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ARRI on Chip

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  1. ARRI on Chip

    Autor: Mappermaptool 20.02.10 - 12:02

    @golem: Tausende von FIBs oder tausende Strahlen die wie ein Botnetz agieren und auf dieselbe Stelle draufstrahlen, damit die Luft dazwischen nicht "kaputtgeht".

    Vermutlich tausende von FIBs. Daher vielleicht die Reihenfolge des Satzes mit FIB und dem davor mit den tausenden vertauschen.

    Weil mit einem Beam braucht es bei zilliarden Transistoren schon recht lange.
    Dasselbe wie mit Plottern.
    Da gibts sicher auch Metriken. Wie "Weglänge" und sowas. Wer mal sowas zeichnen musste, weiss, was gemeint ist.

    Kann man den FIB dicker und Dünner machen ?

    Man hat im Prinzip zwei Masken. Die welche auf den Photolack projeziert wird. Dann wird "entwickelt" und es sind die Löcher und Schlitze drin, die man haben will. Dann werden die Sachen aufgedampft, die auf diese Schicht draufgehören und der Dampf wandert in diese Lücken. Alles wegsäubern und nochmal Photolack drauf und nächste Schicht. DAS WAR VEREINFACHT GESAGT.

    Kurzum: Wird weiter in mehrere Schritten mit "Schutzlack" als Maske und Diffusion/Dotierung/... gearbeitet und man spart sich den "Photolack", oder bringen die Elektronenstrahlen auch Strukturen wie Aluminiumleitungen oder Gates usw. auf ?


    Früher war es aufwendig, Kinofilme mit digitalen Effekten zu versehen. George Lucas hat so eine Maschine von Jason und die Argonauten. Damit konnte er zwei Filme übereinander"legen" und "abfilmen". Das hat er wohl für Episode 4-6 benutzt.

    ARRI (München) hat wohl inzwischen etwas, womit das viel schneller geht und man sehr schnell einen Kinofilm-Bild belichtet hat. Sind ja 24 Bilder pro Sekunde. Das hat die Filmproduktion evtl auch deutlich verschnellert.
    So lange man Analog-Filme in den Kinos abliefert, braucht man das auch noch.
    Aber der Vergleich mit dem Elektronen-Mapping für die Chips liegt nahe, weil es wohl so ähnlich ist.

  2. Re: ARRI on Chip

    Autor: thommy 20.02.10 - 16:25

    Mappermaptool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tausende Strahlen die wie ein Botnetz agieren und auf dieselbe Stelle draufstrahlen,

    Donnerwetter, was für eine Kompetenz! Du bist sicherlich Physik-Lehrer.


    rofl...

  3. Re: ARRI on Chip

    Autor: Siga-exterminator 20.02.10 - 17:01

    nein, das is SIGA, und zwar vom feinsten

  4. Re: ARRI on Chip

    Autor: keine buffy 20.02.10 - 20:10

    Dann erklär mal, ob auch die Dotierung von den Elektronenstrahlen kommt.

    Und wie Du mit den Elektronenstrahlen die Aluminium-Interconnects verteilen willst, steht im Artikel auch nicht.


    Und noch mal die Frage: 1 einziger Strahl, der eine Weglänge von ein paar (tausend?) Kilometern auf ein paar nm genau strahlen soll. So wie ein Plotter der nur einen Stift hat ?

    Oder tausende Strahlen wo jeder mehr oder weniger unabhängig seinen eigenen Kram arbeiten kann.
    So wie ein Plotter der 1000 gleichzeitig arbeitende Stifte hat ? Bei Plottern geht das nicht so gut. Bei Elektronenstrahlen ginge es vielleicht, wenn sich die Strahlen nicht kreuzen.
    Im Gegensatz zu Licht überlagern sich Elektronenstrahlen nämlich.

    Na mal sehen, wie Du das Aluminium auf die Layers kriegst... . Erzähl es. Oder willst Du mal wieder wie quasi immer nichts sagen, weil Du keine Argumente hast ?
    Auf 5-10 Antworten warten wir immer noch.

  5. Re: ARRI on Chip

    Autor: nie (Golem.de) 20.02.10 - 22:30

    Mapper hat seine Technologie meines Wissens nach noch nie öffentlich erklärt. Auch US-Medien wie eWeek geben keine Quellen an, wenn sie von zehntausenden von Strahlen reden. Der Vergleich mit einem FIB-Tool diente nur der Anschaulichkeit.

    Vielleicht sind wir nach der Konferenz schlauer ;)

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

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