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Warum kein Bericht über Seat?

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  1. Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: hansblafoo 06.04.20 - 11:24

    Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über den Prototypen (!) von Tesla berichtet?

  2. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: wupme 06.04.20 - 11:39

    Weil Elon Musk Marketing besser kann als andere, oder zumindest viel lauter schreit als der Rest.

  3. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: peh.guevara 06.04.20 - 11:48

    Weil sich jeder lieber von nem coolen Tesla mit Raketentechnick als von nem Seat-Scheibenwischer beatmen lassen will.

  4. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: hansblafoo 06.04.20 - 12:09

    peh.guevara schrieb:
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    > Weil sich jeder lieber von nem coolen Tesla mit Raketentechnick als von nem
    > Seat-Scheibenwischer beatmen lassen will.

    Also ich vertraue da doch lieber auf bewährte, robuste Technik anstatt auf vermeintliches High-Tech.

  5. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: katze_sonne 06.04.20 - 12:19

    hansblafoo schrieb:
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    > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über den
    > Prototypen (!) von Tesla berichtet?

    Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details. Außerdem fehlen dazu jede Menge Infos.

    Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät ist oder "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in den letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die von Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig ungeeignet bezeichnet werden...

  6. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 12:30

    Welches Marketing denn?

  7. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Torreto Syndrom 06.04.20 - 12:32

    Es mag für COVID-10 Patienten ungeeignet sein, aber diese zusätzlichen Beatmungsgeräte können dann für nicht-COVID-19 Patienten gebraucht werden, wobei dann Beatmungsgeräte für COVID-19 Patienten frei werden.

  8. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: hansblafoo 06.04.20 - 13:40

    katze_sonne schrieb:
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    > hansblafoo schrieb:
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    > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über
    > den
    > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    >
    > Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details. Außerdem
    > fehlen dazu jede Menge Infos.
    >
    > Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät ist oder
    > "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in den
    > letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die von
    > Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig
    > ungeeignet bezeichnet werden...

    Doch, es gibt Videos dazu, z.B. hier: http://www.autokiste.de/psg/2004/13158.htm

    Ich glaube auch, dass sind eher einfache Geräte, aber anscheinend helfen die auch schon. Wie ich immer sage "Lieber 80% jetzt als 100% nie". Sie haben halt kein großes Bohei darum gemacht, sondern die Teile schnell entwickelt und gebaut.

  9. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: berritorre 06.04.20 - 15:36

    Ich glaube den Spaniern, die gerade ein Beatmungsgerät brauchen ist es egal woher es kommt, solange es existiert und funktioniert. Ob SEAT oder Tesla drauf steht oder drin ist, ist denn reichlich egal. Es geht um Leben und Tod.

  10. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: goggi 06.04.20 - 15:53

    hansblafoo schrieb:
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    > katze_sonne schrieb:
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    > > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über
    > > den
    > > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    > >
    > > Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details. Außerdem
    > > fehlen dazu jede Menge Infos.
    > >
    > > Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät ist
    > oder
    > > "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in den
    > > letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die von
    > > Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig
    > > ungeeignet bezeichnet werden...
    >
    > Doch, es gibt Videos dazu, z.B. hier: www.autokiste.de
    >
    > Ich glaube auch, dass sind eher einfache Geräte, aber anscheinend helfen
    > die auch schon. Wie ich immer sage "Lieber 80% jetzt als 100% nie". Sie
    > haben halt kein großes Bohei darum gemacht, sondern die Teile schnell
    > entwickelt und gebaut.

    Also wenn man tief sediert ist, kann diese brachiale Beatmung noch "klappen". Aber wenn man einen Atemsupport braucht? Dann bestimmt der Mensch wann er atmet und die Maschinen scheinen brutal viel Luft in die Lunge zu pressen... aaaah...Angst

