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  5. › Cinema 3D: Das MIT arbeitet an 3D…

optische Täuschung

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  1. optische Täuschung

    Autor: pierrot 29.07.16 - 19:26

    Ich hab noch keinen 3D-Film gesehen, der durch den 3D-Effekt besser aussah oder irgendwie an Qualität gewonnen hat. Es ist letztlich eine Illusion, da die wahrgenommene räumliche Tiefe nicht relativ zur eigenen Position ist und damit z.B. Kopfbewegungen keinen Einfluss haben (außer höchstens, dass der Effekt kaputt geht).

    “Echte“ räumliche Tiefe kann man mit VR-Brillen darstellen, die einen in einen virtuellen Raum versetzen, in dem man sich bewegen kann. Die Darstellung von 3D-Filmen ist aber auch da nur ein Effekt. Es sei denn, Filme werden in Zukunft mit 3D-Scannern gedreht, die einen kompletten virtuellen Raum erzeugen, statt nur zwei Abbilder davon aus leicht versetzen Perspektiven...

    Ich schaue mir lieber Filme normal an. Finde ich angenehmer, als eine zusätzliche Quelle für Reizüberflutungen zu haben. Und ich glaube kaum, dass diese neue Technik irgendwas daran ändern kann, auch wenn man sich die Brille spart.

  2. Re: optische Täuschung

    Autor: derDude987 29.07.16 - 19:32

    Dann hast du also nie Avatar im Kino gesehen...

  3. Re: optische Täuschung

    Autor: pierrot 29.07.16 - 19:47

    Doch, habe ich.
    Und zugegeben: bei animierten Szenen oder Objekten ist der Effekt deutlich stärker, als bei gefilmten Szenen.
    Aber es ist und bleibt eine Illusion, die ich als überflüssig bis störend empfinde.
    Mehr als ein “ganz nett, brauche ich aber nicht nochmal“ konnte auch Avatar nicht bei mir auslösen.

  4. Re: optische Täuschung

    Autor: futureintray 29.07.16 - 20:21

    njoar,
    kann ich so teilweise nachvollziehen, aber andererseits auch nicht ^^

    gucke mittlerweile die meisten Filme in 3D (im Kino).
    Wenn dann mal ein Film ohne 3D dabei ist erscheint er mir schon fast "flach".

    Daheim gucke ich nur 2D, obwohl 3D Beamer und 4m Leinwand vorhanden.
    Es braucht schon eine gewisse Leinwandgröße damit die Effekte einigermassen rüberkommen.

    Kinofilme mit VR Brille stelle ich mir komisch vor.
    Zumal ich denke das man stark mit motion Sickness zu kämpfen hätte.
    Außer man könnte den Kopf bewegen, aber dann entgehen einem unter umständen wichtige Szenen die der Regiseur an eine bestimmte Stelle gesetzt hat.

    Ich bin jeden Falls gespannt wie es weiter geht.

    Dolby Atmos finde ich beispielsweise eine super geniale Sache.
    Wenn auch bisher nur in Nürnberg überzeugend.

  5. Re: optische Täuschung

    Autor: Xiut 29.07.16 - 20:45

    Das "Problem" ist auch, dass die meisten noch nie den Film erst in 3D und dann in 2D gesehen habe und somit keinen direkten Vergleich haben.

    Ich habe zuhause einen 3D Fernseher (die Qualität von dem 3D ist in meinen Augen sogar noch besser als im Kino) und habe den 3. Teil von Der Hobbit in 3D gesehen und 2-3 Stunden später auch nochmal woanders in 2D.
    Zwar gibt es Szenen, wo einem die Unterschiede zwischen 2D und 3D nur wirklich bewusst werden, wenn man genau drauf achtet, aber dann merkt man, was für einen Unterschied das macht.

    Zudem kommen die ganzen Effekte, wie beispielsweise Funken, Feuer, lange Gänge usw., wo es einen Riesen unterschied macht.

    Wenn möglich schaue ich die Filme lieber in 3D. Aber es gibt auch viele Menschen, die den Effekt gar nicht oder eben auch mehr oder weniger stark abgeschwächt sehen.

