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Warum immer neu entwickeln?

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  1. Warum immer neu entwickeln?

    Autor: schap23 06.04.20 - 09:36

    Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu besorgen und die Geräte dann nachzubauen.

    Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos bauen.

  2. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 09:42

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat.

    Die Antwort steckt im Text:

    "Das Unternehmen versucht es mit möglichst vielen Teilen aus seiner Autoproduktion herzustellen, damit die Fertigung schnell anlaufen kann."

  3. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Deff-Zero 06.04.20 - 09:45

    Weil der etablierte Hersteller, der davon etwa N/Jahr baut und zu Wucherpreisen (ist ja schließlich ein zertifiziertes Medizinprodukt!) verkauft, die Produktion gar nicht _schnell_ genug hoch fahren kann um die 100*N, die man jetzt bräuchte, zu bauen?

  4. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: pythoneer 06.04.20 - 09:54

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    >
    > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt
    > das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von
    > Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos
    > bauen.

    Und mit welchen Maschinen will man diese Geräte dann herstellen? Das große Problem ist doch nicht "Wie" man solch ein Gerät baut. Das Problem ist immer "wie viele". Das ist auch das Problem was die meisten Menschen über Produktion nicht verstehen. Eine Büroklammer "aus dem nichts" herzustellen wird, je nachdem an welchem Punkt man anfängt, mehrere hundert bis tausend Euro kosten. Die Dinger sind nur so billig, weil man sie auf Masse mit etablierten Herstellungsverfahren produzieren kann.

    Niemand kann von heute auf morgen einen Staubsauger, Drucker, Kühlschrank bauen und übermorgen 50.000 Stück, nur weil er die Baupläne vor sich liegen hat. Viel wichtiger als zu wissen wie das zu bauende Gerät aussehen soll ist zu wissen wie man davon >50.000 Stück herstellt – also wie man die Maschine zum bauen der Maschine baut. Genau das ist es was die Leute da machen, sie versuchen aus ihrer vorhandenen Produktionskette Beatmungsgeräte zu bauen. Da ist es ziemlich egal ob sie einen Bauplan eines vorhandenen Beatmungsgeräts haben oder nicht, wenn sie gar nicht in der Lage sind die Teile dafür herzustellen – oder in absehbarer Zeit die Maschinen die diese Teile in geeigneten Stückzahlen herstellen könnten.

    Hier geht es nicht um "sich profilieren" hier geht es darum herauszufinden ob es möglich ist Menschenleben zu retten. Wenn diese Maschinen nicht funktionieren – warum auch immer – dann hat man eben Pech. Dummerweise wissen wir das erst, wenn wir es versucht haben.

    Genau die gleiche Strategie fährt übrigens gerade Bill Gates der mit seiner Stiftung gerade Produktionsketten für Medikamente und Impfstoffe bauen lässt, ohne zu wissen ob diese Überhaupt funktionieren werden. Wenn eines dieser (ich glaube 6) Fabriken funktioniert und die anderen fünft Unsinnig waren, dann ist das halt so – dann hat man zwar Geld verplempert aber hoffentlich damit Zeit erkauft. Genau das ist auch der Grund zu versuchen solche Geräte von Fachfremden bauen zu lassen, denn wenn das Funktioniert – gut. Wenn nicht, dann ist das halt so. Es gar nicht erst zu versuchen, ist wohl der schlechteste aller denkbaren Wege. Wie du schon sagst kann Tesla keine Beatmungsgeräte bauen genauso wenig wie Medizinproduktehersteller Autos bauen können. Aber man kann vielleicht aus einem Auto – alà MacGyver-Style – versuchen etwas zu bauen was wie ein Beatmungsgerät funktioniert, die Auto Produktion anschmeißen und da am Ende so ein FrankensteinGerät am Ende der Produktionsstraße abholen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.20 10:01 durch pythoneer.

  5. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Olliar 06.04.20 - 10:20

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.