  11. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: xenofit 06.04.20 - 16:31

    goggi schrieb:
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    > > > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur
    > über
    > > > den
    > > > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    > > >
    > > > Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details.
    > Außerdem
    > > > fehlen dazu jede Menge Infos.
    > > >
    > > > Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät ist
    > > oder
    > > > "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in den
    > > > letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die
    > von
    > > > Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig
    > > > ungeeignet bezeichnet werden...
    > >
    > > Doch, es gibt Videos dazu, z.B. hier: www.autokiste.de
    > >
    > > Ich glaube auch, dass sind eher einfache Geräte, aber anscheinend helfen
    > > die auch schon. Wie ich immer sage "Lieber 80% jetzt als 100% nie". Sie
    > > haben halt kein großes Bohei darum gemacht, sondern die Teile schnell
    > > entwickelt und gebaut.
    >
    > Also wenn man tief sediert ist, kann diese brachiale Beatmung noch
    > "klappen". Aber wenn man einen Atemsupport braucht? Dann bestimmt der
    > Mensch wann er atmet und die Maschinen scheinen brutal viel Luft in die
    > Lunge zu pressen... aaaah...Angst

    Hab hierzug einen Twitter Thread gefunden in dem eine Krankenschwester erklärt was "künstliche Beamtung" bedeutet.
    https://twitter.com/marypoppins_77/status/1245752032637657116

  12. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Peter V. 06.04.20 - 19:31

    hansblafoo schrieb:
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    > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über den
    > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    Weil Tesla klick generiert. Wo kommen wir denn hin, wenn wir dem VW Konzern positive Artikel widmen.

  13. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Tr1umph 06.04.20 - 19:34

    hansblafoo schrieb:
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    > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über den
    > Prototypen (!) von Tesla berichtet?

    Weil das von Tesla einen Touchscreen hat. Das muss also gut sein. Kann ja garnicht anders. Sonst hätte es ja kein Touchscreen.

  14. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: WonderGoal 06.04.20 - 20:27

    hansblafoo schrieb:
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    > peh.guevara schrieb:
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    > > Weil sich jeder lieber von nem coolen Tesla mit Raketentechnick als von
    > nem
    > > Seat-Scheibenwischer beatmen lassen will.
    >
    > Also ich vertraue da doch lieber auf bewährte, robuste Technik anstatt auf
    > vermeintliches High-Tech.

    Stichwort: "bewähte, robuste Technik"

    Geschäftsmodelle von Seat: Wir bauen eure Autos so, dass diese möglichst oft in die Werkstatt müssen.

    Tesla: Wir bauen eure Autos so, dass diese möglichst selten in die Werkstatt müssen.

  15. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: thinksimple 06.04.20 - 21:38

    goggi schrieb:
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    > hansblafoo schrieb:
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    > > > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur
    > über
    > > > den
    > > > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    > > >
    > > > Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details.
    > Außerdem
    > > > fehlen dazu jede Menge Infos.
    > > >
    > > > Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät ist
    > > oder
    > > > "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in den
    > > > letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die
    > von
    > > > Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig
    > > > ungeeignet bezeichnet werden...
    > >
    > > Doch, es gibt Videos dazu, z.B. hier: www.autokiste.de
    > >
    > > Ich glaube auch, dass sind eher einfache Geräte, aber anscheinend helfen
    > > die auch schon. Wie ich immer sage "Lieber 80% jetzt als 100% nie". Sie
    > > haben halt kein großes Bohei darum gemacht, sondern die Teile schnell
    > > entwickelt und gebaut.
    >
    > Also wenn man tief sediert ist, kann diese brachiale Beatmung noch
    > "klappen". Aber wenn man einen Atemsupport braucht? Dann bestimmt der
    > Mensch wann er atmet und die Maschinen scheinen brutal viel Luft in die
    > Lunge zu pressen... aaaah...Angst

    So läufts nicht ab. Bei intubierter Beatmung von entzündeten Lungen muss sehr genau geregelt werden. Und das grosse KnowHow steckt nicht nur im Gerät sondern in der Firmware die durch Jahrzehnte an Erfahrung immer besser wurde.
    Mit diesen Tesla-Autoteilen kann man vielleicht Luftballons beatmen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  16. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Muidem 06.04.20 - 21:38

    hansblafoo schrieb:
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    > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über den
    > Prototypen (!) von Tesla berichtet?


    Ich glaube, dass Seat einfach nur helfen will und auf Marketing (gerade) keinen Wert legt.

  17. Re: Warum kein Bericht über Seat?

    Autor: Muidem 06.04.20 - 21:41

    Tr1umph schrieb:
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    > hansblafoo schrieb:
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    > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur über
    > den
    > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    >
    > Weil das von Tesla einen Touchscreen hat. Das muss also gut sein. Kann ja
    > garnicht anders. Sonst hätte es ja kein Touchscreen.

