnte so ein System so etwas verhindern?
    >
    > Na ob man Fußballstadien gegen Albernheit sichern möchte? Aber okay,
    > denkbar wäre es, so verrückt wie die Welt ist. Fußballstadien sind für
    > gewöhnlich relativ hoch, zumindest die, die man ggf. sichern möchte. Somit
    > sollte man die Sensoren über den obersten Rängen anbringen. Von da aus hat
    > man schon eine gewisse Sichtweite.
    >
    Naja das waren Albernheiten, aber anderseits darf man auch nicht vergessen das vor kurzem ja ein Selbstmordattentäter auch in ein Fußballstadion Wollte, im Zweifelsfall wäre natürlich auch so etwas mit einer Drohne Möglich, klar man sollte evtl. drüber Nachdenken ob dort Netze am Stadion Dach nicht wesentlich einfacher wären.

    > > Ja kommt halt auf die Dinge an ein Flughafen ist relativ frei, da dürfte
    > > das leicht gehen. (war ja auch mein Erster Gedanke), Militärische
    > Anlagen
    > > sind auch noch gut zu sichern. Aber schon beim Fußballstadion dürfte es
    > > schwer werden oft relativ Dicht bebautes Gebiet indem so eine Drohne
    > > relativ geschützt anfliegen könnte.
    >
    > Gerade bei einem Station besteht die Gefahrt ja erst, wenn die Drohne
    > reinfliegt. Und da hat man ja schon noch einiges an Vorwarnzeit.
    >
    Ist die Frage wie hoch die Warnzeit ist. Vor allem kann die Drohne ja auch in der Nähe des Stadions Starten und die teile erreichen ja schon eine recht hohe Geschwindigkeit, ich glaube nicht das die Warnzeit sehr hoch wäre.
    > > Wobei natürlich auch Generell noch die Frage ist ob so eine Drohne nicht
    > > auch mit Aufwand ab einer Gewissen Ziel Nähe evtl. sogar Optisch
    > Navigieren
    > > könnte.
    >
    > Das wäre mal eine spannde Aufgabe. Marschflugkörper können sich schon lange
    > an Landmarken orientieren. Bislang war das halt für unsere Drohnen nie eine
    > Aufgabe, da GPS funktioniert. Außerdem ist dafür nicht unereblich
    > Rechenleistung notwendig, was wieder Gewicht und Strom bedeutet. Spannend
    > wäre es aber...

    OK Also wohl Machbar aber aufwändig, wobei die Aktuellen Smartphones ja schon eine relativ hohe Rechenleistung haben (Kamera haben sie ja auch an Board) wäre also fast nur eine Frage der Software und halt eine Frage wie genau es sein muss, Karten zum Vergleichen der Struktur könnte man ja vor dem Flug z.B.: bei Google Maps kopieren.

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