    Tja, vermutlich wollen die derzeitigen Hersteller keine Lizenzen vergeben?
    Der Lizenznehmer könnte das ja mal durch rechnen lassen und evtl. ferststellen,
    das 40.000% Handelsspanne sich auch für ihn lohnt?

    Dazu das Problem, das ein Plan nicht garantiert das das was raus kommt OK ist.

    > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt
    > das Risiko.

    Risiko?
    Das Risiko zu 100% sicher jämerlich in der nächsten Stunde zu ersticken,
    weil die Lunge nicht mehr durchlüftet wird oder
    das 0,5%ige Risiko das bei dem Neu Gerät mal ein Fehler auftritt?


    Ich erinnere gerade an den Bergsteiger der sich irgendwie so "blöd" den Finger eingeklemmt hatte, schon einen Tag mitten im Berg hing und sich dann den Finger selbst abgeschnitten hatte, trotz der Gefahr einer Infektion...

    > Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von Medizinprodukten neulich formuliert hat:
    > Wir können ja auch keine Autos bauen.

    Er wollte natürlich sicherstellen, dass ihn niemand den Markt stretig macht.
    Und Du du siehst ja, seine Befürchtung berechtigt:
    Andere können nicht nur solche Geräte bauen, sondern von Null auf neu konstruktieren,
    ohne Spezialteile...in 3 Tagen...


    "Wieso sagen die alle das das Fallen vom Hochhaus gefährlich sei?
    Ich falle nun schon 2sec und *MIR* geht es immer noch gut."

  6. kosten zu rechnen ist bull****

    Autor: t_e_e_k 06.04.20 - 11:05

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der etablierte Hersteller, der davon etwa N/Jahr baut und zu
    > Wucherpreisen (ist ja schließlich ein zertifiziertes Medizinprodukt!)
    > verkauft, die Produktion gar nicht _schnell_ genug hoch fahren kann um die
    > 100*N, die man jetzt bräuchte, zu bauen?

    bei dem hochfahren der produktion bin ich absolut dabei. Aber die Preise lassen wir doch einfach mal außen vor. Wenn ich Autohersteller zwingen kann, ihre Produktion einzustellen, habe ich auch 2-5 mrd für 100.000 beatmungsgeräte über. Allein VW rechnet mit 2mrd verlust pro woche. Rechnet sich also sehr schnell, die "überhöhten" preise zu zahlen. Die können einfach nicht schnell genug liefern.

  7. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: S-to-the-d 06.04.20 - 11:24

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.

    Was auch hilft: Nicht stänkern bevor man den Artikel gelesen hat, hättest du das gemacht wärst du über folgenden Absatz gestoßen:
    "Die Unterbrechung der Lieferketten sorgt für massive Probleme bei den Vorhaben anderer Anbieter, die Produktion hochzufahren."

  8. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: picaschaf 06.04.20 - 11:55

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    >
    > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt
    > das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von
    > Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos
    > bauen.

    Blas es nicht größer auf als es ist... das ist eine Luftpumpe mit Überdruckventil, mehr nicht.

  9. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: ChrisE 06.04.20 - 12:09

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blas es nicht größer auf als es ist... das ist eine Luftpumpe mit
    > Überdruckventil, mehr nicht.
    * Wenn es bisschen quietscht, dann wird da bisschen Öl dran geschmiert. Ach so, dann könnte Öl in die transportiere Luft und damit in die Lunge des Patienten geraten? Ach was solls, sicherlich gesund.
    * Das Ding geht plötzlich kaputt, ohne dass es dabei eine Warnmeldung gibt? Der Patient drückt sicher von sich aus den roten Knopf um das Pflegepersonal zu benachrichtigen.
    * Der Nachbarpatient bekommt ein Trimm-dich-Rad mit Stromgenerator für den Fall eines Stromausfalls. Integrierter Akku ist völlig überbewertet. Wenn der Patient verlegt werden muss, steckt man einfach 200 Meter Verlängerungskabel dazwischen. Im Aufzug muss der Patient die Luft anhalten.
    Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden. Es gibt schon ein paar Dinge die berücksichtigt werden müssen.