    Beatmungsgeräte von Draeger haben schon vor über 10 Jahren Touchscreens gehabt. Frag Google mal nach Evita 4.

    Edit: Das hatte ich falsch in Erinnerung. Das war kein Touchscreen. Bedient wurde das Gerät unter anderem über den dicken Knopf unten rechts. Vergesst mein Posting.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.20 21:44 durch Muidem.

  18. Nein, Tesla beatmet keine Luftballons... Kriegsgesetze!

    Autor: katze_sonne 07.04.20 - 00:19

    thinksimple schrieb:
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    > > > > > Seat baut auch aus Autoteilen Beatmungsgeräte (u.a. dem
    > > > > > Scheibenwischermotor vom Seat Leon! :D), sie haben jetzt sogar die
    > > > > > Zertifizierung und bauen nun 300 am Tag. Warum wird also hier nur
    > > über
    > > > > den
    > > > > > Prototypen (!) von Tesla berichtet?
    > > > >
    > > > > Weil sie hat kein Video dazu veröffentlicht hat. Kaum Details.
    > > Außerdem
    > > > > fehlen dazu jede Menge Infos.
    > > > >
    > > > > Es ist nicht klar erkenntlich, ob das ein komplexes Beatmungsgerät
    > ist
    > > > oder
    > > > > "einfach nur ein bisschen Luft hin und herpumpt"... Da wurde ja in
    > den
    > > > > letzten Tagen einige Kritik laut an angeblichen Beatmungeräten, die
    > > von
    > > > > Experten für eine Beatmung von Covid-19-Patienten aber als völlig
    > > > > ungeeignet bezeichnet werden...
    > > >
    > > > Doch, es gibt Videos dazu, z.B. hier: www.autokiste.de
    > > >
    > > > Ich glaube auch, dass sind eher einfache Geräte, aber anscheinend
    > helfen
    > > > die auch schon. Wie ich immer sage "Lieber 80% jetzt als 100% nie".
    > Sie
    > > > haben halt kein großes Bohei darum gemacht, sondern die Teile schnell
    > > > entwickelt und gebaut.
    > >
    > > Also wenn man tief sediert ist, kann diese brachiale Beatmung noch
    > > "klappen". Aber wenn man einen Atemsupport braucht? Dann bestimmt der
    > > Mensch wann er atmet und die Maschinen scheinen brutal viel Luft in die
    > > Lunge zu pressen... aaaah...Angst
    >
    > So läufts nicht ab. Bei intubierter Beatmung von entzündeten Lungen muss
    > sehr genau geregelt werden. Und das grosse KnowHow steckt nicht nur im
    > Gerät sondern in der Firmware die durch Jahrzehnte an Erfahrung immer
    > besser wurde.
    > Mit diesen Tesla-Autoteilen kann man vielleicht Luftballons beatmen.

    Glaubst du wirklich, Tesla wäre die Partnerschaft mit jemandem wie Medtronic eingegangen, wenn man "nur mal eben was hinpfuschen will"?

    Die entsprechenden Parameter und wichtigen Algorithmen wird Tesla freihaus geliefert bekommen haben.

    "Kann nicht sein, so blöd ist doch niemand!?" - Klar kann das sein. Auch, wenn Medtronic inzwischen ihren "legal headquarter" in Dublin, Irland hat, sitzt deren "executive headquarter" in den USA (https://en.wikipedia.org/wiki/Medtronic#Global_rankings). BTW nach Umsatz der weltgrößte Medizingerätehersteller.