  6. Re: optische Täuschung

    Autor: FrankKi 29.07.16 - 20:56

    Ich bin dazu übergegangen wieder 2D zu schauen. Der stete Grauschleier nervt, der 3D Effekt geht zu schnell verloren und bietet bis auf wenige "Aha" Momente keinen Mehrwert.

    Genau 1 Szene blieb mir aus dem 3D Kino in Erinnerung: Diese weißen Tierchen aus Avatar, die den Eindruck machten, als würden sie durch den Kinosaal schweben.

  7. Re: optische Täuschung

    Autor: Hanmac 29.07.16 - 20:59

    Es gibt auch Filme besonders in der Anfangszeit von 3D die es mit den Effekten echt übertieben haben.

    Aktuell hat sich das ja wieder etwas normalisiert.


    Naja mal sehen wann es die ersten Todesfälle gibt weil etwas zu realistisch ist xD

  8. Re: optische Täuschung

    Autor: Poison Nuke 29.07.16 - 22:57

    das größte Problem an den ganzen 3D Sachen ist, die Leinwände sind zu klein, bzw wenn man sie größer macht zeigen die Filme zu wenig Inhalt an. Mich stört der immer sichtbare Rand extrem bei 3D Darstellungen, denn der Rand zerstört den Eindruck.

    Sowas wie die 360° IMAX Kuppel mit entsprechendem Filmmaterial in 3D wäre da schon besser aber dafür gibt es ja keine Kino-Filme, mal ganz davon abgesehen dass es auch nur ein solche IMAX in Deutschland gibt.


    Bei einem 3D Fernseher finde ich es noch schlimmer. Mehr als ein Wow ist das eben nicht, weil es unpassend ist. Der Tiefeneffekt ist meistens zu stark und realistisch ist daran nichts. Dann lieber ein schönes 2D Bild.

    Zudem die ganzen konvertierten 3D Filme nerven. Ich hab keine Ahnung was für Vollpfosten das sind in den Filmstudios, die behaupten konvertierte Filme wären sogut wie richtig 3D-gedrehte Filme. Ich konnte es bisher bei jedem auf Anhieb erkennen.



    Ich hoffe die 360° 3D Filme auf Youtube entwickeln sich weiter für VR. IMHO ist das wesentlich vielversprechender, wenn auch die Brillen noch extrem am Anfang stehen (ultra-schlechte Auflösung, zu geringe FPS und Latenz)

  9. Re: optische Täuschung

    Autor: Baladur 30.07.16 - 02:59

    derDude987 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hast du also nie Avatar im Kino gesehen...


    +1

  10. Re: optische Täuschung

    Autor: NeoTiger 30.07.16 - 10:06

    Wahrscheinlich hat da jeder seine eigene Wahrnehmung. Avatar war mein erster 3D Film und eine herbe Enttäuschung, gerade wegen der Problematik, dass zuviele unscharfe Objekte im Vordergrund vorbeizogen, die man fokussieren wollte aber nicht konnte. Hier wurde mit viel zu großer Blende gedreht.

    Der einzige Real-Film, bei dem ich 3D gut fand, war die Hobbit-Trilogie, denn die höhere Framerate von 48 Bildern pro Sekunde hat gut zum räumlichen Eindruck gepasst. Seitdem stört mich das 24 fps-Ruckeln von 3D-Filmen noch viel mehr, während es mir in 2D relativ egal bleibt.

    Aber wenn ich die Wahl habe, bevorzuge ich auch 2D Filme.

  11. Re: optische Täuschung

    Autor: Emulex 30.07.16 - 10:38

    Ich hab Jurassic World letztes Jahr in 2D geschaut in einem kleineren Kino und zwei Wochen später nochmal in 3D im superduper-Riesenkino.
    Der Unterschied war mehr als eklatant...zugunsten des 2D.

    Was mich bei 3D massiv stört: Ich kann nicht hingucken wo ich will.
    Besonders störend fiel mir dies bei Star Wars auf, als Han und Chewbacca sowie der Ex-Strumtruppler und die kleine Jedi (sorry der Film war irgendwie so schlecht dass ich mir keine Namen gemerkt hab) immer abwechselnd scharf gestellt wurden mit entsprechendem 3D-Effekt.
    Klar, auch bei 2D gibt es dieses Problem manchmal (bzw. auch bei jedem Bild), aber nicht wenn die Protagonisten gradmal 2 Meter voneinander entfernt stehen - so krass hat man das nur bei 3D.