  10. Weil der Zulieferermarkt auch nur begrenzte Kapazitäten hat

    Autor: katze_sonne 06.04.20 - 12:21

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    >
    > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt
    > das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von
    > Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos
    > bauen.

    Im Video wurde auch gesagt: Es bringt nichts, wenn man den etablierten Herstellern von Beatmungsgeräten die Zulieferteile wegkauft, auch die Zulieferer haben nur begrenzte Kapazitäten.

  11. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 12:33

    ChrisE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * Wenn es bisschen quietscht, dann wird da bisschen Öl dran geschmiert. Ach
    > so, dann könnte Öl in die transportiere Luft und damit in die Lunge des
    > Patienten geraten? Ach was solls, sicherlich gesund.

    Gesünder als gar keine Luft zu bekommen

    > * Das Ding geht plötzlich kaputt, ohne dass es dabei eine Warnmeldung gibt?
    > Der Patient drückt sicher von sich aus den roten Knopf um das
    > Pflegepersonal zu benachrichtigen.

    Ohne da Ding, hättest du schon lange keine Luft mehr bekommen und könntest nicht mal mehr den roten Knopf drücken.

    > * Der Nachbarpatient bekommt ein Trimm-dich-Rad mit Stromgenerator für den
    > Fall eines Stromausfalls. Integrierter Akku ist völlig überbewertet. Wenn
    > der Patient verlegt werden muss, steckt man einfach 200 Meter
    > Verlängerungskabel dazwischen. Im Aufzug muss der Patient die Luft
    > anhalten.

    Ohne das Ding, wäre die die Luft schon lange weggeblieben.

    > Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden. Es gibt schon ein paar
    > Dinge die berücksichtigt werden müssen.

    Erweitere sie doch mal beliebig.

  12. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: picaschaf 06.04.20 - 13:06

    ChrisE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Blas es nicht größer auf als es ist... das ist eine Luftpumpe mit
    > > Überdruckventil, mehr nicht.
    > * Wenn es bisschen quietscht, dann wird da bisschen Öl dran geschmiert. Ach
    > so, dann könnte Öl in die transportiere Luft und damit in die Lunge des
    > Patienten geraten? Ach was solls, sicherlich gesund.

    Nein, man nutzt einfach einen Ölabscheider oder einfach eine ölfreie Pumpe - alles kein Hexenwerk.

    > * Das Ding geht plötzlich kaputt, ohne dass es dabei eine Warnmeldung gibt?
    > Der Patient drückt sicher von sich aus den roten Knopf um das
    > Pflegepersonal zu benachrichtigen.

    Warum sollte es keine Warnmeldung geben? Oo

    > * Der Nachbarpatient bekommt ein Trimm-dich-Rad mit Stromgenerator für den
    > Fall eines Stromausfalls. Integrierter Akku ist völlig überbewertet. Wenn
    > der Patient verlegt werden muss, steckt man einfach 200 Meter
    > Verlängerungskabel dazwischen. Im Aufzug muss der Patient die Luft
    > anhalten.
    > Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden. Es gibt schon ein paar
    > Dinge die berücksichtigt werden müssen.

    Der Akku ist integriert, alleine schon für Transporte. Hast du irgendwie ein Problem, oder meinst du die Menschen sind geistig bei dir stehengeblieben?

  13. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Tantalus 06.04.20 - 13:11

    ChrisE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * Der Nachbarpatient bekommt ein Trimm-dich-Rad mit Stromgenerator für den
    > Fall eines Stromausfalls. Integrierter Akku ist völlig überbewertet. Wenn
    > der Patient verlegt werden muss, steckt man einfach 200 Meter
    > Verlängerungskabel dazwischen. Im Aufzug muss der Patient die Luft
    > anhalten.

