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Die haben keinen Schimmer - aber das will keiner hören

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  1. Die haben keinen Schimmer - aber das will keiner hören

    Autor: DavidGöhler 25.01.17 - 11:15

    Wenn das Ziel ist: Verstehen, wie das Hirn funktioniert, dann haben aktuelle Hirnforscher keinen Schimmer.

    Ich habe schon vor Jahren mit Kollegen das Beispiel diskutiert: Wenn man die Haube von einem PC aufmacht und alle Ströme im Gehäuse verfolgen und messen könnte, würde man auf die Intention, was die Programme leisten sollen, die gerade laufen, schließen können? Aber das wollen Hirnforscher leisten: Hineinschauen und rausfinden, warum ich was tue.

    Und ein PC ist super simpel im Vergleich zum Hirn. Das Hirn hat keine zentrale Prozessoreinheit, es ist nicht hierarchisch gegliedert, es hat keinen zentralen Takt und Taktgeber, das laufen Millionen von Sachen gleichzeitig, echt gleichzeitig. Unser Verstand kann aber nur sequenziell denken, streng sequenziell. Wie will der verstehen KÖNNEN, wie ein System funktioniert, das massive Gleichzeitigkeit einsetzt?

    Man stelle sich ein Uhrwerk vor so groß wie Empire State Buildung, mit Millionen von Zahnrädern. Was passiert, wenn man da eins mittendrin rausnimmt? ....

    Hirnforschung ist gut für Operationen, für Medikamentation, aber zum Verstehen, wie es funktioniert, ist das hoffnungslos - auch noch für die nächste Jahrzehnte.

  2. Re: Die haben keinen Schimmer - aber das will keiner hören

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.17 - 11:18

    > Hirnforschung ist gut für Operationen, für Medikamentation, aber zum
    > Verstehen, wie es funktioniert, ist das hoffnungslos - auch noch für die
    > nächste Jahrzehnte.


    Was meinst Du, wie man sich die Anwendungsgebiete, die Du nennst, erschlossen hat?
    A) Hirnforschung
    B) Hirnforschung oder
    C) Hirnforschung?

  3. Re: Die haben keinen Schimmer - aber das will keiner hören

    Autor: Sicaine 25.01.17 - 13:39

    Das stimmt nun mal nicht was du sagst. Du ignorierst einfachmal 100 Jahre Forschung und tust so als waeren wir komplett dumm.

    Dein Beispiel mit dem Computer hinkt. Ein Computer bzw. eine CPU ist einfach ganz anders aufgebaut als ein Gehirn. Eine spezifische Erinnerung im Gehirn ist physikalisch an einer Stelle als Neuron (oder als Gruppe). Bei einem Computer kann dieses Wissen ueberall sein (General Purpose). ich kann das an quasi jede Ramstelle kopieren oder in den L3 Cache oder auf einen USB Stick. Und wenn ich eine CPU nur schnell genug auslesen kann und alle 'Stroehme' messen kann, sollte man schon darauf kommen koennen dass das eine Von Neumann Architektur ist und eigentlich sehr schnell verstehen koennen wie eine CPU per se funktioniert. Damit versteht man die Software noch nicht aber man sie simulieren, stueck fuer stueck einfach lesen etc.

    Man kann dem Gehirn naemlich sehr wohl beim Denken zusehen. Da solltest du dir mal ein paar Paper oder Buecher dazu lesen.

    Das das Gehirn als System komplex ist, ja ist richtig aber keinen Schimmer zu haben vs. nicht alles zu wissen, das ist kein ja/nein.

    Dein Beispiel mit dem Uhrwerk versteh ich nicht. Was spricht dagegen mit einem Computer das zu simulieren und es einfach herauszufinden? Was spricht dagegen Software zu schreiben die das Zahnrad bzw. den Impakt solange verfolgt bis es sagen kann 'damit blockieren alle Raeder X133-35235 und damit laeuft Rad X848 nicht und damit bleibt die Uhr stehen?

    Zum Abschluss kann ich dir dieses Video empfehlen. Es ist nur eine Theorie aber schon eine sehr kluge/verstaendliche: https://media.ccc.de/v/33c3-8369-machine_dreams

  4. Re: Die haben keinen Schimmer - aber das will keiner hören

    Autor: evilgoto 25.01.17 - 21:55

    > Man stelle sich ein Uhrwerk vor so groß wie Empire State Buildung, mit Millionen von Zahnrädern. Was passiert, wenn man da eins mittendrin rausnimmt? ....

    Wenn wir jetzt nur so eine Art an Maschinen hätten, mit denen man große Datenmengen schneller als von Hand verarbeiten könnte. Mensch, das wäre ja wirklich revolutionär!

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