    Ich freu mich jedesmal wenn ein Film "nur" in 2D gezeigt wird - wie z.B. der neue Independence Day.

    Die 3D-Brillen nehmen Kontrast weg (sind eh meistens zerkratzt), alles wirkt unschärfer - insgesamt finde ich die Bildqualität ein bis zwei Stufen schlechter.
    Das kann kein Fortschritt sein.

  12. Re: optische Täuschung

    Autor: Emulex 30.07.16 - 10:39

    derDude987 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hast du also nie Avatar im Kino gesehen...

    Hast du den Film in 2D im Kino gesehen?

  13. Re: optische Täuschung

    Autor: Emulex 30.07.16 - 10:41

    NeoTiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wahrscheinlich hat da jeder seine eigene Wahrnehmung. Avatar war mein
    > erster 3D Film und eine herbe Enttäuschung, gerade wegen der Problematik,
    > dass zuviele unscharfe Objekte im Vordergrund vorbeizogen, die man
    > fokussieren wollte aber nicht konnte. Hier wurde mit viel zu großer Blende
    > gedreht.

    Exakt so hab ich das auch empfunden - mich hat das extrem gestresst, weil ich mein Blickfeld ungern künstlich einschränken lasse.

    >
    > Der einzige Real-Film, bei dem ich 3D gut fand, war die Hobbit-Trilogie,
    > denn die höhere Framerate von 48 Bildern pro Sekunde hat gut zum räumlichen
    > Eindruck gepasst. Seitdem stört mich das 24 fps-Ruckeln von 3D-Filmen noch
    > viel mehr, während es mir in 2D relativ egal bleibt.

    Ausgerechnet da hab ich keinen im Kino geschaut :(
    Bereue ich jetzt irgendwie, hätte mich interessiert ob mir das besser gefällt.

    >
    > Aber wenn ich die Wahl habe, bevorzuge ich auch 2D Filme.

    Ich auch.

  14. Re: optische Täuschung

    Autor: Emulex 30.07.16 - 10:43

    futureintray schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dolby Atmos finde ich beispielsweise eine super geniale Sache.
    > Wenn auch bisher nur in Nürnberg überzeugend.

    Wäre da nicht die Vorschau mit dem Regen und so, hättest du das während des Films wirklich von allein rausgehört ?
    Überzeugend find ich im Cinecitta vor allem die Deluxe-Kinos, aus Platzgründen :)

  15. Re: optische Täuschung

    Autor: Eheran 30.07.16 - 12:47

    Es gab in den Hobbit Filmen eig. immer nur ein oder zwei Stellen, wo man etwas vom 3D gemerkt hat - die sind vermutlich sogar explizit deswegen reingemacht worden.
    Im einen Teil ist es die Stelle, bei der sie zum Haus des "Bärenmenschen" kommen und man in 3D ein paar animierte Bienen rumfliegen sieht...

  16. Re: optische Täuschung

    Autor: zreptil 30.07.16 - 23:56

    derDude987 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hast du also nie Avatar im Kino gesehen...

    Das ist in der Tat der einzige 3D Film, bei dem ich bisher was positives entdecken konnte. Wie jemand anders schon bemerkte, war das die Szene mit den weissen Flugteilchen. Die war in 3D wirklich beeindruckend.

    Aber mir geht dieser 3D-Wahn inzwischen tierisch auf den Geist. Ich schaue auch seit Jahren schon kaum noch Filme im Kino an, weil sie eben oft nur in 3D kommen oder zu unmöglichen Zeiten in 2D.