    Also mit Akkus sollte sich Tesla ja eigentlich auskennen, oder? ;-)

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  14. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 13:50

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mit Akkus sollte sich Tesla ja eigentlich auskennen, oder? ;-)

    Die haben keine so kleinen Akkus :)

  15. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: m9898 06.04.20 - 13:55

    ChrisE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden. Es gibt schon ein paar
    > Dinge die berücksichtigt werden müssen.
    Auf diese Liste kommt jeder, der sich ein paar Stunden die Zeit nimmt einschlägige Fachliteratur zu dem Thema durchzulesen. Es ist schlicht kein Hexenwerk. Technik und Physik wird nicht plötzlich zu Magie, weil sie mit Menschen interferiert.

  16. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: peh.guevara 06.04.20 - 13:55

    Torreto Syndrom schrieb:
    > Die haben keine so kleinen Akkus :)

    Dann lauft das Teil halt 1 COVID-Saison und muss dann zum Supercharger. Wayne

  17. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 13:59

    *daumen hoch*

  18. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: ChMu 06.04.20 - 14:00

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    >
    > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient trägt
    > das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von
    > Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos
    > bauen.

    Artikel nicht gelesen?

  19. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: thinksimple 06.04.20 - 21:43

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige auch
    > > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    >
    > Tja, vermutlich wollen die derzeitigen Hersteller keine Lizenzen vergeben?
    > Der Lizenznehmer könnte das ja mal durch rechnen lassen und evtl.
    > ferststellen,
    > das 40.000% Handelsspanne sich auch für ihn lohnt?
    >
    > Dazu das Problem, das ein Plan nicht garantiert das das was raus kommt OK
    > ist.
    >
    > > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient
    > trägt
    > > das Risiko.
    >
    > Risiko?
    > Das Risiko zu 100% sicher jämerlich in der nächsten Stunde zu ersticken,
    > weil die Lunge nicht mehr durchlüftet wird oder
    > das 0,5%ige Risiko das bei dem Neu Gerät mal ein Fehler auftritt?
    >
    > Ich erinnere gerade an den Bergsteiger der sich irgendwie so "blöd" den
    > Finger eingeklemmt hatte, schon einen Tag mitten im Berg hing und sich dann
    > den Finger selbst abgeschnitten hatte, trotz der Gefahr einer Infektion...
    >
    > > Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von Medizinprodukten neulich
    > formuliert hat:
    > > Wir können ja auch keine Autos bauen.
    >
    > Er wollte natürlich sicherstellen, dass ihn niemand den Markt stretig
    > macht.
    > Und Du du siehst ja, seine Befürchtung berechtigt:
    > Andere können nicht nur solche Geräte bauen, sondern von Null auf neu
    > konstruktieren,
    > ohne Spezialteile...in 3 Tagen...
    >
    > "Wieso sagen die alle das das Fallen vom Hochhaus gefährlich sei?
    > Ich falle nun schon 2sec und *MIR* geht es immer noch gut."

    Hast du schon soviele Medizingeräte zertifizieren lassen?
    Andere können auch Luftpumpen in 3 Tagen basteln. Mehr ist das nicht.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  20. Re: Warum immer neu entwickeln?

    Autor: thinksimple 06.04.20 - 21:45

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt bewährte, getestete und zugelassene Geräte. Warum muß jeder
    > > Branchenfremde jetzt hingehen, etwas zu entwickeln, wo er eigentlich
    > > bislang keine Erfahrung hat. Sinnvoll wäre es doch, wie es wohl einige
    > auch
    > > machen, sich von einem Hersteller von Medizinprodukten ein Lizenz zu
    > > besorgen und die Geräte dann nachzubauen.
    > >
    > > Hier scheinen sich Ingenieure profilieren zu wollen und der Patient
    > trägt
    > > das Risiko. Oder wie es eine großer deutschen Hersteller von
    > > Medizinprodukten neulich formuliert hat: Wir können ja auch keine Autos
    > > bauen.
    >
    > Blas es nicht größer auf als es ist... das ist eine Luftpumpe mit
    > Überdruckventil, mehr nicht.

    Das TeslaTeil? Stimmt. Mehr ist das nicht.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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