    Achso ja und zurück zum Punkt, warum Medtronic seine Firmengeheimnisse (Parameter und Algorithmen) ausgerechnet an Tesla rausgeben sollte, so ganz ohne Gegenleistung. Achja, da war ja was: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Coronavirus-USA-nutzen-Kriegsgesetz-um-Medizinmaterial-zu-beschaffen-4689727.html - Kriegsgesetze. Wer nicht freiwillig seine Daten und Patente rausrückt, wird gezwungen. Von daher hat Medtronic sicherlich sogar ein großes Eigeninteresse daran, das vergleichsweise fachfremde Unternehmen Tesla mit reinzuziehen und keinen Konkurrenten. Am Ende kann man vielleicht sogar mit Kooperationen und neuen Ideen aus der Krise herausgehen. Aber hat wenigstens keine Firmengeheimnisse an die Konkurrenz verloren. Es sei denn, Tesla macht jetzt die Sparte "Tesla Health" auf ;)

    (ist meiner Meinung nach tatsächlich gar nicht mal so ganz unwahrscheinlich wie man auf den ersten Blick denken würde... Tesla ist inzwischen eine vertikal hochintegrierte Firma mit der Tendenz zu mehr fachlichen Kompetenzen (Solar, Energie/Hochspannungs- und vor allem Hochstromtechnik, Autobau, Autositze, Akkus, Mikroelektronik inkl. Entwicklung eigener Mikrocontroller und hochintegrierter Schaltungen, ...) und engen Kooperationen (SpaceX in der Materialforschung, The Boring Company als Abnehmer - aber das wichtigste: Zwischen allen "Musk-Firmen" existiert eine enge und unbürokratische Zusammenarbeit; siehe SpaceX, die auf Tesla-Motoren für ihre Raketen setzen: https://teslamag.de/news/musk-will-neueste-tesla-motoren-fuer-spacex-rakete-verwenden-26389). Das kennt man sonst nur von asiatischen Unternehmen wie Mitsubishi, Samsung oder vielleicht auch noch dem europäischen Unternehmen Philips oder Siemens, die beide auch noch eine "Gesundheitssparte" haben)

    Ich glaube, wir werden da in Zukunft ein ganz neues Firmenkonglomerat sehen und man wird Tesla nicht mehr nur mit der Autobranche verbinden.

    Was ich allerdings auch extrem krass im Rahmen dieser Corona-Krise finde: Die Rolle der Autobranche. Überall werden die Autohersteller "gefragt". Man könnte fast meinen, die Autohersteller haben solch eine politische Unterstützung nicht nur aufgrund der Anzahl der Mitarbeiter, sondern auch, da sie (im Kriegsfall) vielfältige Aufgaben übernehmen (können) sollen...?

  19. Re: Nein, Tesla beatmet keine Luftballons... Kriegsgesetze!

    Autor: Eldark 07.04.20 - 01:09

    katze_sonne schrieb:
    > Was ich allerdings auch extrem krass im Rahmen dieser Corona-Krise finde:
    > Die Rolle der Autobranche. Überall werden die Autohersteller "gefragt". Man
    > könnte fast meinen, die Autohersteller haben solch eine politische
    > Unterstützung nicht nur aufgrund der Anzahl der Mitarbeiter, sondern auch,
    > da sie (im Kriegsfall) vielfältige Aufgaben übernehmen (können) sollen...?

    Vor ein Jahrhundert wurden auch viele Firmen dazu verpflichtet mit ihren Maschinen Hüllen für Bomben oder Patronen zu pressen... jedes Werk was emaillierte Töpfe herstellte wurde umgestellt auf Hüllen für Bomben ;)

  20. Re: Nein, Tesla beatmet keine Luftballons... Kriegsgesetze!

    Autor: bplhkp 07.04.20 - 09:02

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Die Rolle der Autobranche. Überall werden die Autohersteller "gefragt". Man
    > könnte fast meinen, die Autohersteller haben solch eine politische
    > Unterstützung nicht nur aufgrund der Anzahl der Mitarbeiter (...)

    Ich sehe es genau anders herum: Weil die Autoindustrie in Europa und USA politische Unterstützung hatte, konnte sie gegen maximalgepamperte asiatische Wettbewerber bestehen und so haben wir hier noch eine industrielle Produktion.
    Es geht ja nicht nur um Beatmungsgeräte. Aktuell bereitet ein Autozulieferer in Deutschland die Produktion von neuen Testgeräten vor.

    Für die Automobilindustrie spricht, dass sie mit das komplexeste Produkt in industrieller Fertigung haben: bei der Vielzahl an Aktoren, Sensoren und Steuergeräten findet man noch eher passende Komponenten für ein Beatmungsgerät.


    Ach ja: in den USA wurden die Autohersteller auch erstmal gefragt. Erst als man sich über den Preis nicht einig wurde, hat Trump GM gezwungen.

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