    Ich habe mir den zweiten Hobbitfilm auch in 3D angeschaut, einfach weil ich wissen wollte, ob mein Vorurteil gegen 3D nach wie vor gerechtfertigt ist, oder nicht. Und ich muss sagen: ich konnte da das Vor vom Vorurteil streichen. Es sah wirklich mies aus. Das hat mich extrem an Telekolleg Englisch erinnert, das früher mal auf irgendwelchen dritten Programmen im Fernsehen lief. Vorne alles scharf und im Hintergrund etwas, was irgendwie nach Bluescreen aussieht, der eigentlich nicht da hinten hin gehört. Echt schrecklich.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich der einzige war, der das so empfunden hat. Die, die mit mir im Kino waren fanden es nicht so übel. Aber mir ist es nach dieser Erfahrung wirklich vergangen, nochmal im Kino 3D über mich ergehen lassen zu wollen. Mag daran liegen, dass ich mit meinen Augen nicht in der Lage bin, dieser Sichtweise was abzugewinnen, oder es liegt wirklich an teilweise besch....eiden umgesetzten Filmen. Aber egal was es ist: ich gebe inzwischen wesentlich weniger Geld für Kino aus, als noch vor drei Jahren. Hat also auch sein Gutes. :)

  17. Re: optische Täuschung

    Autor: Moe479 31.07.16 - 15:36

    geht mir genauso, gute filme brauchen solchen tünüf nicht, die erzeugen die immersion durch überzeugende charactere, hintergründe und assets sowei eine zumindest für den moment glaubhafte storry ... das ist der gleiche quatsch den sie mir mit raumklanmg usw. andrehen wollen, stereo mit centerbass reicht mir, ich sehe und höre doch nen film an, wenn ich beim film mitmachen möchte gehe zum set ... oder vor die tür, da ist realismus, mit temperatur, geruch und sogar schmerzen, wenn man nicht aufpasst ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.16 15:37 durch Moe479.

  18. Re: optische Täuschung

    Autor: Doedelf 01.08.16 - 10:44

    Ihr habt alle recht und auch nicht.

    Was mir in den Diskussionen immer auffällt sind die Befürworter von 3d vs die strikten Gegner. An Beispielen die die Gegner nennen (unscharf, Kontrast, Helligkeit, kann meinen Kopf nicht bewegen, kein sichtbarer Effekt) merkt man aber das die Gegner leider das Pech hatten das falsche Kino oder den falschen TV zu besitzen.

    3d stellt hohe (nicht teure) Anforderungen um wirklich zu funktionieren.

    a) Das Filmmaterial muss passen - wenn der Film besch. in 3d gemacht ist dann nützt auch die beste Technik nichts. Dafür gibt es Seiten wie http://www.cinemablend.com/3d/ auf denen nur der Film hinsichtlich seines 3d Effektes bewertet wird. Da schaue ich auch immer erst mal nach bevor ich mir ein BR in 3d kaufe.

    b) Die Technik muss passen: Das ist das größte Problem. All die Punkte wie unscharf, kein 3d Effekt, kann Kopf nicht bewegen, Farben Grauschleier liegen nur an der jeweiligen Technik oder das Halbherzige Umsetzen der Kinos mit billigen Projektoren, keine Feinabstimmung, schlechter Brillen etc.

    Geht in ein Kino wo die Bewertungen der 3d Filme entsprechend toll sind und staunt.

    Zuhause nicht auf der 40 Zoll Glotze, sondern auf einem großen Gerät - je größer desto besser. 3d braucht unbedingt Größe - sonst wirkt es nicht.

    Ich selbst habe einen eigenen Kinoraum. 13 echte Kinosessel auf 3 Ebenen. Dazu eine 3 Meter breite Leinwand (also ~136 Zoll), Maskierung, 2d Beamer und seperaten 3d Beamer (nicht teuer - ein benq w1070 - dlp ist bei 3d überlegen, kostenpunkt weniger als 800 euro) mit aktiven Shutterbrillen. Der Beamer macht 144 Hz d.h. 72 Bilder pro Auge = gestochen Scharf, kein Ghosting (doppelte Konturen, unschärfe) , hoher Kontrast, gute Lichtausbeute - das perfekte 3d Bild.

    Es gibt niemanden der zu Besuch war und nicht anschließend von den entsprechenden Filmen begeistert. Meine Nachbarn kommen regelmäßig und schauen auch gerne in 3d. Allerdings (siehe a) werden da 3d filme nur geschaut wenn sie auch in 3d taugen.

    Die Hobbits wurden ja schon genannt, Avatar sowieso (Pandora bei Nacht - als hätte jemand ein Loch in meinen Raum geschnitten und man könnte einfach rübergehen),
    Mad Max, JP World, Pacific Rim, Prometheus, der große Gatsby und viele mehr. Darunter sogar echtes filmisches "määähhh - was ist das" zeug wie Need for speed - der in 3d aber dennoch unterhält (in 2d will ich den nicht sehen, da rollen sich ja die Fußnägel, in 3d unterhält wenigstens der tadelose 3d Effekt).

    Leider kommt hier Hollywood nicht wirklich in die puschen und macht mal eine Qualitätskontrolle der "Lichtspielhäuser" oder vergibt entsprechend Zertifikate wie es seinerzeit George Lucas mit THX für entsprechenden Sound getan hat.

    Dabei ist grade mit höheren Auflösungen wie 4k hier noch viel mehr drin, darum umso unverständlicher das hier die TV Hersteller erst mal 3d wieder für tot erklärt haben.

  19. Re: optische Täuschung

    Autor: chefin 01.08.16 - 11:53

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das größte Problem an den ganzen 3D Sachen ist, die Leinwände sind zu
    > klein, bzw wenn man sie größer macht zeigen die Filme zu wenig Inhalt an.
    > Mich stört der immer sichtbare Rand extrem bei 3D Darstellungen, denn der
    > Rand zerstört den Eindruck.
    >
    > Sowas wie die 360° IMAX Kuppel mit entsprechendem Filmmaterial in 3D wäre
    > da schon besser aber dafür gibt es ja keine Kino-Filme, mal ganz davon
    > abgesehen dass es auch nur ein solche IMAX in Deutschland gibt.
    >
    > Bei einem 3D Fernseher finde ich es noch schlimmer. Mehr als ein Wow ist
    > das eben nicht, weil es unpassend ist. Der Tiefeneffekt ist meistens zu
    > stark und realistisch ist daran nichts. Dann lieber ein schönes 2D Bild.
    >
    > Zudem die ganzen konvertierten 3D Filme nerven. Ich hab keine Ahnung was
    > für Vollpfosten das sind in den Filmstudios, die behaupten konvertierte
    > Filme wären sogut wie richtig 3D-gedrehte Filme. Ich konnte es bisher bei
    > jedem auf Anhieb erkennen.
    >
    > Ich hoffe die 360° 3D Filme auf Youtube entwickeln sich weiter für VR. IMHO
    > ist das wesentlich vielversprechender, wenn auch die Brillen noch extrem am
    > Anfang stehen (ultra-schlechte Auflösung, zu geringe FPS und Latenz)


    Wenn du den Rand siehst, interessiert dich der Film sowieso nicht. Dann fängst du an die Effekte zu analysieren und logo...dann wirkt das ganze gekünstelt und unecht. Geht mir manchmal so, wenn ich mit Junior im Kino bin.

    Sobald ich aber von der Handlung gefesselt werde, verschwindet der Bildschirm Rand (oder die Ränder der Leinwand) und ich fange an, ins Geschehen einzutauchen. Vor 2 Wochen erst wieder beim BFG (big friendly Giant). In 2D wird er langweilig. Viel zu viel Scenen die erst durch ihre Tiefe wirken. Flach auf dem Monitor fragt man sich was ein 30sec Schwenk den nun genau bewirken soll. 5sec reichen eigentlich um das Bild zu erfassen. Aber in 3D ist es impossant und fast schon wieder zu kurz.

    Damit also 3D Filme gut werden, muss nicht nur die Technik passen. Auch die Scenen müssen sich dem Effekt anpassen. Und die Handlung muss einen fesseln. Nur dann funktioniert es. Deswegen hat Avatar so gut funktioniert, obwohl es noch viel zu stark als 2D gefilmt wurde. Aber man merkt es kaum, weil einen die Handlung fesselt. Eigentlich merkt man es erst, wenn man neuere Filme anschaut wie die das heute hinbekommen und dann vergleicht.

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